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Gaza-Genozid: Kraftwerk & erneut UN-Schule & Krankenhaus im Visier

Erneut Dutzende Tote und Verletzte bei israelischem Angriff auf UNRWA-Schule in Gaza

Erneut Dutzende Tote und Verletzte bei israelischem Angriff auf UNRWA-Schule in Gaza

Gaza-Stadt 30. Juli 2014 (dpa/IRIB)

Beim Beschuss einer Schule der UN-Hilfsorganisation UNRWA   sind nach palästinensischen Angaben am Mittwochmorgen 20 Menschen  getötet worden.

Mehr als 50 seien verletzt worden, sagte der Sprecher der palästinensischen Rettungsdienste, Aschraf al-Kidra. Die Schule liegt im Flüchtlingslager Dschabalia im nördlichen Gazastreifen.

Am 24.Juli waren bei einem Angriff auf eine UNRWA-Schule bei Beit Hanun mindestens 15 Menschen getötet und 200 verletzt worden.

Dort hätten Menschen aus der Region Zuflucht gesucht.

Ärzte ohne Grenzen: Im Gazastreifen sind Krankenhäuser keine sicheren Orte

Verzweiflung im Al-Schifa-Krankenhaus in Gaza. Verzweiflung im Al-Schifa-Krankenhaus in Gaza.

Berlin 30. Juli 2014 (dpa/IRIB)

Die Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen hat den Beschuss der wichtigsten Klinik im Gazastreifen scharf kritisiert. Weiterlesen

Iran billigt Alternativroute wegen Ukraine-Krise auf Anfrage der ICAO

Iran öffnet seinen Luftraum für Flüge von und nach Europa

Teheran 24. Juli 2014 (Iran Daily/IRIB)

Iran öffnet seinen Luftraum für Flüge von und nach Europa

Nach dem Abschuss eines Passagierflugzeugs über der Ukraine hat sich der Iran bereit erklärt, seinen Luftraum für den Flugverkehr zwischen Europa und Ostasien als Alternative zu öffnen.
Damit reagiert der Iran auf eine Anfrage der Internationalen Organisation für die Zivilluftfahrt (ICAO). Malaysia Airlines hat das iranische Angebot bereits für seine Flüge zwischen Kuala Lumpur und Amsterdam angenommen.
Am 17 Juli wurde ein Passagierflugzeug der Malaysia Airlines über dem Kriegsgebiet in der Ostukraine abgeschossen. Alle 298 Passagiere an Bord kamen dabei ums Leben.

Atomwaffenverzicht: Iran entschärft angereichertes Uran

Iran entschärft angereichertes Uran

STIMME RUSSLANDS Der Iran hat offenbar sein nahezu waffenfähiges Uran abgereichert. Das meldet die Nachrichtenagentur AP unter Berufung auf einen Bericht der Internationalen Atomenergiebehörde.

Darin heißt es, die rund 200 Kilogramm seien abgeschwächt oder umgewandelt worden. Noch Ende des vergangenen Jahres verfügte der Iran demnach über Uran, das auf 20 Prozent angereichert war. In diesem Zustand kann der Stoff schnell so umgewandelt werden, dass er für Nuklearwaffen eingesetzt werden kann.

Damals traf Teheran bei den 5+1-Gesprächen eine vorläufige Vereinbarung, die eine Lockerung der Sanktionen vorsah, wenn das Atomprogramm des Landes de facto eingefroren wird. Am Wochenende lief zwar die Frist für Verhandlungen über ein dauerhaftes Abkommen aus. Die Gespräche wurden aber bis zum 24. November verlängert. Deutschlandfunk

OPEC: Russland & Iran besitzen größte Gasreserven der Welt

OPEC: Iran hat zweitgrößte Gasreserven der Welt

 Wien 19. Juli 2014 (ISNA/IRIB)

Laut dem jüngsten Jahresbericht der Organisation ölexportierender Länder (OPEC) verfügt Iran nach der Russischen Föderation über die zweitgrößten Erdgasreserven der Welt.

Dem heutigen Bericht der ISNA unter Berufung auf das OPEC-Sekretariat zufolge seien Irans Naturgasreserven 2013 mit einer Erhöhung von 0, 7 Prozent auf 34,2 Milliarden Kubikmetern gestiegen, was die größten Gasreserven nach Russland darstellt. Laut diesem Bericht verfügt Russland mit 48,8 Milliarden Kubikmetern Gas über die größten Gasreserven der Welt. Katar hat mit 24,6 Milliarden Kubikmetern die drittgrößten, Turkmenistan mit 9,9 Milliarden Kubikmetern die viertgrößten und die USA mit 8,7 Milliarden Kubikmetern die fünftgrößten Gasreserven der Welt.

IAEA liefert iranische Atomanlagen und Wissenschaftler ans Messer

Hussein Naghawi Husseini Hussein Naghawi Husseini – Teheran 6. Juli 2014 (IRIB)

Der Sprecher des Parlamentsausschusses für nationale Sicherheit und Außenpolitik hat die Veröffentlichung von iranischen Atominformationen als klaren Verstoß der IAEA bezeichnet.

Hussein Naghawi Husseini kritisierte die Veröffentlichung iranischer Atomverhandlungen in dem neuesten Bericht des IAEA-Generalsekretärs und betonte: Wenn die Berichte Irans nicht über den nötigen Datenschutz verfügen, werden man die Zusammenarbeit mit der IAEA nochmals überdenken. In den Berichten seien Namen iranischer Atomwissenschaftler veröffentlicht worden. Leider sind immer wieder nach den Geheimberichten Irans, die an die IAEA gerichtet waren, die Informationen bei zionistischen Geheimdiensten gelandet; Iran musste dafür teuer bezahlen, wie die Ermordung iranischer Atomwissenschaftler zeigte. Husseini nannte diesen Vertrauensbruch einen klaren Regelverstoß: Dieses Vorgehen widerspricht den Grundsätzen und Zielen der IAEA; es zeigt, dass sie nicht fähig ist, die Daten zu managen und zu schützen. Dem letzten Bericht des IAEA-Generalsekretärs, Yukiya Amano, vom 23.05. 2014 über das iranische Atomprogramm beinhaltet Geheiminformationen über dieses Programm; aus diesem Grunde beantragte Irans unverzügliche Untersuchungen der IAEA über die Veröffentlichung dieser Daten.

iranische Flugzeuge erhalten weiterhin kein Benzin an europäischen Häfen

Vize der iranischen Luftfahrtgesellschaft kritisiert: Kein Treibstoff für iranische Maschinen in Europa Teheran 6. Juli 2014 (IRNA/IRIB)

Laut Vize für Luftfahrt und internationale Angelegenheiten in der Luftfahrtbehörde Irans seien Mitglieder der Chicago-Konvention verpflichtet, in ihren Flughäfen den Passagiermaschinen Treibstoff und Service zu liefern; ein Unterlassen dieser Dienstleistungen an iranische Maschinen auf europäischen Flughäfen verletze klar diese Konvention.

Mohammad Khodakarami sagte am Sonntag zu IRNA, manche europäische Länder weigern sich seit 2010 iranische Maschinen zu betanken. Diese Länder sind Mitglied der Chicago-Konvention, seit drei Jahren würden sie gegen die internationalen Luftfahrtregeln verstoßen. Durch die ungerechten Sanktionen gegen Iran würden zurzeit neun Flughäfen u.a. in Deutschland, Frankreich und England keinen Benzin an iranische Maschine liefern. Irans sei daher gezwungen, lange Umwege in Kauf zu nehmen, um seine Maschinen zu betanken. Die Genfer Einigung habe manche europäische Länder nicht überzeugen können, Treibstoff an Iran zu liefern, das Problem würde weiterhin bestehen und es habe sich nicht viel geändert.

Jahrestag des US-Terroranschlags auf iranische Passagiermaschine 1988

Jahrestag des US-Angriffs auf eine iranische Passagiermaschine 1988 Teheran 3. Juli 2014 (IRIB/IRNA)

Zum Gedenken an den Abschuss einer Passagiermaschine der Iran Air durch die amerikanische Luftwaffe am 3. Juli 1988 findet heute am Absturzort im Persischen Golf eine Zeremonie statt, bei der Politiker und Hinterbliebene Blumen ins Meer werfen werden.

Die Passagiermaschine mit 290 Insassen wurde während des iranisch-irakischen Kriegs vom Flugzeugträger USS Vincennes aus mit zwei Raketen abgeschossen. Es befand sich im regulären Luftkorridor auf dem Weg nach Dubai. Die USS Vincennes war zu jener Zeit in iranische Gewässer eingedrungen.

Anlässlich des Jahrestages dieses Verbrechens findet außerdem in Bandar Abbas (im Süden Irans) eine Ausstellung von Bildern, Artikeln und Dokumenten statt.

zionistischer Terroranschlag im Irak kostet 6 iranischen Technikern das Leben

25. Mai 2014 Bagdad (IRNA/IRIB)

Terroristen haben mit einer Autobombe das Fahrzeug iranischer Ingenieure und ihren Begleitschutz von der irakischen Armee auf der Straße Weys-Saadiyeh angegriffen.

Bei dem Selbstmordanschlag wurden fünf Fahrzeuge der Iraner und der irakischen Armee zerstört. Laut irakischen Angaben wurden vier iranische Arbeiter und zwei Techniker  getötet und  acht weitere  verletzt. Bei dem Anschlag wurden auch fünf  Iraker verletzt. Der Islamische Staat im Irak und Syrien hat die Verantwortung für den Anschlag übernommen.

Wien: OSZE & NWO-unwillige Botschaften im Fadenkreuz der NSA

NSA-Affäre: OSZE im Visier der US-Nachrichtendienste

STIMME RUSSLANDS Der US-Geheimdienst NSA hat im Auftrag des Weißen Hauses die in Wien ansässige Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) ausspioniert, berichtet die österreichische Tageszeitung „Die Presse“ am Donnerstag unter Berufung auf einen deutschen Journalisten. Weiterlesen

Bank of America sperrt Konten iranischer Studenten

17. Mai 2014 New York (Huffington Post/Tehran Times/Irib)

Völlig überraschend und ohne jede Vorwarnung hat die Bank of America landesweit Iranern und Amerikanern iranischer Abstammung ihre Konten gesperrt, berichtet die amerikanische Online-Zeitung „Huffington Post“.

Auf der Suche nach einer Erklärung, weshalb sie plötzlich keine Zugang zu ihren Konten mehr haben, erhalten die Betroffenen meistens keine Auskunft und werden wie in einem Roman von Kafka von einer Stelle an die nächste verwiesen, heißt es in der Huffington Post. Sie bezieht sich dabei auf Informationen des National Iranian American Councils. Weiterlesen

Juden demonstrieren vor Irans UNO-Mission gegen Israel (Zionismus)

Neturei Karta in New York. Bild: NKUSA.orgNeturei Karta in New York. Bild: NKUSA.org

29. April 2014New York (Gegenfrage/Irib)

Gläubige Juden der Neturei Karta haben am Sonntag in New York City vor der iranischen Mission der Vereinten Nationen gegen Israels Provokationen gegenüber dem Iran und gegen die Besetzung palästinensischer Gebiete demonstriert.

“Neturei Karta” (NK) ist eine Gruppe, die sich im Jahr 1935 gründete und sich dem Kampf gegen den Zionismus verschrieben hat. Auf den Plakaten fanden sich Aufschriften wie “Iran – eine Geschichte des Respekts & Schutzes gegenüber dem Judentum”, “Israel – eine Gefahr für das Judentum, nicht der Iran”, “Das Judentum verurteilt die zionistischen Provokationen gegen den Iran” oder “Danke Iran für deine wundervolle jüdische Community”. Von judenfeindlichen Medien werden die Gläubigen häufig abwertend als “ultraorthodox” betitelt, die Gläubigen selbst bezeichnen sich als charedisch oder streng gläubig. Viele Anhänger der NK stammen von ungarischen Juden ab. Zahlreiche Juden lehnen die zionistische Politik Israels aus Glaubensgründen entschieden ab.

US-Regierung verweigert iranischem UN-Botschafter Visum

12. April 2014New York (IRNA/Irib) – Hamid Abutalebi

Die Vertretung der Islamischen Republik Iran bei der UNO hat die Entscheidung der US-Regierung als eine unvernünftige Maßnahme und eine offensichtliche Verletzung des Völkerrechts verurteilt.

Die USA hat dem neuen UNO-Botschafter Hamid Abutalebi des Iran kein Visum erteilt. Damit kann er seinen Posten nicht antreten. Die Vertretung der Islamischen Republik Iran bei der UNO hat nach der offiziellen Bekanntgabe dieser Entscheidung der US-Regierung in einer Erklärung diese scharf verurteilt. In dieser Erklärung heißt es, diese Entscheidung verstoße gegen das wesentliche Recht eines jeden UN-Mitgliedsstaats, seine ständigen Botschafter bei der UNO zu ernennen. Die USA werfen ihm nämlich vor, er sei unter den Studenten gewesen, die 1979 die US-Botschaft in Teheran stürmten und rund 52 Amerikaner 444 Tage lang als Geiseln hielten. Die iranische Regierung und Abutalebi selbst beteuern, dass der damals 22-Jährige lediglich als Übersetzer bei den Verhandlungen tätig gewesen sei. „Wir werden keinen anderen Botschafter als Herrn Abutalebi ernennen und leiten juristische Schritte ein“, kündigte das iranische Außenministerium an. „Wir werden nicht zulassen, dass eine Gruppe extremistischer Falken die Regeln für Irans Vertretung bei der Uno festlegt“, sagte Marzieh Afkham, Sprecherin des Ministeriums in Teheran. „Das Verhalten der USA ist unerträglich, und wir werden bei der Uno Gegenmaßnahmen einleiten.“

Iran baut Kopie des US-Flugzeugträgers Nimitz

USS Nimitz

23. März 2014 – © Foto: ru.wikipedia.org – USS Nimitz

STIMME RUSSLANDS Der Iran baut eine genaue Kopie des US-Flugzeugträgers USS Nimitz (CVN-68), meldet der Fernsehsender CNN. Der US-Aufklärungsdienst konnte Satellitenbilder vom Bau des Schiffs bekommen.

Washington glaubt nicht daran, dass der Iran ein betriebsfähiges Schiff dieser Klasse bauen kann. Nach der Meinung der US-Militärs will das Land eine Attrappe anfertigen, sie sprengen und dies zu Propagandazwecken im Staatsfernsehen zeigen, wie dies schon früher mehrmals der Fall war.

Sabotageakte auf iranische Nuklearanlagen vereitelt

17. März 2014Teheran (Tehran Times/Irib)

In den vergangenen Monaten konnten mit Hilfe des Geheimdienstministeriums und anderer Sicherheitsorgane mehrere Sabotageangriffe auf iranische Nuklearanlagen verhindert werden. Das gab ein Verantwortlicher der Iranischen Atomenergie-Organisation am Samstag bekannt. Weiterlesen

Kein Benzin für das Flugzeug mit Laridschani

12. März 2014 – Teheran/Kapstadt (Reuters, fars news/Irib)

Am Dienstag teilte die Nachrichtenagentur Reuters mit, dass das Flugzeug mit dem iranischen Parlamentsvorsitzenden Ali Laridschani in Kapstadt nicht auftanken durfte und erklärte, dass diese Maßnahme der Dutch Shell zur Folge hatte dass einige Treffen, die  Laridschani für seine Reise nach Südafrika eingeplant hatte, nicht zustande kamen. Weiterlesen

US-Druck auf Israel zur Einstellung von Anschlägen gegen iranische Wissenschaftler

2. März 2014New York (IRIB)

Einem Bericht zufolge haben die USA Israel unter Druck gesetzt, die Attentate gegen iranische Atomwissenschaftler einzustellen.

Der Sender CBS meldete am Samstag unter Berufung auf israelische Geheimdienstinformationen, dass dieser Punkt beim Treffen zwischen US-Präsident Obama und dem israelischen Ministerpräsidenten Netanjahu diese Woche zur Sprache kommen wird. Der Bericht besagt, Israel habe einige Jahre das Terrorprogramm gegen iranische Atomwissenschaftler aufrechterhalten, um die Fortschritte Teherans aufzuhalten.
Mindestens fünf iranische Atomwissenschaftler wurden zwischen 2008 und 2012 getötet. Israel hat jede Beteiligung zurückgewiesen.

USA verhindern Reise iranischer Parlamentsdelegation nach Lateinamerika

USA verhindern Reise iranischer Parlamentsdelegation nach Lateinamerika

02. März 2014 – Teheran (IRNA)

Der Vorsitzende der Kommission für nationale Sicherheit und Außenpolitik, Alaeddin Boroudjerdi, sagte am Sonntag: Diese Delegation sollte planmäßig nach Venezuela und Kuba reisen, doch die USA haben dem Flugzeug der russischen Aeroflot-Gesellschaft keine Überflugrechte gegeben.

Boroudjerdi sagte: Ein neuer Termin steht noch nicht fest, man bemüht sich aber, einen anderen Weg für die Reise zu finden.

Irans neuer Kampfjet aus eigener Produktion

SymbolbildSymbolbild – 4. Feb. 2014Teheran (Iran Daily)

Iran produziert eine neue Generation von Kampfjets, die vollständig von iranischen Experten entwickelt wurden. Das berichtete der stellvertretende Brigadegeneral Alireza Barkhor dem Sender Press TV

Der neue Kampfjet namens „Saeqeh“ (Blitzschlag) ist mit zwei getrennten Cockpits, einem hochmodernen Radarsystem und Einrichtungen zum Abschuß verschiedenartiger Bomben und Raketen ausgestattet. Zu seinen wichtigsten Eigenschaften gehören außerdem hohe Manövrierfähigkeit, enorme Beschleunigungskraft und geringe Störanfälligkeit. In den kommenden Monaten soll er der Öffentlichkeit vorgestellt und in den militärischen Dienst gestellt werden. In den letzten Jahren hat Iran in seiner Verteidigungsfähigkeit große Fortschritte gemacht. Im Bereich der grundlegenden Rüstungsgüter und Verteidigungssysteme ist das Land autark. So stellte Iran erst im November seine größte im eigenen Land entwickelte Drohne „Fotros“ vor. Sie kann zur Aufklärung und Überwachung sowie mit verschiedenen Raketentypen ausgerüstet für militärische Operationen eingesetzt werden.

Iran hat wiederholt – insbesondere gegenüber seinen Nachbarn – erklärt, dass sein Militär keine Bedrohung anderer Länder darstellt, sondern nur der eigenen Landesverteidigung dient.

Iranischer Diplomat im Jemen ermordet

Iranischer Diplomat im Jemen ermordet

STIMME RUSSLANDS Ein iranischer Diplomat ist in der jemenitischen Hauptstadt Sanaa getötet worden, berichten Medien. Unbekannte beschossen ihn aus einem Auto und flohen damit vom Tatort, hieß es.

Der Name des Ermordeten wird nicht bekanntgegeben, nach einigen Angaben bekleidet er einen hohen Posten in der iranischen Botschaft.

Im Juli 2013 hatten Unbekannte den Attaché der Verwaltung der iranischen Botschaft entführt, als er unterwegs zur Arbeit war. Sein Schicksal ist bisher unbekannt.

 

 

Amerika verhindert Verkauf von Motoren für iranische Passagiermaschinen

7. Jan. 2014Washington/Ankara (Mehrnews)

Das US-Finanzministerium hat in einem Erlass den Verkauf von gebrauchten Boeing-Motoren für iranische Passagiermaschinen über ein türkisches Unternehmen gestoppt.

AP meldet, dass dieser Erlass auf das Antiterror-Gesetz für Exporte beruht. Es sollten zwei gebrauchte Motoren für Boeing-Maschinen über ein türkisches Unternehmen an Iran verkauft werden, was verboten wurde. Der US-Vizehandelsminister, David Mils, hat den Erlass unterzeichnet; damit wurden Einschränkungen gegen die Unternehmen Puya-Air, Adaer und der türkischen Logistik-Firma K3 verhängt.

Verdächtiger Tod des Drahtziehers von Anschlag auf iranische Botschaft im Libanon

4. Jan. 2014Beirut (Alef.ir/Farsnews)

Der saudische Drahtzieher des Anschlags auf die iranische Botschaft in Beirut und Anführer der Al-Qaida-nahen “Abdallah-Assam-Brigaden“, Madsched Bin Muhammad Al-Madsched, soll heute in einem Krankenhaus im Libanon gestorben sein. Die Meldung über seinen Tod wurde von diversen libanesischen Nachrichtensendern, wie LBC und Al Mayadeen, dem Fernsehsender Al Arabia und der libanesischen Armee bestätigt. Die libanesische Armee gab in einer offiziellen Erklärung bekannt, Al Madsched sei heute Morgen in dem Zentral-Militärkrankenhaus während einer Behandlung gestorben. Nähere Angaben wurden bis jetzt nicht gemacht. Ein Vertreter der Rechtsmedizin sei von der Regierung beauftragt worden, die Identität des Toten zu prüfen und die Todesursache bekannt zu geben, hieß es.

diplomatischer Eklat: Saudi-Arabien steckt hinter Anschlag auf die iranische Botschaft in Beirut

Al Alam: Saudischer Informationsminister und Drahtzieher des Anschlags auf iranische Botschaft standen im engen Kontakt

3. Jan. 2014Beirut (Al Alam)

Der Drahtzieher des Anschlags auf die iranische Botschaft in Beirut, Madsched Al Madsched, hat offenbar von dem saudi-arabischen Informationsminister, Bandar Ben Sultan, Befehle erteilt bekommen. Weiterlesen

falsches Spiel: USA setzen weitere Firmen auf die Sanktionsliste gegen den Iran

13. Dez. 2013 – Washington (Reuters/IRIB)

Ungeachtet der kürzlich zwischen der G5+1 und Iran in Genf getroffenen Vereinbarungen haben die USA weitere Unternehmen und Personen auf die „schwarze Liste“ gesetzt.  

Damit reagiert die US-Regierung offenbar auf den Druck von Kongressabgeordneten der Israel-Lobby, die statt auf eine Lösung des Atomkonflikts durch Verhandlungen seit Monaten auf Verschärfung der Sanktionen drängen. Der für die Sanktionen zuständige Bankenausschuss des Senats soll im Gegenzug bis auf weiteres auf die Vorlage eines Gesetzes zur Ausweitung der Sanktionen verzichtet haben. Weiterlesen

Papst Franziskus provoziert Zoff mit seinem Dienstherrn

papst_franziskusWird Mammon ihn

feuern?

Vati kann: Hat Papst Franziskus eine zu dicke Lippe riskiert? Seine letzten Äußerungen sprechen dafür. Damit könnte er sich endgültig mit seinem aktuellen Dienstherrn, dem Mammon, überworfen haben. Schließlich ist es eine Binsenweisheit, dass der Vatikan seit Ewigkeiten auch nur Wasser predigt und den Wein in eigenen Reihen gut unter Verschluss hält. Oder aber ist seine jüngste Kritik auch nur eine weitere perfide List, das bekanntlich kaputte System unter Verabreichung falscher Beruhigungspillen weiter aufrechtzuerhalten? Gehen wir der Sache einmal nach.

Vorweg sei noch erwähnt, dass der Vatikan vermutlich der weltweit größte nicht bilanzpflichtige Konzern ist. Nirgends finden sich genaue Angaben zu dem unendlichen Vermögen welches sich über die Jahrhunderte bei der „Vatikan AG“ angehäuft hat. Beim Zusammentragen dieser Werte ist der Heilige Stuhl auch nie besonders rücksichtsvoll vorgegangen. Kaum ein Konzern kann auf größere Leichenberge zurückblicken als eben dieser. Fakt ist, der oberste Dienstherr dort ist der Mammon und das mehr oder minder seit Gründung dieser kriminellen Vereinigung. Weiterlesen

Israel – nur eine weitere unglückselige britische Kolonie

israel„Die Welt würde von einem grausamen und imperialistischen Land lernen … notleidende und nackte Menschen zu bestehlen.“

– Mohammad Mosaddegh

Wie Vorfälle und Situationen definiert werden, hängt weitgehend davon ab, wie sie in der Vorstellung ablaufen. Nehmen Sie zum Beispiel das Gerichtsverfahren gegen George Zimmermann wegen der Tötung von Trayvon Martin, das mit einem Freispruch endete. Die Staatsanwaltschaft ließ zu, dass als Beginn des Vorfalls der Zeitpunkt definiert wurde, an dem Travyon George entgegentrat, nachdem er einige Zeit aus einiger Entfernung verfolgt worden war. Den Vorfall in dieser Weise zu definieren ließ es so aussehen, als wäre Travon der Aggressor gewesen. Wenn, wie viele glauben, dass es gemacht hätte werden sollen, der Beginn des Vorfalls definiert worden wäre als der Moment, in dem George beschloss, Trayvon zu folgen, obwohl ihm von der Polizei gesagt worden war, dass das unnötig sei, dann wäre dadurch bewirkt worden, dass George als Aggressor dastand. Das Ergebnis des Verfahrens wäre wahrscheinlich ein anderes gewesen.

Wenden wir die selbe Analyse an auf die antagonistische Beziehung des Westens, besonders Britanniens und Amerikas, mit dem Iran. Der Westen hat den Beginn der Situation definiert mit dem Zeitpunkt, an dem die Iraner in die Botschaft der Vereinigten Staaten von Amerika eindrangen, was die Iraner als Aggressoren erscheinen lässt. Die Iraner jedoch definieren den Beginn der Situation mit dem Zeitpunkt, an dem der britische MI6 und die amerikanische CIA den Sturz der rechtmäßig gewählten demokratischen Regierung des außergewöhnlich populären Mohammad Mossadegh im Jahr 1953 anzettelten. Dieser Staatstreich zwang dem Iran einen autokratischen Schah auf, der seinerseits 26 Jahre später gestürzt wurde. Die Situation auf diese Weise zu definieren macht eindeutig den Westen zum Aggressor. Und jetzt wenden wir die selbe Analyse auf den so genannten Krieg gegen den Terror an.
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