Archiv | Dezember 2012

Zentralafrikanische Republik: Frankreich ignoriert Beistandspakt

– wütende Proteste vor französischer Botschaft

28.12.2012. Obwohl Paris seit 1960 durch einen militärischen Beistandspakt mit der Zentralafrikanischen Republik (ZAR) verbunden ist und Truppen vor Ort stationiert hat, griffen die Franzosen nicht ein, als die Rebellenkoalition Seleka immer näher auf die zentralafrikanische Hauptstadt Bangui vorrückte, was zu wütenden Protesten von Regierungsanhängern vor der
französischen Botschaft führte, die am Gebäude die Scheiben einwarfen, während andere die französische Flagge einholten. Während der benachbarte Tschad auf den Hilferuf der Regierung in Bangui reagierte und 350 Soldaten zur Unterstützung entsandte, ließ Frankreich die befreundete Regierung von Präsident Francois Bozizé im Stich – offenbar sind die wirtschaftlichen Interessen Frankreichs in der ZAR kein Gefecht wert. (Kay Hanisch)

„Orange Liste“: Neues liberal-kommunistisches Bündnis tritt in Italien zur Wahl an

28.12.2012. Mit einem bunten Bündnis möchte die neugegründete Orange Liste – bestehend aus einer breiten Allianz von Grünen, kommunistischen Kleinparteien, diversen Linken, der liberalen Anti-Korruptions-Partei Italien der Werte (IdV) von Ex-Staatsanwalt Antonio Di Pietro – zur Parlamentswahl im März antreten. Frontleute des Bündnisses sollen Neapels Bürgermeister Antonio De Magistris sowie der aus Palermo stammende Anti-Mafia-Staatsanwalt Antonio Ingroia sein. (Kay Hanisch)

Kongo: Rebellen setzen Luftabwehrraketen ein

28.12.2012. Die Rebellen der Bewegung des 23. März (M23) haben dieser Tage einen Hubschrauber der UNO beschossen, der sich auf einem Aufklärungsflug befand und
dem Hauptquartier der M23 in Rumangabo offenbar zu nahe kam. Dabei setzten die Dschungel-Rebellen auch Luftabwehrraketen ein, die sie kurz zuvor von der Regierungsarmee der Demokratischen Republik Kongo erbeutet hatten. (Kay Hanisch)

Machtdemonstration in Mexiko: Zehntausende Zapatistas besetzen Provinzhauptstädte

25.12.2012. Am 21. Dezember 2012 – nach dem Kalender der Maya das „Ende der Welt“ – besetzten rund 50.000 Kleinbauern und Anhänger der linken, zapatistischen Guerilla EZLN (nach dem mexikanischen Revolutionär Emilio Zapata benannt) die fünf Provinzhauptstädte Ocosingo, Las Margaritas, Altamirano, Palenque und San Cristóbal de Las Casas und zeigten mit
dieser Machtdemonstration, das mit ihnen künftig wieder zu rechnen ist. Die EZLN hat 1994 einen Waffenstillstand mit der Regierung geschlossen und unterstützt in ihrer Hochburg, der südlichen Provinz Chiapas, zahlreiche Selbstverwaltungsprojekte. (Kay Hanisch)

Mali: Unter den Islamisten sind Strom und Wasser kostenlos

26.12.2012. Der Norden Malis wird seit Anfang des Jahres von verschiedenen islamistischen Rebellengruppen kontrolliert, die ein radikal-religiöses Regime eingeführt haben – inkl. Steinigungen und Hand abhacken. Die Kehrseite ist, daß die Islamisten es geschafft haben, sich durch „populistische“ Maßnahmen bei etlichen Bürgern lieb Kind zu machen – so gibt es
nach einem Bericht der „Frankfurter Rundschau“ in der von einer islamistischen Miliz kontrollierten Stadt Gao Wasser und Strom umsonst. (Kay Hanisch)

Weißrußland verzichtet auf „Hilfe“ durch IWF

26.12.2012. Der weißrussische Präsident Alexander Lukaschenko hat in einem kürzlich erfolgten Interview erklärt, Weißrußland brauche die „Hilfe“ des Internationalen Währungsfonds (IWF) nicht, zumal die Zinsen für IWF-Kredite ohnehin viel zu hoch sind und er nun mal „Präsident von Weißrußland und kein Gehilfe des IWF“ sei. Lukaschenko betreibt seit 1994 eine auf die Bedürfnisse des Landes ausgerichtete, national orientierte Wirtschaftspolitik, widersetzt sich Privatisierungen von Staatsbetrieben und wird daher in den westlichen Medien häufig verteufelt. (Kay Hanisch)

Schweiz: Parlament widersetzt sich europaweitem Trend zur Söldnerarmee

25.12.2012. Der Schweizer Nationalrat hat eine Aufhebung der Wehrpflicht und die Umwandlung der Armee in eine Söldnertruppe (auch oft vornehm als „Berufsarmee“ bezeichnet) mit 121 zu 56 Stimmen bei 6 Enthaltungen abgelehnt und sich damit dem in Europa üblichen Trend, die Wehrpflichtarmeen zu weltweit einsetzbaren Interventionsarmeen umzuwandeln, widersetzt. Die EU-Staaten planen – so sehen es diverse Doktrinen in EU-Vertrag und anderen Regelwerken vor – Kriege außerhalb Europas zur Durchsetzung wirtschaftlicher Interessen zu führen oder die Armee zur Niederschlagung von Protesten im Inneren einzusetzen. (Kay Hanisch)

Wegen Rebellenangriffen: Tschad marschiert in die Zentralafrikanische Republik ein

24.12.2012. Obwohl die seit 2003 amtierende Regierung des Präsidenten Francois Bozize Friedensabkommen mit den meisten größeren Rebellengruppen des fragilen Staates abgeschlossen hatte, fand sich jetzt ein Bündnis von Rebellen-Splittergruppen unter dem Namen „Seleka“ („Allianz“) zusammen und holte zum Schlag gegen die schwache, schlecht ausgebildete und
unterbezahlte Armee aus und überrannte mehrere wichtige Städte in der Zentralafrikanischen Republik (ZAR). Deshalb schickte der tschadische Präsident Idriss Déby letzte Woche seine kampferprobten Truppen in das Nachbarland, um bei der Rückeroberung der Gebiete zu helfen – Bozize und seine Anhänger kamen 2003 ebenfalls mit Hilfe tschadischer Truppen an die Macht. (Kay Hanisch)

Venezuela: Achtungserfolge für die Kommunistische Partei

25.12.2012. Die Kommunistische Partei Venezuelas (PCV), welche mit der Regierung von Präsident Hugo Chavez verbündet ist, hat bei den jüngsten Regionalwahlen etliche Achtungserfolge erzielt – so erhielten ihre Kandidaten für die Provinzparlamente insgesamt 11 Sitze und ihre Kandidaten für die Gouverneursposten in den Provinzen zwischen 5-11% und belegten oftmals
den dritten Platz nach Regierungspartei PSUV und Oppositionsbündnis MUD. In der Provinz Portugesa konnte der gemeinsame Kandidat von PCV und den linken Tupamaros mit 24,51% den zweiten Platz belegen und ließ sogar die US-finanzierte MUD-Opposition hinter sich. (Kay Hanisch)

Niger: Neue Regierung will Korruption in der Justiz bekämpfen

25.12.2012. Die „sozialistische“ Regierung von Präsident Mahamadou Issoufou will „die verfallenen, engen und unzureichenden“ Gefängnisse im ganzen Land modernisieren und gegen die personelle Unterbesetzung sowie die verbreitete Korruption in der Justiz vorgehen. Aus diesem Grund hat die Regierung landesweit sogenannte „Generalstäbe“ – bestehend aus rund 500
Richtern und Vertretern der Zivilgesellschaft – ins Leben gerufen, um die Reformen voranzutreiben. (Kay Hanisch)

Friedrich-Naumann-Stiftung attackiert Sozialmaßnahmen in Thailand

25.12.2012. Eine weitere Kostprobe ihres nichtvorhandenen Demokratieverständnisses gab die vom deutschen Steuerzahler finanzierte Friedrich-Naumann-Stiftung der FDP, als sie die Pläne der thailändischen Premierministerin Yingluck Shinawatra, Mindesteinkommen zu garantieren, Subventionen für die arme Landbevölkerung zu gewähren und das Vorhaben, Erstklässlern in der Schule kostenlos Computer zukommen zu lassen, um die Benachteiligung ärmerer Familien zu lindern, als „Machtexzesse“ der Regierung geiselte und ein „zutiefst dirigistisches Staatsverständnis“ der thailändischen Regierung kritisierte. Bereits Yinglucks Bruder Thaksin Shinawatra hatte als Premier (2001-06) Maßnahmen zugunsten armer Bevölkerungsschichten durchgeführt, woraufhin die Naumann-Stiftung den Militärputsch gegen Thaksin, den sie als einen „entspannte(n) und gemütliche(n)“ Putsch verniedlichte, untstützte und das Regime des folgenden neoliberalen, wegen Mordes angeklagten Premiers Abhisit Vejjajiva unterstützte. (Kay Hanisch)

Weihnachtsgrüße

Wir wünschen allen Lesern ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest und bedanken uns für Ihre Treue.

Papa, was ist eigentlich Politik?

Der kleine Sohn geht zum Vater und fragt ihn, ob er ihm erklären könne, was Politik sei. Der Vater meint: „Natürlich kann ich dir das erklären. Nehmen wir zum Beispiel mal unsere Familie. Ich bringe das Geld nach Hause, also nennen wir mich Kapitalismus. Deine Mutter verwaltet das Geld, also nennen wir sie die Regierung. Der Opa passt auf, dass hier alles seine Ordnung hat, also ist er die Gewerkschaft. Unser Dienstmädchen ist die Arbeiterklasse. Wir haben nur eines im Sinn, nämlich dein Wohlergehen. Folglich bist du das Volk. Und dein kleiner Bruder, der noch in den Windeln liegt, die Zukunft. Hast du das verstanden mein Sohn?“ Der Kleine ist sich nicht ganz sicher und möchte erst mal darüber schlafen. In der Nacht erwacht er, weil sein kleiner Bruder in die Windeln gemacht hat und nun schreit. Er steht auf und klopft am Eltern-Schlafzimmer, doch seine Mutter liegt im Tiefschlaf und lässt sich nicht wecken. Also geht er zum   Dienstmädchen, wo Vater sich gerade mit selbiger vergnügt, während Opa unauffällig durch das Fenster zuschaut. Alle sind so beschäftigt, dass sie gar nicht mitbekommen, dass der Kleine vor ihnen steht. Also geht er halt wieder unverrichteter Dinge ins Bett und schläft. Am Morgen fragt ihn der Vater bei Tisch, ob er nun mit eigenen Worten erklären könne, was Politik ist. Der Sohn antwortet: „Ja, jetzt weiß ich es. Der Kapitalismus missbraucht die Arbeiterklasse, die Gewerkschaft schaut dabei zu, während die Regierung schläft. Das Volk wird vollkommen ignoriert und die Zukunft liegt in der Scheiße.“

Das ist Politik!

Oman wittert Krieg: Der Sultan rüstet auf

21.12.2012. Das Sultanat Oman am Persischen Golf gilt als enger Verbündeter der USA und — als Mitglied des Golf-Kooperationsrates (GCC) – auch als Unterstützer der syrischen Terroristen, obwohl sich der seit 1970 amtierende Sultan Said bin Qabus außenpolitisch immer zurückhaltend zeigte, auch gute Beziehungen zum Iran unterhält und auch in Sachen Syrien eine etwas differenzierte Haltung einnimmt. Nun scheint es Oman, das sich lange militärisch auf ältere britische und US-amerikanischen Waffensysteme gestützt hat, plötzlich eilig zu haben, militärisch aufzurüsten und hat große Mengen Waffen in den USA, darunter 12 F-16-Kampfjets bestellt, da es neben dem Iran die Straße von Hormus, den Zugang zum Persischen Golf kontrolliert und offenbar für einen kommenden Krieg gerüstet sein will. (Kay Hanisch)

Venezuela: Sozialisten gewinnen Regionalwahlen

21.12.2012. Die regierende Vereinigte Sozialistische Partei Venezuelas (PSUV) und ihre Verbündeten haben einen großen Erfolg bei den vor rund einer Woche stattfindenden Regionalwahlen erzielen können und regieren nun 20 Provinzen, während nur drei an die rechte, vom Obama-Regime unterstützte Opposition fielen. Während sich der Sieg der demokratisch-sozialistischen Revolution an der Wahlurne immer mehr zementiert, droht dem Revolutionsprozeß Gefahr von anderer Seite: der populäre Präsident Venezuelas, Hugo Chavez, wurde in Kuba bereits zum vierten Mal wegen einer schweren Krebserkrankung operiert und leidet nun auch noch an einer Infektion der Atemwege und ist bettlägerig geworden. (Kay Hanisch)

Israel: Kritische Parlamentsabgeordnete soll von der Wahl ausgeschlossen werden

18.12.2012. Die israelische Parlamentsabgeordnete Hanin Zoabi von der Nationalen Demokratischen Allianz (Balad), einer Partei, die sich für die Gleichberechtigung der arabischstämmigen Israelis einsetzt, soll nach dem Willen mehrerer Regierungspolitiker, darunter der stellvertretende Außenminister Danny Danon, mit samt ihrer Partei von den nächsten Knesset-Parlamentswahlen ausgeschlossen werden. Hanin Zoabi ist oft durch mutige, couragierte und provokative Aktionen aufgefallen, wie z.B. ihre Teilnahme an der Ghaza-Flotte, welche die israelische Seeblockade über den Gaza-Streifen durchbrechen wollte. (Kay Hanisch)

In Belgien wird wegen Ermordung Lumumbas ermittelt

18.12.2012. Vorrund 51 Jahren wurde der erste kongolesische Premierminister und Unabhängigkeitsheld Patrice E. Lumumba von der CIA und den belgischen Behörden in Zusammenarbeit mit lokalen, kongolesischen Gegnern Lumumbas (wie dem Separatistenregime in Katanga) brutal ermordet. Nun hat einer seiner Söhne mit einer Klage erreicht, daß gegen die 12 verdächtigen Belgier, von denen nur acht noch am Leben sind, ermittelt. (Kay Hanisch)

Weißrussischer Präsident: EU vernichtet ganze Staaten!

18.12.2012. Der national orientierte weißrussische Präsident Alexander Lukaschenko hat den westlichen Staaten „Heuchelei“ in Sachen Menschenrechten vorgeworfen und sagte bei einer öffentlichen Rede, erst „wenn der politische Kurs geändert wird und wenn Staatseigentum zum Ausverkauf „ausgelegt“ wird, hauptsächlich für westliche Kunden“ wird die EU die Beziehungen zu Weißrußland normalisieren und die Sanktionen aufheben – um Menschenrechte gehe es dem Westen dabei ganz gewiß nicht. Lukaschenko erklärte, die EU vernichte ganze Staaten und nannte in einem Atemzug Libyen, Irak, Afghanistan und Syrien, während Weißrußland, dem man aus Brüssel Menschenrechtsverletzungen vorwarf, in der „letzten Zeit keine Person im In- oder Ausland“ ermordet habe. (Kay Hanisch)

Weißrussischer Präsident zur EU(dssr):

Zeigen Sie mir die politischen Gefangenen!

17.12.2012. Der weißrussische Staatspräsident Alexander Lukaschenko hat die Europäische Union (EU) wegen der fortlaufenden und offensichtlich ungerechtfertigten Vorwürfe über die „schlechte Menschenrechtslage“ aufgefordert, Experten nach Weißrußland zu entsenden und ihm die angeblichen „politischen Gefangenen“ zu zeigen. Weißrußland würde den Experten alle Prozeßakten zeigen und dann würde er, Lukaschenko, die Experten fragen, wie denn in „Deutschland oder Großbritannien“ Personen behandelt werden, die illegale Aktionen, wie die versuchte Stürmung des Parlaments durchführen, behandelt werden. (Kay Hanisch)

Tschechischer Präsident will ESM-Vertrag nicht unterzeichnen

17.12.2012. Der liberal-konservative Staatspräsident der Tschechischen Republik Vaclav Klaus (seit 2003) will einen Nachtrag zum diktatorischen Lissabon-Vertrag (auch EU-Vertrag genannt) nicht unterschreiben, weil damit die Legalisierung des Europäischen Rettungsschirmes ESM möglich wird – welcher die europäischer Steuerzahler dazu verpflichtet, die Schulden von unsoliden Banken zu übernehmen. Klaus, der bereits den Lissabon-Vertrag nur unter Druck durch andere EU-Staaten unterschrieben hatte und auch der „Friedensnobelpreisverleihung“ an die EU, die in mehrere Kriege verwickelt ist, aus Protest fernblieb, kann den ESM aber dennoch nicht verhindern: es reicht nämlich bereits zu, wenn 17 Euro-Staaten unterzeichnen. (Kay Hanisch)

Venezuela: Präsident Chavez wieder auf dem Weg der Besserung

17.12.2012. Die krebskranke Staatschef von Venezuela, der demokratische Sozialist Hugo Chavez, der sich in Kuba einer schweren Operation unterziehen mußte (der nunmehr vierten) ist nach neuesten Erkenntnissen auf dem Wege der Besserung. Dies berichtete der venezuelanische Vize-Präsident und Außenminister Nicolas Maduro, den Chavez kurz vor seiner OP im Falle von „Komplikationen“ als seinen Nachfolger empfohlen hatte und der ein alter Kampfgenosse von Chavez ist. (Kay Hanisch)

Kritik an Nordkoreas Satellitenstart ist scheinheilig und verlogen

15.11.2012. Mit dem Start einer mehrstufigen Unha-3-Rakete und dem Aussetzen eines Satelliten ist das kommunistische Nordkorea nun endgültig in den Kreis der „Weltraummächte“ aufgestiegen, was den westlichen Staaten aber nicht zu passen scheint.
Das aber ausgerechnet sich die atomwaffen- und raketenstarrenden NATO-Staaten, aber auch Indien (das kurz darauf selbst eine atomwaffenfähige Rakete startete) den Satellitenstart scharf kritisieren, ist an Heuchelei kaum zu überbieten – sie wollen Nordkorea das untersagen, was sie selbst ständig tun. (Kay Hanisch)

Du bist das Licht der Welt

DU BIST DAS LICHT DER WELT

Erstaunlich wenn man Matthäus 5,14 so ließt und über Jesus nachdenkt.

Hat Jesus denn nicht gesagt, er seie das Licht der Welt und weil er das Licht der Welt ist, so solle man ihm folgen.

Da steht, unbemerkt von den meisten Theologen, Kirchen und sogar Gläubigen in Matthäus 5,14 ein Vers, der uns zum Nachdenken anregen soll.

Matthäus 5,14

Ihr seid das Licht der Welt.

Wenn also letztlich wir das Licht der Welt sein sollten, was wundert es einen, wenn die Welt bis zum heutigen Tag so finster ist.

Mal ganz ehrlich, versuchen Sie in die Welt zu leuchten?

Oder erwarten sie, so wie viele andere Christen, dass dieses Licht letztendlich von Jesus ausgeht und wir nur einfach mal warten müssen.

Es ist Adventzeit und daher wie immer auch äusserlich finstere Tage.

Vielleicht ein guter Zeitpunkt um einmal darüber nachzudenken, wie hell die Welt wohl erstrahlen könnte, wenn jeder Mensch sich am Abend eine Kerze schnappt und leuchtet.

So hell, wie dann die Welt sein könnte, so hell könnte die Welt auch sein, wenn unsere Herzen strahlen würden.

Ja dann, wenn wir wirklich, das Licht der Welt wären.

Euer

Pastor Hans-Georg Peitl

J.U.M.P. – Jesus Unzensuriert Medien Production

http://jachwe.wordpress.com

Dieser Beitrag wurde am 15. Dezember 2012 in Meldungen veröffentlicht.

Mali: Premier verhaftet und „zurückgetreten worden“

12.12.2012. Noch ist unklar, was genau in Mali passiert ist, aber soviel steht fest: der Premierminister der Übergangsregierung Cheick Modibo Diarra ist am Dienstagmorgen zurückgetreten, nachdem Soldaten, die angeblich im Auftrag von Hauptmann Amadou Sanogo handelten, die Wohnungstür des Premiers aufbrachen, ihn mißhandelten und verhafteten. Ursache des Konfliktes könnte sein, daß Diarra eine ausländische Militärintervention in Mali befürwortet, um die islamistischen Rebellen, welche den Norden des Landes komplett kontrollieren, in die Knie zu zwingen – Hauptmann Sanogo, früherer Putschanführer und nach wie vor einflußreicher Ex-Chef einer Kurzeit-Junta Anfang 2012, lehnt hingegen jegliches militärisches Eingreifen von ausländischen Streitkräften ab. (Kay Hanisch)

Demokratische Republik Kongo: M23-Rebellen wollen ihren „Staat im Staat“ ausbauen

12.12.2012. Nach dem sie auf internationalen Druck hin die eroberte Provinzhauptstadt Goma wieder räumen mußten, haben die Rebellen der Bewegung des 23. März (M23), die mittlerweile auch eigene „Ministerien“ aufweisen, zahlreiches Gerät erbeutet, darunter Artillerie, einen Kampfpanzer und die dazugehörigen Geschosse, dazu 16 Container mit Maschinengewehren und Munition, Truppentransporter, Fahrzeuge der Provinzregierung, Stromgeneratoren, Busse, Lastwagen und Straßenbaugeräte. Besonders mit letzteren und den Stromgeneratoren will die M23 in ihren Kerngebieten die Entwicklung vorantreiben und verkündet, die „Rebellenhauptstadt“ Rutshuru wird bald aussehen wie Kigali – die für afrikanische Verhältnisse fortschrittliche und moderne Hauptstadt Ruandas. (Kay Hanisch)