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Beispielhafte Zusammenarbeit von Konfessionen auf den Philippinen

Masjid-Salahuddin-Sta.-Barbara-MosqueIm September wurde die Stadt Zamboanga auf den Philippinen durch einen bewaffneten Konflikt zwischen der Bezirksregierung und der Moro National Liberation Front (MNLF) stark beschädigt. Die MLNF ist eine islamische Rebellenarmee, die für die Errichtung eines unabhängigen moslemischen Staates auf den Philippinen kämpft. Diese Auseinandersetzung rief große Spannungen zwischen den örtlichen Christen und den Moslems hervor. Als jedoch die Kämpfe vorüber waren, näherten sich Mitglieder beider Konfessionen wieder, um sich gegenseitig zu helfen, die Stadt wieder aufzubauen. So berichtete es die philippinische Zeitung Inquirer Mindanao.
Vorher: Das beschädigte Minarett der Moschee Salahuddin (Sta. Barbara Moschee) während der Belagerung Zamboanga.
© asiafoundation.org
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Wer Wind säht wird Sturm ernten

oklahoma-tornadoDie US-Militärs möchten auf den Philippinen Militärbasen, aber die Philippinen wollen das bisher nicht.

So weit so gut, und bist du nicht willig….

Dann trifft die Philippinen der heftige Taifun Wirbelsturm ”Haiyan am 9.11.2013(Qs 17=8!) passend zur UN-Weltklimakonferenz in Polen, und plötzlich sind die friedliebenden US-Militärs mit Kriegsschiffen, Flugzeugträger und Hubschraubern da und invasieren einfach unter dem Deckmantel angeblicher Hilfsleistungen die Philippinen.

So weit so schlecht, denn bist du nicht willig so brauche ich Gewalt….

Und plötzlich treffen am 17/18.11.2013(Qs 16 bzw.Qs 17=8!) zufällig 80 Tornados das nebulös unpräzise umschriebene Gebiet des Staates Illinois im Mittleren Westen der USA und verursachen mindestens 8 Tote, wie in den Qualitäts-Medien berichtet wird.

Der kundige findet heraus, das sich südlich von Peoria die Flughafenbasis der National-Garde befindet und da wird es wohl ordentlich gescheppert haben. Weiterlesen: http://terragermania.com/2013/11/20/wer-wind-saht-wird-sturm-ernten/#more-25825

 

Mindestens 10.000 Tote durch Taifun auf den Philippinen

AFP600.000 Menschen in Vietnam in Sicherheit gebracht

Der Taifun "Haiyan" hat auf den Philippinen für Tod und Zerstörung gesorgt. Mindestens 10.000 Menschen kamen nach Einschätzung der Polizei umns Leben - diese Zahl bezieht sich alleine auf die Provinz Leyte

AFPDurch den Taifun „Haiyan“ sind auf den Philippinen offenbar mindestens 10.000 Menschen ums Leben gekommen. Diese Zahl beziehe sich alleine auf die Provinz Leyte mit ihrer Hauptstadt Tacloban, sagte der regionale Polizeichef Elmer Soria. „Haiyan“, einer der schwersten Tropenstürme aller Zeiten, war am Freitag mit voller Wucht auf die ostphilippinischen Inseln Leyte und Samar getroffen.

In den betroffenen Küstengebieten sind ganze Dörfer überschwemmt, viele Gegenden sind ohne Kontakt zur Außenwelt. Die philippinische Rotes-Kreuz-Chefin Pang sagte, ihre Organisation könne die Opferzahl nur schätzen, die genaue Zahl könnten nur die Behörden feststellen.

Nach Angaben der Behörden wurden große Gebiete durch eine von „Haiyan“ ausgelöste Sturmflut komplett überschwemmt. „Stellen Sie sich einen Abschnitt von einem Kilometer Breite vom Ufer aus vor, alle Hütten, einfach alles ist zerstört“, sagte Innenminister Mar Roxas nach einem Besuch von Küstenorten auf Leyte.

Laut Regierung sind vier Millionen Menschen in 36 Provinzen betroffen. In vielen Gebieten ist die Kommunikation mit der Außenwelt unterbrochen, weil Strom- und Telefonleitungen zerstört wurden.

Erste Helfer aus Deutschland starteten zu einem Einsatz in das Land. Die Hilfsorganisation I.S.A.R. Germany schickte ein medizinisches Hilfsteam in das Katastrophengebiet.

In Vietnam wurden 600.000 Menschen in Sicherheit gebracht. Rund 175.000 Haushalte seien vorsorglich geräumt worden, hieß es in einer Zwischenbilanz des vietnamesischen Ministeriums für Flut- und Sturmkontrolle.

Die Evakuierung von rund 600.000 Menschen ist eine der größten derartigen Aktionen, die es in Vietnam jemals gegeben hat. Der Taifun soll nach den jüngsten Berechnungen am Montag die vietnamesische Küste erreichen, einen Tag später als ursprünglich angenommen. Zudem wird inzwischen damit gerechnet, dass die maximale Geschwindigkeit der Windböen 74 Stundenkilometer beträgt, während in den Philippinen Werte von mehr als 300 Stundenkilometern gemessen wurden.

Phillipinen: Proteste gegen US-„Besatzung“

 

5.9.2013. – Bild: welt-blick.de

Hunderte von Menschen sind anlässlich eines Besuches von US-Verteidigungsminister Chuck Hagel in Manila auf die Straße gegangen und haben den Abzug der US-Truppen von den Phillipinen gefordert. Sie warfen der US-Regierung vor, Spannungen mit anderen Staaten (besonders mit China) durch ihre massive Militärpräsenz zu schüren. (Kay Hanisch)

Philippinen: Kommunistische Guerilla überwältigt Elitepolizisten

31.5.2013. Ein Kommando der kommunistischen Guerilla Neue Volksarmee (NPA) hat auf den Philippinen eine Eliteeinheit der Polizei überfallen, sieben Polizisten getötet und sieben weitere verletzt. Die NPA, welche über rund 4.000 Kämpfer verfügt, kämpft seit 44 Jahren für die Errichtung eines kommunistischen Staates und die Entmachtung der korrupten Eliten in der von Oligarchen-Clans beherrschten Inselrepublik. (Kay Hanisch)

Philippinen: Ex-Präsident Estrada mischt wieder das System auf – als frisch gewählter Hauptstadtbürgermeister!

15.5.2013. Vom Kinohelden zum Staatspräsidenten zum politischen Gefangenen und nun zum Oberbürgermeister der Hauptstadt Manila: der schillernde selbsternannte „Freund der Armen“ Joseph Estrada, der 1998 zum Staatschef gewählt und nach zweieinhalb Jahren durch das konservative Etablishment wegen unbewiesener Korruptionsvorwürfe gestürzt wurde, ist wieder zurück! Der 76-jährige hatte seinerzeit als erster Staatschef versucht, die Macht der einflußreichen Familienclans in der philippinischen Politik zu beschneiden und mit gutgemeinten, aber populistischen Methoden Geld unter der armen Bevölkerung verteilt. (Kay Hanisch)

Philippinen: Präsident Aquino will aktivere Sozialpolitik

15.5.2013. Der seit 2010 amtierende liberale Präsident Benigno Aquino möchte die Sozialleistungen in dem neoliberal geprägten Land verbessern, was für einen Sproß aus den jahrzehntelang herrschenden Politdynastien und –eliten doch bemerkenswert ist. So soll u.a. der Bergbausektor reformiert werden, um von den großen Konzernen höhere Abgaben einzufordern und die Staatseinnahmen zu erhöhen. (Kay Hanisch)

Phillipinen: Kommunistische Guerilla tritt wieder in Aktion

20.11.2012. Die Neue Volksarmee (NPA), der bewaffnete Arm der Kommunistischen Partei der Phillipinen hat sich in der Ortschaft San Guillermo, rund 260 Kilometer nördlich der Hauptstadt Manila, Gefechte mit den Truppen der Regierung geliefert, wobei sieben Soldaten und fünf Rebellen getötet wurden. Die NPA kämpft seit mehreren Jahrzehnten für die Rechte der armen Landbevölkerung – linke Parteien werden auf den Phillipinen immer noch unterdrückt oder verfolgt. (Kay Hanisch)

Korrupte phillipinische Ex-Autokratin Arroyo verhaftet

22.11.2011. Die ehemalige philippinische Präsidentin Gloria Macapagal Arroyo (2001-10), welche den Sturz des beliebten „Volksschauspielers“ und populistischen Präsidenten Manuel Estrada nach nur zweieinhalbjähriger Amtszeit beförderte, ihr Militär brutal gegen Oppositionelle einsetzte und sich und ihren Clan schamlos bereicherte, ist in ihrem Krankenbett verhaftet wurden. Endlich, möchte man sagen, doch zu spät: sie leidet an einer Knochenkrankheit und ist bereits an den Rollstuhl gefesselt.

Kay Hanisch