Archiv | September 2012

Buchprojekt: Islam oder kein Islam – das ist die Frage

Kritik muss nichts Böses sein und daher habe ich mir in einem Jahr, in welchem der österreichische Bote meine eigene Zeitung die Leserschaft fast verdoppelt hat, in einem Jahr, in welchem ich mit meinen Büchern „Freispruch für Arius“ und „Die Bergpredigt: Auf Dich kommt es an“ endlich auch den anglikanisch sprachigen Bereich erreicht habe und damit meine Gedanken des friedlichen Zusammenlebens erstmalig wirklich weltweit auch in Printform vertrete, dazu entschlossen, letztendlich mit einem offenen Buchprojekt das Jahr abzuschliessen.

Warum sollten denn nicht alle Islam Kritiker und alle Islam Befürworter an einem Buch gemeinsam arbeiten, darüber berichten wie sie den Islam erleben, was ihnen am Koran und am Islam gefällt und was nicht und damit der anderen Seite einmal zeigen wovor sie sich Sorgen machen bzw. wo sie die Stärken ihrer Religion wahrnehmen.

Denn nur dann, wenn Menschen miteinander reden, dann wird es möglich den Anderen zu verstehen oder letztlich auch nicht zu verstehen, wenn da nichts wäre, was man verstehen kann.

Um dieses Projekt zu ermöglichen habe ich mit dem heutigen Tag im Facebook eine Gruppe „Islam oder kein Koran“ installiert, http://www.facebook.com/groups/islamoderkeinislam in welcher ich hoffe, dass mit viele Menschen einen Bericht oder eine Kritik (auch positive Berichte nennt man in der Kunst Kritik) zur Verfügung stellen werden.

Und ich, ich werde die gesamten Berichte sammeln und am Ende des Jahres, knapp vor Weihnachten darauf schauen, dass das Buch in Druck geht und das man es bei Amazon, Morawa, Thalia, Libre, google Buch, apple Buch und nationalen und internationalen Buchhandlungen erhalten kann.

Ihr selbst seid dazu eingeladen an dem Buch mitzuwirken und ein jeder der mir einen Beitrag schreibt wird namentlich genannt.

Na seid Ihr bereit die Herausforderung mit anzunehmen?

Euer

Pastor Hans-Georg Peitl

J.U.M.P. – Jesus Unzensuriert Medien Productio

http://jachwe.wordpress.com

Dieser Beitrag wurde am 30. September 2012 in Meldungen veröffentlicht.

Weißrußland: Regierungslager schickte vier Parteien ins Rennen

28.9.2012. Zu den weißrussischen Parlamentswahlen traten vier Parteien für das Regierungslager des Präsidenten Alexander Lukaschenko an: die Liberal-Demokratische Partei, die Kommunistische Partei von Belarus, die Republikanische Partei für Arbeit und Gerechtigkeit sowie die Partei für Soziales und Sport. Für das Oppositionslager traten nur zwei Parteien an – die Sozialdemokratische Partei und die Belarussische Partei der Linken – Gerechte Welt, weil die Vereinigte Bürgerpartei und die Belarussische Volksfront die Wahlen boykottierten. (Kay Hanisch)

Argentiniens Präsidentin kritisiert brutale Unterdrückung der demokratischen Opposition in Spanien

28.9.2012. Nach dem die argentinische Präsidentin Cristina Fernandez de Kirchner vor der UNO die Drohungen des Internationalen Währungsfonds (IWF) wegen ihrer sozialen Wirtschaftspolitik zurückgewiesen hatte, lenkte sie das Augenmerk der anwesenden Staatschefs auf die brutale Zerschlagung der friedlichen Proteste in Spanien durch die Sicherheitskräfte des Rajoy-Regimes. Die Demonstranten hatten vorgestern in einer gewaltlosen Aktion versucht, das Parlament zu umzingeln und gegen die Sozialkürzungen des Regimes zu protestieren, wurden allerdings von den Schergen der Regierung zusammengeschlagen und zahlreiche Demonstranten wurden verschleppt. (Kay Hanisch)

Weißrußland: Größte Oppositionspartei „Gerechte Welt“ kann kein Mandat erringen

27.9.2012. Die nach dem Boykott der Parlamentswahl durch zwei bürgerliche Parteien wohl stärkste Oppositionskraft, die Linkspartei Gerechte Welt, welche auch der Verbindung „Europäische Linkspartei“ angehört, konnte nach ersten Auswertungen der Wahl kein einziges Mandat erringen. Parteien spielen in Weißrußland kaum eine Rolle – die meisten Abgeordneten sind Unabhängige, die in ihrem Wahkreis direkt gewählt werden – lediglich die politische Bewegung Belaja Rus, welche Präsident Alexander Lukaschenko unterstützt, aber keine Partei ist, verfügt über eine entsprechende Schlagkraft, um bei Wahlen erfolgreich zu sein. (Kay Hanisch)

Rumänien: Rechtsparteien bilden neue Allianz

27.9.2012. Die Liberal-Demokratische Partei (PDL), der auch der umstrittene Staatspräsident Traian Basescu angehört, die neue Partei Bürgerliche Macht (FC) unter dem dieses Jahr kurzzeitig als Premier amtierenden Geheimdienstchef Mihai Răzvan Ungureanu und die Überreste der Traditionspartei Christdemokratische Nationale Bauernpartei (PNŢCD), welche mit Emil Constantinescu 1996-2000 den Staatschef stellte, haben sich zur Wahlallianz „Das rechte Rumänien“ (ARD) zusammengeschlossen und wollen damit einen Gegenpol zur regierenden „Sozial-Liberalen Union“ (USL) aus Sozialdemokraten, Nationalliberalen und Sozial-Konservativen bilden. Die Partei Neue Republik konnte der ARD noch nicht beitreten, da ihr amtlicher Registrierungsprozeß noch nicht abgeschlossen ist. (Kay Hanisch)

Libanon: Vierter Mordanschlag gegen General Aoun fehlgeschlagen

27.9.2012. Der wichtige christliche Politiker und Führer der Freien Patriotischen Bewegung(FNM), General Michel Aoun, hat nun bereits den vierten Mordanschlag in Folge überlebt, als vor einigen Tagen die Wagenkolonne Aouns unter Beschuß genommen wurde. Der ehemalige Oberkommandierende der Streitkräfte war von 1988-90 Staatschef und galt zunächst als scharfer Gegener Syriens – heute ist er Koalitionspartner der schiitischen, syrien-freundlichen Parteien Hisbollah und Amal. (Kay Hanisch)

Türkei: Pro-Assad-Demo brutal niedergeschlagen

26.9.2012. Letzte Woche wurde eine Demonstrationen von Türken und Syrern, welche sich mit der syrischen Regierung und Präsident Bashar al-Assad solidarisierten, von Sicherheitskräften der ach so demokratischen Türkei in Antakya brutal mit Wasserwerfern und Gummigeschossen niedergeschlagen. Die Demonstranten forderten Solidarität der Türkei mit Syrien und die Schließung der „Terrorlager“ – gemeint sind die Ausbildungslager der Freien Syrischen Armee (einer vom Westen bezahlten Anti-Assad-Söldnergruppe) auf türkischem Boden. (Kay Hanisch)

erneuter Generalstreik in Griechenland

Zum ersten mal seit den Wahlen kam es in Griechenland zu einem Generalstreik. Aus Angst vor Ausschreitungen sicherten 5000 Polizisten die Demonstrationen ab. Bereits im Februar gab es zwei weitere Generalstreiks, nun müssen die Griechen erneut  11,5 Mrd € im Staatshaushalt einsparen. Zum Vergleich: Der Staatshaushalt 2010 lag bei circa 90 Mrd €. (Norman Knuth)

Afghanistan: NATO verlor an einem Tag acht Kampfjets

24.9.2012. Bei einem Angriff der Taliban auf den US-Luftwaffenstützpunkt Camp Bastion im Südwesten Afghanistans (Provinz Helmand) wurden zwei Marines getötet und acht Kampfjets vom Typ „Navy-AV-8B-Harrier“ am Boden zerstört. Seit dem Vietnamkrieg haben die USA noch nie soviele Flugzeuge an einem Tag verloren. (Kay Hanisch)

Weißrußland: Einreiseverbot für deutsche Unruhestifterin

24.9.2012. Nachdem sich die weißrussische Führung immer noch weigert, sich den neoliberalen Vorgaben des Internationalen Währungsfonds (IWF) zu unterwerfen, hatte die EU Einreiseverbote für hohe Regierungsvertreter des Landes erlassen und dies mit der angeblich prekären „Menschenrechtslage“ erklärt, was aber gelogen ist, da die EU ja mit der saudi-arabischen Diktatur große Geschäfte macht und sich nicht daran stört, daß in diesem Land jeden Freitag offiziell Menschen enthauptet oder verstümmelt werden. Die Antwort Weißrußlands folgte auf dem Fuße: einigen Vertetern der westlichen Polit-Kaste, welche nach den derzeitigen Parlamentswahlen, getarnt als Wahlbeobachter, Unruhen schüren und die weißrussische Opposition aufstacheln wollen, wurde nun ebenfalls die Einreise in das osteuropäische Land verwehrt – darunter der deutschen Bundestagsabgeordneten Marie-Luise Beck (GRÜNE) – was zu einem kollektiven Aufjaulen von Vertretern des deutschen Regimes geführt hat. (Kay Hanisch)

Demokratische Republik Kongo: Bewaffnete Oppositionsanhänger gehen in den Untergrund und fordern Anerkennung des Wahlsieges von UDPS-Chef Tshisekedi

24.9.2012. Anhänger der größten kongolesischen Oppositionspartei, der sozialdemokratisch orientierten Union für Demokratie und Sozialen Fortschritt (UDPS) sind in den Untergrund gegangen und haben eine „Bewegung zur Einforderung der Wahrheit der Wahlurnen“gegründet, welche die Anerkennung der Wahl von Oppositionsführer Etienne Tshisekedi zum rechtmäßigen Staatsoberhaupt fordert. An der Spitze dieser Rebellion steht der abtrünnige Armeeoberst John Tshibangu, welcher in seinem Dschungelversteck mit seinen Kämpfern seit Wochen einer Übermacht der kongolesischen Regierungsarmee FARDC trotzt und erreichen will, daß Präsident Joseph Kabila mit seinem Wahlbetrug dieses Mal nicht durchkommt. (Kay Hanisch)

Beispielhaft: Weißrußland erhöht die Löhne

24.9.2012. Statt die Kaufkraft durch neoliberal angehauchte Sparmaßnahmen weiter zu strangulieren, wie es schon in der EU eine quasi-religiöse Haltung ist, hat das osteuropäische Weißrußland einen anderen Weg eingeschlagen, um aus der Wirtschaftskrise zu kommen: die Erhöhung der Kaufkraft durch die Erhöhung des Durchschnittslohnes, der bis Jahresende auf auf rund 500 US-Dollar steigen soll und die 50%ige Aufstockung der staatlichen Zuschüsse für Kleinkinder! Auch deshalb ist damit zu rechnen, daß die Anhänger des für seine sozialpolitischen Maßnahmen beliebten Staatspräsidenten Alexander Lukaschenko (im Westen als „Diktator“ verunglimpft, weil er sich nicht den Banken unterwirft) bei den derzeit stattfindenden Parlamentswahlen einen großen Sieg einfahren werden. (Kay Hanisch)

Venezuela vor der Wahl: Vier Parteien scheren aus rechtem Oppositionsbündnis aus

24.9.2012. Punktsieg für Chavez: Die vier kleinen Parteien Vota Piedra, Cambio Pana, La tarjeta de la Unidad Democrática und Manos por Venezuela sind aus dem rechten, von USA und Adenauer-Stiftung zusammengezimmerten Oppositionsbündnis „Tisch der demokratischen Einheit“ (MUD) ausgestiegen, da es unklar sei, welchen wirtschafts- und sozialpolitischen Kurs der gemeinsame Präsidentschaftskandidat Henrique Capriles Radonski wirklich einschlagen will. Der Präsidentschaftskandidat Yoel Acosta Chirinos von der kleinen Linkspartei Vanguardia Bicentenaria Republicana (VBR) hat seine Kandidatur inzwischen zurückgezogen und zur Wahl von Präsident Hugo Chavez aufgerufen. (Kay Hanisch)

Sambia: Kenneth Kaunda wird zur Mode-Ikone

24.9.2012. Der heute 88-jährige, frühere Staatspräsident von Sambia, Dr. Kenneth Kaunda, ist zur Einweihung eines Modesalons mit gleichem Namen gekommen, um das Bändchen durchzuschneiden und zur Begutachtung der Sachen eines Mode-Labels, daß ebenfalls den Namen „KennehKaunda“ trägt. Ironischer Weise bietet „KennethKaunda“ neben normalem Klamotten auch die bekannten Hemden mit Uniformtaschen an, für welche das frühere Staatsoberhaupt bekannt war – genauso wie das weiße Einstecktuch zum Winken. (Kay Hanisch)

iranischer Geheimdienst vereitelt deutschen Terrorakt

Siemens liefert dem Iran verminte Technik

Der Vorsitzende des Ausschusses für die Nationale Sicherheit und Außenpolitik, Aladin Borudscherdi, erklärte dem Informationsdienst des Parlaments, Icana, dass Siemens Bauteile für das Atomprogramm des Irans mit kleinen Sprengsätzen versehen hätte. “die iranischen Experten haben das Komplott des Feindes trotzdem verhindert.” Weder die Regierung, noch Siemens war bisweilen zu einer diesbezüglichen Stellungnahme bereit.

In den vergangenen zwei Jahren wurden bereits vier iranische Atomwissenschaftler durch Auftragsmörder ermordet und zwei hoch komplexe Computerviren Namens Stuxnet und Flame, gegen iranische Atomanlagen eingesetzt. (Norman Knuth)

Oman baut Zusammenarbeit mit Weißrußland aus

20.9.2012. Bemerkenswert: das prowestliche Sultanat Oman am Persischen Golf baut seine Kooperation mit dem vom Westen geächteten Weißrußland aus, worüber beide Staaten Absichtserklärungen unterzeichnet haben, welche u.a. die Bereiche Bildung, Handel und Wirtschaft, Forschung und Entwicklung betreffen. Oman, welches seit 1970 von dem als gemäßigt geltenden Sultan Qabus bin Said in absolutistischer Weise regiert wird, ist Mitglied des Golf-Kooperationsrates (GCC), welcher die islamistischen Terroristen in Syrien unterstützt, hält sich aber außenpolitisch stärker zurück als die anderen Golfstaaten und pflegt auch gute Beziehungen zum benachbarten Iran. (Kay Hanisch)

Sambia: Frühere First Lady Betty Kaunda gestorben

20.9.2012. Betty Kaunda, die frühere First Lady Sambias und Ehefrau des ersten Staatspräsidenten und Unabhängigkeitsführers Dr. Kenneth Kaunda, ist im Alter von 84 Jahren verstorben. Der amtierende Präsident von Sambia, Michael Sata und sein Amtsvorgänger Rupiah Banda kondolierten dem 88-jährigen Kenneth Kaunda, der das Land von 1964-91 regiert hatte und als weltweit geachteter Staatsmann gilt. (Kay Hanisch)

US-Botschafter in China attackiert

Nach dem die wütenden, schon Tage anhaltenden Proteste in China sich angeblich nur gegen Japan richteten, ist nun auch der US-Botschaften vorm Botschaftsgebäude in seinem Auto angegriffen worden. Bei dem Vorfall gab es wohl keine Toten und Verletzten, nur der Wagen des Botschafters wurde in Mitleidenschaft gezogen. Angesichts des überschaubaren muslimischen Bevölkerungsanteils in China, kommt das neue Mohammed-Video wohl kaum als Auslöser für den Übergriff in Frage. Vielmehr bestärkt er die These der allgemeinen Ablehnung westlicher Außenpolitik und, speziell in China, aber auch Rußland, der Angst vor einem US-Raketenschild auf dem von Japan verkauften unbewohnten Inselarchipels. (Norman Knuth)

Massenproteste in China

Die Proteste richten sich gegen den japanischen Verkauf eines unbewohnten, aber auch von China beanspruchten Inselarchipels. Es soll sowohl reich an Rohstoffen, als auch strategisch wichtig, sein. Vor allem angesichts des, von den USA, in Japan geplanten Raketenschildes und der strategisch wichtigen Lage der Inselgruppe wirken die chinesischen Massenproteste verständlich. (Norman Knuth)

Venezuela: Unabhängiger Oppositionspolitiker warnt vor den gefährlichen Plänen des rechten Präsidentschaftskandidaten Capriles Radonski

18.9.2012. Der unabhängige Oppositionspolitiker David de Lima hat vor einer „geheimen Agenda“ des rechten, von USA und EU unterstützten Präsidentschaftsbewerbers Henrique Capriles Radonski gewarnt, welche de Lima vor wenigen Wochen zu Gesicht bekommen hat und deren Inhalte und Ziele in klarem Widerspruch zu den sozialen Parolen des rechten Kandidaten und seines Oppositionsbündnisses „Tisch der demokratischen Einheit“ (MUD) stehen. So sollen u.a. der staatliche Erdölkonzern PDVSA wieder privatisiert werden, die sozialen „Missionen“ in den Armutsvierteln, die staatliche Unterstützung für den Wohnungsbau und die Sonderkriedite für Kleingewerbetreibende abgeschafft werden. (Kay Hanisch)

Hunderttausend Japaner demonstrieren gegen US-Militär

18.9.2012. Auf der Insel Okinawa, wo die USA den Luftwaffenstützpunkt Futenma unterhalten, haben letzte Woche rund 100.000 Japaner gegen das US-Militär im Allgemeinen und im Besonderen gegen die Stationierung von Militärflugzeugen des Typs „MV-22 Osprey“ demonstriert. Die „Osprey“ ist ein Senkrechtstarter, der als sehr laut und absturzanfällig gilt. (Kay Hanisch)

Nicaragua: Christdemokraten dürfen nicht antreten

18.9.2012. Die Christdemokratische Union (UDC), von 2000-12 ein Alliierter der linken sandinistischen FSLN-Regierung unter Präsident Daniel Ortega, möchte nun eine eigenständige Kandidatur zu den Kommunalwahlen versuchen, wird aber vom Obersten Wahlrat nicht zugelassen. Dieser begründet sein Vorgehen damit, daß die Christdemokraten bisher nicht die vorgeschriebenen Kandidaturen in mindestens 80% aller Gemeinden vorweisen können, was die Partei aber dementiert – UDC-Chef Augustin Jarquin galt übrigens als größter Konkurrent der amtierenden Bürgemeisterin der Haupstadt Managua, der Sandinistin Dayse Torres. (Kay Hanisch)

Wegen befürchteter Niederlage: Weißrussische Oppositionsparteien wollen Wahl boykottieren

18.9.2012. Zwei Parteien der schwachen weißrussischen Opposition, welche Umfragen zu Folge nur mit wenigen Parlamentssitzen rechnen kann, wollen deshalb die Wahl boykottieren und stimmen in das westlich-hysterische Geschrei von der „weißrussischen Diktatur“ ein, welche unfaire Wahlen abhalten lasse. Die beiden Parteien Weißrussische Volksfront und Vereinigte Bürgerliche Partei waren aber bisher nicht in der Lage, Beweise für geplante Wahlfälschungen zu liefern, zumal sich die Regierung von Präsident Alexander Lukaschenko eben bereits wegen jener Kritik um einen transparenten Wahlprozeß bemüht. (Kay Hanisch)

Ukraine: Geigerzähler in Julija Timoschenkos Zelle beschlagnahmt

18.9.2012. Die inhaftierte ukrainische Oppositionsführerin Julija Timoschenko fürchtet offenbar vom „Regime“ mit Bestrahlung oder radioaktiven Substanzen getötet zu werden. Deshalb besaß sie zwei Geigerzähler zur Messung von radioaktiven Spuren in ihrer Zelle (einer war in einem Buch versteckt), die von den ukrainischen Behörden dieser Tage gefunden und beschlagnahmt wurden. (Kay Hanisch)