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internationale Unterdrückung und Jagd auf Schiiten

Protestierende in Sitra erneut von Bahrains Sicherheitskräften angegriffen

Manama 10. Januar 2015 – (Press TV/IRIB)

Die Streitkräfte Bahrains haben sich erneut mit pro-demokratischen Demonstranten Auseinandersetzungen geliefert als diese die Freilassung des Generalsekretärs der al-Wefaq-Bewegung forderten.

Tausende Protestierende sind am Freitag auf sie Straßen von Sitra, südlich von Manama, gegangen, und dabei ihren Zorn angesichts der fortdauernden Inhaftierung von Scheich Ali Salman, dem Generalsekretär der al-Wefaq-Bewegung, zum Ausdruck gebracht. Sie forderten dessen sofortige Freilassung. Daraufhin griffen Soldaten die Demonstranten mit Tränengas, Plastikgeschossen und Schrotkugeln an.

Der ranghohe schiitische Geistliche Bahrains, Ayatollah Scheich Issa Ahmad Ghassem, kündigte am Dienstag an, dass die Proteste weitergehen werden bis Scheich Salman aus dem Gefängnis entlassen wird.

Der bahrainische Staatsanwalt, Nayef Mahmud begründete die Inhaftierung von Scheich Ali Salman damit, dass dieser durch Dohungen, Aufrufe zur Gewalt und sonstige illegale Aktivitäten zum Sturz der Regierung angestiftet und öffentlich das Innenministerium verunglimpft zu habe.

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Bahrain: landesfremde Sicherheitskräfte schlagen friedliche Proteste gewaltsam nieder

Manama 7. Januar 2015 – (al-Alam/Press TV/IRIB)

Sicherheitskräfte Bahrains haben am Dienstag die Reihen der  Demonstranten, die  gegen die Verhaftung des Generalsekretärs der al-Wefaq-Bewegung, Scheich Ali Salman, im Bezirk Belad al-Qadim nahe bei der bahrainischen Hauptstadt  Manama protestierten, angegriffen.

Dabei setzten sie Tränengas und Plastikgeschosse ein. Dutzende Protestierende wurden verletzt. Die al-Wefaq-Bewegung bestätigte in einer Mitteilung die Verletzung eines Mitglieds dieser Bewegung und gab bekannt, Handlanger des ale-Khalifah-Regimes, die zumeist Nicht-Bahrainer waren, seien  auf  bestialische Weise gegen die Demonstranten vorgegangen.

Der Generalsekretär der al-Wefaq-Bewegung wurde vor kurzem unter der Anschuldigung, die bahrainische Regierung stürzen zu wollen, verhaftet. Seine Verhaftung wurde am Montag um weitere 15 Tage verlängert.

Seit dem Volksaufstand am 14. Februar 2011 ist Bahrain Schauplatz täglicher Demonstrationen und Proteste gegen das Regime. Die Demonstranten fordern Freiheit, Gerechtigkeit und Wahlen für eine neue Regierung.

Bahrain: 37 Menschenrechtsorganisationen verurteilen Verhaftung des Schiiten-Führers

Bahrain:Festnahme von Generalsekretär der Islamischen al-Wefaq-Bewegung
Scheich Ali SalmanScheich Ali Salman Manama 28. Dezember 2014 (IRIB)

In Bahrain ist am Sonntag  der Generalsekretär der islamischen al-Wefagh-Bewegung, Scheich Ali Salman, verhaftet und an die Generalstaatsanwaltschaft überwiesen worden.

Diesem Bericht zufolge forderten Beamten  des bahrainischen Innenministeriums Rechtsanwälte von  Scheich Ali Salmans auf, das Gebäude der Kriminalpolizei im Gebiet Adliya in Manama zu verlassen. Die Sicherheitskräfte  belagerten am Samstag das Haus von Scheich Ali Salman und übergaben ihm eine Vorladung. Einige bahrainische Gefangene traten aus Protest gegen die Einzelhaft eines politischen Gefangenen in den Hungerstreik. Das Komitee der Gefangenen im Distrikt Bani Jomre bekundete  in einer Erklärung seine Solidarität mit den Gefangenen  und verkündete, dass auch die Gefangenen in diesem Distrikt Nahrungsaufnahme verweigern.

37 Menschenrechtsorganisationen verurteilen die Verhaftung des Generalsekretärs der al-Wefaq-Bewegung

Manama 29. Dezember 2014 (IRIB)

37 Menschenrechtsorganisationen haben die sofortige und bedingungslose Freilassung des Generalsekretärs der Islamischen al-Wefaq-Bewegung in Bahrain, Scheich Ali Salman, gefordert.

Laut einem Bericht  des arabischsprachigen Fernsehsenders  al-Alam vom Montag verurteilten diese Menschenrechtsorganisation  die Verhaftung  des Generalsekretärs der al-Wefaq-Bewegung  wegen Meinungsäußerung. Sicherheitsdienste erhoben  neun  Vorwürfe gegen Salman, obwohl die meisten Vorwürfe zuvor vom hohen Kommissariat für Menschenrechte als ungerecht bezeichnet wurden. Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International (ai) bezeichnete ihrerseits diese Vorwürfe als „falsche Gerechtigkeit“.

Diese politische und nationale Persönlichkeit ist für ihre stets friedlichen Aufrufe, wie etwa Aufruf  zum Dialog, zu friedlichen Aktionen sowie  zur Vermeidung von Gewalt  auf der Grundlage der internationalen Konventionen  bekannt.

Die al-Wefaq-Bewegung gab am Sonntagabend in einer Mitteilung bekannt, dass Scheich Ali Salman seit 10 Stunden in dem Gebäude der Kriminalpolizei verhört wird.

In diesem Zusammenhang forderte die 14. Februar-Bewegung die Bevölkerung auf, aus Solidarität zu Scheich Salman, sich an seinem Geburtsort zu versammeln.

britischer Botschafter lobt menschenrechtliche Entwicklung Bahrains

Bahrain: Oppositionsbündnis 14. Februar fordert die Ausweisung des britischen Botschafters

Ian Lindsey  Foto: Ian Lindsey – Manama 15. Dezember 2014 – (Fars News/IRIB)

Das Oppositionsbündnis  „14. Februar“  in Bahrain hat in einem Statement die Äußerungen des britischen Botschafters in Manama Ian Lindsey  gegenüber Königshaus  verurteilt, und dessen Ausweisung gefordert.

Lindseybehauptete vor kurzem in einer Rede, dass in Bahrain bezüglich der Menschenrechte große Fortschritte erzielt worden seien. Laut dem Nachrichtensender „al-Bahrain al-Youm“ hieß es in dieser Erklärung, dass die Stellungnahme des britischen Botschafters die Tatsachen bezüglich der Menschenrechte  verdreht und ein falsches Bild über die Menschenrechtslage in Bahrain vermittelt. Eine Vertuschung der Menschenrechtsverletzungen in Bahrain. Der britische Botschafter müsse sich entweder beim Volk entschuldigen, oder das Land verlassen. An einer anderen Stelle beschuldigte das  14. Februar-Bündnis die Regierung Bahrains, Untersuchungen bezüglich der Menschenrechtsverletzungen zu verhindern.

Bahrainische Aktivistin Zeinab al-Khawaja erneut zu 16 Monaten Haft verurteilt

Zeinab al-Khawaja Zeinab al-Khawaja

Manama 10. Dezember 2014 – (IRNA/IRIB)

Ein bahrainisches Gericht hat am Dienstag die Aktivistin Zeinab al-Khawaja wegen Beleidigung eines bahrainischen Beamten und Zerstörung von öffentlichem Eigentum erneut zu 16 Monaten Haft verurteilt.

Wie die Nachrichtenwebseite worldbulletin berichtet, wurde Al Khawaja in den letzten Tagen bereits wegen des Zerreißens von einem Bild des bahrainischen Herrschers Hamad Bin Isa Ale Khalifa  zu drei Jahren Haft und einer Geldstrafe von 3000 Dinar (7960 US-Dollar) verurteilt.

Zeinab al-Khawaja ist die Schwester der Menschenrechtsaktivistin Maryam al-Khawaja , die am 1. Dezember wegen eines Angriffs auf zwei Politzistin  in Abwesenheit zu lebenslanger Haft verurteilt worden ist.

Die bahrainische Oppositionen  sowie schiitischen Aktivisten fordern zivile und politische Rechte in diesem Land.

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weniger als 30% Beteiligung an Bahrainer Scheinwahlen

Al-Wefagh: Beteiligung der Bahrainer an Scheinwahlen weniger als 30%

Manama 30. November 2014 (IRNA/IRIB)

Die Islamische Al-Wefagh-Bewegung hat mitgeteilt, dass die Wahlbeteiligung in Bahrain bei der Stichwahl trotz der umfangreichen Einschüchterungen seitens des Regimes unter 30% lag.

Laut Al-Ahed unter Berufung auf Al-Wefagh zwang das Regime das Militär mit zehntausenden Personal zur Stimmabgabe, doch die Stichwahl war nach den ersten Scheinwahlen ebenfalls nur eine Farce. Das Regime zwang die Bevölkerung durch seine Einschüchterungspolitik zur Wahlteilnahme. Al-Wefagh betonte, der breite Wahlboykott in ganz Bahrain galt als großer Erfolg für die Bahrainer.

99,1% der Bahrainer fordern Systemwechsel

Laut Meinungsumfrage in Bahrain: 99,1% der Bevölkerung fordern neues politisches System

Manama 25. November 2014 (Tasnim/IRIB)

99,1 Prozent der Bahrainer fordern die Bestimmung ihres eigenen Schicksals durch die Wahl eines neuen politischen Systems unter der Aufsicht der Vereinten Nationen.

Das unabhängige Umfragekomitee von Bahrain würdigte am Montag die umfangreiche Teilnahme der Bevölkerung an diesem Befragungsprojekt und gab bekannt, dass  250.000 Personen  zur Teilnahme an diesem Projekt aufgerufen wurden. Davon hätten  178.625 teilgenommen, d.h. insgesamt   beteiligten sich  71,4 Prozent.

Dieses Komitee betonte: 177.118 Personen stimmten für eine neues politisches System, was 99,1 % der Stimmen ausmacht.

Dabei wies dieses Komitee darauf hin, dass dieses nationale Projekt allen internationalen Konventionen entspricht- Es verurteilte die Angriffe des Ale Khalifa-Regimes auf die Teilnehmer an dieser Befragung.

Zeitgleich mit den staatlichen Formalitätswahlen des Ale Khalifa-Regimes am 22. November 2014, führten  Aktivisten und Regierungsgegner eine Meinungsumfrage über das Recht zur Mitbestimmung über das  Schicksal durch.

neue Verhaftungswelle gegen Regimekritiker in Bahrain

Schwere Haftstrafen für 320 Oppositionelle in Bahrain

Schwere Haftstrafen für 320 Oppositionelle in Bahrain

Manama 1. November 2014 (IRIB)

Das bahrainische Regime hat seit Juli 320 Oppositionelle verhaftet, darunter fünf Frauen und 30 Kinder, teilt die größte bahrainische Oppositionsgruppe Al-Wefaq.
Al-Wefaq hat die verschärfte Unterdrückung der Protestierenden durch das bahrainische Regime verurteilt und erklärt, dass diese Strafen für 320 Personen, denen Anti-Regierungsaktivitäten vorgeworfen werden, ausgestellt worden sind. In diesem Zeitraum haben das Regime zudem mindesten 600 Häuser landesweit gestürmt und 18 Personen wurde wegen politischer Vorwürfe die Staatsangehörigkeit entzogen, so al-Wefaq. Diese Oppositionsgruppe fügte hinzu, dass auch Berichte über 100 Fälle von Folter und Misshandlung der Opponenten durch das bahrainische Regime vorliegen.

Bahrain verbietet Opposition Wahlantritt – wieder Schiiten betroffen

Die libanesische Hisbollah verurteilte das Aktivitätsverbot für Al Wifaq in Bahrain
Die libanesische Hisbollah verurteilte das Aktivitätsverbot für Al Wifaq in Bahrain

Beirut/Manama 29. Oktober 2014 (farsnews/tasnim/IRIB)

Am gestrigen Dienstag verurteilte die libanesische Hisbollah in einer Erklärung das Aktivitätsverbot, welches die Ale Chalif in von Bahrain für die Al Wifaq und Al Waad kurz vor den Parlamentswahlen in diesem Land verhängt hat und erklärte, diese Maßnahme zeige, dass die kommenden Parlamentswahlen nicht aus dem Willen der Bürger hervorgehen.

Die libanesische Hisbollah gab bekannt, dass Ale Chalifa durch diese Maßnahme seine unterdrückerischen und gewaltsamen Tendenzen demonstriert habe. Ein Gericht in Manama hatte am Samstag einen Urteilsspruch herausgegeben, gemäß dem der größten Opposition dieses Landes, nämlich der Wifaq (islamische Gesellschaft der nationalen Einheit) für drei Monate jegliche Aktivitäten untersagt werden. Zuvor war bereits ein Aktivitätsverbot gegen die al Waad (nationaldemokratische Aktionsgesellschaft) verhängt worden. Die Al Wifaq ist die größte schiitische Oppositionsgruppe in Bahrain. Sie wurde 2002 mit dem Ziel ins Leben gerufen, die Forderungen des Volkes und ihre gemeinsamen Anliegen bei der Bestimmung über das Schicksal ihres Landes zu unterstützen.

erste Zivile Opfer durch US-Luftangriffe in Syrien – neue Welle europäischer Terrorrekruten

US-Armee setzt ihre Angriffe auf syrische Städte fort

Amerikanische F/A-18 vor dem Angriff auf IS-Stellungen. Bild: EPA/US NAVY Amerikanische F/A-18 vor dem Angriff auf IS-Stellungen. Bild: EPA/US NAVY

Washington/London 23. September 2014 (dpa/IRIB)

Im Kampf gegen die Terrorgruppe „Islamischer Staat“ (IS) haben die USA gemeinsam mit arabischen Verbündeten eine neue Front eröffnet: Mit Unterstützung Bahrains, Jordaniens, Katars, Saudi-Arabiens und der Vereinigten Arabischen Emirate flog die US-Armee erstmals Angriffe auf IS-Stellungen in Syrien und griff auch vom Meer aus an, wie das US-Verteidigungsministerium mitteilte.

Dabei wurden mindestens 70 Extremisten getötet. Etwa 300 Terroristen seien verletzt worden, berichtete die syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte am Dienstag. Die Attacken erfolgten dem Pentagon zufolge mit Kampfjets, Bombern und Tomahawk-Raketen. Insgesamt habe es 14 Angriffe gegeben. Die Ziele lagen demnach in den nordsyrischen Stadt Al-Rakka (IS-Hochburgen) und entlang der Grenze zum Irak sowie in den Grenzstädten Tel Abiad und al-Bukamal. Zudem wurden Checkpoints der Miliz in der Provinz Deir Essor getroffen. Die vom IS eroberten syrischen Militärbasen in Ain Issa und Tabaka wurden beschossen, um die dort erbeuteten Waffen – Dutzende Panzer, gepanzerte Fahrzeuge, Haubitzen und Panzerabwehrkanonen – zu zerstören. Es habe sich etwa um Ausbildungslager, Kommandozentralen und gepanzerte Fahrzeuge gehandelt. Aus dem Weißen Haus hieß es, US-Präsident Barack Obama werde sich noch am Dienstag zu den Angriffen äußern.

Russland kritisiert US-Luftangriffe in Syrien

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politische Verfolgung und Folter in Bahrain – dutzende Minderjährge betroffen

4.000 politische Gefangene in Bahrain

Nabeel Rajab Nabeel Rajab

Genf 17. September 2014 (IRIB/al-Alam)

In den Gefängnissen von Bahrain sitzen nach Angaben des Menschenrechtsaktivisten Nabeel Rajab 4.000 politische Gefangene ein.

Im Genfer UN-Menschenrechtsrat äußerte er seine Sorge über die Inhaftierung von vielen Menschenrechtsverteidigern, die wegen Meinungsäußerung oder Teilnahme an Kundgebungen und Demonstrationen in den Gefängnissen der Ale Khalifa sitzen. Er forderte von die  47 Mitglieder des UN-Menschenrechtsrates und vom UNO-Hochkommissariat für Menschenrechte (UNHCHR) auf, sich für Freilassung von Desidenten sowie den Stopp der staatlichen Gewalt  einzusetzen.

Junger Häftling in Bahrain bittet die UNO um Hilfe

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Proteste gegen Ausbürgerung und Bevölkerungsaustausch in Bahrain

Bahrainer protestieren gegen Al-Khalifa-Dynastie

Sitra 10. August 2014 (IRIB)

Bahrainer protestieren gegen Al-Khalifa-Dynastie

Berichten zufolge hielten die Bürger Bahrains aus Protest gegen die Verletzung der Menschenrechte durch das Al-Khalifa-Regime eine Demonstration ab.

Laut Press TV äußerten die Demonstranten auf der Insel Sitra, 12 Kilometer (7 Meilen) südöstlich von der Hauptstadt Manama, ihre Empörung über die jüngsten Maßnahmen des bahrainischen Regimes zur Erteilung der Staatsbürgerschaft an ausländische Staatsangehörige. Letzte Woche hat ein Gericht in Bahrain die Staatsangehörigkeit 13 Bahrainern wegen Beteiligung an „terroristischen“ Aktivitäten entzogen. Oppositionellen Quellen zufolge hat die Zahl der Ausländer, die die bahrainische Staatsangehörigkeit erhalten haben, zugenommen. Die Demonstranten sagten, dass die Al-Khalifa-Dynastie mit dieser Taktik vor hat, ihre Herrschaft über das Land zu festigen.

Bahrain: 4000 politische Gefangene – unter ihnen Frauen & Kinder

13. April 2014Manama (Tasnim/Irib)

In Bahrain werden zurzeit nach Angaben der Bewegung „Islamische Loyalität“ rund 4000 politische Gefangene in den Gefängnissen Bahrains festgehalten.

Laut der iranischen Nachrichtenagentur Tasnim unter Berufung auf die Internetseite Merat al-Bahrain erklärte die Bewegung, dass etwa 3500 bis 4000 politische Gefangene in Bahrain inhaftiert sind, darunter befinden sich Frauen, Kinder und Senioren. Sie werden gefoltert und willkürlich und unter fingierten Vorwänden verurteilt. Die Geständnisse der Verantwortlichen bezüglich ausländischer Sicherheitskräfte u.a. aus Jordanien und den VAE und ihre Militär- und Sicherheitseinsätze kommen einem Geständnis des Gesetzbruches nach Menschenrechten und internationalen Gesetzen gleich. Der UN-Sondergesandter für Folterfälle Juan E. Mendez hatte berichtet, dass aus Bahrain nach wie vor Berichte über neue Verhaftungen, Misshandlungen in Gefängnissen, Folter und unverhältnismäßige Gewaltanwendung eingehen.

gewaltsame Niederschlagung der wiederaufgeflammten Proteste in Bahrain

12. April 2014Manama (ISNA/Al-Mayadeen/Irib)

Bahrainische Sicherheitskräfte haben erneut Anti-Regierungsproteste in verschiedenen Regionen des Landes gewaltsam niedergeschlagen.

Am gestrigen Freitag gab es in den Regionen Abu Siba, Al Qadam und Al-Moqsha Demonstrationen. Die Demonstranten riefen Parolen gegen das herrschende Ale Khalifa Regime und forderten politische Reformen und ein Ende des autoritären Vorgehens der Regierung. Die Demonstranten in Manama forderten die Freilassung von politischen Gefangenen, insbesondere des Oppositionellen Hassan Al-Mashima, der sich in einer gesundheitlich kritischen Lage befindet. Die bahrainische Oppositionsgruppe Al-Wifaq verurteilte die Niederschlagung der Proteste durch die Regierung.

Zensur: bahrainische Ärzte werden durch jordanische ersetzt

6. März 2014Manama (IRIB)

Die Regierung Bahrains, die unter haltlosen Vorwänden die einheimischen Ärzte verdrängt, versucht jetzt, sie durch jordanische Staatsbürger zu ersetzen.

Laut al-Alam sind in jüngster Zeit viele bahrainische Ärzte und Krankenpfleger wegen politischer Aktivitäten oder der Behandlung von verletzten Demonstranten entweder entlassen oder verhaftet worden. Gleichzeitig erscheinen in den bahrainischen Medien Stellenanzeigen, mit denen  jordanische Ärzte angeworben werden. Insgesamt werden 280 Arbeitsplätze für jordanische Staatsbürger in einem Krankenhaus in Bahrain angeboten.

Auf diese Weise soll verhindert werden, dass verletzte Demonstranten in Krankenhäusern behandelt werden. Außerdem erhofft die Regierung Informationen über in Krankenhäuser eingelieferte Oppositionelle und erleichterte Bedingungen für deren Verhaftung.

Bahrain: Gericht zwingt zur Auflösung des Rats der schiitischen Geistlichen

29. Jan. 2014Manama (Al-Manar)

Nach einem Gerichtsurteil in Bahrain muß der Rat der schiitischen Geistlichen in diesem Land aufgelöst werden. Zugleich wird dessen gesamtes Vermögen beschlagnahmt.

Dieser Rat gilt in Bahrain als die größte schiitische, von der Regierung unabhängige Institution und hat seit Beginn der Anti-Regierungsbewegung in Bahrain eine wesentliche Rolle bei der Führung der Volksproteste gespielt. Die bahrainische Oppositionsgruppe Al-Wifaq hat dieses Urteil aufs Schärfste verurteilt und es als ein offensichtliches Zeichen für die Friedensunwilligkeit des Herrscherhauses im Verhältnis zur schiitischen Bevölkerugnsmehrheit bezeichnet. Auch viele bahrainische Rechtsanwälte haben dieses Urteil als ungerecht zurückgewiesen.
Das iranische Außenministerium hat den bahrainischen Verantwortlichen empfohlen, Aktionen gegen Volksstämme zu unterlassen und durch Vertrauensbildung die Grundlage zur Verwirklichung von zivilen Forderungen zu schaffen.

Bahrain – 13 Demonstranten zu Haftstrafen verurteilt

Bahrain - 13 Demonstranten zu Haftstrafen verurteilt 25. Nov. 2013 – Manama (Press TV)

Während die Niederschlagung  der Opposition durch das Ale Khalifa-Regime weiter geht, wurden 13 Demonstranten wegen des Verdachtes  in einem Ort in der Nähe der Hauptstadt Manama  einen Polizisten töten zu wollen, zu Gefängnisstrafen verurteilt.

Am gestrigen Sonntag hat das Gericht 12 dieser Personen  zu 10 Jahren Haft und einen anderen zu 3 Jahren Haft verurteilt. Diese Bahrainer haben an Anti-Regime-Protesten teilgenommen.

Ein weiteres Gericht in Manama hat einen Polizisten, der letztes Jahr  wegen der Tötung eines Demonstranten verurteilt worden war, aus Mangel an Beweisen freigesprochen.

Laut der al-Wefaq Gesellschaft, der wichtigsten Oppositionspartei in Bahrain, hat das Ale Khalifa-Regime das gewaltsame Vorgehen gegenüber den Pro-Demokratie-Aktivisten verschärft.

Bahrain ist seit Mitte Februar 2011 Schauplatz massiver Proteste. Die Bahrainer forderten zunächst politische Reformen und die Achtung der Grundgesetze, eine Forderung die sich später aufgrund der weit verbreiteten Unterdrückung der Proteste, in die Forderung nach einem Sturz der Ale Khalifa-Dynastie wandelte.

Vieltausendköpfige Demo der Opposition in Bahrain stattgefunden

Vieltausendköpfige Demo der Opposition in Bahrain stattgefunden

22. Nov. 2013 – Foto: EPA

STIMME RUSSLANDS Bei Manama, Bahrains Hauptstadt, hat am Freitag eine Großdemonstration stattgefunden, deren Teilnehmer gegen die politische Verfolgung von Aktivisten der Oppositionsbewegung durch die Behörden protestiert haben.

Die Aktion wurde auf Aufforderung der schiitischen Koalition „Al Wifak“ abgehalten.

In Bahrain kommt es zu sporadischen Ausschreitungen. Schiiten, die die Mehrheit der Bevölkerung des Königreichs bilden, sind nicht mit der Herrschaft einer sunnitischen Dynastie zufrieden. Im Februar und März 2011 waren Unruhen mit Hilfe von Saudi Arabien und den Arabischen Emiraten unterdrückt worden.

Bahrains Lage wird kritisch

Bahrains Lage wird kritisch12 Nov. 2013 – Manama (IRIB)

Der Rat der Geistlichen in Bahrain hat am Montag in einer Mitteilung bekannt gegeben, dass die Lage im Land sich rückwärts entwickle und kritischer werde, denn immer noch ignorierten die Machthaber des ale-Kahlifa-Regimes die legitimen Forderungen des Volkes nach Demokratie und politische Reformen.

Bezüglich der Gerichtsurteile gegen die Bürger Bahrains zu lebenslänglichen oder schweren Haftstrafen betonten die Mitglieder dieses Rates: „Die Nachforschungen des bahrainischen Innenministeriums sind nicht unparteiisch, und in Anbetracht der Tatsache, dass die Gefangenen gefoltert werden und unter Folter zu Geständnissen gezwungen werden, sind die Rechtssprüche illegitim.“

Der Rat der Geistlichen verurteilte jegliche Gewaltanwendung im Land und erklärte: „Die friedliche Protestaktion des Volkes Bahrains wird bis zur Erlangung aller ihrer Forderungen fortgesetzt.“

Baqir Darvisch, ein Mitglied der bahrainischen Menschenrechtsorganisation, bezeichnete bei einem Gespräch mit IRIB die Registrierung von tausend Verstößen gegen die Menschenrechte  im vergangenen Monat in Bahrain und kollektive Bestrafung, wie Aberkennung der Staatsbürgerschaft von 30 Personen, als  klare Zeichen für die zunehmende Menschenrechtsverletzung in diesem Land.

Seit Februar 2011 ist Bahrain Schauplatz friedlicher Demonstrationen der Bürger, die Reformen und soziale Gerechtigkeit fordern. Die bewaffneten Kräfte Bahrain haben bislang gewaltsam diese Proteste unterdrückt.

Krise greift über: Schwere Ausschreitungen in Bahrain

  |  Veröffentlicht: 17.08.13, 01:27  |  Aktualisiert: 17.08.13, 01:28  | 2 Kommentare

In Bahrain ist es zu Zusammenstößen zwischen Gegnern des Königshauses und Sicherheitskräften gekommen. Bei den Demonstranten handelt es sich um Mitglieder der schiitischen Mehrheit des Landes. Sie fühlen sich von der sunnitischen Führung des Landes diskriminiert.

In der Nacht zum Freitag ist es in Bahrain zu schweren Ausschreitungen zwischen Anhängern der schiitischen Mehrheit des Landes und den Sicherheitskräften des sunnitischen Königshauses gekommen. Die Demonstranten griffen die Polizei mit Steinen und Brandsätzen an. Die wiederum setzte Schrotkugeln und Tränengas ein.

Bisher wurden im Zuge der Proteste 20 Personen verhaftet, berichtet Khaleej Times.

Auslöser der Zusammenstöße soll ein gewaltsames Durchgreifen von Polizisten gegen mehrheitlich 100 schiitische Inhaftierte in einem Gefängnis gewesen sein. Sie protestierten gegen die schlechten Bedingungen im Gefängnis.

„Sie haben versucht, die Türen einzuschlagen und zu entkommen“, zitiert die libanesische Zeitung Al Akhbar das Innenministerium von Bahrain aus einem Twitter-Auszug.

Sayed al-Muhafada vom Bahrain Zentrum für Menschenrechte sagt, dass 40 Gefängnisinsassen verletzt wurden. „Einige der Inhaftierten verteidigten sich gegen die Sicherheitskräfte. Doch das führte zu noch mehr Gewaltanwendung“, zitiertPress TV al-Muhafada.

Im Verlauf des Arabischen Frühlings kam es erstmals im Jahr 2011 zu Aufständen gegen die politische Führung im Königreich Bahrain. Insgesamt 65 Prozent der Bevölkerung sind Schiiten. Die schiitische Bevölkerungsmehrheit in Bahrain fühlt sich von der sunnitischen Führungsschicht diskriminiert.

Die größte Oppositionsbewegung des Landes, Al-Wefak , fordert die Freilassung von 450 inhaftierten Aktivisten und religiösen Anführern, berichtet die AG Friedensforschung.

Bahrain: harte Haftstrafen für Oppositionelle bleiben bestehen

Ein ziviles Berufungsgericht bestätigte am Dienstag die harten Haftstrafen gegen Oppositionelle wegen Beteiligung an den Protesten Anfang 2011. Die Richter bekräftigten die Verurteilung zu lebenslanger Haft für sieben überwiegend schiitische Aktivisten, unter ihnen Menschenrechtler Abdelhadi al-Chawadscha, der im Juni einen 110-tägigen Hungerstreik beendet hatte. Auch die Verurteilung der übrigen sechs Oppositionellen durch ein halbmilitärisches Sondergericht zu Gefängnisstrafen zwischen zwei und 15 Jahren wurde bestätigt. (Norman Knuth)

Regime benutzt Tränengas als tödliche Waffe

15.8.2012. Die Königsdiktatur von Bahrein, welche seit letztem Jahr mit anhaltenden Protesten für mehr Demokratie konfrontiert ist, setzt Tränengas zunehmend als tödliche Waffe ein und feuert die Gasbehälter in Wohnungen, um die Menschen hinauszutreiben. Nach Berichten der NGO Physiker für Menschenrechte (PfHR) sind bereits mehrere Menschen an den Folgen dieser Praxis gestorben und es haben auch bereits die Fehlgeburten in den betroffenen Stadtvierteln zugenommen. (Kay Hanisch)

Linker britischer Abgeordneter will Königssohn von Bahrein verhaften lassen

23.7.2012. George Galloway, einziger Unterhausabgeordneter der kleinen, von ihm gegründeten Linkspartei RESPECT! hat in einer TV-Aussendung Nasser Bin Hamad Al Khalifa, den Olympia-Vorsitzenden und Sohn des diktatorisch regierenden Königs von Bahrein gewarnt, im Zuge der Olympiade nach Großbritannien zu kommen. Galloway kündigte an, den Königssohn, dessen Vater die Demokratiebewegung im eigenen Land brutal und blutig unterdrückt, „jagen zu lassen und nicht zu ruhen“ bis er verhaftet sei. (Kay Hanisch)

Regime läßt 11-jährige verurteilen!

19.6.2012. Das Regime des diktatorischen, selbsternannten „Königs“ von Bahrein, Hamad bin Isa Al-Khalifa, welches seit über einem Jahr die anhaltenden Proteste der Bevölkerung gegen die Diktatur mit immer brutaleren Mitteln zurückschlägt, macht selbst vor unschuldigen Kindern nicht halt. Jetzt wurde ein 11-jähriger Junge verurteilt, weil er an einer Demonstration teilgenommen habe.

Kay Hanisch

BRD verkauft modernste Kampfpanzer zur Volksunterdrückung an Saudi-Arabien

9.6.2012. Für Geld ist man sich bei der deutschen Bundesregierung für nichts zu schade: so verkauft das Merkel-Regime nun auch noch hochmoderne Leopard 2-Kampfpanzer an die Saudi-Diktatur, wohlwissend, daß diese die Panzer zur Unterdrückung von Demonstrationen im eigenen Land oder in Nachbarstaaten (wie in Bahrein 2011) einsetzt und während Außenminister Guido Westerwelle das geheuchelte Klagelied der Menschenrechtsverletzungen in Syrien anstimmt, schaut er über die Verbrechen des Saudi-Clans hinweg. Vielleicht hätte die syrische Regierung von Bashar al-Assad einfach nur ein größeres Kontingent Leopard-Panzer in Berlin bestellen sollen, damit sie in ihrem Bürgerkrieg gegen Rebellen von Deutschland unterstützt wird.

Kay Hanisch