Angriff auf Russlands Botschaft in Kiew

Vor der russischen Botschaft in Kiew zerstören Demonstranten Autos. Der Zorn nach dem Abschuss eines Flugzeugs ist großVor der russischen Botschaft in Kiew zerstören Demonstranten Autos. Der Zorn nach dem Abschuss eines Flugzeugs ist groß

15. Juni 2014 Kiew (IRINN/IRIB)

Hunderte regierungsunterstützende Milizen haben am gestrigen Samstag die russische Botschaft in Kiew angegriffen.

Eine Gruppe von Demonstranten versammelte sich vor der russischen Botschaft, sie rissen die russische Flagge nieder und zerstörten anschließend Diplomatenfahrzeuge und bewarfen mehrere Fensterscheiben mit Steinen. Die Demonstranten warfen der Regierung in Moskau vor, die Verantwortung für den Flugzeug-Abschuss in der Ostukraine zu tragen, wobei 49 Menschen ums Leben kamen. Das russische Außenministerium verurteilte die zurückhaltende Reaktion der ukrainischen Sicherheitskräfte gegenüber diesen gewaltsamen Protesten und bezeichnete es als Verstoß gegen die internationale Verpflichtungen. Zudem forderte Russlands Außenministerium die Ukraine auf, für die Sicherheit der Botschaft zu sorgen und weitere rechtswidrige Handlungen der Demonstranten nahe einer diplomatischen Vertretung eines anderen Staates zu verhindern.

Lawrow: Am Angriff auf russische Botschaft in Kiew nahm Bataillon „Asow“ teil

Lawrow: Am Angriff auf russische Botschaft in Kiew nahm Bataillon „Asow“ teil

STIMME RUSSLANDS Bei dem Angriff auf die russische Botschaft in Kiew haben laut Außenminister Sergej Lawrow Kämpfer des Bataillons „Asow“, das vom Oligarchen Igor Kolomoiski aufgestellt worden war und von ihm finanziert wird, eine führende Rolle gespielt.

Außenminister Lawrow bezeichnete den Angriff auf die russische diplomatische Vertretung in Kiew als „widerlich“.

„Bei dem Angriff auf die Botschaft spielten Kämpfer des Bataillons ‚Asow‘, das von Kolomoiski aufgestellt worden war und von ihm finanziert wird, eine führende Rolle. Kolomoiski wurde von den Kiewer Behörden auch zum Gouverneur von Dnepropetrowsk ernannt“, sagte Lawrow zu Journalisten. RIA Novosti / STIMME RUSSLANDS

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