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Evo Morales kritisiert US-Präsident Obama in seiner Rede vor der UNO

morales-onu-26-09-12New York. Boliviens Präsident Evo Morales hat in seiner Rede vor den Vereinten Nationen die Behandlung seines venezolanischen Amtskollegen durch die USA verurteilt und US-Präsident Barack Obama für dessen Verhalten scharf kritisiert. Morales forderte dabei die Einrichtung eines internationalen Völker-Gerichtshofs und entsprechender internationaler Organisationen, um die Menschenrechte besser schützen zu können. Darüber hinaus verlangte er ein Verfahren vor einem solchen Tribunal gegen Obama, da dieser für internationale Spionage, Luftpiraterie, die wiederholte Verletzung diplomatischer Immunität und Verletzungen staatlicher Souveränität verantwortlich sei.

Dem Präsidenten Venezuelas, Nicolás Maduro, sollen vergangene Woche die Überflugrechte über Puerto Rico verweigert worden sein, was für einen erneuten Sturm der Entrüstung unter lateinamerikanischen Regierungsvertretern sorgte. 

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Puerto Rico: Wie die USA jahrzehntelang Unabhängigkeitsaktivisten unterdrückten, folterten und töteten

12.1.2013. Ein im Westen völlig unbekanntes Kapitel US-amerikanischer Geschichte beleuchtet der Artikel „Für Freiheit und Unabhängigkeit“ von Oscar Lopez Rivera, einem puerto-ricanischen Unabhängigkeitsaktivisten, den das US-Regime zu 70 Jahren Haft verurteilt hat, in der Tageszeitung „junge welt“ vom 11. Januar 2013. In dem Artikel berichtet Lopez Rivera über den jahrzehntelangen Unabhängigkeitskampf der Puerto Ricaner (die Insel gehört bis heute zu den USA) und u.a. wie die Mitglieder von Parteien, welche sich für eine vollständige Unabhängigkeit einsetzten, schikaniert, verhaftet, gefoltert und getötet worden, wobei auch die US-Bundesbehörde FBI aktiv mitmischte. (Kay Hanisch)

Schön blöd: Puertoricaner stimmen für Anschluß an die USA!

9.11.2012. In einem rechtlich nicht bindenden Referendum haben sich die Einwohner der mit den USA verbundenen Karibikinsel Puerto Rico diese Woche dafür ausgesprochen, sich als 51. Bundesstaat an die USA anzuschließen, wobei ihnen offensichtlich nicht bewußt ist, daß sie nun viel leichter Opfer von Polizeigewalt, willkürlichen Verhaftungen und Folter werden können. Bereits 1967, 1993 und 1998 hatte es derartige Referenden gegeben, doch die schwache Unabhängigkeitsbewegung von Puerto Rico konnte bisher immer das schlimmste verhindern – dabei hätte sie doch wissen müssen, daß in den westlichen Staaten so lange abgestimmt wird, bis das Ergebnis den Herrschenden paßt (siehe EU-Vertrag). (Kay Hanisch)

Puerto Rico: Die ALBA-Staaten sägen wieder am Stuhl des Imperiums

30.7.2012. Nach der ständigen Einmischung Washingtons in die inneren Angelegenheiten anderer Staaten, gibts nun einmal etwas zurück: Kuba, Venezuela, Ecuador, Bolivien und Nicaragua (alle Mitglieder des linken Staatenbundes ALBA) haben in der UNO eine Resolution für die Entkolonialisierung der von den USA besetzten Karabikinsel Puerto Rico und für die Unterstützung der dortigen Unabhängigkeitsbewegung eingebracht. Unterstützung für die Resolution gab es von der Gruppe der 120 Blockfreien Staaten. (Kay Hanisch)

Puerto Rico: Gouverneurskandidat fordert Rückgabe von US-Militärbasis

30.4.2012. Der Kandidat der Puertoricanischen Unabhängigkeitspartei (PIP) für das Amt des Gouverneurs der von den USA annektierten Karibikinsel, Juan Dalmau, hat von den USA gefordert, das Gelände der vor mehreren Jahren geschlossenen US-Militärbasis Roosevelt Road, die nun verfällt, entschädigungslos an die Regierung von Puerto Rico zu übergeben, was die USA aber verweigern. Die PIP setzt sich für die vollständige Unabhängigkeit Puerto Ricos von den USA ein.

Kay Hanisch