Ägypten: Todesstrafe für 26 Mitglieder der Muslimbrüder – Sechs Demonstranten in Kairo getötet

Archivfoto der Führungsriege der MuslimbruderschaftArchivfoto der Führungsriege der Muslimbruderschaft

19. März 2014 – Kairo (IRIB/TRT)

26 Mitglieder der Muslimbruderschaft sind in Abwesenheit von einem Strafgericht in Kairo zum Tode verurteilt worden.

Den Angeklagten wird die Gründung einer Terrororganisation vorgeworfen, die sich Schiffe auf dem Suez-Kanal zum Ziel gesetzt haben soll. Weitere Anklagepunkte gegen die in Abwesenheit verurteilten 26 Mitglieder der Muslimbrüderschaft waren die Vorbereitung von Bombenanschlägen, die Beobachtung von militärischen Einrichtungen und Waffenbesitz. 
Ein weiterer Angeklagter wurde zu 15 Jahren Haft verurteilt. 

ArchivbildArchivbild – 21. März 2014 – Kairo (Press TV/Irib)

Bei Demonstrationen gegen die Militärregierung Ägyptens kam es gestern in Kairo zu Auseinandersetzungen mit der Polizei. Dabei wurden sechs Personen getötet, dutzende verletzt und mehr als siebzig verhaftet.

Neueste Statistiken besagen, dass seit der Entmachtung des ehemaligen Präsidenten Mohammad Mursi im Juli 2013 ca. 16.000 Personen verhaftet und tausende getötet worden sind.

Der UNO-Menschenrechtsrat hat deswegen seine Besorgnis geäußert.

 

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