34 Leopard-Panzer in Ukraine gesichtet / Kiew droht mit Kernwaffen bei ausbleibender Waffenhilfe

OSZE-Beobachter bei Donezk angegriffen

OSZE-Beobachter bei Donezk angegriffen

STIMME RUSSLANDS Eine Gruppe aus fünf OSZE-Beobachtern ist im Gebiet Donezk einem Granatenbeschuss seitens der ukrainischen Armee ausgesetzt worden.

Wie in der Organisation berichtet wird, explodierten dabei 19 Granaten. Niemand wurde verletzt, lediglich das Auto der Menschenrechtler wurde beschädigt.

Das Militär beschießt die Stadt aus Raketensystemen „Grad“ und Granatenwerfern. Nach vorläufigen Angaben kamen dadurch mindestens 20 Zivilisten ums Leben.

Andrej Kelin

STIMME RUSSLANDS Die am Sonntag vom Beschuss in Donezk betroffenen OSZE-Beobachter haben sich davon überzeugen können, dass es die ukrainischen Regierungskräfte waren, welche die vereinbarte Waffenruhe verletzt haben. Das sagte der Ständige Vertreter Russlands bei dieser Organisation, Andrej Kelin.

Er erinnerte daran, dass sich Donezker Volksmilizen zusammen mit den OSZE-Beobachtern befanden.

Finnlands Außenminister: EU-Sanktionen auch gegen Israel?

Erkki Tuomioja

STIMME RUSSLANDS Die EU-Sanktionspolitik gegen Russland schafft nach Ansicht des finnischen Außenministers Erkki Tuomioja einen Präzedenzfall für eventuelle ähnliche Maßnahmen gegen Israel, um dieses Land zur Regelung des Konflikts mit den Palästinensern zu bewegen.

„Wenn ein Land in ein anderes Land eindringt und einen Teil davon okkupiert und annektiert, ist dies eindeutig gesetzwidrig und zieht Sanktionen der EU und anderer Länder nach sich“, sagte er in einem Interview für die israelische Zeitung „Haaretz“. „Viele, die heute sagen, dies sei richtig, stellen die Frage: Wie konnte es passieren, dass der 47 Jahre andauernden Besetzung der palästinensischen Gebiete keine Sanktionen folgten?“

„Niemand hat das zwar vorgeschlagen, wir sind uns aber der Parallelen mit der Krim-Krise bewusst. Insofern wird dies bei Diskussionen auftauchen“, so der Minister.

Bisher habe die EU Israel zum Frieden mit den arabischen Nachbarn „mit Zuckerbrot“ stimuliert, wozu „neue Möglichkeiten für den israelisch-europäischen Handel und für Beziehungen in anderen Bereichen gehören“.

„Anscheinend besteht aber die Notwendigkeit, auch die Möglichkeit der Anwendung der ‚Peitsche‘ anzudeuten, weil die Stagnation ihren Preis hat“, fügte er an.

Der jüngste Versuch, den palästinensisch-israelischen Konflikt durch einen direkten Dialog zu regeln, war im Frühjahr gescheitert. Danach nahmen die Palästinenser ihre Versuche wieder auf, ihre Staatlichkeit am Verhandlungsprozess vorbei über internationale Institute durchzusetzen. RIA Novosti/ STIMME RUSSLANDS

Verteidigungsministerium der Ukraine drohte, zum Thema Entwicklung von Kernwaffen zurückzukehren

Verteidigungsministerium der Ukraine drohte, zum Thema Entwicklung von Kernwaffen zurückzukehren

STIMME RUSSLANDS Die Ukraine würde bereit sein, zur Frage nach der Wiederherstellung des nuklearen Status zurückzukehren, wenn sie keine Unterstützung des Westens im jetzigen bewaffneten Konflikt erhält, erklärte der Verteidigungsminister, Valeri Geletej.

„Wenn wir heute außerstande sein werden, (die Ukraine) zu schützen, wenn die Welt uns nicht hilft, so werden wir gezwungen sein, zur Entwicklung solcher Waffen zurückzukehren, die vor Russland schützen werden“, sagte Geletej in einer Pressekonferenz am Sonntag, als er die Resultate seiner Beteiligung am Gipfeltreffen der Nato schilderte.

Bundesrepublik dementiert Medienberichte über deutsche Panzer in Ukraine

Bundesrepublik dementiert Medienberichte über deutsche Panzer in Ukraine

STIMME RUSSLANDS Das deutsche Verteidigungsministerium hat Meldungen ukrainischer Medien darüber offiziell dementiert, dass sich in diesem Land angeblich deutsche Panzer befinden. „Die Geschichte mit den Leopard-Panzern entspricht nicht der Wirklichkeit“, verwies eine Quelle in der Militärbehörde.

Zuvor hatten einige ukrainische Informationsagenturen berichtet, dass es lokalen Einwohnern in der Westukraine gelungen sei, eine Kolonne von 34 deutschen Leopard-Panzern im Raum von Lwow aufzunehmen.

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