Archiv | September 2014

Kiewer NATO-Junta schiebt Donbass-Volkswehr bei Gefangenenaustausch Unbeteiligte unter

In der Ukraine werden Wähler offen bestochen

In der Ukraine werden Wähler offen bestochen

STIMME RUSSLANDS In der vergangenen Woche kam es in der Ukraine zu einem weiteren Skandal. Örtliche Massenmedien haben Bestechungstarife für die Abgeordneten des ukrainischen Parlaments – die Oberste Rada – veröffentlicht. Herkömmliche Abgeordnete kosten von 500.000 bis zu einer Million US-Dollar, die Eliten-Abgeordneten kosten bis zu zwei Millionen Dollar. Die Parlamentswahlkampagne hat erneut gezeigt, dass die Führung in der Ukraine nicht bereit ist, sich zu verändern.

Auf den Parteilisten stehen immer noch odiöse Persönlichkeiten, Günstlinge der Oligarchen und jene, die von Politik gar nichts verstehen. Der Politologe Alexej Jakubin äußert sich dazu folgendermaßen:

„Alles kommt ans Licht. Wir haben noch einmal gesehen, dass alle Versprechungen eines Neustarts und der Erneuerung der Listen nur Lippenbekenntnisse waren. Das liefert aus meiner Sicht einen weiteren Beleg dafür, dass die Führung nicht zu einer grundsätzlichen, sondern nur zu einer oberflächlichen Änderung bereit ist. Im Grunde genommen will die Regierung nur dasselbe Spiel weiterspielen – das Demokratie-Spiel. Heute findet eine Umformatierung der politischen Kräfte statt. Die Bezeichnungen der Parteien und Koalitionen ändern sich, aber die Namen bleiben dieselben. Bei genauer Betrachtung ist zu sehen, dass die meisten Personen auf den Parteilisten so oder anders mit den Oligarchen verbunden sind, die die Ukraine zur heutigen Krise geführt haben.“

Der Wählerausschuss der Ukraine hat Berechnungen veröffentlicht, die darauf hinweisen, dass die Kandidaten aus jedem Wahlkreis zwischen einer und drei Millionen Dollar für die Bestechung der Wähler ausgeben wollen. Bei dieser Wahlkampagne wird das Thema Krieg zunehmend zur Sprache kommen. Den Experten des Ausschusses zufolge werden die Kandidaten unter anderem den Wiederaufbau von Spitälern und die Unterbringung von Flüchtlingen thematisieren. Die Kandidaten versprechen auch finanzielle Unterstützung für Soldaten, ärztliche Hilfe für Verletzte sowie Geld für Aussiedler. Worte können aber ohne Taten bleiben. Das haben ukrainische Politiker und Beamte schon mehrmals bewiesen. Grigori Trofimtschjuk, erster Vize-Präsident des Zentrums für das Modellieren strategischer Entwicklung und Chefredakteur des Magazins „Federal“, sieht die künftige Rada skeptisch.

„Das künftige Parlament wird aus meiner Sicht sicherlich keine Konsolidierung begünstigen. Das neue Parlament wird die Gesellschaft und selbst die Kiewer Führung eher radikalisieren.“

Die Experten sprechen auch davon, dass es bei der heutigen Wahlkampagne keine Opposition gibt. Im Parlament wird es zum Beispiel keine Abgeordneten geben, die für freundschaftliche Beziehungen zu Russland auftreten. Die künftige Rada ist nicht als „nationale Einigung“ zu bezeichnen. Diese Einigung ist nur in der Mittel- und Westukraine erreicht worden. Der Osten dagegen wurde aus dem politischen Leben „gestrichen“. Die Wahlkampagne verlaufe ohne unabhängiges Fernsehen und vernünftig denkende Politiker, meinen die meisten Politologen. Das gewählte Parlament soll lediglich etwa zwei Jahre bestehen. Und die kommende Herbst-Winter-Zeit wird die Stimmung der Gesellschaft höchstwahrscheinlich drastisch ändern. Dann wird das Maidan-Gespenst wieder auftauchen.

Sondereinsatzbataillon des ukrainischen Innenamtes unterwegs in den Donbass

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Französischer Ex-Premier gibt IS-Urhebung zu – Israel unterstütz IS offen

Mindestens 22 Zivlisten bei US-geführten Luftangriffen in Syrien getötet

Bei Luftangriffen in Syrien sollen auch Zivilisten unter den Opfern sein.Bei Luftangriffen in Syrien sollen auch Zivilisten unter den Opfern sein.

Damaskus 29. September 2014 (IRIB/IRNA)

Bei den Luftangriffen der USA und ihrer Verbündeten in Syrien, die angeblich dem Kampf gegen die IS-Terroristen dienen sollen, sind nach Angaben von Menschenrechtlern mindestens 22 Zivilisten getötet worden.

Wie AP am Sonntag unter Berufung auf die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte in London berichtete, wurden vor kurzem sechs Arbeiter der Ölraffinerie in al-Hasakah im Nordosten des Irak bei nächtlichen US-Angriffen getötet.

Auch bei einem weiteren US-geführten Luftangriff auf den Nordwesten Syriens seien nach Angaben von Menschenrechtlern sieben Zivilisten ums Leben gekommen, berichtete AFP.

Mindestens neun weitere Menschen, zwei Männer, zwei Frauen und fünf Kinder, seien bei einem US-Raketenangriff auf ein Dorf in der nordsyrischen Provinz Idlib am letzten Dienstag getötet worden, meldete Human Rights Watch (HRW) am Sonntag unter Berufung auf Augenzeugen.

Zur Bekämpfung der IS fliegen die USA Angriffe auf die Stellungen dieser Terrorgruppe in Syrien.

IS meldet den Überlauf zweier saudischer Piloten

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Palästinenser für erneute Raketenangriffe bei Fortsetzung der Gaza-Blockade

Eine palästinensische Fahne weht in einem zerstörten Haus in Schudschaijja, einem Stadtteil von Gaza StadtEine palästinensische Fahne weht in einem zerstörten Haus in Schudschaijja, einem Stadtteil von Gaza Stadt

Gaza 30. September 2014 (Press TV/IRIB)

80 Prozent der Gaza-Bewohner sind laut einer Umfrage für die Wiederaufnahme der Raketenangriffe gegen das israelische Regime, sollte die Blockade des Gazastreifens durch dieses Regime andauern.

An dieser Umfrage, die vom Palästinensischen Zentrum für Politik und Meinungsforschung durchgeführt wurde, nahmen 12.000 Palästinenser im Gazastreifen und im Westjordanland teil. Diese Umfrage wurde einen Monat nach Beendigung des 50-tägigen Gaza-Krieges durchgeführt. Das israelische Regime begann am 1. Juli seine Luftangriffe auf den Gazastreifen und weitete dann seine Bodenoffensive in der Region aus. Bei den israelischen Angriffen auf Gaza sind mehr als 2.130 Palästinenser getötet und rund 11.000 weitere verletzt worden. Israelischen Angaben zufolge sind ungefähr 70 Israelis getötet worden, aber die palästinensische Widerstandsbewegung Hamas sprach von mindestens 150 Toten auf israelischer Seite.

Jemen nach Friedenspakt: Selbsmordanschlag auf Houthi-Stützpunkt mit 40 Toten

Nach den Gefechten zwischen Huthi-Rebellen und Regierungstruppen sind viele Häuser in Sanaa schwer beschädigt.  Nach den Gefechten zwischen Huthi-Rebellen und Regierungstruppen sind viele Häuser in Sanaa schwer beschädigt.

Sanaa 29. September 2014 (dradio.de/IRIB)

Bei einem Selbstmordanschlag in der jemenitischen Hauptstadt Sanaa sind am Sonntag mindestens 40 Menschen getötet  und 50 weitere verletzt worden.

Der Attentäter habe ein mit Sprengstoff beladenes Auto in ein Gebäude in der Provinz Marib östlich der Hauptstadt Sanaa gefahren. Dort sei es explodiert. Das Gebäude wird von  den Huthis als Stützpunkt genutzt.

Zu dem Anschlag bekannte sich die Terrorgruppe Ansar al-Scharia, die dem al-Kaida-Netzwerk nahesteht.

Vor einer Woche hatten sich die Huthis und Vertreter der verschiedenen politischen Fraktionen auf die Bildung einer gemeinsamen Regierung verständigt.

neuer afghanischer Präsident unterzeichnet Sicherheitsabkommen mit USA & Nato 1 Tag nach Vereidigung

Der neue afghanischen Präsident Ashraf Ghani bei seiner Vereidigung, bei der er die Unterzeichnung des Sicherheitsabkommens ankündigte.  (Bild: Keystone / EPA)Der neue afghanischen Präsident Ashraf Ghani bei seiner Vereidigung, bei der er die Unterzeichnung des Sicherheitsabkommens ankündigte. (Bild: Keystone / EPA)

Kabul 30. September 2014 (IRIB/dpa)

Einen Tag nach der Vereidigung des neuen afghanischen Präsidenten, Aschraf Ghani, hat sein Sicherheitsberater, Hanif Atmar, am Dienstag(heute) in einer im Fernsehen übertragenen Zeremonie das umstrittene Sicherheitsabkommen mit den USA unterzeichnet.

Für die USA unterzeichnete deren Botschafter in Kabul, James Cunningham. Ein weiteres Abkommen mit der Nato unterzeichnete Atmar unmittelbar danach. Für das Bündnis unterschrieb der zivile Nato-Vertreter in Afghanistan, Maurits Jochems. Die Abkommen sehen für ausländische Soldaten Immunität vor afghanischer Rechtsprechung vor, was eine Bedingung der USA und der Nato für einen weiteren Militäreinsatz war. Der Nato-Kampfeinsatz in Afghanistan läuft zum Jahresende aus. Ihm soll ein kleinerer Einsatz zur Ausbildung und Unterstützung afghanischer Sicherheitskräfte mit rund 12 000 Soldaten folgen. Deutschland will sich mit bis zu 800 Soldaten an dieser Mission mit dem Namen „Resolute Support“ beteiligen.

Neuer afghanischer Präsident  vereidigt

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Ebola Krankheit ist eine Kreation des Pentagon!!

Malaysia kritisiert Kiew wegen MH17 & will UN-Blauhelme an Absturzstelle

Schuldfrage des Abschusses noch immer offen. Kuala Lumpur 27. September 2014 (dpa/IRIB)

Malaysia will die Entsendung von UN-Friedenstruppen zu der Absturzstelle des Malaysia Airlines Flugs MH17 in der Ostukraine.

Verkehrsminister Liow Tiong Lai warf der Regierung in Kiew vor, sie habe bislang ihre Versprechungen nicht erfüllt, dass die Ermittler die Absturzzone sicher betreten könnten. «Wir bedauern die Haltung der ukrainischen Regierung», sagte er am Samstag laut einem Bericht der amtlichen Nachrichtenagentur Bernama. «Ich werde die UN bitten, sofort zu handeln», sagte Liow Tiong Lai. Die Blauhelme sollten sicherstellen, dass internationale Ermittler dort wieder Zugang erhielten. Der ukrainische Ministerpräsident Arseni Jatzenjuk hatte am Rande der UN-Vollversammlung den Malaysiern erklärt, die Absturzstelle sei trotz der ausgehandelten Waffenruhe noch unsicher.

MH17-Katastrophe: „Volksrepublik Donezk“ verspricht Ermittlern Sicherheit am Absturzort

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Ebola als Besatzungsgrundlage – Bundesregierung will Waffen gegen Ebola

Deutsche Ebola-Helfer könnten Waffen oder Schutz durch Soldaten bekommen

Deutsche Ebola-Helfer könnten Waffen bekommen

STIMME RUSSLANDS Die Bundesregierung befürchtet, dass zivile Helfer in Ebola-Krisengebieten in Westafrika in Gefahr geraten. Sie überlegt, zu deren Schutz auch Soldaten zu schicken.

Das Verteidigungsministerium prüft die Möglichkeit, bewaffnete Helfer oder Soldaten in Ebola-Krisengebiete zu schicken. Das geht aus einem Schreiben hervor, das Experten des Hauses an Staatssekretär Gerd Hoofe geschickt hatten, berichtet der Spiegel.

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Ex-Polizist deckt Vorgehen von Todeschwadronen in Honduras auf

Tegucigalpa 27.09.2014 – amerika21.de

Der Ex-Mitarbeiter der Nationalpolizei von Honduras, Romero Ellner, hat die Arbeitsweisen von Todesschwadronen innerhalb dieser Sicherheitsbehörde offengelegt. Dies gab der Direktor des Rundfunksenders Radio Globo, David Romero bekannt. Er bezog sich auf ihm vorliegende Dokumente, die hohe Funktionäre verschiedener Sicherheitsbehörden belasten.

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Ukraine führt Zwangsarbeit ein & verfolgt politisch abweichende Abgeordnete

Die ukrainische Regierung will einen Landesarbeitsdienst einführen, um die staatliche Verteidigung zu gewährleisten. (Foto: dpa)Die ukrainische Regierung will einen Landesarbeitsdienst einführen, um die staatliche Verteidigung zu gewährleisten. (Foto: dpa)

Kiew 25. September 2014 (dwn/IRIB)

Die EU-unterstützte Regierung des von den Amerikanern eingesetzten Übergangspremiers Arseni „Jaz“ Jazenjuk will einen Landesarbeitsdienst einführen, um die staatliche Verteidigung zu gewährleisten und die Folgen Bürgerkrieges zu beheben. Arbeiter, Selbstständige, Arbeitslose, Studenten, Auszubildende, Schüler, Bauern sollen ohne Zustimmung eingezogen werden können, um „gesellschaftlich nützliche Arbeit“ wie Reparaturen an den Staatsgrenzen, an Flugplätzen und Befestigungsanlagen durchzuführen oder Bauschutt- und Straßenarbeiten zu erledigen.

„Die von der Ministerin für Sozialpolitik angekündigte ‚Neuregelung des Arbeitsdienstes‘ würde die Einführung von Zwangsarbeit bedeuten, die gegen die Europäische Menschenrechtskonvention verstößt“ so Andrej Hunko, Mitglied des Bundestages und der Parlamentarischen Versammlung des Europarates.

Poroschenko unterzeichnet Gesetz über „Maßnahmen zum Schutz der Ukraine“

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IS-Rekrutierungsbüros in der Türkei – Saudi-Arabien will Freigabe für Bodeninvasion gegen Assad

Kerry: Solange Assad an der Macht ist, werden wir die Opposition unterstützen

Kerry: Solange Assad an der Macht ist, werden wir die Opposition unterstützen

New York 25. September 2014 (Fars/IRIB)

US-Außenminister John Kerry hat am Mittwoch im Kreise von Freunden der Rebellen in Syrien gesagt, dass Washington die Regierungsgegner unterstützen werde, solange Bashar Assad an der Macht ist.

Gestern traf sich Kerry am Rande der UN-Generalversammlung in New York mit den Außenministern der ebenfalls für den Sturz der syrischen Regierung engagierten Länder England, Frankreich, Deutschland, der Türkei und Saudi-Arabien.

Zu Beginn wies er auf die Zustimmung des US-Kongresses zu eienr stärkeren Aufrüstung der syrischen Opposition hin und sagte, dass mit der militärischen Schulung schon begonnen worden sei.

Laut Kerry wollen die USA die syrische Opposition mit weiteren 40 Millionen Dollar unterstützen. Davon sind 15 Millionen Dollar für Kommunikationsausrüstungen, Transportmittel, Nahrungsmittel und weitere Ausrüstungen für die bewaffneten Gruppen bestimmt, die restlichen 25 Millionen Dollar für die Stärkung der Opposition zur Kontrolle der besetzten Gebiete.

Saudi-Arabien bietet Einsatz seiner Bodentruppen in Syrien an

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ziviler Unmut über zynische & unrechtmäßige UN-Besatzung Haitis

Scharfe Kritik an Bericht von UN-Generalsekretär Ban Ki-moon vor dem Sicherheitsrat. Mobilisierung gegen die Verlängerung des Mandates der Minustah

Port-au-Prince 25.09.2014 – adital / Amerika21 /

Die Haitianische Aktionsplattform für eine Alternative Entwicklung (PAPDA) hat ein Manifest verbreitet, in dem sie sich über den Bericht des Generalsekretärs der Vereinigten Nationen, Ban Ki-moon über die politische und institutionelle Lage des Landes empört zeigt. Für die PAPDA, die verschiedene soziale Bewegungen in Haiti vereint, zeigt das offizielle UN-Kommuniqué eine völlige Missachtung der Probleme des Landes und präsentiert ein „idyllisches Bild“ der von der Stabilisierungsmission der Vereinten Nationen in Haiti (Minustah) erzielten Ergebnisse. Ihr Scheitern und die Verletzungen der Menschenrechte, die von deren Truppen auf haitianischem Territorium verübt worden seien, würden geleugnet.

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UN-Generalsekretär: Flüchtlingszahlen wie im Zweiten Weltkrieg

UN-Generalsekretär: Flüchtlingszahlen wie im Zweiten Weltkrieg

STIMME RUSSLANDS Die Zahl der Flüchtlinge weltweit hat laut UN-Generalsekretär Ban Ki Moon gewaltige Ausmaße angenommen, die mit den Zahlen aus dem Zweiten Weltkrieg vergleichbar sind.

„Seit dem Zweiten Weltkrieg hat es noch nie so viele Flüchtlinge, Vertriebene und Asylbewerber gegeben“, sagte Ban am Mittwoch zum Auftakt der Generaldebatte der 69. Vollversammlung der Vereinten Nationen in New York. „Noch nie zuvor haben so viele Menschen an die Uno um Nothilfe, Lebensmittel und andere lebenswichtige Mittel appelliert.“

Ukraine zapft EU wiederholt Gas ab – Massengrab misshandelter Zivilisten entdeckt

Grausames Massengrab bei Donezk: Duma-Abgeordneter fordert internationale Ermittlung

Grausames Massengrab bei Donezk: Duma-Abgeordneter fordert internationale Ermittlung

STIMME RUSSLANDS Nach dem Fund der Leichen misshandelter Zivilisten bei Donezk hat der russische Parlamentsabgeordnete Wjatscheslaw Nikonow eine internationale Ermittlung zu Kriegsverbrechen in der Ukraine gefordert.

„Es gibt einen konkreten Fall und der muss von einer internationalen Kommission untersucht werden“, sagte Nikonow, Vorsitzender des Bildungsausschusses, am Mittwoch in der Duma. Er forderte das Parlament dazu auf, die Bildung einer internationalen Kommission für die Untersuchung der Kriegsverbrechen zu bewirken.

Am Dienstag hatten die Volksmilizen in der Nähe der Siedlung Kommunar, 60 Kilometer östlich von Donezk, in einem Bergwerk ein Massengrab entdeckt. Mehrere Leichen wurden bereits exhumiert.

„Die Exhumierung der ersten Leichen – größtenteils junger Frauen – hat gezeigt, dass diese Frauen vergewaltigt, gefoltert, gefesselt und erschossen wurden. Eine von ihnen war schwanger“, sagte Nikonow. Der Abgeordnete machte die Kiewer Führung und die USA für das grausame Verbrechen verantwortlich. Deshalb sei es sinnlos, an diese Staaten zu appellieren. „Wir müssen internationale Menschenrechtsorganisationen, den Europarat und die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) zu einer umfassenden und unvoreingenommenen Ermittlung aufrufen.“

Kiew: 500 Tote in Donbass-Region nicht identifiziert

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erste Zivile Opfer durch US-Luftangriffe in Syrien – neue Welle europäischer Terrorrekruten

US-Armee setzt ihre Angriffe auf syrische Städte fort

Amerikanische F/A-18 vor dem Angriff auf IS-Stellungen. Bild: EPA/US NAVY Amerikanische F/A-18 vor dem Angriff auf IS-Stellungen. Bild: EPA/US NAVY

Washington/London 23. September 2014 (dpa/IRIB)

Im Kampf gegen die Terrorgruppe „Islamischer Staat“ (IS) haben die USA gemeinsam mit arabischen Verbündeten eine neue Front eröffnet: Mit Unterstützung Bahrains, Jordaniens, Katars, Saudi-Arabiens und der Vereinigten Arabischen Emirate flog die US-Armee erstmals Angriffe auf IS-Stellungen in Syrien und griff auch vom Meer aus an, wie das US-Verteidigungsministerium mitteilte.

Dabei wurden mindestens 70 Extremisten getötet. Etwa 300 Terroristen seien verletzt worden, berichtete die syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte am Dienstag. Die Attacken erfolgten dem Pentagon zufolge mit Kampfjets, Bombern und Tomahawk-Raketen. Insgesamt habe es 14 Angriffe gegeben. Die Ziele lagen demnach in den nordsyrischen Stadt Al-Rakka (IS-Hochburgen) und entlang der Grenze zum Irak sowie in den Grenzstädten Tel Abiad und al-Bukamal. Zudem wurden Checkpoints der Miliz in der Provinz Deir Essor getroffen. Die vom IS eroberten syrischen Militärbasen in Ain Issa und Tabaka wurden beschossen, um die dort erbeuteten Waffen – Dutzende Panzer, gepanzerte Fahrzeuge, Haubitzen und Panzerabwehrkanonen – zu zerstören. Es habe sich etwa um Ausbildungslager, Kommandozentralen und gepanzerte Fahrzeuge gehandelt. Aus dem Weißen Haus hieß es, US-Präsident Barack Obama werde sich noch am Dienstag zu den Angriffen äußern.

Russland kritisiert US-Luftangriffe in Syrien

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keine Klimaerwärmung seit 1997 – Eiszeit eingeläutet

Neue Mini-Eiszeit: Die Sonne macht erstmal Pause

STIMME RUSSLANDS Die globale Klimaerwärmung hat ihren Höhepunkt überschritten: Die Sonnenstrahlung ist in den vergangenen Jahren schwächer geworden, was in absehbarer Zeit zu einem weltweiten Temperaturrückgang führen kann – der so genannten Kleinen Eiszeit.

Der Sonnenforscher Chabibullo Abdussamatow vom St. Petersburger Observatorium äußerte sich zu diesem Thema in einem Interview mit RIA Novosti.

„Seit mehr als 17 Jahren steigt die Temperatur auf der Erde nicht mehr an und hat sich schrittweise stabilisiert. Seit 1997 gibt es keine Klimaerwärmung mehr. Die Strahlungskraft der Sonne wird zunehmend geringer. Seit 1990 wird die Erde von der Sonne nicht mehr so stark wie früher erwärmt“, betonte er.

Nach seiner Meinung könnte bereits Ende dieses bzw. Anfang des nächsten Jahres die so genannte Kleine Eiszeit beginnen. „Die Kleine Eiszeit lässt sich auf die abnehmende Sonnenstrahlung zurückführen und hat eine Quasiperiode von 200 Jahren oder besser gesagt von zwei Jahrhunderten plus/minus 70 Jahren“, so der Astronom.

Während der Kleinen Eiszeit fallen die Temperaturen auf der Erde um etwa ein bis anderthalb Grad. Ihren Tiefpunkt werden die Temperaturen laut Abdussamatow „gegen 2060 plus/minus elf Jahre“ erreichen.

Die Kleine Eiszeit wird laut seiner Prognose 45 bis 65 Jahre dauern. Zu Beginn des 22. Jahrhunderts werde „ein neuer Quasizyklus der Klimaerwärmung beginnen.“

Die Menschheit müsse sich also auf eine Abkühlung gefasst machen, so Abdussamatow. Nach seinen Worten muss „der wirtschaftliche Einfluss der Kleinen Eiszeit einkalkuliert werden: auf die Industrie, die Landwirtschaft, die bewohnten Gebiete usw“. RIA Novosti / STIMME RUSSLANDS

London versagt Schottland versprochene Autonomie – massiver Zulauf bei der Unabhängigkeitsbewegung

Schottlands Premier beschuldigt London, die Teilnehmer am Referendum betrogen zu haben

Alex Salmond

Stimme Russlands Der Premierminister Schottlands, Alex Salmond, ist sich dessen sicher, dass die Menschen, die gegen die Unabhängigkeit der Region gestimmt hatten, durch Londons Versprechungen betrogen worden seien.

Alex Salmonds Worten zufolge, seien die Anhänger der Einheit deswegen gekränkt, dass die Leader der drei führenden politischen Parteien Großbritanniens, David Cameron, Nick Clegg und Ed Miliband, welche dem Parlament Schottlands breitere Befugnisse versprochen hätten, gegenwärtig dies abgesagt hätten.

Zuvor hatten englische Politiker versprochen, dem Parlament Schottlands neue Befugnisse zu gewähren, wenn das Volk dieses Landesteils gegen die Unabhängigkeit der Region stimmen würde.

Schottland: Tausende schließen sich der Unabhängigkeitsbewegung an

Ein Wahlhelfer in einem Abstimmungslokal in Edinburgh   Ein Wahlhelfer in einem Abstimmungslokal in Edinburgh

Edinburgh 22. September 2014 (Press TV/IRIB)

Innerhalb von vier Tagen nach der Volksabstimmung in Schottland sind bei der schottischen Nationalpartei SNP rund 11.000 neue Mitgliedschaftsanträge eingegangen.

Die Unabhängigkeitsbewegung mit 25.600 Mitgliedern musste bei der Volksabstimmung vom 18. September eine Niederlage einstecken. Ihre Anhänger wollen ihre Bestrebungen zur Unabhängigkeit ihres Landes von Großbritannien jedoh fortsetzen. Beim Referendum über eine Abspaltung von Grossbritannien am vergangenen Donnerstag stimmten 55,42 Prozent der Wahlbeteiligten gegen und 44,58 Prozent für die Unabhängigkeit.

750 Palästinenser / 260 Kinder in nur zwei Monaten festgenommen

Haaretz: 260 palästinensische Kinder in nur zwei Monaten festgenommen

Tel Aviv 21. September 2014 (IRIB)

Laut einem  Bericht der israelischen Tageszeitung „Haaretz“ (Sonntagausgabe) haben israelische Militanten in den vergangenen zwei Monaten 750 Palästinenser  in Al-Quds(Jerusalem) festgenommen.

Ein Drittel davon sind Minderjährige. Diesem Bericht zufolge wurden diese Kinder wegen Auseinandersetzungen mit jüdischen Siedlern und Angriff auf israelische Soldaten inhaftiert.

Hinterbliebene von MH-17 wollen Kiew verklagen – das beklagt Zerstörung von 65% des Kriegsgerätes

Kiew verletzt Waffenruhe erneut & beschießt Donezk

Waffenruhe in Ukraine verletzt

STIMME RUSSLANDS Wie der Volkswehrstab der „Volksrepublik Donezk“ mitteilt, hat das ukrainische Militär am 21. September die Waffenruhe verletzt.

Unter anderem wurden Wohnviertel von Donezk vom Stadtflughafen her angegriffen, wobei acht Zivilisten und ein Volkswehrmann verletzt wurden. Darüber hinaus wurden Anschläge auf das Dorf Oktjabr verübt. Die ukrainische Armee hat die Volkswehr außerdem mehrmals zu Schusswechseln provoziert.

Zahl der OSZE-Beobachter in Ukraine wird erhöht

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IS ruft zu Terror gegen westliche Zivilgesellschaft auf – Kurden wollen irakischen Geheimdienst

Chemische Angriffe des IS verhindert

Chemische Angriffe des IS  verhindert

Bagdad 21. September 2014 (Press TV/IRIB)

Einem irakischen Parlamentsabgeordneten zufolge hat die Armee einen Angriff der Terrorgruppe „Islamischer Staat“  (IS)  mit Giftgas in Wohngebieten im Osten Iraks verhindert.

Foral al-Tamimi sagte am Samstag: Die Armee hat sieben Raketen mit dem giftigen Gas Chlor in der Provinz Diyala entdeckt und entschärft. Sie sollten auf die Stadt Meghdadiyeh abgefeuert werden. Im Juli hatte Bagdad bezüglich der ehemaligen Fabrik von chemischen Kampfmitteln im Nordwesten Bagdads gewarnt; diese war von den Terroristen eingenommen worden. In einem Schreiben teilte Bagdad am 8. Juli der UNO mit, dass in dieser Fabrik Reste von 2500 Raketen mit dem tödlichen Gift Sarin sowie andere chemische Kampfmittel gelagert waren. Untersuchungen ergaben am 12. Juli, dass ein Teil dieser Mittel entwendet wurden. Die IS-Terroristen kontrollieren zurzeit Teile von Syrien und Irak und setzen dort ihre Verbrechen fort; im Irak sind alle Völkergruppen, Schiiten, Sunniten, Kurden, Christen und kurdische Jesiden den Verbrechen des IS ausgeliefert.

Mutmaßlicher IS-Kämpfer in Berlin nach Terroraufruf der IS gegen westliche Zivilgesellschaft festgenommen

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Frankreich: Wütende Bauern setzen Finanzamt in Brand

Bei einem Protest gegen die angespannte wirtschaftliche Lage steckten Bauern mithilfe von Gemüse öffentliche Gebäude in Brand. (Screenshot)Bei einem Protest gegen die angespannte wirtschaftliche Lage steckten Bauern mithilfe von Gemüse öffentliche Gebäude in Brand. (Screenshot)

Gesellschaft – Zu viel Bürokratie

Gemüse-Bauern verwüsteten in der Bretagne ein Finanzamt und eine Sozialversicherung. Sie kippten unverkauftes Gemüse vor die Gebäude und setzen es mithilfe von Reifen in Brand. Die Landwirte protestierten gegen zu viel Bürokratie.

Jemen: Opposition und Regierung unterzeichnen Friedensvertrag nach blutigen Gefechten

Jemen: Opposition und Regierung unterzeichnen Friedensvertrag

Sanaa 22. September 2014 (dpa/IRIB)

Jemens führende Politiker und Anführer der schiitischen Houthi-Rebellen haben nach monatelangen blutigen Auseinandersetzungen in Sanaa einen Friedenspakt unterzeichnet.

Die Einigung sei in Anwesenheit des Präsidenten Abd Rabbo Mansur Hadi erfolgt, berichtete die offizielle jemenitische Nachrichtenagentur Saba am Sonntag. Kurz zuvor hatte Regierungschef Mohammed Basindawa seinen Rücktritt erklärt. Houthi-Kämpfer waren seit Donnerstag immer weiter in Richtung Sanaa vorgedrungen und hatten am unter anderem das Armee-Hauptquartier gestürmt. Seit Wochen fordern die Houthis den Rücktritt der Regierung. Die Houthi-Bewegung kämpft vor allem in den nördlich von Sanaa gelegenen Provinzen Marib und Al-Dschauf gegen Regierungstruppen. Vor einer Woche hatte die Armee dann begonnen, Luftschläge gegen Houthi-Stellungen zu fliegen. Hunderte Menschen kamen bislang ums Leben.

Beweise für Verstrickung von kolumbianischer Politik mit Drogenhandel & Paramilitarismus im Kongress vorgetragen

Debatte im Kongress von Kolumbien bringt Uribe unter Druck

Bogotá 22.09.2014 – amerika21.de

Eine hitzige Debatte im Parlament Kolumbiens über die mutmaßlichen Verbindungen des früheren Präsidenten und heutigen Senators Álvaro Uribe mit den Drogenkartellen und Paramilitärs hat diesen unter Druck und in Rechtfertigungsnot gebracht. Der Senator für die Partei Polo Democrático, Ivan Cepeda, legte am vergangenen Mittwoch in einer 80 Minuten dauernden Präsentation ausführliche Recherchen, Dokumente, Fotografien und Videos vor, die bis in die 80er Jahre zurück reichen und sich schließlich der Präsidentschaft Uribes von 2002 bis 2010 annehmen.

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Schmuggelbekämpfung Venezuelas schreitet voran – S&P kürzt zum dank Bonität

4.732 Tonnen Lebensmittel in Venezuela beschlagnahmt

Caracas 22.09.2014 – amerika21.de

Die Sicherheitsbehörden Venezuelas haben bei ihren Einsätzen gegen den Schmuggel seit dem 11. August dieses Jahres 4.732 Tonnen Lebensmittel, 858 Tonnen Tierfutter und 2.763 Tonnen „strategische Materialien“ beschlagnahmt. Auch wurden rund 617.000 Liter Benzin, davon 521.000 Liter auf fünf Schiffen im Bundesstaat Falcón, sichergestellt. Dies gaben Vizepräsident Jorge Arreaza und der Leiter des strategischen Einsatzkommandos der Streitkräfte, Vladimir Padrino López, bei einer gemeinsamen Pressekonferenz am Freitag bekannt.

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40% der brasilianischen Häftlinge ohne Urteil – Spirale der Gewalt entfesselt

Polizisten in Brasilien töten & sterben besonders häufig

Brasília 22.09.2014 – amerika21.de

Spirale der Gewalt: Auf vier Opfer polizeilicher Gewalt kommt ein getöteter Polizist. Hohe Dunkelziffer. Forderung nach Demilitarisierung des Polizeiapparates

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