Archive

demokratischer Genozid in Honduras – führende soziale Aktivisten ermordet

Juan Miralda

Juan Miralda – Quelle: hondurasresists.blogspot.de

Tegucigalpa 27.12.2014 – amerika21

Im Norden von Honduras ist nach Angaben der Menschenrechtsorganisation Amnesty International (AI) erneut ein führender sozialer Aktivist ermordet worden. Juan Ángel López Miralda war Sprecher einer kleinbäuerlichen Gemeinschaft und Mitglied eines Kleinbauernverbands, heißt es in einer Eilaktion von AI. Dieser Vorfall ist nun schon der zweite dieser Art in kurzer Zeit – erst im August war eine Sprecherin einer kleinbäuerlichen Gemeinschaft im Nordwesten des Landes getötet worden“, heißt es in dem Text weiter.

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Ex-Polizist deckt Vorgehen von Todeschwadronen in Honduras auf

Tegucigalpa 27.09.2014 – amerika21.de

Der Ex-Mitarbeiter der Nationalpolizei von Honduras, Romero Ellner, hat die Arbeitsweisen von Todesschwadronen innerhalb dieser Sicherheitsbehörde offengelegt. Dies gab der Direktor des Rundfunksenders Radio Globo, David Romero bekannt. Er bezog sich auf ihm vorliegende Dokumente, die hohe Funktionäre verschiedener Sicherheitsbehörden belasten.

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Honduras: Bauernaktivistin nach behördlich ignorierten Morddrohungen ermordet

In Villanueva nahe der Stadt San Pedro Sula im Nordwesten von Honduras wurde ein Attentat auf eine der bekanntesten Vertreterinnen der honduranischen Widerstandsbewegung verübt. Margarita Murillo arbeitete auf einem Stück Land ihrer Bauerngemeinschaft, als eine Gruppe schwerbewaffneter und vermummter Männer sie am Morgen des 27. August erschoss. Die Interamerikanische Kommission hatte zuvor vergeblich von der Regierung von Honduras Maßnahmen zum Schutz von Murillo gefordert, da diese seit dem Putsch vom 28. Juni 2009 immer wieder das Ziel von Bedrohungen geworden war.

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Menschenhandel in Mexico: Minderjährige verkauft & prostituiert

Mexiko-Stadt 11. August 2014 – amerika21.de

Wie aus einem von der mexikanischen Ausländerbehörde veröffentlichten Bericht hervorgeht, wurden allein 2013 mehr als 8.000 minderjährige Migranten aus Mexiko ausgewiesen. Die Mehrzahl der Betroffenen stammt aus mittelamerikanischen Ländern. Die meisten reisen illegal nach Mexiko ein und versuchen, bis in die USA vorzudringen. „Viele von ihnen verschwinden, werden entführt und von Verbrecherbanden aufgegriffen“, sagte Ana García de Hernández, Ehefrau des Präsidenten von Honduras.

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Honduras: provozierte Todesfälle & Organhandel? 5 Tote Journalisten seit April

Tegucigalpa 26.Juli 2014 – amerika21.de

Betroffene berichteten über Missstände in einem Krankenhaus. Drohungen per Telefon. Fünf Pressevertreter seit Mitte April ermordet

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Bilanz des Schreckens – fünf Jahre nach Putsch in Honduras

Tegucigalpa 03. Juli 2014 – amerika21.de

Vertreter der Opposition zeichnen ein verheerendes Bild der Situation im Land. 70 Prozent der Honduraner leben in Armut. Über 300 politische Morde Weiterlesen

durchgeknallter rechter Al-CIA-da-Agent entlarvt kolonialistische Praktiken

Bogotá. Die kolumbianische Staatsanwaltschaft hat in der vergangenen Woche im Norden der Hauptstadt Bogotá eine Überwachungszentrale zur Bespitzelung der laufenden Friedensgespräche  zwischen der Regierung von Präsident Juan Manuel Santos und der Guerillaorganisation FARC entdeckt. Der dabei verhaftete Hacker und Betreiber des Geheimbüros, Andrés Sepúlveda, hat bislang als Informationstechniker und Online-PR-Mann für die rechtsgerichtete Partei des Ex-Präsidenten Alvaro Uribe, Demokratisches Zentrum (CD), gearbeitet. Die politische Gruppierung, die sich mehrmals öffentlich gegen den Friedensdialog in Havanna ausgesprochen hat, streitet jedoch ab, mit der illegalen Überwachung zu tun zu haben. Weiterlesen

Indigener Aktivist in Honduras ermordet

Jesús de Otoro, Honduras. Der indigene Aktivist Justo Sorto ist vergangene Woche von Unbekannten ermordet worden. Seine Leiche wurde am 21. Januar in dem Dorf Yance im Landkreis Jesús de Otoro im westlichen Departement Intibucá mit Schussverletzungen in Kopf, Brust und der Hand aufgefunden. Weiterlesen

Ex-Botschafter spricht von Betrug bei Präsidentschaftswahlen

roberto_martinez_0Roberto Martínez, Ex-Botschafter von Honduras in Berlin, über die aktuelle Lage in seinem Land

Nach den Wahlen in Honduras ist das kleine mittelamerikanische Land in Aufruhr – wieder einmal. Seit dem Staatsstreich gegen die zuletzt demokratisch gewählte Regierung von Präsident Manuel Zelaya Ende Juni 2009 sind in Honduras kaum mehr rechtsstaatliche Verhältnisse eingekehrt. Die Mordrate ist die höchste der Welt, politische Gewalt ist an der Tagesordnung. Kein Wunder also, dass unmittelbar nach den Präsidentschaftswahlen erste Vorwürfe einer Manipulation des Ergebnisses laut wurden.

Entgegen Umfrageergebnissen und der Mobilisierungskraft der verschiedenen politischen Gruppierungen soll der rechtskonservative Juan Orlando Hernández die Abstimmung mit gut 35 Prozent der Stimmen gewonnen haben. Aber nicht nur die neuen Parteien LIBRE und PAC erheben Fälschungsvorwürfe. Auch mehrere Internationale Beobachtergruppen bestätigen die These, dass die von den traditionellen Parteien der Oberschicht dominierte Wahlbehörde TSE die Resultate zugunsten von Hernández verändert hat.

 Über die aktuelle Lage sprach weltnetz.tv mit Roberto Martínez Castañeda, dem ehemaligen Botschafter von Honduras in Deutschland (2006-2009). Martínez war in der Wahlkampagne der Partei LIBRE aktiv, die aus der Widerstands- und Demokratiebewegung hervorgegangen nach dem Putsch 2009 hervorgegangen ist.

Von

weltnetz.tv

Roberto Martínez Castañeda, ehemaliger Botschafter von Honduras in Deutschland

gefunden bei: https://amerika21.de

Anonymous weist auf Manipulation der Wahlen in Honduras hin

Tegucigalpa. Das Hacker-Kollektiv Anonymous hat in Honduras die These einer Manipulation der Präsidentschaftswahlen vom vergangenen Sonntag unterstützt. Auf einer eigenen Seite veröffentlichten die Aktivisten Bilder von Wahlunterlagen, mit denen eine Verfälschung der Resultate belegt werden soll. Unklar blieb jedoch, woher die Angaben stammen. Teilweise handelt es sich um Aufstellungen von Wählerlisten und Auszählungsergebnissen, die auf der Seite der umstrittenen Wahlbehörde TSE veröffentlicht worden waren.

Dessen ungeachtet spricht die anonyme Gruppe von Netzaktivisten von einem „elektronischen Betrug“ bei den Wahlen: „So fand der Betrug der Wahlen 2013 statt: In diesem Blog findest Du einige der tausende Belege“, heißt es auf der Internetseite.

Nach eigenen Angaben ist es den Aktivisten gelungen, in das Computersystem der Wahlbehörde einzudringen. So habe man die IP-Adresse des behördlichen Servers und weitere Daten der Datenbank mit den Wahlresultaten sichern können. Die Wahlbehörde TSE habe nach der Aktion die Daten geändert, um die Unregelmäßigkeiten zu kaschieren, schreiben die Aktvisten. Dennoch gebe es weiterhin eine Differenz zwischen den Angaben einzelner Wahllokale und den summierten Ergebnissen. Man habe die ursprünglichen Angaben aber gesichert. (blackophn/elheraldo)

LIBRE und PAC beklagen Wahlbetrug in Honduras

Tegucigalpa. Auf einer Pressekonferenz am Montagnachmittag (Ortszeit) hat die honduranische Linkspartei LIBRE (Libertad y Refundación) die vorläufigen Ergebnisse der Präsidentschaftswahl in Honduras angezweifelt. Der Kandidat der Antikorruptionspartei PAC, Salvador Nasralla zweifelt die Hochrechnungen des obersten Wahlgerichtes TSE ebenfalls an.

Nach Auszählung mehr als der Hälfte der abgegebenen Stimmen durch das TSE führt der Kandidat der nationalen Partei Juan Orlando Hernández mit 34,19 Prozent vor Xiomara Castro, der Kandidatin der Partei LIBRE, auf die demnach 28,84 Prozent entfallen. Manuel Zelaya machte auf der Pressekonferenz deutlich, dass LIBRE nicht über das Wahlergebnis verhandeln wird und gab den Rückzug der Partei aus dem Konsultationsrat des TSE bekannt. „Wenn es nötig ist, werden wir die Wählerstimmen auf der Straße verteidigen“ erklärte der Vorsitzende der Partei LIBRE am Montagmorgen.

Die juristische Vertreterin von LIBRE, Riccy Moncada, berichtete über mehrere Unregelmäßigkeiten im Verlauf der Wahlen und beschuldigte das TSE, die Hochrechnungen manipuliert zu haben. Unter anderem sind laut Moncada Auszählungslisten, die insgesamt über 400.000 Stimmen umfassen und LIBRE favorisieren, noch nicht in die Hochrechnungen eingeflossen, da das TSE eine weitere Überprüfung dieser Unterlagen anordnet habe. Zudem seien zahlreiche Auszählungslisten bisher noch nicht zum TSE übermittelt worden, da Wahlhelfer der nationalen Partei dies verhinderten. Nasralla von der Antikorruptionspartei erklärte, dass 25 Prozent der Auszählungslisten, die den Parteien übermittelt wurden, nicht mit den Werten übereinstimmen, die das TSE angibt. Mocada machte jedoch keine Angaben zu der Quelle ihrer Informationen.

Das TSE veröffentlichte am Montag indes die neuesten Zwischenergebnisse, nach denen Hernández weiter in Führung liegt. Der Präsident der Wahlbehörde, David Matamoros, verteidigte die Angaben über Tendenzen: „Die bisherigen Zwischenergebnisse sind irreversibel und sie zeigen Hernández mit 34,08 Prozent und 774.757 Stimmen in Führung“, sagte Matamoros. Zugleich lehnte er es ab, einen der Kandidaten zum Sieger zu erklären, bis nicht alle Stimmen ausgezählt sind. „Wir arbeiten weiter (an der Auszählung) und halten engen Kontakt zu den Parteien“, sagte der Präsident der Wahlbehörde.

Am Nachmittag protestierten mehrere hundert Anhänger von LIBRE spontan in den Städten Tegucigalpa und San Pedro Sula. Bis zum jetzigen Zeitpunkt blieb die Lage jedoch überwiegend ruhig, ist aber weiterhin angespannt.

Während einige der Vorwürfe zunächst nicht von unabhängiger Stelle zu überprüfen waren, gab es konkrete Zwischenfälle, die auf eine Beeinflussung der Wahlen hinweisen. Am Montagmorgen wurde das Gebäude der Staatsanwaltschaft in Tegucigalpa von Soldaten besetzt, die Angestellten und Staatsanwälte wurden nach Hause geschickt. Beobachter kritisieren, dass damit die Möglichkeit unterbunden wurde, Anzeigen gegen Wahlbetrug und Menschenrechtsverletzungen einzureichen. In den Städten Santa Barbara und La Esperanza ist laut Augenzeugen eine starke Militärpräsenz in den Straßen zu beobachten.

Unabhängige internationale Beobachter berichten – offenbar im Widerspruch zu den Beobachtungen der EU-Vertreter – von einer Vielzahl von Unregelmäßigkeiten im Wahlprozess. Unter anderem wird über Stimmenkauf, Drohungen, Einschüchterungen durch bewaffneten Personen und das Fehlen von Repräsentanten aller Parteien an den Wahltischen berichtet. Am Wahltag selbst kam es zu mindestens zwei Morden an LIBRE-Anhängern. Im Landkreis El Paraíso im Verwaltungsbezirk Copan wurden Libre-Anhänger massiv bedroht und mussten unter Polizeischutz den Ort verlassen.

Die Vorsitzende der Beobachtermission der Europäischen Union, Ulrike Lunacek, erklärte hingegen Sonntagnacht, dass der Wahltag, abgesehen von einigen kleinen Fehlern die keinen Einfluss auf die Resultate haben, im allgemeinen friedlich und transparent verlief.

Menschenrechtslage in Honduras verschlechtert sich

Amnesty International: Dramatischer Anstieg der Gewalt im Vorfeld der Präsidentschaftswahlen

Tegucigalpa. Die Situation der Menschenrechte in Honduras verschlechtert sich offenbar jeden Tag. Diese Einschätzung veröffentlichte der Leiter des Amerika-Programms von Amnesty International, Guadalupe Marengo, am 5. November in einer Pressemitteilung. „Es sieht so aus, als ob niemand vor der weit verbreiteten Gewalt und der schlechten Sicherheitslage geschützt sei. Diejenigen, die Menschenrechte verteidigen, sind Misshandlungen und Angriffen in besonderem Maße ausgesetzt“, heißt es darin weiter. Marengo rief die Präsidentschaftskandidaten des zentralamerikanischen Staates dazu auf, sich öffentlich für den Schutz von Menschrechtsaktivisten und ein Ende der weit verbreiteten Straflosigkeit einzusetzen. Ein besonderes Problem sei, dass Polizei und Armee zum Anstieg der Gewalt effektiv beitrügen, statt sie zu bekämpfen – unterstützt dadurch, dass sie sich praktisch nie für ihre Misshandlungen verantworten müssten.

Am 3. November hatten bereits fünf Nichtregierungsorganisationen aus Honduras erklärt, die Menschrechtssituation des Landes sei an einem kritischen Punkt. Die Gewerkschaft der Getränkeindustrie, STIBYS, die Menschenrechtsorganisation COFADEH, das Zentrum für Frauenrechte, CDM, die Friedensbewegung der Frauen und das wissenschaftliche Frauenzentrum CEM-H sprachen von einem „nationalen Notfall der Menschenrechte“. Sie bezogen sich in ihrer Erklärung auf den Mord an dem Kameramann Manuel Murillo Varela, der am 23. Oktober durch drei Kopfschüsse getötet wurde. Er war 2008 offizieller Kameramann des gestürzten Präsidenten Manuel Zelaya Rosales und aktuell einer der Kandidaten der Partei Libertad y Refundación (LIBRE). Varelas Ermordung reiht sich ein in eine ganze Reihe von politischen Morden seit 2009, mehrere Quellen sprechen davon, dass bereits 50 Kandidaten der Partei LIBRE ermordet wurden.

Der demokratisch gewählte Präsident Manuel Zelaya Rosales wurde 2009 durch einen Putsch gestürzt, der durch einen angeblichen Verfassungskonflikt gedeckt wurde. Am kommenden 24. November finden zum zweiten Mal nach dem Putsch in Honduras Präsidentschaftswahlen statt. Xiomara Castro, Ehefrau von Manuel Zelaya, tritt für die Partei LIBRE als Kandidatin für die Präsidentschaft an. LIBRE wurde nach dem Putsch gegründet und wird von großen Teilen der sozialen Bewegungen, die sich unter Präsident Zelaya neu formiert hatten, unterstützt. Wahlprognosen sahen bisher immer einen Wahlsieg von Xiomara Castro voraus. Eine Meinungsumfrage von Gallup im Oktober prognostizierte dagegen erstmals einen Vorsprung von Juan Orlando Hernández von der Partido Nacional gegenüber Xiomara Castro. Ein Wahlsieg der Kandidatin von LIBRE würde die traditionelle Machtverteilung im bisherigen Zweiparteiensystem in Honduras beenden.

Zur Wahl in Honduras werden rund 350 internationale Beobachter erwartet, darunter 90 Entsandte der EU. Aus Deutschland befindet sich eine Delegation aus Journalisten und Vertretern von Nichtregierungsorganisationen vom 10. November bis zum 1. Dezember in Honduras, um die Menschrechtssituation von sozialen und politischen Bewegungen in der Hauptstadt Tegucigalpa sowie in besonders von Konflikten betroffenen Regionen zu beobachten. Aktuelle Berichte werden regelmäßig auf dem Blog der Delegation veröffentlicht. (amnesty/tsur)

Nicht ohne die US-Regierung, Weltenbeherrscher?

hondurasZum ersten Mal seit 53 Jahren sollte Kuba wieder an der Baseball-Karibikmeisterschaft teilnehmen. Das US-Embargo verhindert jedoch die erste vorsichtige Öffnung des Landes in Richtung Profisport.
VON ANDREAS KNOBLOCH

Baseball ist auf Kuba weit mehr als ein Sportart. Er sei »fast eine Religion, in jedem Fall etwas sehr Ernstes«, meint der Schriftsteller Leonardo Padura. Über das rein Sportliche hinaus war und ist Baseball ein Spiel, bei dem die politischen, sozialen und wirtschaftlichen Konflikte symbolisch ausgetragen werden, die die kubanische Gesellschaft prägen. Zwei Monate ist es her, dass Juan Francisco Puello Herrera, Präsident des Karibischen Baseball-Verbandes, in Havanna die Wiederaufnahme Kubas in die Serie del Caribe verkündete. Die jährlich ausgetragene Karibikmeisterschaft für Vereinsmannschaften mit Clubs aus Mexiko, der Dominikanischen Republik, Puerto Rico und Venezuela wird im kommenden Februar auf der Isla Margerita in Venezuela stattfinden. Nach 53 Jahren soll damit erstmals auch wieder eine kubanische Mannschaft teilnehmen.
http://jungle-world.com/artikel/2013/38/48518.html

Venezuela: Mordanschlag auf Präsident Maduro vereitelt?

Venezuelas Staatspräsident Nicolas Maduro — Bild: RIA Nowosti

MEXIKO-STADT, 01. August (RIA Novosti). – von http://www.politaia.org/

maduro Venezuela: Mordanschlag auf Präsident Maduro vereitelt?Venezuelas Staatspräsident Nicolas Maduro kann sich offenbar glücklich schätzen, dass er noch lebt. Für den 24. Juli war ein Attentat auf ihn geplant, teilte der venezolanische Innenminister Miguel Rodríguez Torres Mittwochabend mit. Bei der „Operation Baby“ sollte der Staatschef durch den Kopfschuss eines Scharfschützen getötet werden.

Das „Baby“ hätte dabei der Präsident selbst sein sollen, zitieren örtliche Medien den Innenminister. Als einen der Hauptverschwörer nannte Torres einen gewissen Luis Posada Carriles, der sich in den USA aufhalten soll und dem Caracas und Havanna Terrorismus zur Last legen.

In die Attentatspläne waren angeblich der kolumbianische Ex-Präsident Alvaro Uribe Velez und der honduranische Politiker Roberto Micheletti eingeweiht.

Die Verschwörer hätten vorgehabt, 400 speziell geschulte Kräfte einzusetzen, um in Militärobjekten umfangreiche Aktionen durchzuführen und dadurch Panik nach dem Tod von Maduro zu schüren, so Torres. Es sei ihnen jedoch nur gelungen, 150 Personen zu mobilisieren, die von den Sicherheitskräften festgenommen wurden.

Ein erster Attentatsversuch im April sei gescheitert, wonach die Verschwörer für Ende Juli einen zweiten Mordanschlag geplant hätten. Ihre Treffen hätten in Panama, Miami, Bogota und Medellin stattgefunden, so Torres.

„Für die Bezahlung des Todes von Präsident Maduro waren etwa 2,5 Millionen Dollar bereitgestellt worden“, sagte Torres. Neben dem Mord an Maduro sei auch die physische Beseitigung mehrerer anderer Spitzenvertreter des Lagers der Nachfolger des verstorbenen Präsidenten Hugo Chavez geplant gewesen.

http://de.rian.ru/politics/20130801/266588986.html

Honduras: Ehefrau des gestürzten Ex-Präsidenten bei Wahlumfrage vorn

3.7.2013. Vier Jahre nach dem Putsch gegen den sozial-liberalen, chavez-freundlichen Präsidenten Manuel Zelaya, der wegen sozialer Reformen 2009 durch Militär und rechte Parteigenossen aus seiner Liberalen Partei (PLH) gestürzt worden war, gedachten Tausende auf den Straßen von Honduras der Toten, welche das Putschregime zu verantworten hatte. Da Zelaya keine zweite Amtszeit anstreben darf, wird im November seine Ehefrau Xiomara Castro für Zelayas neue Partei für Freiheit und Erneuerung (Libre) kandidieren und liegt Wahlumfragen zufolge mit 28% an der Spitze. (Kay Hanisch)

Honduras: Ehefrau des gestürzten Präsidenten will Staatschefin werden

6.7.2012. Xiomara Castro, Ehefrau des 2009 von der einheimischen Oligarchie mit Hilfe des Obama-Regimes gestürzten sozial-liberalen Staatspräsidenten Manuel Zelaya, hat sich bei der Wahlkommission eintragen lassen ist nun offizielle Kandidatin für das Präsidentenamt. Sie tritt für die neugeründete Partei LIBRE an, welche eine Verfassungsgebende Versammlung mit dem Ziel einer neuen demokratischen Verfassung a´la Ecuador und Venezuela anstrebt und wird auch von zwei prominenten Politikerinnen aus dem Ausland unterstützt: der guatemaltekischen Friedensnobelpreisträgerin Rigoberta Menchu und der bekannten liberalen kolumbianischen Ex-Senatorin und Friedensvermittlerin Piedad Cordoba.

Kay Hanisch

Honduras: Partei von Ex-Präsident Zelaya zugelassen

1.4.2012. Die neue Partei des 2009 vom Militär auf Betreiben der USA und einheimischer Vertreter der Oligarchie gestürzten, sozialliberalen Präsidenten von Honduras, Manuel Zelaya, ist offiziell zu den nächsten Wahlen zugelassen. Die Partei trägt den Namen Libre, was die Kurzform von Partei für Freiheit und Neugründung ist und vertritt die Einführung einer neuen Verfassung mit einer Ausweitung der Bürgerrechte und demokratischen Mitbestimmung, die Wiederaufnahme der Sozialpolitik Zelayas und die stärkere Integration von Honduras in Lateinamerika.

Zelaya läßt neue Partei einschreiben

5.12.2011. Der frühere linksliberale, auf Betreiben der USA vom Militär gestürzte Staatspräisdent (2005-09) von Honduras, Manuel Zelaya, hat eine neue Partei namens LIBRE („Partei für Freiheit und Neugründung“) ins Parteienregister eintragen lassen und plant mit ihr zur nächsten Wahl wieder anzutreten. Hauptziel von LIBRE ist eine neue Verfassung für Honduras, welche für eine Stärkung der nationalen Souveränität sowie der Mitbestimmungs- und sozialen Rechte der Honduraner sorgt.

Kay Hanisch

Konkurrenz für Zelaya

30.4.2012. Der linksliberale Ex-Präsident von Honduras, Manuel Zelaya, hat seine neue Partei „Freiheit und Neugründung“ (LIBRE) nun endgültig bei der Wahlbehörde registrieren lassen können, doch die Truppe des ehemaligen Staatschefs, der von Militär, Unternehmern und USA gestürzt worden war, weil er teilweise soziale Reformen a´la Venezuela anstrebte, bekommt Konkurrenz. So treten höchstwahrscheinlich neben den Altparteien die Patriotische Allianz Honduras´ von Ex-General Romeo Vásquez Velásquez, der Zelaya 2009 gestürzt hatte, die Antikorruptionspartei des TV-Moderators Salvador Nasralla und die Breite Front des Menschenrechtlers Andrés Pavón an.

Kay Hanisch

Honduras: Präsidentschaftskandidat ermordet

14.12.2011. Alfredo Landaverde, Gründer und Präsidentschaftskandidat der gemäßigten Christdemokratischen Partei von Honduras (PDCH) wurde in seinem Auto von Bewaffneten auf einem Motorrad erschossen. Landaverde war ein früherer Drogenfahnder und Regierungsberater des gestürzten Ex-Präsidenten Manuel Zelaya; seine Frau, eine Nichte des venezuelanischen Ex-Präsidenten Rafael Caldera, überlebte das Attentat mit einem Schuß im Rücken.

Kay Hanisch

Ehemaliger Putschist will Präsident von Honduras werden

14.12.2011. General Romeo Vásquez, früherer Armeechef von Honduras, der den letzten demokratisch gewählten Präsidenten des Landes, Manuel Zelaya, im Sommer 2009 stürzte und einer rechten Militärjunta ins Amt half, möchte nun selbst Staatspräsident des Landes, welches er in eine schwere Krise gestürzt hat, werden. Zu diesem Zweck hat er eine neue Partei, die Patriotische Allianz (AP), gegründet.

Kay Hanisch

Honduras und El Salvador wollen Palästina anerkennen

4.9.2011. Der Mitte-Links-Präsident von El Salvador, Mauricio Funes, sprach sich für eine Anerkennung Palästinas als unabhängigen Staat aus. Ähnlich äußerte sich auch Pepe Lobo, der in Folge eines us-gesteuerten Militärputsches ins Amt gekommene De-facto-Präsident von Honduras – der damit für eine Überraschung gut war.

Kay Hanisch

ALBA-Staaten verlangen Rechenschaft von UN-Chef wegen Libyenkrieg

14.9.2011. Wegen des zwielichtigen, kriegsbegünstigenden Verhaltens von UN-Generalsekretär Ban Ki Moon startet der von Venezuelas Staatspräsident Hugo Chavez ins Leben gerufene Staatenbund ALBA ein dipolmatische weltweite Offensive und verlangt u.a. Rechenschaft von Ban Ki Moon. Der ALBA gehören neben Venezuela noch Kuba, Bolivien, Nicaragua, Ecuador und die drei Mini-Inselstaaten, Barbados, Antigua und Barbuda sowie St. Vincent und die Grenadinen an, Honduras trat nach einem rechten Militärputsch wieder aus.

Kay Hanisch

Honduras: Gestürzter Präsident gründet neue Partei

2.7.2011. Der im Sommer 2009 durch einen rechtsgerichteten Putsch entmachtete linksliberale Präsident Manuel Zelaya plant nach seiner triumphalen Rückkehr in sein Land vor einigen Wochen nun die Gründung einer neuen, links-pluralistisch orientierten Partei mit dem Namen Breite Front des Volkswiderstandes (FARP), welche einen „demokratischen Sozialismus und pro-sozialistischen Liberalismus“ (Zelaya) vertreten soll. Die Nationale Volkswiderstandsfront (FNRP), in der sich Zelayas Anhänger bisher gesammelt hatten, soll als „Bewegung“ weiter bestehen bleiben.

Kay Hanisch

Gestürzter Präsident gründet neue Partei

30.10.2011. Der durch ein us-gesteuerten Militärputsch 2009 gestürzte Präsident von Honduras, Manuel Zelaya, wird 2013 mit einer neuen Gruppierung, der Partei für Freiheit und Neugründung (Libre) an den Start gehen und sowohl zu den Parlaments- als auch zu den Präsidentschaftswahlen antreten. Ziel der linksgerichteten Partei ist nicht mehr und nicht weniger als die „Neugründung“ des honduranischen Staates mit einer neuen Verfassung, die basisdemokratische Mitbestimmung ermöglicht und soziale Rechte gewährleistet – ähnlich wie in Venezuela, Bolivien oder Ecuador.

Kay Hanisch