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Jemens kolonialistische Regierung bricht Einheitspakt mit Schiiten – Krieg in der Hauptstadt

Jemen bittet Ägypten um Vermittlung bei der Wiederaufnahme der Finanzhilfe Saudi-Arabiens

Der jemenitische Präsident Abed Rabbo Mansour Hadi Der jemenitische Präsident Abed Rabbo Mansour Hadi

Sanaa 19. Januar 2015 (Press TV/IRIB)

Der jemenitische Präsident Abed Rabbo Mansour Hadi hat um  die Vermittlung Ägyptens zur Wiederaufnahme der Finanzhilfe aus Saudi-Arabien  gebeten. Weiterlesen

Ägypten: neue Militär-Junta hebt Urteil gegen Ex-Diktator Mubarak auf & schlägt neue Proteste gewaltsam nieder

1Toter und 1 Verletzter bei Demonstrationen gegen Al-Sisi

Demonstranten in Kairo liefern sich schwere Auseinandersetzungen mit der Polizei. (Archivbild)Demonstranten in Kairo liefern sich schwere Auseinandersetzungen mit der Polizei. (Archivbild)

Kairo 10. Januar 2015 – (IRIB)

Die gestrige Demonstration der Gegner des ägyptischen Staatspräsidenten Abd al-Fattah as-Sisis und Anhänger des gestürzten Präsidenten Mohammad Mursi wurde niedergeschlagen.

Informierte Quellen berichteten am Samstag, dass bei der Demonstration ein 17-jähriger junger Mann namens „Mohammad Jome“ durch Schüsse der ägyptischen Polizei getötet und eine weitere Person schwer verletzt wurde. Augenzeugen berichteten, dass die Demonstranten im Bezirk „al-Hiram“ von den Sicherheitskräften umzingelt und mindestens fünf Menschen verhaftet wurden.

Ägypten: Gericht hebt Urteil gegen Mubarak auf

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Israel droht Autonomiebehörde mit US-Richtstaatlichkeit & behält Steuern ein

UNO: 20% der Verwundeten bei israelischen Angriffen sind Kinder

New York 4. Januar 2015 – (IRNA/IRIB)

Kinder haben  nach Angaben des Koordinierungsbüros für humanitäre Hilfen der UNO  20% der Verwundeten bei den Angriffen Israels 2014 ausgemacht.

Laut der palästinensischen Nachrichtenagentur WAFA gab die UN-Behörde in ihrem wöchentlichen Bericht „Schutz der Zivilisten“ zum 23. Bis 29. Dezember bekannt, dass in dieser Zeit ein pal’stinensisches  Kind getötet und 40 Palästinenser, davon 24 Kinder und zwei Frauen, im Westjordanland und Ostbeitolmoghaddas verletzt wurden. Im Westjordanland starben 2014 49 Palästinenser, davon 12 Kinder. Im vergangenen Jahr haben israelische Soldaten 1190 Kinder im Westjordanland verletzt, das sind etwa 20% der gesamten Verwundeten. Das UN-Koordinierungsbüro gab ferner bekannt, dass bei 20% der Verletzungsfälle bei Kindern 2014 Kriegsmunition eingesetzt wurde; bei anderen Fällen haben die Israelis Gummigeschosse und Tränengas eigesetzt oder die Kinder einfach verprügelt und misshandelt.

Hamas zum Tod eines Palästinensers durch ägyptische Soldaten

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Amis liefern Waffen an IS! israelische Al-Nusra-Front hungert Menschen in Syrien aus

Bürger der syrischen Stadt Idlib seit zehn Tagen ohne Wasser und Strom

Idlib 1. Januar 2015 – (IRIB)

Die Terrorgruppe al-Nusrah-Front hat seit zehn Tagen die Bürger der syrischen Stadt Idlib im Nordwesten des Landes von der Wasser- und Stromversorgung abgeschnitten.

Nach einem Bericht des libanesischen Senders al-Mayadeen will die al-Nusrah-Front auf diese Weise Druck auf die Stadtverwaltung ausüben. Betroffen sind über 1.500.000 Einwohner der Stadt, was nach internationalen Konventionen als Kriegsverbrechen gilt.

Außerdem verüben die Terroristen immer wieder Angriffe auf die Konvois mit  humanitären Hilfeleistungen für das Palästinensercamp Yarmuk. Damit wird die Situation der Bewohner dieses Camps zunehmend erschwert.

Trotz Unterzeichnung eines Waffenstillstandsabkommens zwischen der syrischen Regierung und den Terrorgruppen m Camp Yarmuk, verhindern diese Nahrungsmittellieferungen an die 7000 palästinenschen Bewohner von Camp Yarmuk im Süden von Damaskus.

Weiteres Massengrab mit 75 Leichen in Syrien entdeckt

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Israel verhaftet im abgelaufenen Jahr 1266 Kinder & hält 10% davon in Einzelhaft

Palästinenserpräsident Abbas unterzeichnet Beitrittsgesuch zum Haager Strafgerichtshof

Bei der Unterschrift: Mahmud Abbas am 31. Dezember in Ramallah.Bei der Unterschrift: Mahmud Abbas am 31. Dezember in Ramallah.

Ramallah 1. Januar 2015 – (Press TV/IRIB)

Der Chef der Palästinensischen Autonomiebehörde Mahmud Abbas hat am Mittwoch Anträge auf Mitgliedschaft Palästinas in zwanzig internationalen Organisationen unterzeichnet, darunter auf Beitritt zum Internationalen Strafgerichtshof in den Haag.

Mit dem Beitritt zum Haager Strafgerichtshof  wird es der Palästinensischen Autonomiebehörde möglich sein, Israel wegen Kriegsvebrechen anzuklagen.

Der Schritt erfolgte nach dem Scheitern einer palästinensischen Resolution zur Beendigung der israelischen Besatzung im UN-Sicherheitsrat.

Die Resolution war im Namen von 22 arabischen Staaten von Jordanien vorgelegt worden, erhielt aber nur acht von neun benötigten Stimmen. Die USA und Australien stimmten gegen den Entwurf.

Acht Länder – darunter die Vetomächte Russland, China und Frankreich sowie Argentinien, Tschad, Chile, Jordanien und Luxemburg – stimmten für den Entwurf, fünf Länder – Nigeria, Südkorea, Litauen, Ruanda und Großbritannien – enthielten sich der Stimme.

Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu, der ein Urteil des Internationalen Strafgerichtshofs über die Verbrechen israelischer Militärkräfte in den besetzten Palästinensergebieten fürchtet, kritisierte in seiner Stellungnahme das Vorgehen Abbas aufs Schärfste.

Ägypten zerstört weitere Tunnel zum Gazastreifen Weiterlesen 

USA drohen Palästina mit Sanktionen, Israel gar mit Ausschaltung der Autonomiebehörde

Israelische Polizei: Verbrannte Leichen im besetzten Palästina wurden identifiziert

Tel Aviv 27. Dezember 2014 – (IRIB)

Nach Angaben der israelischen Polizei gehören die im besetzten Palästina gefundenen verbrannten Leichen zwei palästinensischen Brüdern.

Laut World Bulletin gab die israelische Polizeisprecherin Luba Samri am Freitag bekannt, dass durch die Untersuchungen der Gerichtsmedizin die am Mittwoch in al-Ramla gefundenen Leichen als die palästinensischen Brüder Halmi und Morad aus Afula identifiziert werden konnten. Die Nachricht über diesen Fund löste Empörung und Wut bei den Palästinensern aus.

Im Juli hatten drei zionistische Siedler den Palästinenser Mohammed Abu Khader aus dem Osten von Beitolmoqaddas (Ost-Jerusalem) entführt und verbrannten ihn bei lebendigem Leibe. Seitdem verschärften sich die Spannungen im besetzten Palästina.

Israel greift Süden des Gazastreifens an

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UN verhängt Schadensersatz gegen Israel für Zerstörungen im Libanon – EU nimmt Hamas von Terrorliste

Palästina: Ein Toter und vier Verletzte

Gaza/Ramallah 18. Dezember 2014 – (IRIB)

Bei der Explosion einer Rakete aus der Zeit der jüngsten israelischen Gaza-Invasion sind ein Palästinenser getötet und drei weitere verletzt worden.

Wie die palästinensische Nachrichtenagentur „SAMA“ berichtete, detonierte die Rakete heute Mittag, als vier Kämpfer der Ezeddin-Kassam-Brigaden, militärischer Arm von Hamas, dabei waren, die Rakete vom Westen von Rafah in den Süden von Gaza zu transportieren, um sie dort zu entschärfen. Bei der Explosion wurden der 25-er „Bilal al-Mon-am al-Monirawi getötet und drei weiter verletzt, die ins naheliegende Krankenhaus eingeliefert wurden. Weiter wird aus den palästinensischen Gebieten berichtet, dass die israelische Armee heute ein Flüchtlingslager in Askar Al-Jadid in West-Jordanland stürmte. Die Soldaten schossen auf protestierende Palästinenser und setzten Tränengas ein. Die israelische Führung gab bisher keine Stellung zum Vorfall ab.

al-Quds: 1 Palästinenser von israelischen Militärs erschossen

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neue ägyptische Militärjunta hält bereits 15.000 Muslimbrüder in politischer Gefangenschaft

102 Muslimbrüder in Ägypten verhaftet

SymbolbildSymbolbild – Kairo 19. Dezember 2014 (IRNA/IRIB)

Das ägyptische Innenministerium hat am Freitag mitgeteilt, 102 Muslimbrüder seien in fünf  Provinzen von Sicherheitskräften festgenommen worden.

Medienberichten zufolge sollen die Verhafteten an Terroranschlägen gegen Polizei, Richter und Infrastruktur beteiligt gewesen sein. Der Armeesprecher Hani Abdellatif sagte: Die Verdächtigen wurden vor zehn Tagen verhaftet. US-Präsident Obama zeigte sich am Donnerstag bei einem Telefonat mit dem ägyptischen Präsidenten Al-Sisi besorgt über die Massenverurteilungen und Verhaftungswelle von Journalisten und Aktivisten. Muslimbrüder und Anhänger Mursis werden seit Juli 2013, als er von seinem Amts gestürzt wurde, permanent von den Verantwortlichen unterdrückt. Dabei sind bislang mindestens 140 Muslimbrüder getötet und über 15.000 ins Gefängnis gesteckt worden.

israelische Soldaten prügeln friedlich demonstrierenden palästinensischen Minister tot

Ai-Menschenrechtsorganisation wirft Israel Kriegsverbrechen vor

Anwohner vor zerstörten Gebäuden in Gaza-Stadt, Ende August 2014Anwohner vor zerstörten Gebäuden in Gaza-Stadt, Ende August 2014

London 9. Dezember 2014 (Freunde Palästinas/IRIB)

Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International (ai) hat dem israelischen Regime erneut Kriegsverbrechen vorgeworfen.

Die Organisation bezog sich in ihrem am Dienstag veröffentlichten Bericht auf die Verbrechen der israelischen Armee während der letzten vier Tage des Gaza-Kriegs im Sommer. Dabei seien vier mehrstöckige Gebäude im Gazastreifen „absichtlich sowie ohne militärische Rechtfertigung“ zerstört worden. Das sei ein Bruch des internationalen Rechts, erklärte Amnesty. Die israelische Militäraggression im Gazastreifen war Ende August nach 7 Wochen abgeschlossen worden. Mehr als Zweithausend Palästinenser wurden bei den Angriffen ermordet, die allermeisten von ihnen waren nach Angaben der UNO Zivilpersonen. Kriegsverbrechen müssten „unabhängig sowie unparteiisch untersucht“ werden, forderte Amnesty in dem Bericht. Die Verantwortlichen müssten vor Gericht gestellt werden sowie „faire Prozesse“ erhalten. Die israelischen Behörden reagierten vorerst gar nicht auf den jüngsten Bericht der Menschenrechtsorganisation.

Palästinensischer Minister stirbt nach Konfrontation mit israelischen Soldaten

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Ägypten: US-Bürger gelyncht – Großbritanien & Kanada schließen Botschaft

USA mahnen Mitarbeiter ihrer Botschaft in Kairo zur Vorsicht

Ägypten Demonstranten reißen US-Botschaft Flagge. (Archivbild)Ägypten Demonstranten reißen US-Botschaft Flagge. (Archivbild)

Washington/Kairo  5. Dezember 2014 – (IRNA/IRIB)

Das US-Außenministerium hat heute (Freitag) die Mitarbeiter seiner Botschaft in Kairo aufgefordert, sich an sichere Orte zu begeben.

Das US-Außenministerium  forderte nach den Angriffen gegen Bürger westlicher Länder im Nahen Osten die Mitarbeiter der Botschaft auf, persönliche Reisen zu unterlassen. Sicherheitsanalytiker warnten, dass die IS-Terrorgruppe und ihre Anhänger binnen den letzten Wochen ihre Angriffe auf Staatsangehörige westlicher Staaten in Ägypten ausgeweitet haben. Die Gruppe Ansar Bayt al-Muqadas übernahm diese Woche die Verantwortung für den Tod des Mitarbeiters der Texas-Ölgesellschaft William Henderson in der ägyptischen Stadt al-Karama. Auch wurde eine US-amerikanische Lehrerin am vergangenen Dienstag durch eine Frau in Ägypten getötet.

Britische Botschaft in Kairo geschlossen

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Saudi Arabien & Anrainer kaufen ägyptische Militär-Putsch-Junta

Ägypten: Gericht verhängt erneut 188 Todesurteile

Ägypten: Gericht verhängt  erneut 188 Todesurteile

Kairo 3. Dezember 2014 (Orf/IRIB)

Ein Gericht in Kairo verurteilte am Dienstag in einem Schnellverfahren 188 Muslimbrüder zum Tode.

Das Gericht begründete den Urteilsspruch gestern mit der Verantwortung der Angeklagten für den Tod von mindestens 13 Polizisten bei blutigen Auseinandersetzungen im August 2013. Die Angeklagten sollen an einem Anschlag auf eine Polizeistation in Kerdassa bei Kairo beteiligt gewesen sein. An dem fraglichen Tag, dem 14. August 2013, gingen die ägyptischen Sicherheitskräfte mit großer Härte gegen Anhänger des zuvor gestürzten Präsidenten Mohammed Mursi vor. 700  Mursi-Anhänger kamen bei den Angriffen der Sicherheitskräfte ums Leben. Seit der Absetzung  Präsident Mursis im Juli 2013 sind mindestens 1.400 Menschen beim gewaltsamen Vorgehen der Sicherheitskräfte gegen die Proteste getötet worden.

In Ägypten wurden in diesem Jahr schon Hunderte zum Tode vorurteilt, oftmals bei Massenprozessen mit wenigen Minuten Dauer. Die Vereinten Nationen (UNO) brandmarkten das als „beispielloses“ Vorgehen in der jüngeren Geschichte.

Human Rights Watch: Todesurteile in Ägypten sind ungerecht

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Israels Außenminister Liebermann will Palästinenser mittels Bestechung los werden

Italienischer Aktivist von israelischen Soldaten angeschossen

Palästinenser bringen den verletzten Italiener in Sicherheit. Palästinenser bringen den verletzten Italiener in Sicherheit.

Nablus 29. November 2014 (IRNA/IRIB)

Ein pro-palästinensischer Aktivist mit italienischer Staatsangehörigkeit ist am Freitag durch Schüsse israelischer Soldaten schwer verletzt worden.

Einem Bericht von afp zufolge sagten Vertreter der palästinensischen Sicherheitskräfte, dass der 30-jährige Patrick Corsi, Mitglied der pro-palästinensischen Organisation International Solidarity Movement (ISM), am Freitag während einer wöchentlichen Protestaktion bei Kafr Kaddum nahe Nablus von israelischen Soldaten angeschossen worden sei. Laut Augenzeugenberichten filmte Corsi für einen Dokumentarfilm die Proteste bei Kafr Kaddum, bei der Palästinenser gegen die israelische Enteignung palästinensischen Landes protestieren. Er wurde in ein Krankenhaus in Ramallah verlegt, so palästinensische Ärzte. In einer Erklärung teilte die ISM mit, das der Italiener in die Brust getroffen worden sei. Sein Zustand habe sich aber stabilisiert.

In Gaza wurde der Notstand ausgerufen

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ägyptens langjähriger Diktator Hosni Mubarak freigesprochen

Kairos Gericht hat Hosni Mubarak freigesprochen

STIMME RUSSLANDS Der Gerichtshof der Hauptstadt hat die Anschuldigung des einstigen Präsidenten Ägyptens, Hosni Mubarak, am Tod von Demonstranten in den Tagen der Januarrevolution 2011 beteiligt zu sein, zurückgezogen.

Indem sich das Richterkollegium geweigert hat, ein Urteil nach diesem Paragraphen zu fällen, hat es ihn im Grunde genommen freigesprochen.

Gleichzeitig damit ist ein freisprechendes Urteil für den Ex-Präsidenten auch bei anderen Paragraphen gefällt worden, welche Fälle von Korruption und den Gasexport nach Israel betrafen.

Darüber hinaus sind auch andere Angeklagte, so der ehemalige Chef des Innenministeriums, Habib al-Adly, und eine Gruppe von höheren Polizeibeamten, freigesprochen worden.

Gaza abgeriegelt – Proteste wegen Vertreibung aus Pufferzone

Zusammenstöße zwischen israelischen Streitkräften und Palästinensern

Zusammenstöße zwischen israelischen Streitkräften und Palästinensern

Ramallah 31. Oktober 2014 (Press TV/IRIB)

Nach den tödlichen Schüssen israelischer Streitkräfte auf einen Palästinenser hat sich die Lage im Westjordanland verschärft.

Israel behauptet, dass der 32-jährige Moataz Hejazi versucht hätte, den Rabbiner Yehuda Glick zu erschießen. Palästinensische Demonstranten sind am Freitag in al-Quds (Jerusalem) auf die Straße gegangen,  um ihre Empörung über die tödlichen Schüsse auf Hejazi zum Ausdruck zu bringen, wonach es dann zu Ausschreitungen mit den israelischen Sicherheitskräften gekommen ist. Sie setzten Tränengas und Gummigeschosse ein,  um die Demonstranten auseinanderzutreiben. Veröffentlichten Berichten zufolge kam es auch im Dorf Kalandia im Westjordanland zu Auseinandersetzungen. Vor zwei Tagen stürmten israelische Streitkräfte das Haus von Moataz Hejazi im Stadtteil „Abu Tor“,  südlich der al-Aqsa-Moschee,  und erschossen ihn.

Al-Quds: Mehr als hundert Palästinenser festgenommen

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Israel erhebt Busverbot – Ägypten Pufferzone & 20m-Graben gegen Palästinenser

Westjordanland: Hamas-Sprecher festgenommen

Sa'id Abul-BahaSa’id Abul-Baha

Ramallah 28. Oktober 2014 (Tasnim/IRIB)

Die Kräfte der israelisch-zionistischen Armee haben heute Morgen einen Sprecher der Hamas-Bewegung in einer Siedlung im Vorort der Stadt Ramallah im Westjordanland festgenommen. Weiterlesen

Vereinigte Arabische Emirate & Ägypten verabreden Militäreinsatz in Lybien

Bodenangriff Ägyptens gegen Libyen wird wahrscheinlicher

Ägyptens Armee vor einem GefängnisÄgyptens Armee vor einem Gefängnis

Kairo/Tripolis 19. September 2014 (ettelaat/IRIB)

Ägyptische Streitkräfte planen Medienberichten zufolge eine Großoffensive gegen bewaffnete Gegner von Khalifa Haftar.

Middle East Monitor schrieb, der ägyptische Militäreinsatz umfasst eine Bodenoffensive im Osten Libyens, die von den Vereinigten Arabischen Emiraten finanziert wird. Dieser Plan entstand nach der Reise des libyschen Ministerpräsidenten Abdullah al-Thani in die VA. Der Kronprinz von Abu Dhabi, Scheich Mohammad bin Zayed hat die Finanzierung des Einsatzes und gleichzeitige Luftangriffe übernommen. Unterdessen haben heftige Kämpfe zwischen extremistischen Gruppen und Armee in der Nähe des Flughafens von Bengasi neun  Soldaten das Leben gekostet, 30 weitere wurden verletzt. ES wird gesagt, dass bewaffnete Terrorgruppen versucht haben, den Militär- und Zivilflughafen von Bengasi unter ihre Kontrolle zu bringen.

IS greift Tikrit mit Giftgas an / US-Luftwaffe irakische Städte

Syrien beschwert sich bei UNO über die Untersützung des Terrorismus durch Katar

Syrien beschwert sich bei UNO über die Untersützung des Terrorismus durch Katar

Damaskus 15. September 2014 (IRIB)

Das syrische Außenministerium hat den UN-Sicherheitsrat aufgefordert, ernsthafte Schritte zur Einstellung der Unterstützung Katars vom Terrorismus zu unternehmen.

Laut der amtlichen syrischen Nachrichtenagentu „SANA“  teilte ein Verantwortlicher  des syrischen Außenministeriums, der namentlich nicht genannt werden wollte, am Sonntag mit,  Damaskus habe unmittelbar nach der Entführung von UN-Blauhelm-Soldaten auf den Golan-Höhen Ermittlungen eingeleitet, die ergeben hätten, dass    die Entführung  durch die von Katar unterstützte Terrorgruppe Al-Nusra-Front erfolgte, was auch der Weltgemeinschaft und den UN nicht verborgen ist.

Es hieß dazu weiter,  die Entführung der UN-Soldaten wäre  ohne die direkte finanzielle und logistische Unterstützung Katars  nicht möglich.

Syrien  verurteilte die Aktionen Katars und forderte den UN-Sicherheitsrat auf, einzuschreiten,  um die Unterstützung von Terroristen  zu verhindern.

IS-Geheimzellen in Libanon

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250.000 Lyber auf der Flucht vor blutigem Machtkampf ausländischer Interessen

Libyens Generalstabschef reist nach Ägypten

Libyens Generalstabschef reist nach Ägypten

Kairo 6. September 2014 (IRIB)

Libyens Generalstabschef, der Zweisternegeneral, Abdul Razzaq Nazuri, ist zum zweiten Mal innerhalb  einer Woche nach Kairo gereist.

Geplant sind Gespräche über die sicherheitstechnischen Entwicklungen in  Libyen.

Asharq al-Awsat berichtet  unter Berufung auf informierte Quellen , dass sich der libysche General   mit dem Verteidigungsminister und den ägyptischen Armeebefehlshaber treffen, und den Wiederaufbau der libyschen Armee zur Bekämpfung der Extremisten erörtern werde.

Der Sohn des entmacheten und ermordeten Machthabers  Muamar al-Gaddafis gab in einer Videobotschaft an, dass die Vereinigten Arabischen Emirate ihm den Vorschlag unterbreiteten, Saif-alislam Gaddafi wieder an die Macht zu setzen, doch danach planten sie, Khalifah Haftar an die Macht zu bringen. Eine UN-Delegation und das HRW-Büro in Libyen teilten in einem Bericht mit, dass seit Wiederaufflammen  der schweren Kämpfe in Tripolis  und Bengazi, ca. 250.000 Personen aus diesen Städten geflüchtet seien.

Protest gegen militärische Intervention: libysche Demonstranten verbrennen ägyptische Flagge

Libysche Demonstranten verbrennen ägyptische Flagge

Tripolis 30. August 2014 (Tasnim/IRIB)

Tausende Libyer sind am Freitag in der Hauptstadt auf die Straße gegangen, um gegen die militärische Intervention der Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) und Ägyptens in Libyen zu protestieren.

Einem Bericht der französischen Nachrichtenagentur AFP zufolge haben heute Tausende Bürger bei ihrer Kundgebung in den Straßen von Tripolis ihre Unterstützung der Koalition „Fajr Libya“ zum Ausdruck gebracht, sie verurteilten den militärischen Eingriff der VAE und Ägyptens in dieses Landes. Die Protestierenden riefen bei dieser Demonstration, die im al-Thawra Platz (dem ehemaligen al-Khdra Platz) im Zentrum von Tripolis stattfand, Parolen gegen den ägyptischen Präsidenten Abd al-Fattah as-Sisi und Regierungsvertreter der VAE. Die Demonstranten verbrannten die Flaggen dieser beiden Staaten. Ein Redner sagte, dass die VAE und Ägypten gegen die libyschen Revolutionäre vorgehen. Die Koalition „Fajr Libya“, die aus Misrata-Millizen besteht und von der katarischen Regierung unterstütz wird, wirft den Vereinigten Arabischen Emiraten und Ägypten vor, Luftangriffe auf Tripolis geflogen zu haben. Vor rund einer Woche eroberte die „Fajr Libya“ den Flughafen von Tripolis.

Erster UN-Hilfskonvoi seit 2007 über ägyptische Grenze in Gaza eingetroffen

Erstmals seit 2007  ist ein UN-Hilfskonvoi über ägyptische Grenze  in Gaza eingetroffen

Gaza 27. August 2014 (Freunde Palästinas/IRIB)

Nach der Einigung auf eine unbefristete Waffenruhe ist erstmals seit 2007 ein Hilfskonvoi des UN-Welternährungsprogramms (WFP) über die ägyptische Grenze in den Gazastreifen gelangt.

Wie das WFP in Genf mitteilte, transportierten die 18 Lastwagen mehr als 15.000 Lebensmittelpakete. Die am Dienstag verkündete Waffenruhe zwischen Israel und den Palästinensern erwies sich vorerst als stabil.

Die gelieferten Hilfspakete reichen nach WFP-Angaben für 50.000 Menschen für fünf Tage. Ein zweiter Konvoi soll demnach in den kommenden Tagen das seit Jahren abgeriegelte Küstengebiet erreichen, dessen Infrastruktur bei den wochenlangen israelischen Luftangriffen schwer beschädigt wurde.

Laut WFP benötigte der Konvoi von der ägyptischen Hafenstadt Alexandria nach Gaza sieben Stunden. Es sei das erste Mal seit dem Beginn der israelischen Blockade des Gazastreifens im Jahr 2007 gewesen, dass ein WFP-Konvoi über den Grenzübergang Rafah in den Gazastreifen gerollt sei.

Das WFP betonte, es sei wichtig, den Grenzübergang zur besseren Versorgung der Bevölkerung nutzen zu können. Seit dem Beginn des Konflikts am 8. Juni hat das WFP täglich Lebensmittelrationen an 350.000 Menschen im Gazastreifen verteilt.

Mindestens 17 Tote bei Muslimbruder-Unruhen in Kairo

Ägypter tragen den Sarg eines Mannes, der bei Protesten von Sicherheitskräften getötet wurde.  Ägypter tragen den Sarg eines Mannes, der bei Protesten von Sicherheitskräften getötet wurde.

Kairo  16. August 2014 (dpa/IRIB)

Bei den schwersten Unruhen in Ägypten seit zwei Monaten sind am Freitag 17 Menschen getötet worden.

Nach Protesten der verbotenen Muslimbruderschaft seien außerdem Dutzende Demonstranten und 17 Polizisten verletzt worden, berichtete die Tageszeitung „Al-Ahram“ am Samstag. 258 Anhänger der Bruderschaft wurden demnach festgenommen.  Die Unruhen dauern seit Donnerstag, dem Jahrestag der gewaltsamen Niederschlagung der Muslimbruder-Protestcamps, an. Damals wurden nach Angaben von Menschenrechtsorganisationen mehr als 800 Demonstranten von der Polizei getötet.

Nach Berichten des ägyptischen Nachrichtenportals Ahram Online hatte die Polizei am Freitag fünf Anhänger der Bruderschaft in Giza getötet. Die Männer hätten zwei Busse in Brand gesetzt und versucht, Sprengladungen zu zünden. Bei einem anderen Zusammenstoß seien drei Demonstranten getötet worden. Das Portal Al-Masry al-Youm meldete, zwei weitere Demonstranten seien erschossen worden, nachdem sie auf Polizisten gefeuert hätten. Bereits am Donnerstag, dem eigentlichen Jahrestag, hatte es fünf Tote gegeben, darunter ein Polizist.

Ägyptische Justiz verbietet politischen Flügel der Muslimbruderschaft

Besonders nach dem Prozessbeginn gegen Mohammed Mursi protestierten zahlreiche Muslimbrüder und Sympathisanten auf den Straßen von Ägypten. Besonders nach dem Prozessbeginn gegen Mohammed Mursi protestierten zahlreiche Muslimbrüder und Sympathisanten auf den Straßen von Ägypten.

Teheran 12. August 2014 (AFP/IRIB)

Mit dem Verbot der Freiheits- und Gerechtigkeitspartei hat die ägyptische Justiz jetzt auch den politischen Arm der Muslimbruderschaft aufgelöst.

Das höchste Verwaltungsgericht des Landes begründete diese Entscheidung damit, dass die Partei gegen das geltende Parteienrecht verstoßen habe. Eine Berufung gegen diese Entscheidung sei nicht möglich.

Die Partei Freiheit und Gerechtigkeit war nach der ägyptischen Revolution und dem Sturz des langjährigen Staatschefs Husni Mubarak im Februar 2011 gegründet worden und gewann in der Folgezeit alle Wahlen. Mursi war der erste demokratisch gewählte Präsident Ägyptens. Seit er im Juli vergangenen Jahres durch das Militär gestürzt wurde, gehen die Behörden rigoros gegen die Muslimbruderschaft vor. Im Dezember 2013 wurde sie zur „Terrororganisation“ erklärt und später verboten.

Bisher wurden durch die ägyptischen Sicherheitskräfte landesweit etwa 1400 Anhänger der Muslimbruderschaft getötet und rund 15.000 inhaftiert. Gegen Hunderte von ihnen ergingen im Schnellverfahren Todesurteile, darunter auch gegen den Chef der Muslimbruderschaft, Mohammed Badie. Mursi selbst muss sich seit Anfang November vor Gericht verantworten.

Ägypten: lebenslängliche Haftstrafen wegen Protestbeteiligung gegen Militär-Putsch

Kairo 8. August 2014 (Press-TV/IRIB) Bild: www.welt-flaggen.de/agypten

Ein Gericht in Kairo hat am gestrigen Donnerstag einige Anhänger der Muslimbrüder zu langen Haftstrafen verurteilt. Drei Protestierende sind zu lebenslanger Haft verurteilt worden.

Sieben weitere wurden zu fünf Jahren und ein weiterer Protestierender zu zehn Jahren Haft verurteilt. Drei weitere wurden jedoch freigesprochen. Diesen Menschen wird vorgeworfen, an Protesten und Unruhen in der Provinz Suhaj beteiligt gewesen zu sein.

Seit dem Sturz des ersten gewählten Präsident und Muslimbruders Mohammed Mursi gehen die Behörden mit großer Härte gegen die inzwischen verbotene Organisation vor. Hunderte Anhänger wurden getötet, Tausende Mitglieder und Sympathisanten inhaftiert. Über 1000 Menschen droht die Todesstrafe, was weltweit Proteste ausgelöst hat. Bislang wurde keine Hinrichtung vollstreckt ausgeführt. In Hunderten von Fällen steht noch die Entscheidung des Großmuftis aus.

Aktivisten besetzen israelische Waffenfabrik in Großbritannien – Venezuela hilft

Erneute Luftangriffe Israels auf Gazastreifen nach der Waffenruhe

Gaza 8. August 2014 (IRIB/der Standard)

Im Gazastreifen wird nach Ablauf der vereinbarten Waffenruhe zwischen Israel und der Hamas wieder geschossen, die israelische Armee hat bereits mehrere Luftangriffe auf den Gazastreifen durchgeführt.

Israel flog am Freitag erneut einen Angriff auf das Küstengebiet der Palästinenser. Palästinensische Behörden sprachen davon, dass ein zehnjähriger Junge getötet worden sei. Ein Sprecher des israelischen Militärs sagte, dass ein angebliches „Terrorziel“ angegriffen worden sei. Auch die Hamas hat verschiedene Ziele in Israel mit 18 Raketen beschossen. Am Freitagmorgen war eine 72-stündige Waffenruhe ausgelaufen, ohne dass sich beide Seiten bei den Gesprächen in Kairo auf eine Verlängerung hätten einigen können. Dort vermittelt die ägyptische Regierung zwischen Israel und Hamas. „Die Diskussionen in Kairo sind nicht beendet, und wir werden unsere Anstrengungen fortsetzen, um die Aggression zu stoppen und die berechtigten Anliegen unser Bevölkerung zu erreichen“, sagte ein Hamas-Sprecher.

Die Palästinenser verlangen von Israel ein Ende der Blockade des Gazastreifens mit seinen rund 1,8 Millionen Einwohnern, die Öffnung des Seehafens und die Freilassung palästinensischer Gefangener. Bei den seit dem 8. Juli andauernden Kämpfen sind nach Angaben der Behörden im Gazastreifen 1876 Palästinenser ums Leben gekommen.

Israel wirft Hamas Bruch der Feuerpause vor/USA verurteilen/ Hamas bestreitet

Israel wirft Hamas Bruch der Feuerpause vor/USA verurteilen/ Hamas bestreitet

Gaza/Tel Aviv 9. August 2014 (Freunde Palästinas/IRIB)

Israel hat die in Kairo laufenden indirekten Verhandlungen über eine dauerhafte Waffenruhe im Gaza-Krieg ausgesetzt. Weiterlesen

USA hilft bei Zielerfassung im Gaza-Genozid

Journalist: Die USA sind direkt an den israelischen Militäraktionen in der Nahostregion beteiligt

Ramallah 4. August 2014 (Freunde Palästinas/IRIB)

Journalist: Die USA sind direkt an den israelischen Militäraktionen in der Nahostregion beteiligt

Die US-Regierung ist nach Recherchen des Journalisten Glenn Greenwald direkt an Angriffen Israels in Nahost beteiligt.

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