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Afghanistan: IS auf Taliban losgelassen – Briten töten 2014 186 Zivilisten

Neun Polizisten im Osten Afghanistans getötet

Polizist in AfghanistanPolizist in Afghanistan

Kabul 4. Januar 2015 – (IRIB)

Laut einem Provinzsprecher haben Taliban-Milizen fünf Polizisten u. a. deren Kommendeur in der Provinz Lugar getötet.

Laut Associated Press aus Kabul ereignete sich dieser Vorfall einen Tag nach dem Mord an vier Polizisten in einer weiteren Provinz im Osten dieses Landes. Der Sprecher der Provinzregierung von Logar, Din Mohammed Darwish, fügte hinzu, fünf Beamte seien im Bezirk Baraki Barak in einen Hinterhalt geraten und von Extremisten erschossen worden. Laut Darwish kidnappten die Extremisten am Samstag vier Polizeibeamte in der Provinz Wardak in der Nähe von Lugar. Ihre Leichen wurden einige Stunden danach in der Nähe von Pol-Charkhi in der Provinz Wardak aufgefunden. Trotz des Endes des Nato-Kampfeinsatzes fliegen die USA weiter Luftangriffe in Afghanistan. Dabei wurden in der ostafghanischen Provinz Paktika  mindestens 18 Taliban-Kämpfer getötet. Die Provinz grenzt an Pakistan. Von dort kommen häufig Taliban nach Afghanistan, um dort Anschläge zu verüben.

Tonnenweise Drogen in Afghanistan beschlagnahmt

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NATO in Afghanistan: Journalisten-Verfolgung 2013 nochmals um 68% angewachsen

Afghanistan: Taliban greift Stellungen der Nationalarmee an

Kabul 30. Dezember 2014 – (IRIB)

Wie Radio Pashtu von IRIB meldete, behauptete der Taliban-Sprecher Zabihollah Mojahed, ein Stützpunkt der afghanischen Nationalarmee im Distrikt Saidabad (Provinz Wardak), südwestlich von Kabul, sei am Dienstag von einem mit Sprengstoff beladenen Fahrzeug angegriffen worden. Mojahed fügte hinzu: „ Bei der Explosion kamen Dutzende Mitglieder der afghanischen Nationalarmee ums Leben.“ Bislang reagierte die afghanische Regierung nicht auf diese Nachricht.

30 Zivilisten bei Granatenangriffen im Süden Afghanistans getötet

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ISAF-Besatzungstruppen beherbergen Großteil der ausufernden afghanischen Opiumproduktion

Kabul 25. Dezember 2014 – (IRIB)

Der stellvertretende Minister für Drogenbekämpfung in Afghanistan, Mohammad Ibrahim Azhar, gab am Donnerstag bekannt, dass die Drogenproduktion in Afghanistan, trotz Behauptungen der USA und Großbritanniens, außer Kontrolle geraten sei.

Für diese Katastrophe würden neue Strategien benötigt. In diesem Jahr wurden 224.000 Hektar Ackerland für den Anbau von Mohn genutzt. Diese Flächen stünden zum Großteil unter Kontrolle der ISAF-Truppen, so Azhar. Der afghanische Vize-Minister für Drogenbekämpfung gab die Zahl der Drogensüchtigen in diesem Land mit 1.600.000 an.

USA, Deutschland, Italien und Türkei an der neuen NATO-Mission in Afghanistan beteiligt

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NATO-Besatzung Afghanistans bringt 2014 mehr zivile Opfer & mehr Unzufriedenheit als je zuvor

Fünf Kinder bei Bombenanschlag im Norden Afghanistans getötet

Kabul 22. Dezember 2014 (IRNA/IRIB)

Fünf Kinder und Jugendliche sind bei einem Bombenanschlag in der Stadt Shirin-Tagab, in der Provinz Faryab, ums Leben gekommen, so der Gouverneur dieser Stadt, Seyed Luqman Kharik.

Laut IRNA sagte Kharik am Montag gegenüber  den lokalen Medienvertretern dazu weiter: Gestern Abend detonierte eine Bombe, während 12 bis 14 jährige Kinder am Flussufer, im Shirin-Tagab spielten, dabei wurden fünf dieser Kinder getötet. Dafür machte er die Taliban verantwortlich.

2014 tödlichstes Jahr für afghanische Bevölkerung

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USA verbuchen Kosten von 1 Billion Dollar für Besatzung Afghanstans

mindestens 84 Kinder bei Überfall auf Militärschule in Pakistan umgekommen

84 Kinder bei Überfall auf Militärschule in Pakistan umgekommen

STIMME RUSSLANDS Mindestens 104 Personen sind in Pakistan bei einem Überfall bewaffneter Radikalen auf eine Militärschule umgekommen. Unter den Opfern sind 84 Kinder, teilten die Behörden des Landes mit.

In den Morgenstunden hatten bewaffnete Kämpfer der Bewegung Tehrik.i-Taliban Pakistan in der Stadt Peshawar 500 Schüler und Lehrkräfte als Geiseln genommen.

Nach einigen Informationen hatten alle bewaffneten Radikale Sprengstoffgürtel um. Einer von ihnen hat sich in die Luft gesprengt. Gegenwärtig wird die Operation der Sicherheitskräfte der Staatsgewalt fortgesetzt, die Armee versucht, die Situation unter Kontrolle zu nehmen.

Drei Detonationen in besetzter Militärschule in Pakistan

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China fliegt US-unabhängige Luftangriffe gegen IS

Irakische Armee wehrt Angriff der IS-Terroristen auf Baidschi ab

Irakische Armee wehrt Angriff der IS-Terroristen auf Baidschi  ab

Baidschi 14. Dezember 2014 – (IRIBnews)

Sicherheitskräften Iraks ist es gelungen, einen Terroranschlag der Terrorgruppe „Islamischer Staat“  (IS) auf einen Kontrollposten im Süden von Baidschi, 40 km nördlich von Tikrit, abzuwehren und mindestens fünf Angreifer zu töten.

Wie aus Sicherheitskräften der Provinz Salah-ad-Din verlautete , sprengten am gestrigen Samstag IS-Terroristen das Elektrizitäts-Werkgebäude und die Zentrale des Stadtrats, und weitere sechs Häuser im Bezirk al-Motasam, im Süden von Samarra, 40 km südlich von Tikrit, in die Luft.

Laut Nachrichtenprotal Nahrain aus Salahadiin gewann am Freitag die irakische Armee, nach Auseinandersetzungen mit den IS Terroristen, die Kontrolle über den Bezirk al-Motasam, und tötete dabei Dutzende Terroristen.

IS tötet 19 irakische Polizisten

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USA lassen Taliban-Führer laufen, afghanische Regierung außen vor

Ein Großteil der US-Bürger befürwortet Folter

Ein Großteil der US-Bürger befürwortet Folter

Washington 12. Dezember 2014 – (Stimme Russlands/IRIB)

Mit 47 Prozent billigt ein Großteil der volljährigen US-Bürger die Folterpraxis des Auslandsgeheimdienstes CIA, ergibt eine von Rasmussen Reports in den USA durchgeführte Umfrage.

Der Senatsausschuss für Nachrichtendienste hatte am Dienstag eine mehr als 500 Seiten starke Zusammenfassung des 6.000 Blatt umfassenden Berichts vorgelegt. Er schildert die Foltermethoden der CIA (Wasserfolter, Schlafentzug, Zwangsernährung u.a.m.) zu Zeit der Administration von Präsident George W. Bush (2001-2009) . 47 Prozent der Umfrageteilnehmer sprachen sich für Folter aus. 33 Prozent waren dagegen. 20 Prozent enthielten sich einer Aussage. Aus Sicht von 49 Prozent der Befragten gelang es durch Folter und Verhöre, „wertvolle Informationen zu gewinnen, die für die USA und ihre Verbündeten im Anti-Terror-Kampf hilfreich waren“. Im August waren 51 Prozent dieser Meinung. 23 Prozent glauben, dass „solche Methoden nicht dazu beitragen, zu wertvollen Informationen zu kommen“. 28 Prozent konnten diese Frage nicht beantworten. An der Umfrage, die am 9. und 10. Dezember durchgeführt wurde, nahmen 1.000 US-Bürger teil.

Ossietzky-Medaille für Snowden, Poitras und Greenwald

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CIA Folterbericht massiv zensiert

Senatsbericht über CIA-Foltermethoden/Reaktion der UNO

Das ehemalige CIA-Geheimgefängnis auf der polnischen Militärbasis Stare Kiejkuty  |  © ReutersDas ehemalige CIA-Geheimgefängnis auf der polnischen Militärbasis Stare Kiejkuty | © Reuters

Washington/New York 10. Dezember 2014 – (IRIB/AFP/press tv)

Das Informationskomitee des US-Senats legte am gestrigen Dienstag einen Bericht über die Foltermethoden der CIA bei Verhören von Terrorverdächtigen nach dem 11.

September 2001 vor. Aufgrund dieses Berichtes hat die CIA nach dem 11. September illegale und brutale Methoden wie Simulation eines Ertrinkungstodes bei der Vernehmung von Terrorverdächtigen eingesetzt. Ben Emmerson, der Sonderberichterstatter der UNO für Menschenrechte teilte am gestrigen Dienstag mit, dass alle Verantwortungsträger der USA, die für die Folterungen seitens der CIA schuldig sind, strafgesetzlich verfolgt und bestraft werden müssen. Ben Emmerson unterstrich, der Bericht des Informationskomitees des US-Senats zeige, dass die CIA Foltermethoden angewandt hat, die gegen die internationalen Bestimmungen und Menschenrechte verstoßen. Anthony Romero, der Exekutivleiter der Amerikanischen Bürgerrechtsunion (ACLU) bezeichnete den Bericht des US-Senats über die Foltermethoden der CIA als schockierend. Er sagte, die US-Bevölkerung werde Abscheu empfinden, wenn sie diesen Bericht über die Verbrechen, die mit Genehmigung der Regierung durchgeführt wurden, liest.

Kongressbericht über CIA-Folter – Von CIA und dem Weißen Haus massiv zensiert

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US-Drohnen töten 1.147 Zivilisten bei der Jagd auf 41 Terroristen

Die US-Luftwaffe setzt Kampf-Drohnen des Typs Predator ein, um Terroristen zu jagen. (Foto: dpa)Die US-Luftwaffe setzt Kampf-Drohnen des Typs Predator ein, um Terroristen zu jagen. (Foto: dpa)

Washington 27. November 2014 (DWN/IRIB)

Die US-Amerikaner haben in den vergangenen Jahren 41 Extremisten unter Einsatz von Kampfdrohnen getötet.

Doch die Zahl der damit in Verbindung stehenden zivilen Opfer, die als Kollateralschäden abgetan werden, ist weitaus höher. Bei den Angriffen kamen weitere 1.147 Zivilisten ums Leben, berichtet der Guardian.

So kam am 15. Oktober 2010 eine Predator-Drohne in Pakistan zum Einsatz, um den Taliban Qari Hussain zu töten. Es mussten sechs Angriffe vorgenommen werden, um die Tötung umzusetzen. Doch bei dem Einsatz wurden auch 128 Zivilisten getötet, von denen 13 Kinder waren.

Auf den pakistanischen Taliban-Führer Baitullah Mehsud wurden sieben Drohnen-Angriffe ausgeführt, bis er getötet werden konnte. Im Zuge der Angriffe kamen 164 Zivilisten um.

In sieben Fällen scheiterten die Drohnen-Angriffe. Die Zielpersonen konnten nicht getötet werden. Dabei fanden insgesamt 25 Drohnen-Angriffe statt, bei denen 331 Zivilisten getötet wurden.

„Präsident Obama muss das amerikanische Volk über die menschlichen Kosten dieses Programms aufklären“, zitiert der Guardian Jennifer Gibson von der Menschenrechts-Organisation Reprieve.

Obama betont durchgehend, dass die Kampf-Drohnen Präzisions-Waffen seien, die zivile Opfer verhindern würden. Doch das sei offenbar purer Unsinn, so Gibson.

Effektiver arbeiten die hier!

Rache: Afghanische Frau erschießt 25 Taliban-Anhänger

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afghanisches Parlament nickt US-Besatzung nach Terrorhatz ab

Dutzende Tote bei Selbstmordanschlag auf Volleyballturnier

Bei einem Anschlag sind in Afghanistan bei einem Volleyballmatch Dutzende Menschen getötet worden. Bei einem Anschlag sind in Afghanistan bei einem Volleyballmatch Dutzende Menschen getötet worden.

Kabul 23. November 2014 (IRIB)

Bei einem der verheerendsten Selbstmordanschläge in Afghanistan seit Monaten sind  am Sonntag mindestens 60 Besucher eines Volleyballturniers getötet worden.

Wie „Spiegel online“ heute unter Berufung auf  lokale Behörden berichtete, ereignete sich der Vorfall in der östlichen Provinz Paktika.  Offiziell ist auch von Dutzenden Verletzen die Rede.  Der Attentäter habe sich unter die Hunderten Besucher des Finalspiels gemischt und dann eine Bombe gezündet.

Der Vizegouverneur der Provinz Paktika, Attaullah Fasli, erklärte hingehen, dass sich der Attentäter mit seinem Motorrad inmitten der Zuschauer in die Luft gesprengt habe.

UN verurteilt Selbstmordattentat in Afghanistan

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Rekordproduktion von Opium durch US-Besatzung in Afghanistan

Rekordernte von Schlafmohn in Afghanistan

Kabul/Wien 12. November 2014 (RIA Novosti/IRIB)

Immer mehr Bauern bauen in Afghanistan Schlafmohn an: Die Fläche hat in diesem Jahr Rekordmaße erreicht. Aus Schlafmohn wird Rohopium gewonnen – Basisstoff für Heroin.

Die Anbaufläche von Opiummohn sei im Vergleich zu 2013 um sieben Prozent auf 224.000 Hektar gewachsen, meldete die Agentur AFP unter Verweis auf den am Mittwoch veröffentlichten Jahresbericht des UN-Büros für Drogen- und Verbrechensbekämpfung (UNODC).

Nach Angaben der russischen Drogenkontrollbehörde hatten sich die Opium-Anbauflächen in Afghanistan von 138.000 Hektar im Jahr 2010 auf 209.000 Hektar im Jahr 2013 vergrößert. Weil die US-Truppen das Problem ignoriert hätten, habe sich Afghanistan in einen Drogenstaat verwandelt, sagte der russische Chef-Drogenfahnder Viktor Iwanow. Nach seinen Angaben werden 150 Milliarden Drogendosen jährlich im Land am Hindukusch produziert.

Rund die Hälfte der Schlafmohn-Anbaufläche liegt in der südlichen Unruheprovinz Helmand, in der die Taliban besonders stark sind.

US-Militärs nehmen trotz gegenteiliger Verpflichtung im Sicherheitsabkommen 100 Afghanen fest

US-Militärs nehmen Dutzende Afghanen fest

Kabul 4. November 2014 (IRIB)

Ein Taliban-Sprecher hat erklärt, dass dutzende Afghanen von US-Militärs festgenommen wurden.

Zabiollah Modschahed, ein Taliban-Sprecher, behauptete, dass US-Militärs heute (Dienstag) Morgen die Wohnungen von Afghanen im District Chaparhar in der Provinz Nangarhar durchsucht und rund 100 afghanische Zivilisten festgenommen hätten.

Aufgrund der Unterzeichnung des Sicherheitsabkommens zwischen den USA und Afghanistan, hat sich Washington verpflichtet, keine afhanischen Wohnungen zu überfallen oder zu durchsuchen.

US-Verteidigungsminister Chuck Hagel (li.) und Generalstabschef Martin Dempsey wollen den Stellenwert des Pentagons im Bereich der Aufklärung erhöhen. (Foto: dpa)US-Verteidigungsminister Chuck Hagel (li.) und Generalstabschef Martin Dempsey wollen den Stellenwert des Pentagons im Bereich der Aufklärung erhöhen. (Foto: dpa)

Spionage -Konkurrent der CIA

USA: Militär-Geheimdienst entsendet 500 neue Spione in alle Welt

Das US-Außenministerium wird weitere 500 Agenten ins Ausland entsenden. Die Beamten sollen für den Militär-Geheimdienst Defense Intelligence Agency tätig werden. Der Militärgeheimdienst sorgt damit für Wettbewerb unter den Spionen. Bisher hatte die CIA das Privileg für Auslandseinsätze. Wohin die neuen Facharbeiter geschickt werden, bleibt, der Natur der Sache entsprechend, geheim.

IS verhökert uralte Kunstschätze – zig Tote bei US geführten Luftangriffen auf Freiwillige & Zivilisten

Iraks Ministerpräsident Al-Abadi entlässt 150 Militäroffiziere nach erneutem IS-Vormarsch

Iraks Mnisterpräsident Al-Abadi entlässt 150 Militäroffiziere

Bagdad 16. Oktober 2014 (IRIB/Press TV)

Der irakische Premierminister hat 150 hochrangige Offiziere entlassen. Das berichtete  gestern der Sender Press TV.
Dabei handelte es sich überwiegend um Offiziere, die für die Provinzen Ninive, ?ala? ad-Din und Kirkuk zuständig waren. Unter anderem wurden der Sprecher der irakischen Armee, General Qassim Atta, der Sprecher des Verteidigungsministeriums Mohammad al-Askari und der Leiter des irakischen Geheimdienstes aus ihren Ämtern entlassen.Al-Abadi hatte schon vorher die Schließung des Büros von General Qassim Atta angekündigt. Der Oberbefehlshaber der irakischen Armee, Babaker Zebari, bestätigte die Nachricht über die Änderungen im Sicherheits- und Verteidigungssystem.Der irakischen Rechtsstaat-Koalition zufolge gab Al-Abadi heute die Namen der Kandidaten für das Verteidigungs- und Innenministerium an. Dem Leiter der Rechtsstaat-Koalition Abbas Al-Bayati zufolge werden die Kandidaten für diese Ämter bald gewählt. Er gab jedoch keine Namen an.

Russland liefert Irak weitere modernste Waffen

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neuer afghanischer Präsident unterzeichnet Sicherheitsabkommen mit USA & Nato 1 Tag nach Vereidigung

Der neue afghanischen Präsident Ashraf Ghani bei seiner Vereidigung, bei der er die Unterzeichnung des Sicherheitsabkommens ankündigte.  (Bild: Keystone / EPA)Der neue afghanischen Präsident Ashraf Ghani bei seiner Vereidigung, bei der er die Unterzeichnung des Sicherheitsabkommens ankündigte. (Bild: Keystone / EPA)

Kabul 30. September 2014 (IRIB/dpa)

Einen Tag nach der Vereidigung des neuen afghanischen Präsidenten, Aschraf Ghani, hat sein Sicherheitsberater, Hanif Atmar, am Dienstag(heute) in einer im Fernsehen übertragenen Zeremonie das umstrittene Sicherheitsabkommen mit den USA unterzeichnet.

Für die USA unterzeichnete deren Botschafter in Kabul, James Cunningham. Ein weiteres Abkommen mit der Nato unterzeichnete Atmar unmittelbar danach. Für das Bündnis unterschrieb der zivile Nato-Vertreter in Afghanistan, Maurits Jochems. Die Abkommen sehen für ausländische Soldaten Immunität vor afghanischer Rechtsprechung vor, was eine Bedingung der USA und der Nato für einen weiteren Militäreinsatz war. Der Nato-Kampfeinsatz in Afghanistan läuft zum Jahresende aus. Ihm soll ein kleinerer Einsatz zur Ausbildung und Unterstützung afghanischer Sicherheitskräfte mit rund 12 000 Soldaten folgen. Deutschland will sich mit bis zu 800 Soldaten an dieser Mission mit dem Namen „Resolute Support“ beteiligen.

Neuer afghanischer Präsident  vereidigt

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verwundete IS-Terroristen in Türkei behandelt – neue Terrorcamps in Saudi-Arabien verabredet

Ban Ki Moon begrüßt Freilassung von UN-Blauhelmen

Foto der von den Dschihadisten mittlerweile freigelassenen UNO-BlauhelmeFoto der von den Dschihadisten mittlerweile freigelassenen UNO-Blauhelme

New York 12. September 2014 (dpa/IRIB)

UN-Generalsekretär Ban Ki Moon hat die Freilassung der 45 UN-Blauhelmsoldaten im Süden Syriens begrüßt.

«Der Generalsekretär betont gegenüber allen Beteiligten, dass UN-Blauhelmsoldaten unparteiisch sind», sagte ein Sprecher am Donnerstag in New York. Alle Gruppen vor Ort sollten das Mandat der UN-Mission auf den Golanhöhen akzeptieren und die Sicherheit der Soldaten garantieren, hieß es weiter. Nach rund zwei Wochen in den Händen militanter Extremisten waren die von den Fidschi-Inseln stammenden Soldaten der UN-Beobachtermission auf den Golanhöhen (Undof) übergeben worden, wie ein Sprecher der Vereinten Nationen mitteilte. Allen Blauhelmen gehe es gut. Katar soll die Freilassung der Soldaten ausgehandelt haben.

IS-Terroristen auf türkische Staatskosten im Spital

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Pentagon: US-Besatzung Afghanistans wird fortgeführt

US-Soldaten bleiben weiter in Afghanistan

US-Soldaten bleiben weiter in Afghanistan

Kabul 26. August 2014 (IRIB)

Die USA setzen ihre militärische Präsenz in Afghanistan weiter fort.

Der Vorsitzende der Vereinigten Stabschefs der US-Armee, General Martin Dempsey, der sich derzeit in Kabul aufhält, hat gesagt, dass das Pentagon Pläne entwickelt habe, die den US-Truppen erlauben weiterhin in Afghanistan zu bleiben, falls die Differenzen bei den Präsidentschaftswahlen andauern und die afghanische Regierung nicht den Sicherheitsvertrag mit den USA unterzeichnen werde. Laut Fars News sagte General Dempsey zu den Reportern, dass wenn die Differenzen bei der Präsidentschaftswahl in Afghanistan noch länger anhalten und der Sicherheitsvertrag nicht unterzeichnet wird, werden die USA auch nach Ende 2014 noch in Afghanistan militärischen präsent sein.

Experten zum Thema Afghanistan sind außer, dass sie gegen eine Fortsetzung der amerikanischen Präsenz in Afghanistan sind, der Meinung, dass die US-Mission in Afghanistan gescheitert, und ihre Fortsetzung mehr tote Zivilisten und die Fortsetzung der Zerstörung der Infrastruktur zur Folge hat.

Seit Beginn der amerikanischen Angriffen auf Afghanistan im Jahr 2001 sind bislang mehr als 20.000 Zivilisten ums Leben gekommen.

Afghanistan: 168 Terrorgruppen werden von Pakistan unterstützt

Afghanistan: Sechs ausländische Soldaten bei einer Explosion in Jalalabad verletzt

Afghanistan: Sechs ausländische Soldaten bei einer Explosion in Jalalabad verletzt

Kabul 25. August 2014 (IRIB)

Bei einem Selbstmordanschlag im Osten Afghanistans sind am gestrigen Sonntag 6 ausländische Soldaten und ein afghanischer Dolmetscher verletzt worden.

Laut einem Bericht der Nachrichtenagentur Xinghua sagte der Sprecher des Gouverneursrats der Provinz Nangarhar Ahmad Sia Abdulsai, dass bei diesem Selbstmordanschlag in der Stadt Nangarhar im Osten Afghanistans 6 ausländische Soldaten und ein afghanischer Dolmetscher getötet worden seien. Durch die Explosion einer Autobombe sei das gepanzerte Patrouillenfahrzeug der Nato-Soldaten schwer beschädigt worden, sagte Abdulsai wieter. Zur Staatsangehörigkeit der Soldaten machte die Isaf zunächst keine Angaben. Bei den meisten in der Provinz Nangarhar eingesetzten Isaf-Soldaten handelt es sich jedoch um Amerikaner. Taliban-Sprecher Sabiullah Mudschahid übernahm die Verantwortung für diesen Anschlag.

Mindestens 12 Tote im Norden Afghanistans Weiterlesen

US-Luftangriff auf Polizeirevier tötet 3 afghanische Polizisten

Drei afghanische Polizisten beim US-Luftangriff getötet

Kabul 16. August 2014 (IRNA/IRIB)

In der afghanischen Provinz Parwan sind bei einem US-Luftangriff drei afghanische Polizisten ums Leben gekommen, ein weiterer wurde verletzt.

Laut örtlichen Behörden hat ein Hubschrauber der US-Armee ein Polizeirevier in dieser Provinz angegriffen. Der Angriff sollte irrtümlich sein, heißt es. Der Hubschrauber sollte einen medizinischen Konvoi unterstützen. US-Militärs haben bislang nicht darauf reagiert. Sondereinheiten der US-Armee haben auch im letzten Jahr in derselben Provinz bei einem ähnlichen irrtümlich genannten Luftangriff in der Region Siagard ein Wohnhaus angegriffen, wobei zehn Zivilisten getötet wurden. Die afghanische Regierung kritisiert derartige Luftangriffe der USA.

zionistische Reflexe: USA tötet afghanische Zivilisten zur Vergeltung

Afghanistan: 4 Tote bei US-Luftangriff

Herat 5. August 2014 (IRIB)

Afghanistan: 4 Tote (Kind & Frau) bei US-Luftangriff

Durch einen Luftangriff amerikanischer Kampfflugzeuge in der afghanischen Provinz Herat sind vier Zivilisten ums Leben gekommen.

Laut IRIB aus Kabul, gab Tur Mohammad Zarifi, ein Mitglied des Provinzrates von Herat, bekannt, dass dieser Angriff sich ereignete, nachdem bewaffnete Aufständische den US-Militärstützpunkt in Shindand mit einer Rakete beschossen hatten. Daraufhin griffen die US-Kampfflugzeuge das Dorf „Mian Rudi“ im Bezirk von Shindand in der Provinz Herat an. Zarifi fügte hinzu: Bei diesem Angriff wurden vier Mitglieder einer Familie, darunter zwei Männer, eine Frau und ein Kind getötet.

US-General bei Attentat in Kabul getötet – deutscher verletzt

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Afghanistan/UN: 1.500 Tote Zivilisten im ersten Halbjahr 2014

Nachzählung der Wahlzettel in Afghanistan nochmals gestoppt

Gültig oder nicht? Über die Kriterien bei der Nachzählung der Stimmzettel in Afghanistan herrscht Uneinigkeit. Gültig oder nicht? Über die Kriterien bei der Nachzählung der Stimmzettel in Afghanistan herrscht Uneinigkeit.

Kabul 3. August 2014 (IRIB)

Die Nachzählung der Stimmzettel der Stichwahlen in Afghanistan ist nochmals gestoppt worden. Weiterlesen

USA „verlieren“ 750.000 Waffen in Afghanistan

USA können nach Afghanistan entsandte Waffen nicht finden

USA können nach Afghanistan entsandte Waffen nicht finden

STIMME RUSSLANDS Das Pentagon kann nicht feststellen, in wessen Hände fast 750.000 Waffen geraten sind, die zuvor an die afghanische Armee entsandt wurden, meldet das Portal Buzzfeed unter Berufung auf den US-Sonderinspekteur für Rekonstruktionsprojekte Afghanistans, John Sopko.

„Wir sind darüber besorgt, dass die Waffen an Rebellen geraten sind und für den Mord an Militärs und Zivilisten eingesetzt werden könnten“, heißt es in dem Dokument.

Kommentar der Redaktion: Vielleicht mal wieder den Blick unter den eigenen Schreibtisch zu Rate ziehen.

Taliban stürmt Geheimdienstzentrale – 15 Tote Ausländer

Taliban greift Geheimdienstzentrale ausländischer Kräfte an

Kabul 22. Juli 2014 (IRIB)

Die Kräfte der Taliban haben am heutigen Dienstag eine Geheimdienstzentrale der ausländischen Kräfte im Kabuler Stadtteil Qasaba angegriffen, wobei 15 ausländische Kräfte getötet oder verletzt wurden.
Das sagte der Sprecher der Taliban Sabihullah Mujahed. Der Sprecher des Kabuler Sicherheitskommandos bestätigte  laut dem Paschtu-Programm des Auslandsdienstes der IRIB diese Bekanntmachun der Taliban und erklärte,  es sei der zweite Angriff auf sensitive Zentren in Kabul gewesen.Zudem berichtete ein Verantwortlicher des afghanischen Innenministeriums von einem Selbstmordanschlag im Norden des internationalen Kabuler Flughafens. Bei der Explosion einer Motoradbombe seien drei ausländische Militärs und ein afghanischer Dolmetscher getötet worden und die Zahl der Todesopfer  dieser Explosion könnte weiter ansteigen.

Bislang hat keine Person oder Gruppe die Verantwortung für diesen Selbstmordangriff übernommen. Aber die afghanischen Regierungsvertreter machen die Taliban für solche Angriffe schuldig.

UNO: Zahl der zivilen Opfer in Afghanistan steigt deutlich an

Zahl der getöteten Zivilisten in Afghanistan gestiegen Zahl der getöteten Zivilisten in Afghanistan gestiegen – Kabul 10. Juli 2014 (dpa/IRIB)

Die Zahl der in Afghanistan getöteten oder verletzten Zivilisten ist im ersten Halbjahr 2014 erneut deutlich gestiegen.

Wie die UNO-Mission in Afghanistan (Unama) am Mittwoch mitteilte, wurden von Januar bis Juni 1.564 Zivilisten in diesem Land getötet. Das waren 17 Prozent mehr als im ersten Halbjahr 2013. Die Zahl der verletzten Zivilisten stieg den Angaben zufolge um 28 Prozent auf 3.289. 34 Prozent der Opfer waren Kinder und 24 Prozent Frauen. Als Grund nannten die Vereinten Nationen eine Zunahme der Kämpfe am Boden und in bewohnten Gebieten.Unama teilte mit, der Hauptgrund für zivile Opfer seien nicht mehr Sprengfallen, sondern Gefechte, bei denen Unbeteiligte zwischen die Fronten gerieten. «Die Art des Konflikts in Afghanistan verändert sich 2014», sagte der UN-Sondergesandte für Afghanistan, Jan Kubis mit Blick auf die Zunahme von Bodengefechten in bewohnten Gegenden.

Taliban zerstören hunderte Tanklaster mit einem Streich

Taliban setzen Hunderte Tanklaster in Flammen Kabul 5. Juli 2014 (dpa/IRIB)

Taliban haben am Freitagabend nahe der afghanischen Hauptstadt Kabul in der Stadt Paghman in der Region Qala-e-Haidar Hunderte Tanklaster mit Raketen beschossen.

Mindestens 400 Zisternenwagen seien in Flammen aufgegangen, sagte der Polizeisprecher Hashmat Stanekzai am Samstag. Die Tanklaster standen auf der Parkfläche eines Logistikgeländes in Paghman wenige Kilometer westlich Kabuls. Abgefeuert worden seien vier Raketen, sagte Stanekzai. Niemand sei verletzt worden. Die Taliban bekannten sich zu dem Angriff; sie sprachen von Dutzenden Toten.

militärische Unterstützung Pakistans für afghanische Taliban

Der Gouverneur von Helmand Mohammad Naim Der Gouverneur von Helmand Mohammad Naim – Kabul 26. Juni 2014 (IRIB)

Nach Angaben des Gouverneurs der südlichen afghanischen Provinz Helmand sind mehrere pakistanische Offiziere am Angriff der pakistanischen Taliban auf diese Provinz beteiligt.

Der Gouverneur von Helmand Mohammad Naim sagte heute auf einer Pressekonferenz, dass diese Invasion vom Rat der Taliban in Quetta geplant und organisiert wurde und viele pakistanische Offiziere dabei mit Taliban kooperieren. Er teilte mit, dass der Krieg in einigen Städten dieser Provinz weitergeht. In der Stadt Sangin seien die Kämpfe sehr schwer, sagte Naim weiter. „Die afghanischen Taliban hatten vor, gemeinsam mit pakistanischen Taliban und Offizieren den Norden dieser Provinz zu erobern, was vereitelt wurde.“ Der Krieg in Helman, der seit dieser Woche begonnen hat, hat bislang 450 Opfer gefordert. Nach ersten Angaben der afghanischen Regierung sind mindestens 100 Mitglieder der Taliban bei den Kämpfen getötet und 200 weitere verletzt worden.