Afghanistan: IS auf Taliban losgelassen – Briten töten 2014 186 Zivilisten

Neun Polizisten im Osten Afghanistans getötet

Polizist in AfghanistanPolizist in Afghanistan

Kabul 4. Januar 2015 – (IRIB)

Laut einem Provinzsprecher haben Taliban-Milizen fünf Polizisten u. a. deren Kommendeur in der Provinz Lugar getötet.

Laut Associated Press aus Kabul ereignete sich dieser Vorfall einen Tag nach dem Mord an vier Polizisten in einer weiteren Provinz im Osten dieses Landes. Der Sprecher der Provinzregierung von Logar, Din Mohammed Darwish, fügte hinzu, fünf Beamte seien im Bezirk Baraki Barak in einen Hinterhalt geraten und von Extremisten erschossen worden. Laut Darwish kidnappten die Extremisten am Samstag vier Polizeibeamte in der Provinz Wardak in der Nähe von Lugar. Ihre Leichen wurden einige Stunden danach in der Nähe von Pol-Charkhi in der Provinz Wardak aufgefunden. Trotz des Endes des Nato-Kampfeinsatzes fliegen die USA weiter Luftangriffe in Afghanistan. Dabei wurden in der ostafghanischen Provinz Paktika  mindestens 18 Taliban-Kämpfer getötet. Die Provinz grenzt an Pakistan. Von dort kommen häufig Taliban nach Afghanistan, um dort Anschläge zu verüben.

Tonnenweise Drogen in Afghanistan beschlagnahmt

Kabul 15. Januar 2015 – (IRIB)

In Afghanistan sind in den vergangenen drei Mionaten 93,6 Tonnen Rauschgift sichergestellt und d 890 Drogenschmuggler in verschiedenen Regionen festgenommen  worden. Das berichtete Baz Mohammad Ahmadi, der stellvertretende Innenminister für Drogenbekämpfung gestern der Presse.

Weiter sagte er, dass bei 776 Operationen in ganz Afghanistan 187 Fahrzeuge, 164 Waffen und 129 Handys beschlagnahmt und 16 Heroinfabriken geschlossen wurden. Unter den festgenommenen Drogenschmugglern befanden sich sechs Ausländer aus der Türkei, Italien und Pakistan.

Nach einer kürzlichen Mitteilung des Innenministeriums für Drogenbekämpfung werden 90% des weltweit produzierten Opiums  in Afghanistan hergestellt, 46% davon in Helmand im Süden des Landes. Jüngsten Berichten der UNO zufolge ist die Produktion von Rauschgift seit 2013 von 5500 auf 6400 Tonnen gestiegen.
IS-Trainingscamps im Westen von Afghanistan

Kabul 15. Januar 2015 – (IRIB)

Die Terrorgruppe Islamischer Staat (IS) hat nach Angaben der örtlichen Verantwortlichen in der westafghanischen Provinz Farah, Trainingscamps errichtet.
Laut Donnerstagsbericht der Webseite Khaama Press, sagte dieses afghanischen Verantwortlichen , Abdulkhaliq Nurzi: Diese Camps wurden in den vergangenen drei Wochen in der Region „Khaak Sefid“, errichtet. 80 Kämpfer mit modernen Waffen, schulen in diesen Ausbildungslagern die Rebellen. Einige Taliban-Mitglieder sollen sich den IS-Terroristen angeschlossen haben. Dabei lieferten sich die IS-Terroristen kürzlich, in den Städten Sangin und Kajaki, in der Provinz Helmand, mit den Taliban schwere Kämpfe, wobei 50 Menschen auf beiden Seiten getötet wurden. Vor kurzem berichteten afghanische Medien von der Präsenz einiger IS-Mitglieder in der Provinz Ghazni. Die Regierung in Kabul dementiert jedoch die Präsenz der IS-Terroristen in Afghanistan.
Taliban lehnen Beteiligung am afghanischen Kabinett ab

Taliban-Führer, Mullah Omar Taliban-Führer, Mullah Omar – Kabul 9. Januar 2015 –  (IRIB)

Die Taliban haben die Beteiligung am afghanischen Kabinett abgelehnt.

BBC zufolge gab eine Quelle, die dem Taliban-Führer, Mullah Omar nahe steht, bekannt, dass die Gruppe das Angebot des afghanischen Präsidenten ablehnt. Das Sicherheitsabkommen zwischen Kabul und Washington sowie die Präsenz von 12.000 US-soldaten in Afghanistan unter dem Vorwand, Regierungssoldaten ausbilden zu wollen, sowie die Änderung der Verfassung seien Gründe für die Absage. Präsident Aschraf Ghani hatte den Taliban die Ministerposten für Dorfentwicklung, Pilgerfahrt und Stiftungen und Landesaufteilungen  angeboten. Ghani hoffte damit, den ehemaligen Talibanbotschafter in Pakistan Mullah Zaif, den ehemaligen Talibanaußenminister Wakil Ahmad Motewakel und Gheyrat Bahir, von der Islamischen Partei Afghanistans aufnehmen zu können. Hundert Tage nach Beginn der Arbeit der nationalen Einheitsregierung in Afghanistan haben die Staatsführer noch kein Kabinett aufstellen können.

Englische Soldaten töteten 186 afghanische Zivilisten

Britische Soldaten in Kabul.Britische Soldaten in Kabul.

Kabul 4. Januar 2015 – (IRIB)

Englische Soldaten sollen 186 afghanische Zivilisten in Afghanistan getötet haben.

Der blutigste Angriffe der Engländer geschah 2007, wobei damals 40 afghanische Zivilsten ihr Leben verloren. Feldberichte besagen, dass die Zahl ziviler Opfer durch Angriffe englischer Militärs über 1000 Menschen beträgt. Zurzeit ist das Kriegsmandat Englands in Afghanistan abgelaufen. In den vergangenen Jahren waren rund 9000 englische Soldaten in Afghanistan stationiert, hauptsächlich in Helmand. In den vergangenen 13 Jahren wurden 450 englische Soldaten bei Explosionen und Angriffen in Afghanistan getötet.

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