afghanisches Parlament nickt US-Besatzung nach Terrorhatz ab

Dutzende Tote bei Selbstmordanschlag auf Volleyballturnier

Bei einem Anschlag sind in Afghanistan bei einem Volleyballmatch Dutzende Menschen getötet worden. Bei einem Anschlag sind in Afghanistan bei einem Volleyballmatch Dutzende Menschen getötet worden.

Kabul 23. November 2014 (IRIB)

Bei einem der verheerendsten Selbstmordanschläge in Afghanistan seit Monaten sind  am Sonntag mindestens 60 Besucher eines Volleyballturniers getötet worden.

Wie „Spiegel online“ heute unter Berufung auf  lokale Behörden berichtete, ereignete sich der Vorfall in der östlichen Provinz Paktika.  Offiziell ist auch von Dutzenden Verletzen die Rede.  Der Attentäter habe sich unter die Hunderten Besucher des Finalspiels gemischt und dann eine Bombe gezündet.

Der Vizegouverneur der Provinz Paktika, Attaullah Fasli, erklärte hingehen, dass sich der Attentäter mit seinem Motorrad inmitten der Zuschauer in die Luft gesprengt habe.

UN verurteilt Selbstmordattentat in Afghanistan

Anschlag in der Provinz Paktika im Juli dieses Jahres: Wieder Tote im Südosten AfghanistansAnschlag in der Provinz Paktika im Juli dieses Jahres: Wieder Tote im Südosten Afghanistans

New York 25. November 2014 (IRNA/IRIB)

Der Leiter der UN-Mission in Afghanistan hat den Selbstmordanschlag vom Sonntag in der Provinz Paktika nahe der Grenze zu Pakistan scharf verurteilt und nannte ihn ein Kriegsverbrechen.

Am Sonntag sind bei einem Selbstmordanschlag bei einem Volleyballspiel im Osten Afghanistans 56 Menschen getötet und 60 weitere verletzt worden. Darunter gab es mehrere Kinder. Einem Sprecher der Provinzregierung zufolge habe sich der Selbstmordattentäter unter den Zuschauern im Distrikt Yahyakhail in der Stadt Paktika aufgehalten. In einer veröffentlichten Erklärung bezeichnete Nicholas Haysom dieses Attentat auf afghanische Zivilisten als rücksichtslos und brutal. Laut UN-Berichten ist die Zahl der Todesopfer durch Terroranschläge in Afghanistan den vergangenen fünf Jahren drastisch gestiegen. Haysom wies darauf hin, dass solche terroristische Anschläge gegen das humanitäre Völkerrecht verstoßen und als Kriegsverbrechen gelten. Er forderte von staatlichen Armeekräften und oppositionellen Gruppen, ihren Verpflichtungen gegenüber internationalen Menschenrechtsstandards nachzukommen.

Afghanische Abgeordnete stimmen Sicherheitsabkommen mit Amerika und Nato zu

Afghanische Abgeordnete stimmen Sicherheitsabkommen mit Amerika und Nato zu

Kabul 23. November 2014 (ISNA/IRIB)

Im afghanischen Parlament haben die Abgeordneten dem Sicherheitsabkommen mit Amerika und der Nato mehrheitlich zugestimmt.

ISNA zufolge wurde das Abkommen heute im Parlament ratifiziert.

Khaama Press berichtete, dass unter 175 anwesenden Abgeordneten nur 5 dagegen gestimmt haben.

Das Abkommen sollte unter Karsai angenommen werden, doch wurde es am 2. Tag des Amtsantritts  des neuen Präsidenten Aschraf Ghani unterzeichnet.

Demnach werden amerikanische und Nato-Einheiten nach Ende ihres Mandats in diesem Jahr Afghanistan bei der Ausbildung der Streitkräfte beraten.

US-Drohnen greifen Ostafghanistan an

Eine US-Drohne vom Typ MQ-1 Predator.Eine US-Drohne vom Typ MQ-1 Predator.

Kabul 23. November 2014 (IRIB)

Eine US-Drohne hat heute ein Gebiet in der afghanischen Provinz Nuristan angegriffen.
Bei diesem Angriff wurden mindestens sechs Personen getötet und einige verletzt. Das afghanische Parlament ratifizierte am Sonntag(heute)das von Präsident Aschraf Ghani und Abdullah Abdullah unterzeichnte Sicherheitsabkommen mit den USA. Demnach  haben sich die USA verpflichtet,  keine Wohngebiete anzugreifen. Seit der Invasion  der USA und ihrer Verbündeten  im Jahre 2001 wurden mehr als 20.000 Zivilisten getötet.

43 Taliban in Afghanistan getötet

43 Taliban in Afghanistan getötet

Kabul 23. November 2014 (IRNA/IRIB)

Die afghanische Verteidigungs- und Innenministerien haben von 43 Toten und 19 verletzten Taliban in den vergangenen 24 Stunden in verschiedenen Ortschaften Afghanistans bei Auseinandersetzungen mit Polizei- und Armeekräften berichtet.

Wie IRNA meldete, teilte das afghanische Innenministerium in einer Erklärung am Sonntag mit, dass 30 Taliban-Mitglieder bei durch Polizeikräfte geführte Operationen in mehreren Provinzen des Landes getötet und drei weitere Terroristen verletzt wurden. Laut Angaben des afghanischen Innenministeriums beschlagnahmten die Polizeikräfte bei diesen Operationen zehn Motoräder, acht Fahrzeuge und eininge Waffen und Munitionen. Außerdem wurden sieben Straßenbomben entdeckt und entschärft. Das afghanische Verteidigungsministerium gab in einer getrennten Meldung bekannt, dass 13 Taliban bei Gefechten mit Armeekräften in drei Provinzen Afghanistans ums Leben kamen und 16 von ihnen verletzt wurden.

Zwei US-Militärs bei Explosion in Kabul getötet

US-Soldaten inspizieren den Anschlagsort in Kabul. (Symbolbild)US-Soldaten inspizieren den Anschlagsort in Kabul. (Symbolbild)

Kabul 24. November 2014 (IRNA/IRIB)

Zwei amerikanische Militärs sind am heutigen Montag bei einem Bombenanschlag auf ihr Fahrzeug in der afghanischen Hauptstadt Kabul getötet worden.
Die im Fahrzeug der US-Kräfte deponierte Bombe sei aus einer großen Entfernung zur Explosion gebracht worden, berichtete der Sprecher des afghanischen Innenministeriums Sedigh Sedighi laut einem Bericht der Nachrichtenagentur Reuters aus Kabul. Auch bestätigte Die Internationale Schutztruppe in Afghanistan, ISAF, den Tod von zweien ihrer Kräfte.Die Opfer dieses Angriffes sind Amerikaner, sagte ein Mitglied des westlichen Sicherheitsdienstes der Nachrichtenagentur Reuters. Nach Angaben einer weiteren Quelle sollen mindestens drei Zivilisten bei diesem Angriff ums Leben gekommen sein.Das afghanische Parlament ratifizierte kürzlich die Verträge zur militärischen Zusammenarbeit zwischen Afghanistan, den USA und der Nato.
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