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Bhutan schlägt neues Ziel für weltweite Wirtschaftsentwicklung vor

27.9.2010. Das kleine Himalaja-Königreich Bhutan hat auf dem UNO-Milleniumsgipfel vorgeschlagen, als Indikator für die Entwicklung eines Staates ein Bruttoglücksprodukt, daß Glück und Zufriedenheit mißt, als Ersatz für das Bruttosozialprodukt einzuführen. Jigme Thinley, Premierminister des Staates, der bereits eben dieses Bruttoglücksprodukt zu Hause eingeführt hatte, erklärte, die weltweite Konzentration auf materielle Werte sei „gefährlich und dumm“, denn es sei klar, „daß endloses Streben nach materiellem Wohlstand in einer Welt mit begrenzten Ressourcen nicht nachhaltig ist“.

Kay Hanisch