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Brasilien: 9 Tote durch Racheakt nach Polizistenmord

Polizeieinheiten in Guamá am Mittwoch

Polizeieinheiten in Guamá am Mittwoch – Quelle: Rodolfo Oliveira/ AG. PARÁ – Lizenz: CC BY-NC 2.0

Belém 9.11.2014 – amerika21Nach einer Welle der Gewalt in der nordbrasilianischen Stadt Belém hat die Menschenrechtsorganisation Amnesty International „eine schnelle und unabhängige Aufklärung der Vorfälle“ gefordert. Am vergangenen Dienstagabend war der 43-jährige Polizist Antônio Marcos da Silva Figueiredo vor seinem Haus im Stadtteil Guamá von drei Unbekannten erschossen worden. Kurz darauf starben neun junge Männer in der Peripherie der Stadt. Weiterlesen

Brasilien: Vertreibung der Guarani – Kinder sterben, Anführer werden ermordet

Indianer7. November 2014 – Netzfrauen

Wir Netzfrauen sind in tiefer Trauer. Wie wir von unseren Freunden Survival erfahren haben, wurde die 27-jährige Marinalva Manoel tot auf gefunden. Sie hat sich für die Rückgabe des angestammten Landes ihres Volkes eingesetzt.

“Alle Flüsse, alle Wasservorkommen sind tot. Dort, wo früher Wälder wuchsen, gibt es heute
nur noch Soja-Plantagen. Alles ist vergiftet, was überwiegend auf den massiven Einsatz von Agrochemikalien zurückzuführen ist. Zugleich wurden die indigenen Gemeinschaften, die seit jeher in den Atlantischen Regenwäldern gelebt haben, vertrieben. Besonders betroffen sind die Guarani’I m’gba’.”
Elias Diaz Pena, Sobrevivencia, Paraguay. Aus unserem Beitag: Vergiftetes Südamerika – Soja-Anbau für Europa.

Brasilien: Verzweiflung über Mord an Guarani-Anführerin

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Regenwaldzerstörung im Amazonas schreitet schneller voran

Medien: Regenwaldzerstörung im Amazonas stark gestiegen

STIMME RUSSLANDS Die Zerstörung des Amazonas-Regenwaldes in Brasilien ist nach einem Medienbericht drastisch gestiegen.

Allein im August und September seien 1.626 Quadratkilometer Regenwald abgeholzt worden und damit 122 Prozent mehr als im vergleichbaren Zweimonatszeitraum 2013, meldete die Zeitung „Folha de São Paulo“ am Freitag.

Allein in Brasilien wurde in den vergangenen 40 Jahren eine Fläche abgeholzt, die mit 763.000 Quadratkilometer über zweimal so groß wie Deutschland ist. dpa

Verflechtung paraguayanischer Politik mit Drogenkriminalität aufgedeckt – Journalist bezahlt mit seinem Leben

Politiker in Paraguay in Drogenhandel verwickelt

Titelseite der Website von Última Hora (Screenshot)

Titelseite der Website von Última Hora (Screenshot) – Quelle: ultimahora.com

Asunción 21.10.2014 – Amerika21.de

Senatoren und Parlamentsabgeordnete der traditionellen politischen Parteien Paraguays sind in einem Bericht der Zeitung Última Hora (UH) am Sonntag direkter Verbindungen zu Drogenkartellen beschuldigt worden.

Mit Fotos und Hintergrundinformationen der namentlich genannten Personen auf ihrer Titelseite publizierte UH einen investigativen Bericht, in dem Parlamentariern und Politikern der regierenden Colorado-Partei und der Liberalen Partei vorgeworfen wird, direkt oder indirekt am Kokain- und Marihuana-Handel beteiligt zu sein. Es handelt sich um fünf Abgeordnete und eine Ex-Parlamentarierin der Colorado-Partei sowie um einen Senator und einen Provinzgouverneur der Liberalen Partei.

In dem Bericht wird unter anderem darauf hingewiesen, dass der Colorado-Abgeordnete Marcial Lezcano als seinen Stellvertreter auf der Liste der Parlamentarier den Drogenbaron Carlos Rubén Sánchez hatte, der in Brasilien gesucht wird. Der Bruder von Lezcano sei außerdem dieses Jahr sieben Monate im Gefängnis gewesen, weil er im Besitz von flüssigem Kokain für den Versand nach Europa war.

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Kolumbien degradiert Bauern zu Landlosen – illegale Genverseuchung mexikanischer Agrarflächen

Venezuela will genetisch verändertes Saatgut verbieten

Aktivisteninnen und Aktivisten unterstützen die GesetzesvorlageAktivisteninnen und Aktivisten unterstützen die Gesetzesvorlage – Quelle: venezuelalibredetransgenicos.blogspot.de

Caracas 20.10.2014 – Amerika21.de

Die Nationalversammlung Venezuelas hat in erster Lesung ein neues „Gesetz über Samen“ verabschiedet, das die inländische Lebensmittelproduktion fördern will und den Import von genetisch verändertem Saatgut verbietet. Das Gesetz reguliert die Herstellung, Verteilung, Aufbewahrung und den Gebrauch von Saatgut in Venezuela. Darin wird Saatgut als „strategisches öffentliches Gut“ definiert und seine Patentierung und Privatisierung eingeschränkt.

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Mexiko: Massengräber nach Studentenverschleppung durch Polizei entdeckt

Bilder der verschwundenen Studenten

Bilder der verschwundenen Studenten – Quelle: noticaribe.com.mx

Iguala, Mexiko 6. Oktober 2014 – amerika21.de

Der Generalstaatsanwalt von Guerrero, Iñaky Blanco, hat am Samstag die Entdeckung von mehreren Massengräbern in Iguala im Bundesstaat Guerrero bestätigt. Dort sind vor einer Woche 43 Studenten nach ihrer Festnahme durch die Polizei verschwunden. Mitarbeiter der Nationalen Kommission für Menschenrechte, der Gerichtsmedizin sowie der Leiter der Staatlichen Kommission für Menschenrechte, Ramón Navarrete Magdaleno, sind am Fundort eingetroffen. Es werde nun ermittelt, ob es sich bei den Leichen um die Studenten handele, so Blanco.

Am 26. September hatte die Polizei protestierende Studenten der pädagogischen Hochschule „Raúl Isidro Burgos“ angegriffen (amerika21 berichtete). An dem Vorgehen sollen nach ersten Untersuchungen auch lokale Mafiamitglieder beteiligt gewesen sein. Zwei junge Studierende wurden erschossen, einer starb an den Folgen von Folterungen, zwei weitere wurden schwer verletzt und befinden sich in Lebensgefahr. Drei Unbeteiligte kamen ums Leben, ein Dutzend Verletzte werden im Krankenhaus behandelt. 43 Studenten wurden festgenommen und sind seitdem spurlos verschwunden. Nichtregierungsorganisationen und die Staatsanwaltschaft von Guerrero befürchten, dass diese nach ihrer Verhaftung durch die Polizei in Mafiahände übergeben wurden. Die jetzt entdeckten Gräber befinden sich etwa 15 Kilometer entfernt vom Ort des Angriffes auf die Studenten.

Am Samstag riefen die Familien der Verschwundenen zu einer Demonstration für den kommenden Mittwoch auf, um gegen den schleppenden Fortgang der Ermittlungen zu protestieren und zu fordern, dass die Vermissten „lebendig wieder auftauchen“. tsur

Ex-Polizist deckt Vorgehen von Todeschwadronen in Honduras auf

Tegucigalpa 27.09.2014 – amerika21.de

Der Ex-Mitarbeiter der Nationalpolizei von Honduras, Romero Ellner, hat die Arbeitsweisen von Todesschwadronen innerhalb dieser Sicherheitsbehörde offengelegt. Dies gab der Direktor des Rundfunksenders Radio Globo, David Romero bekannt. Er bezog sich auf ihm vorliegende Dokumente, die hohe Funktionäre verschiedener Sicherheitsbehörden belasten.

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ziviler Unmut über zynische & unrechtmäßige UN-Besatzung Haitis

Scharfe Kritik an Bericht von UN-Generalsekretär Ban Ki-moon vor dem Sicherheitsrat. Mobilisierung gegen die Verlängerung des Mandates der Minustah

Port-au-Prince 25.09.2014 – adital / Amerika21 /

Die Haitianische Aktionsplattform für eine Alternative Entwicklung (PAPDA) hat ein Manifest verbreitet, in dem sie sich über den Bericht des Generalsekretärs der Vereinigten Nationen, Ban Ki-moon über die politische und institutionelle Lage des Landes empört zeigt. Für die PAPDA, die verschiedene soziale Bewegungen in Haiti vereint, zeigt das offizielle UN-Kommuniqué eine völlige Missachtung der Probleme des Landes und präsentiert ein „idyllisches Bild“ der von der Stabilisierungsmission der Vereinten Nationen in Haiti (Minustah) erzielten Ergebnisse. Ihr Scheitern und die Verletzungen der Menschenrechte, die von deren Truppen auf haitianischem Territorium verübt worden seien, würden geleugnet.

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Beweise für Verstrickung von kolumbianischer Politik mit Drogenhandel & Paramilitarismus im Kongress vorgetragen

Debatte im Kongress von Kolumbien bringt Uribe unter Druck

Bogotá 22.09.2014 – amerika21.de

Eine hitzige Debatte im Parlament Kolumbiens über die mutmaßlichen Verbindungen des früheren Präsidenten und heutigen Senators Álvaro Uribe mit den Drogenkartellen und Paramilitärs hat diesen unter Druck und in Rechtfertigungsnot gebracht. Der Senator für die Partei Polo Democrático, Ivan Cepeda, legte am vergangenen Mittwoch in einer 80 Minuten dauernden Präsentation ausführliche Recherchen, Dokumente, Fotografien und Videos vor, die bis in die 80er Jahre zurück reichen und sich schließlich der Präsidentschaft Uribes von 2002 bis 2010 annehmen.

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Schmuggelbekämpfung Venezuelas schreitet voran – S&P kürzt zum dank Bonität

4.732 Tonnen Lebensmittel in Venezuela beschlagnahmt

Caracas 22.09.2014 – amerika21.de

Die Sicherheitsbehörden Venezuelas haben bei ihren Einsätzen gegen den Schmuggel seit dem 11. August dieses Jahres 4.732 Tonnen Lebensmittel, 858 Tonnen Tierfutter und 2.763 Tonnen „strategische Materialien“ beschlagnahmt. Auch wurden rund 617.000 Liter Benzin, davon 521.000 Liter auf fünf Schiffen im Bundesstaat Falcón, sichergestellt. Dies gaben Vizepräsident Jorge Arreaza und der Leiter des strategischen Einsatzkommandos der Streitkräfte, Vladimir Padrino López, bei einer gemeinsamen Pressekonferenz am Freitag bekannt.

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40% der brasilianischen Häftlinge ohne Urteil – Spirale der Gewalt entfesselt

Polizisten in Brasilien töten & sterben besonders häufig

Brasília 22.09.2014 – amerika21.de

Spirale der Gewalt: Auf vier Opfer polizeilicher Gewalt kommt ein getöteter Polizist. Hohe Dunkelziffer. Forderung nach Demilitarisierung des Polizeiapparates

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US-Sanktionen als Mittel der Unterdrückung am Beispiel Kubas

Nach Angaben des stellvertretenden kubanischen Außenministers Abelardo Moreno richtet die Blockade der USA gegen Kuba immer größere Schäden an. Sie sei zu einem „Finanzkrieg“ geworden, sagte Moreno, als er der Presse den Bericht über die Resolution 68/8 an die UNO-Generalversammlung vorlegte, in der ein Ende der US-Strafmaßnahmen gefordert wird.

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UNO: Mehrheit will Insolvenzrecht für Staaten – USA, EU & Deutschland dagegen

Nicaraguas Hauptstadt von Meteorit getroffen

Nicaraguas Hauptstadt von Meteorit getroffen

STIMME RUSSLANDS Ein Meteoriteneinschlag hat Einwohner von Nicaraguas Hauptstadt Managua in Schrecken versetzt, meldet dpa. In einem Wald in der Nähe des internationalen Flughafens ereignete sich in der Nacht zum Sonntag eine starke Explosion.

Mehrere hundert Menschen verließen ihre Wohnungen in der Furcht, es handelte sich um ein Erdbeben. Experten des Geophysischen Instituts bestätigten dann am Sonntag gegenüber der Zeitung „La Prensa“, dass es sich um einen Meteoriten gehandelt habe.

Es sei ein Krater von zwölf Metern Durchmesser und 5,5 Metern Tiefe gefunden worden. Der Einschlag habe eine leichte seismologische Welle verursacht. Der Meteorit sei in einem Winkel von etwa 50 Grad eingeschlagen. Jährlich werden weltweit etwa fünf Meteoritenfälle verzeichnet.

UN-Kommission stellt aggressives Lohndumping in Mexiko fest

Santiago de Chile/Mexiko-Stadt 8. September 2014 – amerika21.de

Die UNO-Wirtschaftskommission für Lateinamerika (Cepal) mit Sitz in Santiago de Chile kommt in einer jüngst veröffentlichten Studie über die Jahre 1995 bis 2009 zu wenig erfreulichen Ergebnisse für die mexikanischen Arbeiterinnen und Arbeiter. Während in Brasilien, Argentinien, Chile und Kolumbien die wöchentliche Arbeitszeit in diesem Zeitraum tendenziell gesunken ist, stieg sie in Mexiko von durchschnittlich 40,7 Stunden auf 43,3 Stunden an. Grund dafür sei offenbar die „Modernisierung der Gesetzgebung“, zitiert die linksliberale mexikanische Tageszeitung La Jornada aus der Cepal-Studie.

Die Lohnkosten sind in Mexiko hingegen niedriger als in den Vergleichsländern. Auch wenn die Studie keine Zahlen über das aktuelle Jahrzehnt enthält, dürfte sie durchaus bezeichnend für die aktuelle Situation sein: Die unteren Einkommensschichten können mit ihren Löhnen kaum die Grundbedürfnisse befriedigen.

Der mexikanische Mindestlohn für ungelernte Arbeiter liegt landesweit unter 70 Pesos pro Tag, das entspricht umgerechnet etwa vier Euro. Nach wie vor müssen in Mexiko mehrere Millionen Menschen mit diesem Minimaleinkommen überleben. Derzeit gibt es eine Debatte über eine substantielle Erhöhung des Mindestlohns. Seine Anhebung lag in den zurückliegenden Jahren permanent unter dem Anstieg der Lebensmittelpreise.

Nach einem Bericht des Zentrums für Multisdisziplinäre Analyse der Wirtschaftsfakultät der Autonomen Nationaluniversität Mexikos mussten die mexikanischen Arbeiterinnen und Arbeiter aufgrund dieser Situation allein in den knapp zwei Jahren seit Amtsantritt der Regierung unter Präsident Enrique Peña Nieto einen realen Kaufkraftverlust von 7,2 Prozent hinnehmen. (poonal)

Regierung Kolumbiens setzt Paramilitärs & Giftsprüher gegen Bevölkerung ein

Menschenrechtsaktivisten in Kolumbien haben im Südwesten des Landes mehrere Gemeinden besucht, um Beweise und Augenzeugenberichte zusammenzutragen, die Verstöße gegen das humanitäre Völkerrecht belegen. „Kolumbiens Regierung spricht vom ‚Post-Konflikt‘ während sie im Süden des Landes Krieg gegen die Bevölkerung führt“, sagte ein Mitglied der Gruppe bei der Präsentation der vorläufigen Ergebnisse. Die Delegation aus etwa zwanzig nationalen und internationalen Organisationen hatte eine Woche lang mehrere Gemeinden im südlichen Nariño besucht, darunter Dörfer und Bezirke der Gemeinden Samaniego und Túquerres.

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Honduras: Bauernaktivistin nach behördlich ignorierten Morddrohungen ermordet

In Villanueva nahe der Stadt San Pedro Sula im Nordwesten von Honduras wurde ein Attentat auf eine der bekanntesten Vertreterinnen der honduranischen Widerstandsbewegung verübt. Margarita Murillo arbeitete auf einem Stück Land ihrer Bauerngemeinschaft, als eine Gruppe schwerbewaffneter und vermummter Männer sie am Morgen des 27. August erschoss. Die Interamerikanische Kommission hatte zuvor vergeblich von der Regierung von Honduras Maßnahmen zum Schutz von Murillo gefordert, da diese seit dem Putsch vom 28. Juni 2009 immer wieder das Ziel von Bedrohungen geworden war.

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Gegenoffensive der Hamas durchsiebt israelischen Irondome – Netanjahu in Chile angeklagt

12- stöckiges Hochhaus in Gaza in Schutt und Asche gebombt

12- stöckiges Hochhaus  in Gaza in Schutt und Asche gebombt

Gaza 24. August 2014 (Press TV/IRIB)

Das Tel Aviv-Regime hat ein 12-stöckiges Hochhaus  im Zentrum vom Gazastreifen bombardiert.

Dabei sind einige Personen verletzt worden. Die israelische Luftwaffe hat in der Nacht auf Samstag den Zafar-Turm in der Region Tel Alhava im südlichen Gazastreifen in Grund und Boden geschossen. Zwei Raketen haben das Gebäude getroffen. Daraufhin war eine heftige Explosion zu hören und dichter Rauch über dem Gebäude zu sehen. Der Angriff erschütterte anliegende Hochhäuser. Das Hochhaus  mit 48 Wohnungen wurde völlig zerstört. Die Bewohner hatten fünf Minuten Zeit, ihre Wohnungen zu verlassen. 22 Menschen seien verletzt worden, darunter elf Kinder und fünf Frauen, sagte der Leiter der Notaufnahme des Schifa-Krankenhauses, Ajman Sahabani. Augenzeugen und Polizei berichteten, das Hochhaus sei unter der Wucht der Einschläge eingestürzt; ein riesiger Feuerball sei in den Himmel geschossen . Die israelische Armee  gab an, die Attacke habe der Wohnung eines Hamas-Mitgliedes gegolten, das sich im Gebäude befand. Israel startete  am 08.  Juli eine neue  Gaza-Offensive, bei der bisher mehr als 2000 Menschen geötet, mehr als 10.000 weitere verletzt  und viele palästinensische Wohnhäuser zerstört oder beschädigt wurden.

Palästinensischer Finanzexperte fiel einer gezielten israelischen Tötung zum Opfer

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Blackbox vom Unglücksflug des brasilianischen Präsidentschaftskandidatens manipuliert

Marina Silva (li.) soll bei den Wahlen für ihren verstorbenen Parteikollegen Campos antreten. (Foto: dpa)Marina Silva (li.) soll bei den Wahlen für ihren verstorbenen Parteikollegen Campos antreten. (Foto: dpa)

Nach dem Tod von Präsidentschaftskandidat Eduardo Campos in Brasilien wirft die Auswertung der Blackbox neue Fragen auf. Offenbar stammen die Aufzeichnungen des Voice-Recorders nicht von dem Absturzflug. Die Experten versuchen, die Absturzursache noch vor den Wahlen im Oktober zu klären.

Venezoelas Regierung zurückgetreten

Venezolanische Regierung tritt zurück

STIMME RUSSLANDS Die venezolanische Regierung ist am Montag in vollem Bestand zurückgetreten, um es dem Präsidenten Nicolás Maduro zu ermöglichen, eine Umbildung des Kabinetts zu organisieren, meldet der Vizepräsident Jorge Arreaza.

Zuvor kündigte Maduro seine Pläne zur Umbildung an, dessen Ziel sei, eine „Revolution binnen einer Revolution“ durchzuführen und das ganze Regierungssystem zu verändern. Details dieser Veränderungen nannte er damals nicht, erklärte allerdings, dass sich der Kampfgenosse von Ernesto Che Guevara, der 78-jährige Ökonom Orlando Borrego, mit den Fragen der Umbildung auseinandersetzen wird. RIA Novosti/STIMME RUSSLANDS

Brasiliens Apotheker & Halbgötter in weiß boykottieren kubanische Ärzte

Brasília 19.08.2014 – amerika21.de

Das brasilianische Gesundheitsministerium untersucht derzeit Fälle von Apotheken und Gesundheitszentren, die Rezepte und Überweisungen von kubanischen Ärzten abgelehnt haben. In den vergangenen Wochen traten in einigen Bundesstaaten vermehrt Fälle auf, bei denen Teile der brasilianischen Gesundheitseinrichtungen die Zusammenarbeit mit den kubanischen Medizinern verweigert haben.

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brasilianischer Präsidentschaftskandidat exakt 9 Jahre nach Tod des Großvaters bei Absturz getötet

Flugzeugunglück in Brasilien

Brasilianischer Präsidentschaftskandidat bei Absturz getötet. Der brasilianische Präsidentschaftskandidat Eduardo Campos ist bei einem Flugzeugabsturz ums Leben gekommen. (Quelle: dpa)

Der brasilianische Präsidentschaftskandidat Eduardo Campos ist bei einem Flugzeugabsturz ums Leben gekommen. (Quelle: dpa)

13. August 2014  | dpa, rtr, AFP, t-online.de

Schock im brasilianischen Präsidentschaftswahlkampf: Der Kandidat der Sozialistischen Partei PSB, Eduardo Campos, ist bei einem Flugzeugabsturz ums Leben gekommen. Der 49-Jährige war an Bord einer Maschine des Typs Cessna 560XL, die aus ungeklärter Ursache in Santos, rund 60 Kilometer von São Paulo, abstürzte. Mit ihm kamen sechs weitere Passagiere ums Leben, darunter sein persönlicher Assistent und sein Pressesprecher.

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USAID: junge ausländische Entwicklungshelfer zur Putschvorbereitung in Kuba

Havanna/Washington 10. August 2014 – amerika21.de

US-Organisation nutzt Jugendliche aus Lateinamerika für Umsturzpläne gegen Havanna. Gesundheitsprojekte als Deckmantel. Kritik auch in USA

Nach umfangreichen Recherchen der US-amerikanischen Nachrichtenagentur AP ist erneut eine geheime US-Operation gegen Kuba aufgedeckt worden. Die Aktion richtete sich wieder an junge Menschen in dem sozialistischen Inselstaat.

Nach dem Bericht hat die Regierung von US-Präsident Barack Obama mit Hilfe der staatlichen Hilfsorganisation USAID junge Leute aus Lateinamerika nach Kuba geschickt, um dort unter dem Deckmantel von Gesundheits- und zivilen Programmen einen Systemwechsel zu befördern.

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kolumbiansche Polizei schießt scharf auf Protest ausgebeuteter Bananenbauern

Bogotá 10. August 2014 – amerika21.de

Kolumbien: 22 Verletzte und ein Toter bei Streik in Urabá

Bei einem Streik von Tausenden Bananenanbauern in der Region Urabá im Nordwesten von Kolumbien sind 22 Streikende zum Teil durch Schüsse verletzt worden. Teilnehmer der Mobilisierung machten die Polizei dafür verantwortlich. Sie gaben an, dass die Beamten die Protestierenden mit Schusswaffen angegriffen haben.

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Menschenhandel in Mexico: Minderjährige verkauft & prostituiert

Mexiko-Stadt 11. August 2014 – amerika21.de

Wie aus einem von der mexikanischen Ausländerbehörde veröffentlichten Bericht hervorgeht, wurden allein 2013 mehr als 8.000 minderjährige Migranten aus Mexiko ausgewiesen. Die Mehrzahl der Betroffenen stammt aus mittelamerikanischen Ländern. Die meisten reisen illegal nach Mexiko ein und versuchen, bis in die USA vorzudringen. „Viele von ihnen verschwinden, werden entführt und von Verbrecherbanden aufgegriffen“, sagte Ana García de Hernández, Ehefrau des Präsidenten von Honduras.

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