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Venezuela: neuer Putschversuch in Abwesenheit von Präsident Maduro gestartet

Opposition ruft zu neuen Protesten auf

Oppositionsführer kündigen neue Demonstrationen an. US-Denkfabrik spricht von „Putschgefahr“. Präsident Maduro zu Besuch in Russland

Ausschreitungen im Bundesstaat Táchira vergangene Woche

Ausschreitungen im Bundesstaat Táchira vergangene Woche – Quelle: aporrea.org

Caracas 17.01.2015 – amerika21/

Mehrere Anführer der venezolanischen Opposition haben neue Proteste gegen die Regierung von Präsident Nicolás Maduro angekündigt. Der ehemalige Präsidentschaftkandidat und Gouverneur des Bundesstaates Miranda, Henrique Capriles Radonski, rief dazu auf, gegen die Wirtschaftspolitik der Regierung auf die Straße zu gehen. Explizit ermahnte er seine Anhänger, keine Barrikaden zu errichten und auf Gewaltanwendung zu verzichten. Auch der Anführer der rechten Partei Voluntad Popular, Leopoldo López, kündigte Proteste an. López ist seit knapp einem Jahr wegen Aufrufen zu gewaltsamen Ausschreitungen unter dem Motto „Der Ausweg“ (La Salida) inhaftiert, die Anfang 2014 über 40 Todesopfer forderten. In einer Stellungnahme schreibt er nun gemeinsam mit den Oppositionspolitikern María Corina Machado und Antonio Ledezma: „2014 war der Ausweg dringend, 2015 ist er unaufschiebbar.“

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Ölkrieg gegen Venezuela & Russland: USA durch massive Fracking-Förderung verantwortlich für Ölpreissturz

Maduro wirft USA “Öl-Krieg” gegen Venezuela und Russland vor

Bild: © REUTERS/ Miraflores Palace/Handout via Reuters –

Venezuelas Präsident Nicolas Maduro beschuldigt die USA, durch ein Drücken der Ölpreise einen Krieg gegen die Wirtschaft seines Landes und die von Russland zu führen.

„Es läuft ein planmäßiger Krieg, um Russland zu zerstören“, sagte Maduro am Montag dem TV-Sender Globovision. „Weder Russland noch Venezuela lassen sich jedoch Daumenschrauben anlegen.“

Der Preis für ein Barrel venezolanischen Erdöls war von 95 US-Dollar im September auf 48 Dollar am gestrigen Montag gefallen. Maduro griff auf Worte von Boliviens Präsident Evo Morales zurück, laut dem dies einen Versuch darstellt, Venezuela zu zerstören. Ziel sei es, so Maduro, sein Land in eine Kolonie zu verwandeln und „unsere Unabhängigkeit und Revolution zu vernichten“, zitiert das Nachrichtenportal Noticias24 Maduro.

© Sputnik/Aleksej Nikolskij – Präsident Maduro: USA führen Wirtschaftskrieg gegen Venezuela

Die Sanktionen gegen Venezuela lassen aber die Stimme der Freiheit in seinem Land  nicht verstummen, betonte der venezolanische Präsident.

Zuvor hatte er den USA vorgeworfen, die Fracking-Methode bei der Ölförderung anzuwenden, was Russland treffe und einen weiteren Ölpreissturz zur Folge habe. Das Internet-Portal Noticias teilte damals mit Hinweis auf Maduro mit, dass die USA 9,5 Millionen Barrel Öl pro Tag im Fracking-Verfahren produzieren und den Markt mit billigem Schieferöl übersättigen.

wegen Menschenrechten: USA verhängen nach selbstentfachten Unruhen Sanktionen gegen Venezuela

Barack Obama unterzeichnet Sanktionsgesetz, EU-Parlament gleichgerichtete Resolution. Latainamerikanische Rückendeckung für Venezuelas Regierung

Präsident Maduro kritisiert die Sanktionen scharf.<br />
Auf dem Podium geschrieben steht: "Venezuela wird respektiert - wir akzeptieren keine Sanktionen durch das Imperium"

Präsident Maduro kritisiert die Sanktionen scharf. Auf dem Podium geschrieben steht: „Venezuela wird respektiert – wir akzeptieren keine Sanktionen durch das Imperium“ – Quelle: albaciudad.org

US-Präsident Barack Obama hat ein Gesetz über Sanktionen gegen Venezuela unterzeichnet. Als wichtigste Maßnahme sind im sogenannten „Gesetz für die Verteidigung der Menschenrechte und der Zivilgesellschaft in Venezuela“ Reisebeschränkungen für venezolanische Regierungsfunktionäre und das Einfrieren von Geldern vorgesehen. Das Weiße Haus nannte als Grund dafür angebliche „Menschenrechtsverletzungen“ durch die betreffenden Funktionäre während der gewaltsamen Proteste der Opposition im vergangenen Februar.

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Kolumbien degradiert Bauern zu Landlosen – illegale Genverseuchung mexikanischer Agrarflächen

Venezuela will genetisch verändertes Saatgut verbieten

Aktivisteninnen und Aktivisten unterstützen die GesetzesvorlageAktivisteninnen und Aktivisten unterstützen die Gesetzesvorlage – Quelle: venezuelalibredetransgenicos.blogspot.de

Caracas 20.10.2014 – Amerika21.de

Die Nationalversammlung Venezuelas hat in erster Lesung ein neues „Gesetz über Samen“ verabschiedet, das die inländische Lebensmittelproduktion fördern will und den Import von genetisch verändertem Saatgut verbietet. Das Gesetz reguliert die Herstellung, Verteilung, Aufbewahrung und den Gebrauch von Saatgut in Venezuela. Darin wird Saatgut als „strategisches öffentliches Gut“ definiert und seine Patentierung und Privatisierung eingeschränkt.

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Schmuggelbekämpfung Venezuelas schreitet voran – S&P kürzt zum dank Bonität

4.732 Tonnen Lebensmittel in Venezuela beschlagnahmt

Caracas 22.09.2014 – amerika21.de

Die Sicherheitsbehörden Venezuelas haben bei ihren Einsätzen gegen den Schmuggel seit dem 11. August dieses Jahres 4.732 Tonnen Lebensmittel, 858 Tonnen Tierfutter und 2.763 Tonnen „strategische Materialien“ beschlagnahmt. Auch wurden rund 617.000 Liter Benzin, davon 521.000 Liter auf fünf Schiffen im Bundesstaat Falcón, sichergestellt. Dies gaben Vizepräsident Jorge Arreaza und der Leiter des strategischen Einsatzkommandos der Streitkräfte, Vladimir Padrino López, bei einer gemeinsamen Pressekonferenz am Freitag bekannt.

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Venezoelas Regierung zurückgetreten

Venezolanische Regierung tritt zurück

STIMME RUSSLANDS Die venezolanische Regierung ist am Montag in vollem Bestand zurückgetreten, um es dem Präsidenten Nicolás Maduro zu ermöglichen, eine Umbildung des Kabinetts zu organisieren, meldet der Vizepräsident Jorge Arreaza.

Zuvor kündigte Maduro seine Pläne zur Umbildung an, dessen Ziel sei, eine „Revolution binnen einer Revolution“ durchzuführen und das ganze Regierungssystem zu verändern. Details dieser Veränderungen nannte er damals nicht, erklärte allerdings, dass sich der Kampfgenosse von Ernesto Che Guevara, der 78-jährige Ökonom Orlando Borrego, mit den Fragen der Umbildung auseinandersetzen wird. RIA Novosti/STIMME RUSSLANDS

Aktivisten besetzen israelische Waffenfabrik in Großbritannien – Venezuela hilft

Erneute Luftangriffe Israels auf Gazastreifen nach der Waffenruhe

Gaza 8. August 2014 (IRIB/der Standard)

Im Gazastreifen wird nach Ablauf der vereinbarten Waffenruhe zwischen Israel und der Hamas wieder geschossen, die israelische Armee hat bereits mehrere Luftangriffe auf den Gazastreifen durchgeführt.

Israel flog am Freitag erneut einen Angriff auf das Küstengebiet der Palästinenser. Palästinensische Behörden sprachen davon, dass ein zehnjähriger Junge getötet worden sei. Ein Sprecher des israelischen Militärs sagte, dass ein angebliches „Terrorziel“ angegriffen worden sei. Auch die Hamas hat verschiedene Ziele in Israel mit 18 Raketen beschossen. Am Freitagmorgen war eine 72-stündige Waffenruhe ausgelaufen, ohne dass sich beide Seiten bei den Gesprächen in Kairo auf eine Verlängerung hätten einigen können. Dort vermittelt die ägyptische Regierung zwischen Israel und Hamas. „Die Diskussionen in Kairo sind nicht beendet, und wir werden unsere Anstrengungen fortsetzen, um die Aggression zu stoppen und die berechtigten Anliegen unser Bevölkerung zu erreichen“, sagte ein Hamas-Sprecher.

Die Palästinenser verlangen von Israel ein Ende der Blockade des Gazastreifens mit seinen rund 1,8 Millionen Einwohnern, die Öffnung des Seehafens und die Freilassung palästinensischer Gefangener. Bei den seit dem 8. Juli andauernden Kämpfen sind nach Angaben der Behörden im Gazastreifen 1876 Palästinenser ums Leben gekommen.

Israel wirft Hamas Bruch der Feuerpause vor/USA verurteilen/ Hamas bestreitet

Israel wirft Hamas Bruch der Feuerpause vor/USA verurteilen/ Hamas bestreitet

Gaza/Tel Aviv 9. August 2014 (Freunde Palästinas/IRIB)

Israel hat die in Kairo laufenden indirekten Verhandlungen über eine dauerhafte Waffenruhe im Gaza-Krieg ausgesetzt. Weiterlesen

Venezuela: Verdopplung von US-Umsturzfinanzierung

Vier Jahre nach Inkrafttreten eines Gesetzes in Venezuela, das die Finanzierung politischer Gruppen durch ausländische Staaten verbietet, zahlen die USA weiterhin jährlich mehrere Millionen US-Dollar an Oppositionsgruppen in dem südamerikanischen Land. Dies geht aus einem Bericht der Nachrichtenagentur Associated Press (AP) hervor.

Demnach unterstützte die aus dem US-Bundeshaushalt finanzierte „Nationale Stiftung für Demokratie“ (NED) im vergangenen Jahr mehrere Organisationen der venezolanischen Opposition mit insgesamt 7,6 Millionen Dollar. Ungeachtet der Gesetzgebung in Venezuela befindet der Senat in den USA gegenwärtig über eine Erhöhung der Mittel für die dortigen Oppositionskräfte auf rund 15 Millionen Dollar jährlich.

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Kubanische Ärzte heilen mehr als 2,6 Millionen Augenkranke in 34 Ländern

Knapp 2,6 Millionen Menschen aus 34 Ländern ist in den vergangenen zehn Jahren im Rahmen des medizinischen Hilfsprogramms „Misión Milagro“ von kubanischen Ärzten das Augenlicht zurückgegeben worden. Dies gab Reinaldo Ríos, Funktionär des kubanischen Gesundheitsministeriums bekannt. Weiterlesen

UNO erkennt soziale Fortschritte in Venezuela an

New York 29. Juni 2014 – amerika21.de

Die Regionaldirektorin des Entwicklungsprogramms der Vereinten Nationen (UNDP) für Lateinamerika und die Karibik, Jessica Faieta, hat die Bemühungen Venezuelas im Kampf um die Beseitigung der Armut und Ungleichheit sowie die Förderung der sozialen Gerechtigkeit anerkannt. Bei der jährlichen Sitzung des Vorstands der UNDP, des Bevölkerungsfonds und des Büros der Vereinten Nationen für Projektdienste hob sie zugleich die Unterstützung der venezolanischen Regierung für das UNDP sowie die Süd-Süd-Kooperation hervor. Weiterlesen

Venezuela: US-Umsturzpläne aufgedeckt

E-Mails von Ex-Parlamentarierin Machado weisen auf Planungen für Ermordung von Maduro hin. Hinweise auf Beihilfe durch US-Botschafter in Kolumbien

Die Regierung in Venezuela hat Pläne zur Ermordung von Präsident Nicolás Maduro durch rechtsextreme Kräfte der Opposition veröffentlicht. Zudem seien neue gewalttätige Aktionen geplant. Jorge Rodríguez, Mitglied der Parteiführung der regierenden PSUV, präsentierte auf der Pressekonferenz den E-Mail-Verkehr zwischen führenden venezolanischen Oppositionspolitikern und Funktionären der USA. Die Kommunikation stellt die ehemalige Parlamentsabgeordnete María Corina Machado in den Mittelpunkt einer Verschwörung, die den Darstellungen nach auf den Sturz der Regierung abzielt. Weiterlesen

Nobelpreisträger & Akademiker: Human Rights Watch ist mit US-Regierung und CIA leiert

Washington 30. Mai 2014 – amerika21.de

Die Friedensnobelpreisträger Adolfo Pérez Esquivel und Mairead Maguire sowie über einhundert US-amerikanische und kanadische Akademiker haben die US-Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch (HRW) aufgefordert, konkrete Maßnahmen zu ergreifen, um ihre politische Unabhängigkeit zu wahren. Wichtige Vertreter von HRW verfügten über enge Verbindungen zur regierenden Demokratischen Partei der USA, zur US-Regierung und sogar zum US-Auslandsgeheimdienst CIA, heißt es in einem Schreiben, das unter anderem auf den ehemaligen HRW-Mann Miguel Díaz verweist, der heute Beamter im US-Außenministerium ist.

Pérez Esquivel und Maguire, deren Initiative auch von ehemaligen Mitarbeitern der UNO unterstützt wird, adressierten ihren offenen Brief an den gegenwärtigen Direktor von HRW, Kenneth Roth. In dem Schreiben verweisen sie darauf, dass die engen Beziehungen mit der Regierung der Vereinigten Staaten notwendigerweise Interessenskonflikte in der Organisation hervorrufen, die ihren Sitz in New York hat.

In dem Text machen die Autoren deutlich, dass mehrere Mitglieder, Repräsentanten und Sprecher von HRW US-amerikanische Beamten waren, oder eine enge Beziehung mit der Regierung in Washington unterhielten. Daher sei HRW den Interessen der US-Regierung verpflichtet. Dies greife vor allem im Fall von Venezuela. In Bezug auf dieses südamerikanische Land habe die Organisation durch ihre Verlautbarungen die internationale Meinung direkt gegen die Regierung des früheren Präsidenten Hugo Chávez aufgebracht. (jornada/tsur)

durchgeknallter rechter Al-CIA-da-Agent entlarvt kolonialistische Praktiken

Bogotá. Die kolumbianische Staatsanwaltschaft hat in der vergangenen Woche im Norden der Hauptstadt Bogotá eine Überwachungszentrale zur Bespitzelung der laufenden Friedensgespräche  zwischen der Regierung von Präsident Juan Manuel Santos und der Guerillaorganisation FARC entdeckt. Der dabei verhaftete Hacker und Betreiber des Geheimbüros, Andrés Sepúlveda, hat bislang als Informationstechniker und Online-PR-Mann für die rechtsgerichtete Partei des Ex-Präsidenten Alvaro Uribe, Demokratisches Zentrum (CD), gearbeitet. Die politische Gruppierung, die sich mehrmals öffentlich gegen den Friedensdialog in Havanna ausgesprochen hat, streitet jedoch ab, mit der illegalen Überwachung zu tun zu haben. Weiterlesen

Al-CIA-da in Venezuela: Ex-Geheimdienstchef und Personenschützer Maduros ermordet

Caracas. In Venezuela ist erneut ein Funktionär aus dem Umfeld des linksgerichteten Präsidenten Nicolás Maduro ermordet worden. Der 29-jährige Armeeleutnant Marco Cortez wurde am Sonntag auf einer Autobahn nahe der Hauptstadt Caracas aus einem vorbeifahrenden Auto offenbar gezielt erschossen. Die Staatsanwaltschaft ermittelt, wollte sich aber bislang nicht zu möglichen Hintergründen des Todes von Cortez äußern, der zum Personenschutz des Präsidenten gehörte. Weiterlesen

Destabilisierung von Außen: 58 ausländische Söldner in Venezuela festgesetzt

3. Mai 2014Caracas (Press TV/Irib)

In Venezuela sind seit Februar 58 Ausländer wegen Unruhestiftung und Teilnahme an Demonstrationen gegen die Regierung verhaftet worden, teilte gestern der venezolanische Innenminister bei einer Pressekonferenz mit.

Unter den Verhafteten befanden sich Bürger aus Kolumbien, ein US-Bürger, ein Spanier und ein Araber.

Innenminister Miguel Rodriguez präsentierte dazu Statistiken und Bilder von Sitzungen, Aufzeichnungen von Telefongesprächen und Verschwörungspläne. Fast alle Verhafteten hätten Waffen bei sich getragen, weshalb Rodriguez sie als „Söldner auf einer Mission“ bezeichnete. Der US-Bürger, Todd Michael Lennings, wurde inzwischen wegen Waffenschmuggel und Mord angeklagt.

Rodriguez beschuldigte die USA der Verschwörung zum Sturz des venezolanischen Präsidenten, Nicolás Maduro. Venezuela erfahre derzeit eine Phase amerikanischer Verschwörungsaktivitäten, deren Ziel darin bestehe,  die Verbreitung der bolivarischen Ideale zu verhindern und die Ölreserven des Landes zu kontrollieren.

Auftrags-Terror in Venezuela – Finanzier von Gewaltaktionen festgenommen

Caracas 24. April 2014amerika21.de

Ein mutmaßlicher Geldgeber gewalttätiger Gruppen in Venezuela ist verhaftet worden. Dies gab Innen- und Justizminister Miguel Rodríguez Torres am Dienstag bei einer Pressekonferenz bekannt. Der  als „El Chino“ (Der Chinese) bekannte Mann sei von zuvor festgenommenen Personen als derjenige bezeichnet worden, der ihnen und anderen wöchentlich 5.000 Bolivares (rund 570 Euro) für die Beteiligung an Anschlägen und Straßenblockaden im Bezirk Chacao bezahlt habe. Der Mann werde nun von der Polizei vernommen um zu erfahren, von wem er diese Geldsummen erhalten habe. Weiterlesen

Venezuela & die Menschenrechte

Caracas 2. April 2014amerika21.de

Kritik an Desinformation zu Menschenrechten in Venezuela

Menschenrechtsaktivisten aus Venezuela kritisieren in einer detaillierten Studie die „Instrumentalisierung“ des Menschenrechtsthemas. 42 Venezolanerinnen und Venezolaner, die über langjährige Erfahrung in Fragen der Menschenrechte verfügen, haben das Dokument, das amerika21.de vorliegt, namentlich unterzeichnet.

Einleitend warnen sie vor „der Desinformationskampagne, die zahlreiche nationale und internationale Medien“ in Bezug auf die seit Februar andauernden Proteste und Ausschreitungen in Venezuela betrieben. Dabei sei die manipulative Verwendung des Themas der Menschenrechte eine Konstante. Weiterlesen

Venezuela: Generäle wegen Putschversuches verhaftet

26. März 2014/Caracas – amerika21.de

Drei führende Militärs der Luftwaffe sollen Sturz der Regierung geplant haben. Außenminister des Staatenbundes Unasur in Venezuela

Venezuelas Präsident Nicolás Maduro hat am gestrigen Dienstag die Verhaftung von drei Generälen der Luftwaffe bekanntgegeben. Die Männer sollen angeblich Pläne für einen Staatsstreich verfolgt und dafür innerhalb der Streitkräfte geworben haben. Dies gab Maduro anlässlich einer Sitzung der Außenminister der Union Südamerikanischer Nationen (Unasur) bekannt, die in Caracas weilen, um den von der Regierung vorgeschlagenen Dialog für den Frieden angesichts fortwährender Proteste im Land zu begleiten. Weiterlesen

Venezuela: Waffen und Sprengstoff bei Razzien sichergestellt – Oppositioneller Bürgermeister der Gewalteskalation überführt

Caracas. Nach der Ermordung von drei Personen durch gewalttätige Gruppen in Venezuela hat der Präsident des südamerikanischen Landes, Nicolás Maduro, die Verhaftung von sechs mutmaßlichen Tätern bekanntgegeben. Bei der Durchsuchung verschiedener Wohnungen in der Stadt Valencia im Staat Carabobo, wo es zu den tödlichen Schüssen gekommen war, seien zahlreiche Waffen und Bomben aus C4-Sprengstoff beschlagnahmt worden, so Maduro weiter. „Die Nationalgarde ist in El Trigal in Valencia eingerückt.“ In dem Stadtteil hätten sich Paramilitärs verschanzt gehabt. „Die Orte, an denen sich diese Banditen versteckt gehalten haben, wurden durchsucht und Waffen beschlagnahmt“, erläuterte der Präsident. Die Regionalregierung von Carabobo und die Justizbehörden beschuldigen den Lokalpolitiker Enzo Scarano sowie den Sekretär der Universität von Carabobo, Pablo Aure, hinter den bewaffneten Strukturen zu stecken. Weiterlesen

Venezuela bricht diplomatische Beziehungen zu Panama ab

Nicolás Maduro bei einer Gedenkveranstaltung am ersten Todestag von Venezuelas früherem Präsidenten Hugo Chávez Nicolás Maduro bei einer Gedenkveranstaltung am ersten Todestag von Venezuelas früherem Präsidenten Hugo Chávez

6. März 2014Caracas/Panama-Stadt (derstandard.at/IRIB)

Hintergrund ist eine Initiative Panamas für eine Sondersitzung der Organisation Amerikanischer Staaten (OAS) zu den Unruhen in Venezuela, bei denen seit Mitte Februar 18 Menschen ums Leben gekommen sind. Weiterlesen

Venezuela: Geheimdienstler nach Toten bei Protesten festgenommen

In Venezuela ist laut der örtlichen Tageszeitung Últimas Noticias am Samstag ein Funktionär des Inlandsgeheimdienstes SEBIN festgenommen worden. Die Zeitung beruft sich dabei auf inoffizielle Angaben aus Militärkreisen. Weiterlesen

Venezuela weist drei US-Diplomaten aus

Venezuela weist drei US-Diplomaten aus

STIMME RUSSLANDS Der venezolanische Präsident Nicolás Maduro hat angekündigt, dass er drei Mitarbeiter des US-Konsulates wegen Unterstützung der Opposition aus dem Land ausweise.

Die Diplomaten trafen sich mit Studenten lokaler Universitäten, sagte Maduro. Die Reaktion der USA ist bisher nicht bekannt.

Präsident Maduro erklärte dies, nachdem der venezolanische Oppositionsanführer Leopoldo López wenige Stunden früher gesagt hatte, er wolle am Dienstag eine neue Protestaktion auf den Straßen von Caracas organisieren, trotz des Beschlusses der Behörden über seine Festnahme.

Maduro wirft López Anstiftung zur Gewalt im Rahmen eines Plans zum Regierungssturz vor.

 

Gewaltaktionen der Opposition in Venezuela

Die Gewaltaktionen eskalierten am vergangenen Dienstag in San Cristóbal im westlichen Bundesstaat Táchira, nachdem zwei Studenten wegen „Landfriedensbruch“ während einer Demonstration vorübergehend festgenommen wurden. Gruppen pro-oppositioneller Studenten der Universidad de los Andes (ULA) in den Bundesstaaten Táchira und Mérida begannen, Straßen mit brennenden Reifen zu blockieren, Passanten mit Steinen zu bewerfen und Polizisten anzugreifen. Wie das Nachrichtenportal Venezuelanalysis von vor Ort berichtete, seien die Protestierenden meist maskiert und tragen Kapuzen. Transparente oder Plakate, aus denen die Gründe für ihren Protest ersichtlich würden, seien nicht zu sehen. Weiterlesen

Venezuela fängt fremdes Flugzeug in seinem Luftraum ab

Venezuela fängt fremdes Flugzeug in seinem Luftraum ab

 STIMME RUSSLANDS Ein weiteres fremdes Flugzeug ist bei einem unerlaubten Flug im Luftraum Venezuelas von der Luftabwehr des Landes abgefangen worden.

Die venezolanischen Behörden teilten vorerst nicht mit, wie die Maschine genau abgefangen wurde. Laut den Aufnahmen jedoch, die im Internet veröffentlicht wurden, war das Flugzeug abgeschossen worden und verbrannte am Boden.

Im November hatte das venezolanische Militär eine in Mexiko eingetragene Hawker-25-Maschine an der Grenze zu Kolumbien abgeschossen.

Anfang Oktober hatte Venezuelas Präsident Nicolás Maduro mitgeteilt, es sei ein Gesetz bestätigt worden, das es erlaubt, jedes Flugzeug der Drogenmafia abzuschießen, das in den venezolanischen Luftraum eindringt.