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US-Sanktionen als Mittel der Unterdrückung am Beispiel Kubas

Nach Angaben des stellvertretenden kubanischen Außenministers Abelardo Moreno richtet die Blockade der USA gegen Kuba immer größere Schäden an. Sie sei zu einem „Finanzkrieg“ geworden, sagte Moreno, als er der Presse den Bericht über die Resolution 68/8 an die UNO-Generalversammlung vorlegte, in der ein Ende der US-Strafmaßnahmen gefordert wird.

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Brasiliens Apotheker & Halbgötter in weiß boykottieren kubanische Ärzte

Brasília 19.08.2014 – amerika21.de

Das brasilianische Gesundheitsministerium untersucht derzeit Fälle von Apotheken und Gesundheitszentren, die Rezepte und Überweisungen von kubanischen Ärzten abgelehnt haben. In den vergangenen Wochen traten in einigen Bundesstaaten vermehrt Fälle auf, bei denen Teile der brasilianischen Gesundheitseinrichtungen die Zusammenarbeit mit den kubanischen Medizinern verweigert haben.

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USAID: junge ausländische Entwicklungshelfer zur Putschvorbereitung in Kuba

Havanna/Washington 10. August 2014 – amerika21.de

US-Organisation nutzt Jugendliche aus Lateinamerika für Umsturzpläne gegen Havanna. Gesundheitsprojekte als Deckmantel. Kritik auch in USA

Nach umfangreichen Recherchen der US-amerikanischen Nachrichtenagentur AP ist erneut eine geheime US-Operation gegen Kuba aufgedeckt worden. Die Aktion richtete sich wieder an junge Menschen in dem sozialistischen Inselstaat.

Nach dem Bericht hat die Regierung von US-Präsident Barack Obama mit Hilfe der staatlichen Hilfsorganisation USAID junge Leute aus Lateinamerika nach Kuba geschickt, um dort unter dem Deckmantel von Gesundheits- und zivilen Programmen einen Systemwechsel zu befördern.

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Kubanische Ärzte heilen mehr als 2,6 Millionen Augenkranke in 34 Ländern

Knapp 2,6 Millionen Menschen aus 34 Ländern ist in den vergangenen zehn Jahren im Rahmen des medizinischen Hilfsprogramms „Misión Milagro“ von kubanischen Ärzten das Augenlicht zurückgegeben worden. Dies gab Reinaldo Ríos, Funktionär des kubanischen Gesundheitsministeriums bekannt. Weiterlesen

USA wollten Kubaner übers Internet gegen Regierung aufhetzen

Die USA wollten die kubanische Revolution von 1959 mit einer Twitter-Revolution rückgängig machen. (Foto: dpa)

Die USA wollten die kubanische Revolution von 1959 mit einer Twitter-Revolution rückgängig machen. (Foto: dpa)

Die US-Regierung errichtete ein soziales Netzwerk für Kuba, das die jungen Leute gegen ihre Regierung aufhetzen sollte. Ziel der Geheim-Operation, die über Strohfirmen auf den Cayman-Inseln abgewickelt wurde, war ein Umsturz auf Kuba. Die US-Steuerzahler finanzierten das Projekt mit 1,6 Millionen Dollar.

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Vereinte Nationen zeichnen kubanisches Bildungssystem aus

Havanna. Der Regionalvertreter der UNESCO für Kultur in Lateinamerika, Miguel Jorge Lavigne, hat das kubanische Bildungssystem als Beispiel für die Welt hervorgehoben. Dieses zeichne sich durch die Verwirklichung des Prinzips der Bildung für alle aus, bei gleichzeitiger Gewährleistung hoher Bildungsstandards, sagte der Funktionär der Vereinten Nationen unlängst gegenüber der kubanischen Nachrichtenagentur AIN. Weiterlesen

Ärzteprogramm in Brasilien zeigt Erfolge

Brasília. Trotz massiver Proteste von Ärzteorganisationen gegen die Anwerbung ausländischer Kollegen hat das medizinische Hilfsprogramm Maís Médicos in Brasilien die Versorgungslage in ländlichen und verarmten Gebieten in den vergangenen Wochen und Monaten massiv verbessert. Weiterlesen

FAO: Kuba einziges Land ohne Hunger in der Region

Havanna. Kuba ist nach Angaben des Vertreters der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO), Theodor Friedrich, das einzige Land in der Region, das den Hunger vollständig beseitigt hat. Dies sagte er im Rahmen eines Interviews über die Erfüllung der Millenniumsziele der UNO und Strategien zur Beseitigung des Hungers in der Region.

„Lateinamerika bleibt weiterhin die Region mit der größten Ungleichheit, was auch das Recht auf Nahrung beeinträchtigt und einige hilfsbedürftige Gruppen von der wirtschaftlichen und politischen Teilhabe ausschließt“, so Friedrich. Allerdings gab es auch Erfolge. Der UN-Vertreter lobte die Umsetzung von Nahrungsmittelprogrammen in der Gegend. Die geringsten Fortschritte konnten allerdings in der Karibikregion erzielt werden. Nach aktuellen Zahlen der Vereinten Nationen und der CEPAL, hat sich die Unterernährung in Lateinamerika in der letzten Dekade um circa 50 Prozent reduziert, in der Karibik hingegen um lediglich 30 Prozent.

Auf dem Welternährungsgipfel 1996 in Rom wurde das Ziel festgelegt, die absolute Anzahl der hungernden Menschen bis 2015 zu halbieren. „Obwohl dies ein ehrgeiziges Ziel ist, wurde es bereits von Kuba, Guyana, Nicaragua, Peru und Venezuela erfüllt. Während dieses Weltgipfels äußerte sich der Führer der kubanischen Revolution, Fidel Castro, klar zu dem Thema und erklärte, dass die Beseitigung des Hungers grundlegend sei, was zumindest in Kuba schon erreicht ist“, sagte Friedrich, der auch die aktuelle Landwirtschaftspolitik der kubanischen Regierung zur Importsubstitution und die allgemeine Zusammenarbeit mit den Vereinten Nationen positiv hervorhob. (prensarural)

USA verhängen Millionenstrafe gegen EU-Bank wegen Kuba-Kontakten

rbs-bank-kubaWashington/London/Havanna. Die US-Behörden haben erneut eine Millionenstrafe gegen eine europäische Bank wegen Geschäftskontakten mit dem sozialistischen Kuba verhängt. Die Royal Bank of Scotland soll demnach 100 Millionen US-Dollar zahlen, weil sie nach Ansicht der USA die Blockadegesetze gegen Kuba verletzt hat. Nach britischen Medienberichten hat eine interne Prüfung entsprechende Kontakte mit dem sozialistischen Karibikstaat von 2005 bis 2009 bestätigt. Zudem habe die Bank Geschäfte mit Iran, Sudan und Myanmar getätigt. Auch gegen diese Staaten hatten die USA Sanktionen verhängt.

Die Anwendung der international umstrittenen US-Blockade gegen Kuba auch in Europa hat in den vergangenen Jahren wiederholt für Kritik gesorgt. Vor wenigen Wochen erst hatte das Schweizer Unternehmen Weatherford International Ltd., ein international tätiger Hersteller von Ausrüstungsgütern für die Erdöl- und Erdgasgewinnung, 252 Millionen US-Dollar an die USA wegen vermeintlicher Verstöße die Blockadegesetze bezahlt. Im Dezember 2012 hatte die staatliche Zürcher Kantonalbank (ZKB), die größte Kantonalbank und viertgrößte Schweizer Bank, auf Druck der USA den Zahlungsverkehr mit Kuba eingestellt.

Unlängst hatte die Interessenvertretung Kubas in der US-Hauptstadt Washington mitgeteilt, dass jegliche Bearbeitung konsularischer Formalitäten eingestellt wird. Dies bedeutet unter anderem, dass keine Reisepässe und Visa, die zur Reise auf die Insel berechtigen, ausgestellt werden. Grund dafür war der Umstand, dass alle verfügbaren US-Banken die Abwicklung des Zahlungsverkehrs verweigerten.

Russland erlässt Kuba 90 Prozent seiner Schulden

Moskau/Havanna. Kuba und Russland haben laut Medienberichten Anfang dieser Woche einen seit zwanzig Jahren währenden Streit über die sogenannten Altschulden der Karibikinsel beigelegt. Die Schulden aus den Zeiten der Sowjetunion belaufen sich derzeit auf 29 Milliarden US-Dollar. Die Beziehungen der beiden Länder hatten darunter gelitten, dass Kuba die Rückzahlung verweigerte, weil es Russland nicht als Nachfolger der Sowjetunion anerkannte und die Währung in der die Schulden ausgestellt worden waren, als nicht mehr existent und daher nicht rückzahlungsfähig bezeichnete.

Bei einem offiziellen Besuch in Havanna Anfang des Jahres hatte Ministerpräsident Dimitri Medwedew angekündigt, bis Ende des Jahres eine Variante finden zu wollen, bei der ein Großteil der Schulden Kubas „abgeschrieben“ werden könne. Im Oktober wurden Details der Vereinbarung veröffentlicht. Daraus ging hervor, dass im Laufe des Umschuldungsprozesses 90 Prozent erlassen werden sollen. Die verbleibenden 3,2 Milliarden US-Dollar sollen über einen Zeitraum von zehn Jahren durch Kuba beglichen werden. Zunächst blieb unklar, ob dieser Versuch Kuba finanziell zu entlasten Erfolg haben würde, da der Hauptteil der Schulen bei russischen Banken liegt. Für deren Begleichung verbürgt sich jetzt die russische Regierung.

Die Einigung mit Russland ist ein zentraler Schritt im Umschuldungsversuch Kubas, welches damit seine Wirtschaft anzukurbeln versucht. Bereits in den letzten Jahren gab es ähnliche Bemühungen mit China (6 Milliarden US-Dollar Schulden wurden umstrukturiert), Japan (Erlassung von 1,4 Milliarden US-Dollar) und zuletzt Mexiko (Erlassung von 478 Millionen US-Dollar).

Aktuell belaufen sich Kubas aktive Auslandschulden auf 13,6 Milliarden US-Dollar. Eine Summe, deren Begleichung sich bei 18 Milliarden US-Dollar jährlichen Exporteinnahmen als schwierig gestaltet. Als einer der Hauptgründe für die hohe Schuldenlast wird immer wieder die Handelsblockade gegen den Inselstaat angeführt. Das Embargo war nach Medienberichten einer der Gründe, wieso Russland Kuba Schulden in diesem Umfang erließ.

Lateinamerika trauert um Mandela – Kampf gegen Unterdrückung betont

Pretoria. Lateinamerikanische Staats- und Regierungschefs haben betroffen auf den Tod des südafrikanischen Befreiungskämpfers und Ex-Präsidenten (1994-1999) Nelson Mandela reagiert. Mehrere Regierungsvertreter hoben vor allem Mandelas Kampf gegen die Unterdrückung in Südafrika hervor und verwiesen auf seine Haltung gegenüber der kubanischen Revolution. Unter anderem in Venezuela und Kuba wurde eine dreitägige Staatstrauer verordnet.

Venezuelas Präsident Nicolás Maduro sagte nach dem Erlass zur Staatstrauer. „Im Gedenken an den Giganten Nelson Mandela habe ich im Namen des venezolanischen Volkes diese dreitägige Trauerzeit im Vaterland von (Simón) Bolívar und (Hugo) Chávez angeordnet“, schrieb Maduro bei dem Kurznachrichtendienst Twitter. „Neun Monate nach dem Ableben unseres Kommandanten (Hugo Chávez) hat uns heute ein weiterer Gigant dieser Welt verlassen. Madiba, Du wirst ewig leben“, fügte Maduro an. Madiba war der traditionelle Clan-Name Mandelas und wurde zu einem Kosenamen des Politikers.

Boliviens Präsident Evo Morales würdigte Mandela als einen „unbezähmbaren Mann“, der sein Volk aus der Dunkelheit gerettet habe. „Für uns, die wir für Gerechtigkeit und für die Befreiung unserer Völker kämpfen, verursacht dieser Verlust tiefen Schmerz“, so Morales.

Brasiliens Präsidentin Dilma Rousseff bezeichnete Mandelas Lebenswerk als „einen der wichtigsten Emanzipationsprozesse in der modernen Geschichte – das Ende der Apartheid“. Sein Kampf sei nicht nur für Afrika ein Vorbild, „sondern für all jene, die für Gerechtigkeit, Freiheit und Gleichheit kämpfen“.

Weitere Reaktionen kamen aus Nicaragua, Argentinien, Ecuador, aber auch als rechtsgerichteten Staaten der Region. Wie Politiker in Europa und den USA äußerten sich diese politischen Vertreter – etwa in Chile, Mexiko und Kolumbien – aber weitgehend unverbindlich zu seinem „Einsatz für den Frieden“ oder „die Versöhnung“.

Besondere Aufmerksamkeit kam den Reaktionen aus Kuba zu, dessen Revolution Mandela immer bewundert hatte und zu dessen Ex-Präsidenten Fidel Castro ihn eine enge Freundschaft verband. „In tiefer Trauer senden wir angesichts des Todes unseres lieben Genossen Nelson Mandela unser aufrichtiges Beileid im Namen des kubanischen Volkes und seiner Regierung“, heißt es in einer Nachricht des Staats- und Regierungschef Raúl Castro an Südafrikas Präsidenten Jacob Zuma. Die Nachricht richtete sich an die Familie Mandelas, den Afrikanischen Nationalkongress „und die ganze Nation“. (cubainformacion/afp)

Neues Landwirtschaftsmodell in Kuba

Ziel ist die Lebensmittelautonomie in allen wichtigen Bereichen. Produktion soll gesteigert, Verkauf erleichtert werden

14. Nov 2013 – von amerika21.de

Havanna. Kuba wird künftig ein neues System der Agrarwirtschaft einführen. Ein Gesetz des Landwirtschaftsministeriums, das am 6. November in Kraft trat, regelt die Produktion und Vermarktung von Agrarprodukten neu.

Ab 1. Januar 2014 können alle landwirtschaftlichen Produzenten ihre Überschüsse, nach Erfüllung der festen Produktionsquoten für den Staat, frei verkaufen. Dies gilt sowohl für Kleinbauern, Genossenschaften als auch für staatliche Farmen. Die Produzenten können sowohl untereinander als auch mit dem Staat Verträge abschließen, sowie private Transportunternehmen unter Vertrag nehmen, um ihre Produkte in den Städten zu vermarkten.

Die staatlichen Großhandelsmärkte sollen indes an Genossenschaften oder Privatunternehmer verpachtet werden, auch die Vermietung von Flächen an Dritte wird erlaubt sein. Die kleinen Einzelhandelsstellen („Punto de venta“), bisher vom Staat unterhalten, werden direkt an die Produzenten übergehen. Der Einkauf im Groß- und Einzelhandel steht allen natürlichen und juristischen Personen des Landes offen, die Preise werden durch Angebot und Nachfrage bestimmt. Lediglich für acht Grundnahrungsmittel, darunter Reis, Bohnen, Süßkartoffeln und Tomaten werden die Preise weiterhin vom Staat reguliert. Der Verkauf von importierter Nahrung sowie von bestimmten Exportprodukten wie Tabak oder Kaffee bleibt ebenfalls verboten. – zum Weiterlesen

UN-Vollversammlung stimmt für Aufhebung von Kuba-Blockade

UN-Vollversammlung stimmt für Aufhebung von Kuba-Blockade

30.Okt, 12:18 – © Flickr.com/Hop-Frog/cc-by-nc-sa 3.0

STIMME RUSSLANDS Die UN-Vollversammlung hat eine Resolution über die Aufhebung der US-Sanktionen gegen Kuba angenommen. Nur zwei von 200 UN-Mitgliedsländern – die USA und Israel – haben die Resolution nicht bindend gefunden. Palau, Mikronesien und die Marschallinseln enthielten sich der Stimme.

Die USA hatten das Embargo gegen Kuba 1962 verhängt. Sie wollten dadurch demokratische Reformen in dem Land erzwingen. Die UN-Vollversammlung nimmt Resolutionen für die Aufhebung der Blockade bereits seit 22 Jahren an.

Kuba stuft die US-Sanktionen als Menschenrechtsverletzung ein, die das Land laut seinen eigenen Angaben außerdem bereits mehr als eine Billion Dollar gekostet hätten.

Deutschland besteht trotz Kritik auf EU-Sonderklausel gegen Kuba

christian-lefflerGegen die deutsche Kuba-Politik: EAD-Politiker Christian Leffler (Quelle/Lizenz)

Brüssel. Die Bundesregierung gerät innerhalb der Europäischen Union mit ihrer Linie gegen Kuba weiter in die Isolation. Bei einer seit Monaten laufenden Debatte um ein politisches Abkommen zwischen Brüssel und Havanna besteht die deutsche Regierung auf einer sogenannte Suspendierungsklausel. Der Passus soll die Aussetzung der Verhandlungen zwingend vorschreiben, wenn nicht näher benannte europäische Akteure Menschenrechtsverletzungen in Kuba ausmachen.

Nach internen EU-Sitzungsprotokollen, die amerika21.de vorliegen, sprach sich bei den letzten außenpolitischen Fachberatungen die Mehrheit der EU-Mitgliedsstaaten gegen die von Berlin geforderte Klausel aus. Lediglich Polen, Tschechien und Litauen sowie Schweden unterstützen die Forderung der deutschen Diplomaten.

http://amerika21.de/2013/10/92099/eu-kuba-sonderklausel

Kuba eröffnet Sonderwirtschaftszone im Hafen von Mariel

Hafen von MarielVon  Harald Neuber

Havanna. Kubas sozialistische Regierung will im Zuge der wirtschaftlichen Reformen ausländische Investoren mit einer neuen Sonderwirtschaftszone ins Land locken. In der „Spezialzone zur Entwicklung“ amIndustriehafen Mariel, rund 40 Kilometer westlich der Hauptstadt Havanna, werden ab November besonders günstige Zoll- und Steuerregelungen für ausländische Investoren gelten.

Bei der Veröffentlichung der neuen Abgabenregelungen im Amtsblatt, der Gaceta Oficial de Cuba, wurden die Absichten in der vergangenen Woche explizit genannt. Das Hauptziel des Vorhabens sei es, „zur Entwicklung (Kubas) beizutragen“. Dazu zähle die Zunahme von Exporten, die Schaffung von Arbeitsplätzen, der Aufbau von Logistik und die Ansiedlung nationaler sowie ausländischer Firmen. Der Aufbau der Sonderwirtschaftszone hat 2011 begonnen und soll 2014 abgeschlossen sein. „Diese Zone soll ein spezielles Klima schaffen, in dem ausländisches Kapital bessere Bedingungen vorfindet als im Rest des Landes“, sagte Kubas Minister für Außenhandel und ausländische Investitionen, Rodrigo Malmierca, bei einem Besuch in Peking.

Nicht ohne die US-Regierung, Weltenbeherrscher?

hondurasZum ersten Mal seit 53 Jahren sollte Kuba wieder an der Baseball-Karibikmeisterschaft teilnehmen. Das US-Embargo verhindert jedoch die erste vorsichtige Öffnung des Landes in Richtung Profisport.
VON ANDREAS KNOBLOCH

Baseball ist auf Kuba weit mehr als ein Sportart. Er sei »fast eine Religion, in jedem Fall etwas sehr Ernstes«, meint der Schriftsteller Leonardo Padura. Über das rein Sportliche hinaus war und ist Baseball ein Spiel, bei dem die politischen, sozialen und wirtschaftlichen Konflikte symbolisch ausgetragen werden, die die kubanische Gesellschaft prägen. Zwei Monate ist es her, dass Juan Francisco Puello Herrera, Präsident des Karibischen Baseball-Verbandes, in Havanna die Wiederaufnahme Kubas in die Serie del Caribe verkündete. Die jährlich ausgetragene Karibikmeisterschaft für Vereinsmannschaften mit Clubs aus Mexiko, der Dominikanischen Republik, Puerto Rico und Venezuela wird im kommenden Februar auf der Isla Margerita in Venezuela stattfinden. Nach 53 Jahren soll damit erstmals auch wieder eine kubanische Mannschaft teilnehmen.
http://jungle-world.com/artikel/2013/38/48518.html

Anti-Imperialistische Senioren: Kenneth Kaunda besucht Raul Castro

17.6.2013. Der frühere Staaspräsident Sambias, Dr. Kenneth Kaunda, der die Republik von 1964-91 führte, hat den kubanischen Staatspräsidenten Raul Castro bei einem Besuch auf dem sozialistischen Inselstaat Kuba getroffen. Die beiden alten Anti-Imperialisten kennen sich schon aus der Zeit, in der Kaunda noch regierte – Casto war jahrzehntelang Verteidigungsminister des sozialistischen Inselstaates. (Kay Hanisch)

Kuba: Doppelmoral im UN-Menschenrechtsrat angeprangert

25.3.2013. Das sozialistische Kuba hat im UNO-Menschenrechtsrat aufgefordert, die „Heuchelei, Selektivität und Doppelmoral und schädlichen Praktiken“ (PL) zu beenden und nicht nur die Menschenrechtsverletzungen in Staaten der Dritten Welt, sondern auch in den westlichen Staaten zu beachten, wie z.B. das aggressive Vorgehen gegen die außerparlamentarische Opposition in den USA und Europa. „Washington verschweigt die brutalen Repressionen gegen Bewegungen wie Occupy Wall Street und der Empörten in Europa und will hingegen Söldner und Agenten, denen es für die Förderung der Politik der Aggression und Blockade gegen Kuba erhebliche Gehälter zahlt, als kubanische „Dissidenten“ und „Patrioten“ präsentieren,“ sagte Anayansi Rodriguez, die kubanische Botschafterin in Genf. (Kay Hanisch)

Kuba: Parlamentschef Alarcon zieht sich aufs Altenteil zurück

11.3.2013. Der Generationenwechsel in der Kommunistischen Partei Kubas (PCC) geht auch Vorsitz des Parlamentes nicht spurlos vorbei. So kandidierte der international bekannte 75-jährige Parlamentschef Ricardo Alarcon nach 20 Jahren in diesem Amt nicht mehr für den Posten und wurde vom „Jungpolitiker“ Esteban Lazo, einem 68-jährigen abgelöst. (Kay Hanisch)

Venezuela zittert um Hugo Chavez

4.1.2012. Ganz Venezuela bangt um seinen populären Präsidenten und Volkshelden Hugo Chavez, der vor wenigen Tagen zum dritten Mal in Kuba wegen eines Krebsgeschwürs operiert wurde und sich nun eine Lungenentzündung zugezogen hat. Chavez, einer der weltweit führenden linken Politiker hat in Venezuela erfolgreich Armut und Analphabetentum bekämpft und kämpft selbst nun mit dem Tod – Zehntausende Venezuelaner trafen sich zu öffentlichen Gebeten, um für den Präsidenten, der Venezuela seine Unabhängigkeit und seine Würde zurückgegeben hatte, zu beten. (Kay Hanisch)

Venezuela: Präsident Chavez wieder auf dem Weg der Besserung

17.12.2012. Die krebskranke Staatschef von Venezuela, der demokratische Sozialist Hugo Chavez, der sich in Kuba einer schweren Operation unterziehen mußte (der nunmehr vierten) ist nach neuesten Erkenntnissen auf dem Wege der Besserung. Dies berichtete der venezuelanische Vize-Präsident und Außenminister Nicolas Maduro, den Chavez kurz vor seiner OP im Falle von „Komplikationen“ als seinen Nachfolger empfohlen hatte und der ein alter Kampfgenosse von Chavez ist. (Kay Hanisch)

Abzug des Militärattachéstabes aus Weißrußland:

BRD macht sich lächerlich

10.12.2012. Die Bundesrepublik Deutschland hat ihren Militärattachéstab aus Weißrußland zurückberufen – offiziell aus „Protest“ gegen die schlechte „Menschenrechtslage“ (eine Standardfloskel, wenn eine Regierung sich den westlichen Wirtschaftsinteressen nicht unterwerfen will) – inoffiziell, weil sich der weißrussische Präsident Alexander Lukaschenko weigert, den Privatisierungsvorstellungen der EU für weißrussische Staatsbetriebe zuzustimmen. Das völlige Ausmaß der Heuchelei deutscher Außenpolitik und Lächerlichkeit dieser Maßnahme wird deutlich, wenn man sich vergegenwärtigt, daß die BRD zu anderen „Menschenrechts“-Verletzern wie Saudi-Arabien, wo jeden Freitag offiziell Menschen geköpft werden, dem Scheichtum Katar, das weltweit mit seinen Erdölmilliarden islamistische Terroristen unterstützt oder die Nuklearmacht USA, welche weltweit blutige Angriffskriege vom Zaun bricht und auf Guantanamo ein Konzentrationslager unterhält, weiterhin ohne Probleme enge Beziehungen unterhält. (Kay Hanisch)

Westsahara: Kuba unterstützt POLISARIO weiterhin

12.11.2012. Wie Florian Wilde, Mitglied im Parteivorstand der deutschen Linkspartei und deren internationaler Kommission, nach einem Besuch in der von Marokko besetzten Westsahara berichtet, wurde die medizinische Infrastruktur in den von der sozialistisch angehauchten Befreiungsbewegung POLISARIO kontrollierten Flüchtlingslagern einstmals mit kubanischer Hilfe aufgebaut. Auch heute noch sei das – selbst in wirtschaftlicher Bedrängnis lebende – Kuba mit medizinischem Personal in den Lagern präsent und helfe, wo es kann. (Kay Hanisch)

Amnesty International: Derzeit keine politischen Häftlinge in Kuba mehr!

20.8.2012. Laut einem Bericht der US-amerikanischen Menschenrechtsorganisation Amnesty International, welche auch Gelder vom Weißen Haus erhält, gibt er derzeit auf Kuba keine politischen Gefangenen mehr, da alle freigelassen wurden, was auch von der katholischen Kirche Kubas bestätigt wird. Die einzigen politischen Häftlinge auf der Insel sind jene armen Seelen, welche das US-Regime in ihren auf Kuba existierenden Militärstützpunkt (mit angeschlossenem Folter-KZ) in Guantanamo verschleppt haben. (Kay Hanisch)

Kapitalismus ist doch Scheiße : Kubanische Dissidenten wollen wieder zurück auf die Insel

20.8.2012. Nachdem sie in Spanien die harte kapitalistische Realität kennengelernt haben, der spanische Staat ihnen nach einem Jahr die finanzielle Untertützung gestrichen hat und einige von ihnen, die dagegen in Hungerstreik traten, von der Polizei zusammenknüppeln ließ, haben etliche der 127 im Juli 2010 aufgenommenen kubanischen Dissidenten den Wunsch geäußert, nach Kuba zurückzukehren. Da der Wohnraum in Spanien so teuer ist, wurden einige Dissidenten bereits zu Obdachlosen, während im sozialistischen Kuba trotz allem 85% der Kubaner Eigentümer (!) ihrer Wohnung sind. (Kay Hanisch)