Austeritätspolitik in Griechenland: Ökonomische Verwüstung statt eines exportgetragenen Wachstums

GriechenprotesteVon der Öffentlichkeit weitgehend unbemerkt (oder zumindest unkommentiert) hat sich in der Deutung der systemischen Krise der Europäischen Währungsunion durch den Mainstream eine Akzentverschiebung vollzogen. Als vor einigen Jahren die Schwierigkeiten der EWU offensichtlich wurden, herrschte zunächst weitgehend Konsens, dass es eigentlich gar keine Eurokrise gäbe, sondern lediglich ein Problem zu hoher Staatsschulden einiger kleiner Euroländer, ausgelöst durch ein unverantwortliches staatliches Ausgabeverhalten. So behauptete etwa Bundesbankpräsident Jens Weidmann im Juni 2011: „Die aktuelle Krise ist keine Krise des Euro. Es handelt sich um eine Staatsschuldenkrise einzelner kleiner Länder im Euroraum, die nicht zuletzt durch die Missachtung der Regeln entstanden ist“ (Süddeutsche Zeitung, 14.6.2011). ein Gastartikel von Günther Grunert

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Ein Gedanke zu „Austeritätspolitik in Griechenland: Ökonomische Verwüstung statt eines exportgetragenen Wachstums

  1. Ein schöner Artikel, informativ und frustrierend zugleich. Frustrierend deshalb weil klar und überzeugend gezeigt wird wie verrückt die bisherige Wirtschaftspolitik in Griechenland war. Überall wird gekürzt und gestrichten, die Wirtschaft rundum kaputtgespart und dann wundern sich unsere Ökonomen warum aus diesem Irrsinn nicht „blühende Landschaften“ entstehen. Sehr, sehr lesenswert für alle, die nicht alles glauben was ihnen tagtäglich von unseren Medien aufgetischt wird.

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