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Venezuela bricht diplomatische Beziehungen zu Panama ab

Nicolás Maduro bei einer Gedenkveranstaltung am ersten Todestag von Venezuelas früherem Präsidenten Hugo Chávez Nicolás Maduro bei einer Gedenkveranstaltung am ersten Todestag von Venezuelas früherem Präsidenten Hugo Chávez

6. März 2014Caracas/Panama-Stadt (derstandard.at/IRIB)

Hintergrund ist eine Initiative Panamas für eine Sondersitzung der Organisation Amerikanischer Staaten (OAS) zu den Unruhen in Venezuela, bei denen seit Mitte Februar 18 Menschen ums Leben gekommen sind. Weiterlesen

USA sollen Chemiewaffen in Panama entsorgen

Download15.10.2013 07:30

 Panama-Stadt. Panamas Außenminister Fernando Núñez Fábrega hat bekräftigt, dass das mittelamerikanische Land künftig alle chemischen Waffen beseitigen will. Hierfür sollten noch vor Jahresende US-amerikanische Truppen das Gebiet des Panamakanals von chemischen Kampfstoffen reinigen, die im Rahmen von Manövern freigesetzt worden waren. Eine entsprechende Einigung sei im vergangenen Jahr erzielt worden, erklärte Núñez Fábrega.

Ex-Diktator Noriega packt aus

4.7.2010. Manuel Noriega (76), von 1981-89 starker Mann und US-Günstling in Panama steht nun, nach 20 Jahren in US-Haft in Frankreich vor Gericht, wo er sich wegen „Geldwäsche“ verantworten soll. Noriega, der für sein langjähriges Schweigen seit seiner Verhaftung 1989 zahlreiche Vergünstigungen in der US-Haft genoß, ließ nun erstmals durchblicken, daß er, der früher selbst für die CIA gearbeitet hatte, durch ein von den USA gefördertes „imaginäres Finanz- und Bankkonstrukt“ zu Fall gebracht wurde, weil er sich weigerte, sich von Washington zur „Speerspitze“ gegen Linke und Kommunisten machen zu lassen.

Kay Hanisch

„Panamas Berlusconi“ schafft mit Massenentlassungen Platz für seine Günstlinge

26.12.2010. Ricardo Martinelli, Unternehmer, Präsident und reichster Mann des Landes hat mit Entlassungen von ca. 30.000 Mitarbeitern aus dem öffentlichen Dienst in den letzten 18 Monaten für Aufregung in Panama gesorgt, denn man befürchtet, daß der neoliberale Präsident, diese Stellen demnächst mit seinen Geschäftsfreunden besetzt. Die sozialdemokratisch-populistische Partei der Demokratischen Revolution (PRD), welche die Vorgängerregierung geführt hatte und sich ideologisch auf den früheren Militärherrscher Omar Torrijos beruft, will deshalb eine Klage vor dem Obersten Gerichtshof einreichen.

Kay Hanisch