500 Vermisste und mindestens 201 Tote bei türkischem Minen-Unglück

Viele Männer mussten in Krankenhäuser gebracht werden Viele Männer mussten in Krankenhäuser gebracht werden

14. Mai 2014Manisa (IRIB/AFP)

Taner Yildiz, der türkische Energieminister, hat am heutigen Mittwoch gesagt, während der Explosion, die sich am gestrigen Dienstagabend in der westtürkischen Provinz Manisa in einem Steinkohlenbergwerk ereignete seien mindestens 201 Menschen ums Leben gekommen.

Es befänden sich noch mehrere Hundert Bergleute in der Kohlengrube. Yildiz erklärte bei den meisten Fällen handelte es sich um Tod durch Ersticken oder Verbrennungen. Bislang wurden Dutzende Verletzte ins Krankenhaus eingeliefert. In vorherigen Erklärungen des Energieministers hieß es, dass durch einen Kurzschluss ein Brand verursacht wurde, der zur Explosion in der Lagerstätte führte. Insgesamt wurden bei diesem Unglück 787 Bergleute in der Grube eingeschlossen. Laut Angaben des türkischen Energieministers wurden bisher 80 Verletzte geborgen. Der Gesundheitszustand von 4 der Verletzten ist kritisch.
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