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Bolivien verteilt Land von der Fläche Sachsen-Anhalts an landlose Bauern

La Paz 05. Juli 2014 – amerika21.de

Mit der Verteilung von Land versucht Boliviens Linksregierung für mehr Gerechtigkeit und Nahrungsmittelsicherheit im zweitärmsten Land des Kontinents zu sorgen. Wie die bolivianische Ministerin für ländliche Entwicklung und Land, Nemecia Achacollo, erklärte, seien allein im Jahr 2013 rund zwei Millionen Hektar Land an landlose Bauern verteilt worden. Dies berichtete der Radiosender Red Erbol am vergangenen Dienstag. Continue reading

Uruguay bietet Bolivien und Paraguay einen Hafen an

Montevideo. Der Präsident von Uruguay, José Mujica, hat den Ländern Bolivien und Paraguay angeboten, einen Hafen an der uruguayischen Atlantikküste zu betreiben.

Die beiden Länder im Binnenland des Kontinents haben als einzige in Südamerika keinen direkten Zugang zum Atlantischen oder Pazifischen Ozean. Die dadurch beschränkten Handelsmöglichkeiten werden immer wieder als Gründe für die zurückgebliebene Entwicklung beider Länder angeführt.

Der Containerhafen würde auf uruguayischem Territorium in der Stadt La Paloma gebaut werden, soll aber unter die Befugnis der Regierungen Paraguays und Boliviens gestellt werden. Mujicas Angebot geschieht im Rahmen der Wirtschaftsunion südamerikanischer Nationen Mercosur. Continue reading

Gleichstellung: ALBA-Länder Spitze in Lateinamerika

Studie zu Geschlechtergerechtigkeit lobt hohen Frauenanteil in Volksvertretungen und abnehmende Lohnunterschiede

Von

amerika21.de05.11.2013

Bolivien liegt weltweit auf Rang 27 der untersuchten Länder, sowohl was die Mitwirkung von Frauen in Politik und Wirtschaft als auch Bildungschancen und den gleichberechtigten Zugang zu Gesundheitsversorgung angeht. “Bolivien ist Spitzenreiter in Südamerika bei der Einkommensentwicklung der Frauen und hält mit 45 Prozent den zweiten Rang der Länder mit Frauen in Ministerämtern”, lobt das jüngste Papier des neoliberal ausgerichteten Weltwirtschaftsforums die Gender-Polititk der regierenden Bewegung zum Sozialismus. Bolivien habe sich seit 2012 (Platz 30) um drei Plätze verbessert, im Jahr 2011 stand das Land noch auf Platz 62, 2010 auf Platz 76 und 2006 auf Platz 87.

Angeführt wird das Ranking in Lateinamerika und der Karibik von Nicaragua (weltweit: Platz 10), Kuba (15), Ecuador (25) und Bolivien (27). Nicaragua sei in der Region weiterhin “Spitze” und ist das einzige lateinamerikanische Land unter den globalen Top-10. “Nicaragua ist auf Platz 5 des Unterindices für Politisches Empowerment und liegt außerdem auf Platz 2 aller Länder mit niedrigem mittleren Einkommen”.

“Kuba ist Teil der Top-20-Länder mit der höchsten Frauenbeteiligung professioneller Anstellung und im technischen Bereich, und ist das Land mit der höchsten Beteiligungsquote von Frauen im Parlament (49 Prozent)”, stellt der Bericht weiter fest. Kuba sei zudem “der beste Performer im Ranking aller Länder mit höherem mittleren Einkommen”. Im globalen Ländervergleich habe sich die Karibikinsel um vier Plätze verbessert, was “vor allem auf einen Anstieg von Frauen im Parlament zurückzuführen ist”.

Ecuador habe acht Platze gut gemacht, “angetrieben durch die Schließung von Lücken in der Arbeitsbeteiligung, mehr Lohngleichheit bei gleicher Arbeit, Beteiligung in professionellen und technischen Berufen und parlamentarischen Positionen”.

Der Bericht betont, dass Brasilien, Chile und Kolumbien das Defizit beim Zugang zu Bildung und Gesundheitsversorgung für Frauen deutlich verringern konnten. Großen Nachholbedarf gebe es in diesen Gesellschaften beim Thema Chancengleichheit und politischer Teilhabe.

(WEF/BotschaftBolivien)

Arbeitslosigkeit in Bolivien stark gesunken

La Paz. Nach Angaben der bolivianischen Regierung hat das Andenland zurzeit die geringste Arbeitslosenquote Lateinamerikas. Nur rund drei Prozent der fünf Millionen Einwohner umfassenden Erwerbsbevölkerung sind nach neuesten Erhebungen arbeitslos. Damit seien die Zahlen im Vergleich zum Jahr 2005 um rund fünf Prozent gesunken, so Wirtschaftsminister Luis Arce in den staatlichen Medien Bolivia TV und Radio Patria Nueva.

Arce erklärte, dass noch 2006 im “neoliberalen System” die Arbeitslosigkeit bei acht Prozent gelegen habe. “Nun sind wir bei unter vier Prozent, was auch bedeutet, dass wir die Armut substanziell verringern konnten und der Staat die Möglichkeiten der Gesellschaft durch Investitionen ausbauen kann.” Dadurch solle ein “sozial egalitäreres” Land geschaffen werden, in dem Personen mit geringen finanziellen Mitteln ihr ökonomisches Einkommen erhöhen können.

Die aktuellen Zahlen folgen auf einen Bericht der Weltbank, nach dem in den vergangenen acht Jahren eine Million Bolivianer die Armutsgrenze überschritten haben und teilweise sogar bis in die Mittelklasse aufsteigen konnten. Außerdem sei die Lücke zwischen Arm und Reich im Land deutlich geschrumpft, was sich  am Gini-Index des Landes ablesen lassen könne, so Arce weiter.

Quelle: http://amerika21.de/
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Aus Bolivien kommen derzeit sehr viele positive Nachrichten, seit sie zunehmend von der USA abrücken und sich die Politik dort mehr und mehr den Menschen und der Natur zuwenden, auch wenn die Massenmedien das ignorieren, ist es doch ein Zeichen, das der Wandel in der Welt begonnen hat. Zwar sind das alles noch kleine Schritte, aber jeder führt dazu, das wir wieder Hoffnung haben dürfen.
Petra Mensch mit einem Gruß nach Bolivien und alle, die erkennen, das es gut und richtig ist, was dort in Gang kommt!

Welthungerkrise naht, aber nicht nur in Afrika!

Auschnitt der Karte aus dem Welthunger-Index

Haiti befindet sich unter den 16 Ländern mit sehr schweren Hungerproblemen. Guatemala und Bolivien sind Teil der Gruppe von weiteren 37 Ländern, die sich einer schweren Hungerkrise gegenübersehen. Paraguay hat als einziges südamerikanisches Land eine negative Entwicklung durchgemacht. Der Ernährungsindex hat sich in den letzten Jahren um 10,1 Prozent verschlechtert. Auch in Guatemala hat sich die Situation seit dem Abschluss der Friedensverträge 1996 signifikant verschlechtert.

Zur Erarbeitung des Berichts stützten sich die Autoren auf den Prozentsatz der unterernährten Bevölkerung, die Anzahl unterernährter Kinder unter fünf Jahren und die Kindersterblichkeit ebenfalls in den ersten fünf Jahren. Gemäß den Daten der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) litten im Jahr 2012 rund 870 Millionen Menschen unter chronischer Unterernährung.

Die schlechtesten Daten wurden aber in Südostasien (Osttimor) und im Afrika der Subsahara-Region (Sudan, Tschad, Eritrea, Burundi) erhoben. Der Bericht weist auch darauf hin, dass die Verbesserungen, die zwischen 1990 und 1995 vor allem  in Asien erzielt worden sind, nicht gehalten werden konnten. Verantwortlich dafür seien das unzureichende Bildungsniveau und der Ausschluss von Frauen aus gesellschaftlich relevanten Positionen.

gefunden bei: http://amerika21.de/2013/10/91721/hunger-lateinamerika

 

Die OAS hat Bolivien für nachhaltige Trinkwasser- und Sanitärpolitik ausgezeichnet

Die OAS hat Bolivien für nachhaltige Trinkwasser- und Sanitärpolitik ausgezeichnet

Das bolivianische Umweltministerium teile am 13. Oktober in einer Pressemitteilung mit, dass die OAS-Fachabteilung für effektive Verwaltung den Preis in der Kategorie “Innovation in der Qualität der Öffentlichen Verwaltung“ an das Staatliche Amt für Nachhaltigkeit in der Abwasserentsorgung (Senasba) für ein entsprechendes Infrastrukturprogramm vergeben hat. Dieses Programm ist Teil des Entwicklungsplanes “Patriotische Agenda 2025“ der Regierung von Präsident Evo Morales.

Nach Angaben des Ministeriums beruht die erreichte Nachhaltigkeit auf mehreren Faktoren. Zum einen konnten die operativen Fähigkeiten im Bereich der Abwasserentsorgung so gestärkt werden, dass eine den jeweiligen Bedingungen angepasste Steuerung in den technischen, kommerziellen, administrativen sowie sozialen und umweltpolitischen Bereichen ermöglicht wurde. Zum anderen konnte  die Bevölkerung durch Weiterbildungsmaßnahmen eingebunden sowie für die Wichtigkeit der Zahlung der sozial gestaffelten Wassertarife sensibilisiert werden.

Der OAS zufolge ist die Zielsetzung des Preises, Innovationen im Bereich der Öffentlichen Verwaltung in Mitgliedsländern des Bündnisses ausfindig zu machen, die dazu geeignet sind, auch auf andere Länder und Weltregionen übertragen zu werden.

Quelle: http://amerika21.de/2013/10/91706/oas-auszeichnung-bolivien

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Ach das passt aber nicht so recht zu einem anderen Artikel, oder doch?

Boliviens Kampf um Öl und Gas

Von bolivianischem Militär im Mai 2006 besetzte Gas-Anlage

Bisherige Bilanz: Zwei Kriege, drei Nationalisierungen, zwei Staatsstreiche, eine Volksbefragung und 83 Jahre Antikapitalismus

Von  (Übersetzung: Benjamin Beutler)

La Jornada

Der erste internationale Krieg, der um Erdöl geführt wurde, findet zwischen Bolivien und Paraguay statt. Der Chaco-Krieg (1932-1935) kostete 100.000 Menschen das Leben, 61.000 davon Bolivianer. Der Konflikt wurde von den Erdölmultis Standard Oil Company und Gulf Oil Company angezettelt.

Seit 1921 ist die Standard Oil aus New Jersey im Südosten von Bolivien tätig, wobei sie die Regierung 1930 mit einem Kredit gefügig macht und diese im Gegenzug vorteilhafte Konzessionen erteilt. Das Geld dient zur Bekämpfung der Finanzkrise von 1929.

Gulf Oil beutet Erdöl im Nordosten von Argentinien aus und will sich Boliviens Erdölvorkommen nahe der Grenze von Paraguay unter den Nagel reißen. Standard schlägt daraufhin bei der bolivianischen Regierung Alarm, die Paraguay nach Scharmützeln und Missverständnissen auf beiden Seiten 1932 den Krieg erklärt.

weiter unter:

http://amerika21.de/analyse/91376/bolivien-oel-gas-souveraenitaet

Präsident Morales erlässt Dekret für “soziale Unternehmen”

Arbeitervertreter bei der Feier am Montag im Regierungspalast

La Paz. Boliviens Präsident Evo Morales hat am Montag ein Dekret für die Schaffung von sozialen Unternehmen erlassen. Dies gab er bei einem feierlichen Akt im Regierungspalast anlässlich des 62. Jahrestages der Gründung der Fabrikarbeiter-Gewerkschaft Boliviens bekannt. Morales beglückwünschte die Arbeiter und betonte ihre Rolle bei der Entwicklung des Landes.

Die Regierung komme mit dem Dekret den Forderungen der Arbeiter aus allen Bereichen nach, sagte der Präsident. Den “Erpressungen oder Drohungen von Unternehmern” werde ein Ende gesetzt, die eher eine Fabrik schließen, als die Löhne zu erhöhen und die Arbeiter akzeptieren aus Angst vor der Schließung “die Bedingungen der Kapitulation”. Nun könnten die Fabrikarbeiter die Betriebe übernehmen und “Besitzer von sozialen und gemeinschaftlichen Unternehmen werden”, so Morales.

Das “Decreto Supremo 1754″ kann in folgenden Fällen angewendet werden: Wenn Konkurs, Insolvenz oder Liquidation vorgesehen oder abgeschlossen ist und wenn Unternehmen ohne Begründung geschlossen oder aufgegeben werden. Darüber hinaus muss eine Firma, die verkauft werden soll, bevorzugt den Arbeitern angeboten werden, die dann ein soziales Unternehmen gründen können.

Quelle: http://amerika21.de/2013/10/91248/dekret-soziale-unternehmen

Lateinamerikas Präsidenten machen UN-Vollversammlung zum Tribunal gegen US-Aggressionen

Veto des SüdensTageszeitung junge Welt

Von Volker Hermsdorf - Bild: consciouslifenews.com

Staats- und Regierungschefs aus Lateinamerika haben in den letzten Tagen die UN-Vollversammlung in New York als Tribüne zur Vorstellung politischer Alternativen genutzt. So forderten die Präsidenten von Argentinien, Bolivien, Brasilien, Uruguay und anderen Staaten in der Generaldebatte eine Reform der Weltorganisation und prangerten die globalen Spionageaktivitäten der USA an.

»Früher haben die Botschaft der USA und internationale Konzerne unser Land regiert, jetzt lebt unser Volk in Würde und Souveränität, und es geht uns in jeder Beziehung besser«, sagte der bolivianische Präsident Evo Morales, der entgegen seiner in der vergangenen Woche geäußerten Boykottüberlegungen (jW berichtete) am Mittwoch abend (Ortszeit) an der Generaldebatte teilnahm. Er warf den USA vor, als »Herren der Welt« aufzutreten und nicht nur Bürger und Regierungen, sondern auch die Repräsentanten der Vereinten Nationen zu bespitzeln. »Wie kann die UNO weiterhin ihren Sitz in einem Land haben, das sie ausspioniert, die Souveränität ihrer Mitglieder nicht respektiert und seit Jahren – wie im Fall der Blockade gegen Kuba – ihre Beschlüsse mißachtet«, fragte Morales in den Saal. - Zum Weiterlesen -

Evo Morales kritisiert US-Präsident Obama in seiner Rede vor der UNO

morales-onu-26-09-12New York. Boliviens Präsident Evo Morales hat in seiner Rede vor den Vereinten Nationen die Behandlung seines venezolanischen Amtskollegen durch die USA verurteilt und US-Präsident Barack Obama für dessen Verhalten scharf kritisiert. Morales forderte dabei die Einrichtung eines internationalen Völker-Gerichtshofs und entsprechender internationaler Organisationen, um die Menschenrechte besser schützen zu können. Darüber hinaus verlangte er ein Verfahren vor einem solchen Tribunal gegen Obama, da dieser für internationale Spionage, Luftpiraterie, die wiederholte Verletzung diplomatischer Immunität und Verletzungen staatlicher Souveränität verantwortlich sei.

Dem Präsidenten Venezuelas, Nicolás Maduro, sollen vergangene Woche die Überflugrechte über Puerto Rico verweigert worden sein, was für einen erneuten Sturm der Entrüstung unter lateinamerikanischen Regierungsvertretern sorgte. 

weiter lesen unter: http://amerika21.de/2013/09/89973/morales-kritik-usa-uno

Österreich: Bundespräsident Fischer kritisiert Überflugverbot für Evo Morales

29.7.2013. Der österreichische Bundespräsident Heinz Fischer, ein Sozialdemokrat alter Schule, kritisierte jene NATO-Staaten, die Anfang Juli dem linken, bolivianischen Präsidenten Evo Morales die Überflugerlaubnis über ihre Länder verweigert hatten, als „illegales Mittel“, um dem US-Dissidenten Edward Snowden, den das US-Regime in Morales´ Maschine vermutete, habhaft zu werden. Evo Morales erklärte seinerseits, Fischer habe ihm das Leben gerettet, da der Österreicher sich dafür eingesetzt hatte, das der Bolivianer in Wien habe notlanden können. (Kay Hanisch)

Snowdens Flucht, ein Szenario:

3. Juli 2013 

20:00 Hartgeld – Leserzuschrift: Snowdens Flucht, ein Szenario:

Herzlichen Glückwunsch Genosse Putin und FSB zur gelungenen Maskirowka!

Sie haben die westliche Welt aufs prächtigste vorgeführt als das was sie ist: Ein Rudel kläffender Pudel an der Würgekette von Uncle Sam.

Edward Snowden: „Ich will nicht in einer Gesellschaft leben, die solche Dinge tut." (Screenshot: DWN/Guardian)

Während alles auf Morales und den exquisiten diplomatischen Eklat gestarrt hat, haben Sie dem aufgeschreckten CIA die Info von der Flucht in Morales´ Jet durchgestochen und einen ihrer Oligarchen mit der stillen Flucht von Snowden nach Argentinien betraut. Im privaten Learjet, ca. 2 – 3 Stunden nach dem Takeoff von Morales mit Refuel in Hongkong nach Buenos Aires und dann mit ner ollen Cessna auf eine Piste irgendwo in der Provinz sitzt nun Snowden auf irgendeiner Hacienda und lacht sich den Arsch ab über die GROßARTIGE SIGINT der USA.
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Jagd auf Snowden: Boliviens Staatschef Morales zu Landung in Wien gezwungen

 |  Veröffentlicht: 03.07.13, 08:01

Dienstagnacht wurde die Maschine des bolivianischen Präsidenten auf dem Weg von Russland nach Bolivien ungeplant umgeleitet. Portugal und Frankreich versagten dem Präsidenten-Flieger, ihren Luftraum zu durchqueren. Es wurde vermutet, dass Edward Snowden sich an Bord der Maschine befand. Der Flieger musste in Wien landen.

Der Fall Snowden stellt die diplomatischen Beziehungen weltweit auf den Prüfstand. Im Verlauf des Dienstags hatten mehrere Länder dem ehemaligen NSA-Mitarbeiter Asyl versagt. Die USA üben einen mächtigen Druck aus. Ein Regierungschef, der sich am Dienstag in Russland aufhielt, machte Snowden jedoch Zusagen: der bolivianische Präsident Evo Morales. Die Folge war, dass seine Maschine auf dem Rückflug von Russland nach Bolivien umgeleitet und in Wien landen musste. Es kursierte das Gerücht, dass sich Snowden selbst an Bord des Fliegers befand.

Zum Weiterlesen:

http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2013/07/03/jagd-auf-snowden-boliviens-staatschef-morales-zu-landung-in-wien-gezwungen/

Bolivien wirft dubiose US-Organisation aus dem Land

6.5.2913. Die linke Regierung von Präsident Evo Morales hat die zwielichtige Organisation „USAID“, die sich als „Hilfsorganisation“ tarnt, in Wirklichkeit aber in den Empfängerländern ihrer „Hilfe“ politische Verbündete Washingtons unterstützt, des Landes verwiesen, da sie sich laut Morales in die inneren Angelegenheiten anderer Staaten einmische. So gewährte USAID in Bolivien nur Kommunen Unterstützung, in denen politische Gegner von Präsident Morales die Gemeindeverwaltung dominierten bzw. den Bürgermeister stellten. (Kay Hanisch)

Bolivien: Linksregierung senkt die Anzahl der Unterernährten um 30%

22.4.2013. Die Linksregierung von Präsident Evo Morales hat Anzahl derer, die von Unterernährung betroffen sind, laut UN-Angaben seit 2005 (Machtübernahme durch Präsident Evo Morales) um 30% reduziert und die Ernährungssicherheit massiv verbessert. Die Regierung möchte nun auch Lebensmittelsouveränität erreichen und möglichst wenig Nahrungsmittel importieren. (Kay Hanisch)

Bolivien: Spanischer Flughafenbetreiber verstaatlicht

26.2.2013. Der linke Präsident Boliviens, Evo Morales, hat den spanischen Flughafenbetreiber Albertis verstaatlicht, da dieser seinen Investitionsverpflichtungen nicht nachgekommen ist. Zwar wird der Konzern dafür entschädigt, doch dürfte die Verstaatlichung zu weiterer Verstimmung mit der ehemaligen Kolonialmacht Spanien führen. (Kay Hanisch)

Venezuela: Bürger und ausländische Staatschefs demonstrieren zur Unterstützung für kranken Präsidenten

12.1.2013. Da sich der krebskranke Präsident Venezuelas, der demokratische Sozialist Hugo Chavez, zur medizinischen Behandlung auf Kuba aufhält, konnte er nicht wie vorgesehen am 10. Januar zur Vereidigung in Caracas erscheinen, was die rechte, von den USA unterstützte Opposition zum Anlaß nahm, Neuwahlen zu fordern. Gegen diese Forderung und aus Solidarität mit dem schwer kranken Präsidenten gingen Zehntausende Regierungsanhänger in Venezuela auf die Straße und bekamen dabei prominente Unterstützung durch die Staatspräsidenten von Uruguay (José Mujica), Bolivien (Evo Morales), Nicaragua (Daniel Ortega), dem 2011 gestürzten Staatschef von Paraguay, Fernando Lugo und den Außenministern Argentiniens und Ecuadors, die sich alle unters Volk mischten. (Kay Hanisch)

Puerto Rico: Die ALBA-Staaten sägen wieder am Stuhl des Imperiums

30.7.2012. Nach der ständigen Einmischung Washingtons in die inneren Angelegenheiten anderer Staaten, gibts nun einmal etwas zurück: Kuba, Venezuela, Ecuador, Bolivien und Nicaragua (alle Mitglieder des linken Staatenbundes ALBA) haben in der UNO eine Resolution für die Entkolonialisierung der von den USA besetzten Karabikinsel Puerto Rico und für die Unterstützung der dortigen Unabhängigkeitsbewegung eingebracht. Unterstützung für die Resolution gab es von der Gruppe der 120 Blockfreien Staaten. (Kay Hanisch)

Lateinamerikanische Staaten lehnen UNO-Resolution gegen Syrien ab

11.6.2012. Kuba, Bolivien, Ecuador, Venezuela und Nicaragua haben in einer Erklärung eine UN-Resolution gegen Syrien abgelehnt und begründeten dies mit der Einseitigkeit der vorgetragenen Fakten und einem drohenden „libyschen Szenario“ (Staatszerfall). Die lateinamerikanischen Staaten riefen sowohl die syrische Regierung, als auch die Oppositon zu Verhandlungen zum Frieden auf.

Kay Hanisch

Lateinamerikanische Staaten fordern Abschaffung der OAS

9.6.2012. Mehrere lateinamerikanische Staaten, darunter Venezuela, Ecuador, Bolivien – und etwas zurückhaltender: Argentinien, Peru, Brasilien, Mexiko und Kolumbien – fordern die Abschaffung der „Organisation Amerikanischer Staaten“ (OAS), da diese Organisation politisch völlig von den USA dominiert und instrumentalisiert wird. Der ecuadorische Präsident Rafael Correa kritisierte auf dem 42. OAS-Gipfel die „Doppelmoral von hegemonialen Staaten“ (gemeint waren USA und Kanada), welche Menschenrechtsverletzungen begingen, aber ausschließlich solche in anderen Staaten verurteilten.

Kay Hanisch

Evo Morales sieht dritte Welt durch Kapitalismus in Gefahr

16.8.2011. Der linke bolivianische Präsident Evo Morales warnt davor, daß der Kapitalismus in seiner Krise zahlreiche Länder der Dritten Welt mit in den Abgrund ziehen könnte und fordert eine „Demokratisierung des Wirtschaftswachstums“. Der Kapitalismus erlebe einen ökonomischen und strukturellen Bankrott und wolle “mit seiner Politik der Aggression gegen den Süden die Last der Krise auf seine Arbeiter und die Entwicklungsländer abwälzen”, so Morales in seiner Rede vor dem Andenparlament.

Kay Hanisch

ALBA-Staaten verlangen Rechenschaft von UN-Chef wegen Libyenkrieg

14.9.2011. Wegen des zwielichtigen, kriegsbegünstigenden Verhaltens von UN-Generalsekretär Ban Ki Moon startet der von Venezuelas Staatspräsident Hugo Chavez ins Leben gerufene Staatenbund ALBA ein dipolmatische weltweite Offensive und verlangt u.a. Rechenschaft von Ban Ki Moon. Der ALBA gehören neben Venezuela noch Kuba, Bolivien, Nicaragua, Ecuador und die drei Mini-Inselstaaten, Barbados, Antigua und Barbuda sowie St. Vincent und die Grenadinen an, Honduras trat nach einem rechten Militärputsch wieder aus.

Kay Hanisch

Evo Morales empfiehlt den USA abzurüsten

22.7.2011. Der sozialistische Präsident Boliviens, Evo Morales, hat den USA geraten, ihre Militärausgaben zu kürzen, um ihre Schuldenkrise in den Griff zu bekommen. Laut Morales geben die USA nur für ihre Militärbasen auf der ganzen Welt jedes Jahr 120 Mrd. US-Dollar aus, hinzu kommen noch die Kosten für die Kriege in Afghanistan, Irak, Libyen etc..

Kay Hanisch

Bolivien weltweit federführend beim Kampf gegen Korruption

31.7.2011. Die Linksregierung der Bewegung zum Sozialismus (MAS) in Bolivien ist weltweit eine der erfolgreichsten Regierungen beim Kampf gegen die Korruption – dies bestätigt sogar ein Bericht des UN-Büros für Drogen- und Verbrechensbekämpfung (UNODC). Bemerkenswert ist ebenfalls, daß die Regierung auch entscheiden gegen Korruption in den eigenen Reihen vorgeht – ein für Lateinamerika untypisches Verhalten.

Kay Hanisch