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EU verbietet Dänemark die Produktion von Zimtschnecken

Die Dänen lieben ihre Kanelsneglen. Die EU mischt sich jetzt aber ins Rezept ein und verdirbt den Dänen so den Appetit. (Foto: Flickr/akaJensRost)Die Dänen lieben ihre Kanelsneglen. Die EU mischt sich jetzt aber ins Rezept ein und verdirbt den Dänen so den Appetit. (Foto: Flickr/akaJensRost)

Lebensmittel – g.U, g.t.S, g.g.a, gaga

Die Dänen fürchten um ihre traditionellen Zimtschnecken. Eine EU-Verordnung verbietet den Dänen die Verwendung von Cassia-Zimt aus Vietnam bei der Herstellung. Die Schweden waren cleverer: Sie haben ihre Zimtschnecke als „garantiert traditionelle Spezialität (g.t.S.)“ einstufen lassen – und umgehen so das Diktat aus Brüssel.

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Vietnam führt Todes-Strafe für Banker ein

Ein vietnamesischer Banker, der Staatsbesitz im Umfang von 532 Milliarden Dong (19 Millionen Euro) veruntreut haben soll, ist am Freitag zum Tode verurteilt worden. (Foto: dpa)Ein vietnamesischer Banker, der Staatsbesitz im Umfang von 532 Milliarden Dong (19 Millionen Euro) veruntreut haben soll, ist am Freitag zum Tode verurteilt worden. (Foto: dpa)

Banken – Harte Linie der Regierung

Der Volksgerichtshof in Ho-Chi-Minh-Stadt hat zwei hochrangige Manager wegen Veruntreuung zum Tode verurteilt. Neun weitere Personen müssen hinter Gitter. Die Regierung Vietnams will bei Verbrechen im Finanz-Sektor keine Toleranz walten lassen.

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Mindestens 10.000 Tote durch Taifun auf den Philippinen

AFP600.000 Menschen in Vietnam in Sicherheit gebracht

Der Taifun "Haiyan" hat auf den Philippinen für Tod und Zerstörung gesorgt. Mindestens 10.000 Menschen kamen nach Einschätzung der Polizei umns Leben - diese Zahl bezieht sich alleine auf die Provinz Leyte

AFPDurch den Taifun „Haiyan“ sind auf den Philippinen offenbar mindestens 10.000 Menschen ums Leben gekommen. Diese Zahl beziehe sich alleine auf die Provinz Leyte mit ihrer Hauptstadt Tacloban, sagte der regionale Polizeichef Elmer Soria. „Haiyan“, einer der schwersten Tropenstürme aller Zeiten, war am Freitag mit voller Wucht auf die ostphilippinischen Inseln Leyte und Samar getroffen.

In den betroffenen Küstengebieten sind ganze Dörfer überschwemmt, viele Gegenden sind ohne Kontakt zur Außenwelt. Die philippinische Rotes-Kreuz-Chefin Pang sagte, ihre Organisation könne die Opferzahl nur schätzen, die genaue Zahl könnten nur die Behörden feststellen.

Nach Angaben der Behörden wurden große Gebiete durch eine von „Haiyan“ ausgelöste Sturmflut komplett überschwemmt. „Stellen Sie sich einen Abschnitt von einem Kilometer Breite vom Ufer aus vor, alle Hütten, einfach alles ist zerstört“, sagte Innenminister Mar Roxas nach einem Besuch von Küstenorten auf Leyte.

Laut Regierung sind vier Millionen Menschen in 36 Provinzen betroffen. In vielen Gebieten ist die Kommunikation mit der Außenwelt unterbrochen, weil Strom- und Telefonleitungen zerstört wurden.

Erste Helfer aus Deutschland starteten zu einem Einsatz in das Land. Die Hilfsorganisation I.S.A.R. Germany schickte ein medizinisches Hilfsteam in das Katastrophengebiet.

In Vietnam wurden 600.000 Menschen in Sicherheit gebracht. Rund 175.000 Haushalte seien vorsorglich geräumt worden, hieß es in einer Zwischenbilanz des vietnamesischen Ministeriums für Flut- und Sturmkontrolle.

Die Evakuierung von rund 600.000 Menschen ist eine der größten derartigen Aktionen, die es in Vietnam jemals gegeben hat. Der Taifun soll nach den jüngsten Berechnungen am Montag die vietnamesische Küste erreichen, einen Tag später als ursprünglich angenommen. Zudem wird inzwischen damit gerechnet, dass die maximale Geschwindigkeit der Windböen 74 Stundenkilometer beträgt, während in den Philippinen Werte von mehr als 300 Stundenkilometern gemessen wurden.

„Projekt K“: Der neue Coup des Julien Assange

17.4.2013. Wikileaks-Gründer Julien Assange hat nicht vor, vor dem US-Imperium in die Knie zu gehen und bereitet eine neue Offensive vor: mit dem „Projekt K“ sollen rund 1,7 Mio. Schriftstücke, die bisher als geheim galten und u.a. grausame US-Kriegsverbrechen in den Jahren 1973-76 belegen sollen, veröffentlicht werden. In den Jahren 1973-76 regierten in Washington die mutmaßlichen Kriegsverbrecher Henry Kissinger und Richard Nixon, die u.a. für den Putsch in Chile, indonesische Massaker in Osttimor und einen brutalen Bombenkrieg gegen die Zivilbevölkerung von Vietnam, Laos und Kambodscha verantwortlich waren. (Kay Hanisch)