Archive

Syrien: 400 US-Soldaten für Terrorausbildung – Mohamed Karikaturen sollen Muslime aufhetzen

Niger: Vier Tote bei Demonstrationen gegen Schmäh-Karikatur bei Charlie Hebdo

Zinder 17. Januar 2015 – (IRNA/IRIB)

Bei Demonstrationen gegen die Veröffentlichung einer neuen beleidigenden Karikatur vom geehrten Propheten Mohammad (s.a.) wurden in der nigerischen Stadt Zinder vier Menschen getötet und 45 weitere verletzt.

Bei den Todesopfern handele es sich um drei Zivilisten und einen Polizisten, so Innenminister Massaoudou Hassoumi. Zudem seien 22 Polizisten und 23 Demonstranten verletzt worden, fuhr er fort. Wie die Website des Nachrichtensenders France 24 am Freitag meldete, kam es zu gewaltsamen Protesten gegen die neue Charlie-Hebdo-Ausgabe, wobei die Demonstranten ein französisches Kulturzentrum in Brand steckten. Auf Protestplakaten war zu lesen: „Ich bin Mohammed, nicht Charlie“. Auch in Jordanien, Pakistan, im Sudan, im Libanon sowie im Osten von al-Quds (Ost-Jerusalem) kam es am Freitag zu Demonstrationen gegen die Beleidigung des geehrten Propheten des Islam in der französischen Satire-Zeitschrift Charlie Hebdo.

al-Abadi: Meinungsfreiheit erlaubt nicht die Beleidigung anderer

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türkische IS-Schergen verschleppen syrische Fabriken und erbeuten 30 Milliarden $ / USA hilft mit 100 Spezialausbildern

Irak: Fünf Massengräber in Mossul entdeckt

Mossul 8. Januar 2015 –  (dpa/IRIB)

Laut Angaben irakischer Augenzeugen sind fünf Massengräber in der nordirakischen Stadt Mossul gefunden worden.

Einwohner aus dem Süden und Westen der Stadt berichteten  der Deutschen Presse-Agentur am Mittwoch, in den Massengräbern lägen die Überreste von mehr als 300 Menschen, darunter auch Frauen und Kinder.

Im Juni 2014 eroberten die IS-Terrorgruppe einige Regionen im Nordirak. Seitdem sind mehrfach Massengräber entdeckt worden. Vor rund einer Woche fanden kurdische Peschmerga-Kämpfer nahe dem Sindschar-Gebirge neun Massengräber mit Überresten von Jesiden.

Bericht: 50 Mio. Minen im Irak

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UNO: 2014 über 11.000 Terrortote im Irak – flüchtende IS-Transvestiten gestellt

Geheime Verhandlungen zwischen Amman und IS zur Befreiung des jordanischen Piloten
Amman 27. Dezember 2014 (IRIB)

Laut informierten jordanischen Quellen hat Jordanien indirekte Verhandlungen mit den terroristischen IS-Milizen zur Befreiung des jordanischen Piloten Moaz al-Kassasbeh gestartet.

Al-Jazeera am Samstag zufolge wurde ein Komitee unter der Leitung von Oberbefehlshabern der jordanischen Luftwaffe zur Befreiung des Piloten gegründet. Al-Sabeel News unter Berufung auf eine salafistische Quelle in Jordanien zufolge, werde der Pilot des abgeschossenen jordanischen Kampfjets freigelassen, wenn die IS-Terroristen zu Gesprächen mit Jordanien Bereitschaft zeigen. Am vergangenen Mittwoch wurde nach dem Abschuss eines jordanischen Kampfjets der Anti-IS-Koaliton der Pilot in Syrien von den IS-Terroristen als Geisel genommen.

Jordanien erwartet von der Türkei Hilfe zur Freilassung des vom IS gefangenen Piloten

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Israel genehmigt neue völkerrechtswidrige Siedlung – intern. Aufbauhilfe für Gaza verschleppt

Hamas-Kommandant bei israelischen Luftangriffen getötet

Hamas-Kommandant Tayseeral-Samairi Hamas-Kommandant Tayseeral-Samairi

Khan Junis 24. Dezember 2014 – (IRIB)

Bei den israelischen Luftangriffen im Osten von Khan Yunis, südlich von Gaza,  ist am heutigen Mittwoch der  Hamas-Kommandant Tayseeral-Samairi getötet worden.

Al-Jazeera zufolge leitete  al-Samairi  eine Überwachungseinheit der Ezzedin-al-Kassam-Brigaden.

Bei den  Gefechten im Osten von Khan Yunis wurden heute auch ein Palästinenser getötet und ein israelischer Soldat verletzt, beichtete der syrische Fernsehsender Al-Ekhbariya.

Israel bewilligt Hunderte neue Siedlerwohnungen in al-Quds (Jerusalem)

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UN verhängt Schadensersatz gegen Israel für Zerstörungen im Libanon – EU nimmt Hamas von Terrorliste

Palästina: Ein Toter und vier Verletzte

Gaza/Ramallah 18. Dezember 2014 – (IRIB)

Bei der Explosion einer Rakete aus der Zeit der jüngsten israelischen Gaza-Invasion sind ein Palästinenser getötet und drei weitere verletzt worden.

Wie die palästinensische Nachrichtenagentur „SAMA“ berichtete, detonierte die Rakete heute Mittag, als vier Kämpfer der Ezeddin-Kassam-Brigaden, militärischer Arm von Hamas, dabei waren, die Rakete vom Westen von Rafah in den Süden von Gaza zu transportieren, um sie dort zu entschärfen. Bei der Explosion wurden der 25-er „Bilal al-Mon-am al-Monirawi getötet und drei weiter verletzt, die ins naheliegende Krankenhaus eingeliefert wurden. Weiter wird aus den palästinensischen Gebieten berichtet, dass die israelische Armee heute ein Flüchtlingslager in Askar Al-Jadid in West-Jordanland stürmte. Die Soldaten schossen auf protestierende Palästinenser und setzten Tränengas ein. Die israelische Führung gab bisher keine Stellung zum Vorfall ab.

al-Quds: 1 Palästinenser von israelischen Militärs erschossen

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Israels Außenminister Liebermann will Palästinenser mittels Bestechung los werden

Italienischer Aktivist von israelischen Soldaten angeschossen

Palästinenser bringen den verletzten Italiener in Sicherheit. Palästinenser bringen den verletzten Italiener in Sicherheit.

Nablus 29. November 2014 (IRNA/IRIB)

Ein pro-palästinensischer Aktivist mit italienischer Staatsangehörigkeit ist am Freitag durch Schüsse israelischer Soldaten schwer verletzt worden.

Einem Bericht von afp zufolge sagten Vertreter der palästinensischen Sicherheitskräfte, dass der 30-jährige Patrick Corsi, Mitglied der pro-palästinensischen Organisation International Solidarity Movement (ISM), am Freitag während einer wöchentlichen Protestaktion bei Kafr Kaddum nahe Nablus von israelischen Soldaten angeschossen worden sei. Laut Augenzeugenberichten filmte Corsi für einen Dokumentarfilm die Proteste bei Kafr Kaddum, bei der Palästinenser gegen die israelische Enteignung palästinensischen Landes protestieren. Er wurde in ein Krankenhaus in Ramallah verlegt, so palästinensische Ärzte. In einer Erklärung teilte die ISM mit, das der Italiener in die Brust getroffen worden sei. Sein Zustand habe sich aber stabilisiert.

In Gaza wurde der Notstand ausgerufen

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Brief an Netanjahu: Israels Ex-Generäle fordern Zwei-Staaten-Lösung

UNO nach Schändung der al-Aqsa-Moschee zum Handeln gegen Israel aufgefordert

Israelische Grenzpolizei mit Blick auf den Felsendom. Foto: dpaIsraelische Grenzpolizei mit Blick auf den Felsendom. Foto: dpa

New York/Ramallah/Amman 6. November 2014 (Freunde Palästinas/IRIB)

Nach gewaltsamen Vorgehen der israelischen Sicherheitskräfte im Ostteil von al-Quds (Jerusalem) haben die Palästinenser die Vereinten Nationen aufgefordert, Israel zu Maßnahmen zur Entschärfung der Spannungen zu drängen.

Der UN-Sicherheitsrat müsse die israelische Regierung dazu auffordern, „alle provokativen und aufwiegelnden Aktivitäten zu stoppen“, sagte der palästinensische UN-Botschafter Rijad Mansur am Mittwoch am Sitz der UNO. Am Mittwoch hatten israelische Extremisten erneut die al-Aqsa-Moschee gestürmt und Auseinandersetzungen mit Palästinensern provoziert. Israel wolle damit einen religiösen Widerstand ausläsen, sagte Mansur am gleichen Tag vor der Presse. Er hatte sich zuvor mit seinem australischen Kollegen Gary Quinlan getroffen, dessen Land derzeit den Vorsitz in dem UN-Gremium innehat. Auch Jordanien protestierte am Mittwoch in einem Schreiben an den UN-Sicherheitsrat gegen den Vorfall. Die jordanische UN-Botschafterin Dina Kawar hielt den israelischen Sicherheitskräften vor, Muslimen den Zugang zum Gelände verweigert und stattdessen religiöse und politische Extremisten durchgelassen zu haben. Wegen des unrechtmäßigen Anwendens von Gewalt sei es zu Schäden am Gebäude gekommen. Jordanien zog bereits aus Protest gegen die Polizeiaktion seinen Botschafter aus Israel ab. Die Palästinenserführung will noch im November dem UN-Sicherheitsrat eine Resolution mit der Forderung nach einem Ende der israelischen Besatzung vorlegen. Das zu erwartende Veto der USA werde nichts an dem Vorhaben ändern, sagte am Dienstag Wassel Abu Jussef, ein ranghoher Vertreter Palästinensischer Befreiungsorganisation (PLO) . „Von den USA wurde keine andere Lösung vorgeschlagen“, ergänzte er. Stattdessen dränge Washington auf die Wiederaufnahme der seit April auf Eis liegenden und seit Jahren ergebnislosen Friedensverhandlungen.

Tote beim Zusammenstößen auf dem Tempelberg

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erste Zivile Opfer durch US-Luftangriffe in Syrien – neue Welle europäischer Terrorrekruten

US-Armee setzt ihre Angriffe auf syrische Städte fort

Amerikanische F/A-18 vor dem Angriff auf IS-Stellungen. Bild: EPA/US NAVY Amerikanische F/A-18 vor dem Angriff auf IS-Stellungen. Bild: EPA/US NAVY

Washington/London 23. September 2014 (dpa/IRIB)

Im Kampf gegen die Terrorgruppe „Islamischer Staat“ (IS) haben die USA gemeinsam mit arabischen Verbündeten eine neue Front eröffnet: Mit Unterstützung Bahrains, Jordaniens, Katars, Saudi-Arabiens und der Vereinigten Arabischen Emirate flog die US-Armee erstmals Angriffe auf IS-Stellungen in Syrien und griff auch vom Meer aus an, wie das US-Verteidigungsministerium mitteilte.

Dabei wurden mindestens 70 Extremisten getötet. Etwa 300 Terroristen seien verletzt worden, berichtete die syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte am Dienstag. Die Attacken erfolgten dem Pentagon zufolge mit Kampfjets, Bombern und Tomahawk-Raketen. Insgesamt habe es 14 Angriffe gegeben. Die Ziele lagen demnach in den nordsyrischen Stadt Al-Rakka (IS-Hochburgen) und entlang der Grenze zum Irak sowie in den Grenzstädten Tel Abiad und al-Bukamal. Zudem wurden Checkpoints der Miliz in der Provinz Deir Essor getroffen. Die vom IS eroberten syrischen Militärbasen in Ain Issa und Tabaka wurden beschossen, um die dort erbeuteten Waffen – Dutzende Panzer, gepanzerte Fahrzeuge, Haubitzen und Panzerabwehrkanonen – zu zerstören. Es habe sich etwa um Ausbildungslager, Kommandozentralen und gepanzerte Fahrzeuge gehandelt. Aus dem Weißen Haus hieß es, US-Präsident Barack Obama werde sich noch am Dienstag zu den Angriffen äußern.

Russland kritisiert US-Luftangriffe in Syrien

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aktuelle Gaza-Offensive mehr als 4 mal so heftig wie 2008/09

UNO entsendet Umwelt-Delegation in den Gazastreifen

UNO entsendet Umwelt-Delegation in den Gazastreifen

Gaza 15. August 2014 (IRIB)

Das Umweltkomitee der Vereinten Nationen hat der Entsendung eines Untersuchungsteam  in den Gazastreifen zugestimmt.

Sie soll vor Ort die Umweltschäden erkunden. Edaleh Al-Atireh, die Umweltbeauftragte Palästinas, sagte am Freitag: Das UNO-Team  wird über die Umweltverbrechen Israels im Gazastreifen Recherchen anstellen. Die UN-Delegation wird auf die Bitte  der Umweltbehörde Palästinas in den Gazastreifen reisen. Die Angriffe Israels auf Gaza haben heftige, gefährliche und nachhaltige Umweltschäden verursacht. Al-Atireh sagte: Israel hat in diesem Krieg 6993 Raketen, 37531 Mörsergranaten und 1560 Panzergeschosse gegen Gaza abgefeuert und 7200 Luftangriffe gegen diese Region geflogen. Die Umweltbeauftragte Palästinas sagte: Der Einsatz unkonventioneller Waffen durch Israel hat die Menschen in Gaza vor neue physische und gesundheitliche Herausforderungen gestellt. Viele Kinder, die später auf die Welt kommen, werden wahrscheinlich mit ernsthaften Problemen wie Krebs zu kämpfen haben.

Haaretz: Israel setzte im Gaza-Konflikt massiv Artillerie ein

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USA bildete ISIS-Terroristen in Jordanien und der Türkei aus

19. Juni 2014 Washington (WND/IRIB)

Wie die amerikanische Website „World News Daily“ (WND) unter Berufung auf jordanische Quellen berichtet, sind 2012 Dutzende ISIS-Mitglieder auf einer geheimen amerikanischen Basis in Jordanien für den Einsatz in Syrien ausgebildet worden. Weiterlesen

Libyen: jordanischer Botschafter entführt

15. April 2014Tripolis (dradio/zentralplus.ch/Irib)

Der jordanische Botschafter in Libyen ist am Dienstag von Unbekannten entführt worden.

Ein Sprecher des libyschen Außenministeriums sagte der Nachrichtenagentur AFP, vermummte Täter in zwei Autos hätten den Konvoi von Fawas al-Itan heute früh in der Hauptstadt Tripolis angegriffen und den Diplomaten verschleppt.

Das jordanische Aussenministerium bestätigte die Entführung. Die Unbekannten hätten das Auto des Diplomaten beschossen und ihn gezwungen auszusteigen, der Fahrer sei verletzt worden.

USA wollen Terror in Syrien weiter vorantreiben

28. März 2014Washington (Reuters/IRIB)

Die USA erwägen einer Zeitung zufolge den Ausbau ihrer verdeckten Militärhilfe für die Rebellen in Syrien.

Es werde unter anderem diskutiert, die Gegner von Präsident Baschar al-Assad mit Flugabwehrraketen auszurüsten, berichtete die „Washington Post“ am Freitag. Die Zahl der pro Monat vom Geheimdienst CIA in Saudi-Arabien, Jordanien und Katar ausgebildeten syrischen Kämpfer solle auf 600 verdoppelt werden. Die Regierung von Präsident Barack Obama denke zudem darüber nach, statt CIA-Agenten Militärs als Ausbilder einzusetzen. Die Rebellen hätten argumentiert, dass dies politisch weniger brisant sei, berichtete das Blatt. Katar sei bereit, die Kosten für das erste Jahr des Programms zu übernehmen. Diese könnten Hunderte Millionen Dollar erreichen.

Obama wurde am Freitag in Riad erwartet. Sein stellvertretender Nationaler Sicherheitsberater Ben Rhodes sagte, die USA und Saudi-Arabien arbeiteten seit einigen Monaten besser zusammen, was die Unterstützung der Rebellen angehe. Der Bürgerkrieg werde ein Thema bei Obamas Besuch sein.

Jordaniens Parlament weist israelischen Botschafters aus

13. März 2014 – Amman (IRIB)

Aus Protest gegen die Ermordung des jordanischen Richters Raed Seiter durch israelische Soldaten hat das jordanische Parlament am Mittwoch der Ausweisung des israelischen Botschafters zugestimmt.

Dieses Parlament gab Israel eine Woche Zeit, ihre Botschaft zu schließen.
Raed Seiter wurde am vergangenen Montag am Grenzübergang Al-Karameh im Westjordanland durch israelische Soldaten erschossen. Jordanische Abgeordnete drohten daraufhin dem Premierminister dieses Landes mit einem Misstrauensvotum, falls er keine geeignete Reaktion auf dieses Verbrechen zeigen sollte.
Jordanische Bürger haben am Dienstag gegen die Ermordung des jordanischen Richters protestiert und die Aufkündigung des Friedensabkommens zwischen Amman und Tel Aviv gefordert.

israelische Grenzsoldaten erschießen jordanischer Richter

Israel: Erschossener Palästinenser erweist sich als jordanischer Richter

STIMME RUSSLANDS Der Palästinenser, der am Morgen des 10. März am Grenzübergang „Allenby-Brücke“ von israelischen Soldaten erschossen wurde, hat sich als jordanischer Richter erwiesen.

Der 38-jährige Raed Zeiter ist ein Araber palästinensischer Abstammung, der 2011 nach Jordan umzog, die jordanische Staatsbürgerschaft bekam und Richter wurde.

Seine Familienangehörigen sagten, dass sie schockiert sind und an das Unglück immer noch nicht glauben. Ihren Worten zufolge sei der Tote ein ruhiger Mensch gewesen, er sei nicht zu Gewalttaten geneigt gewesen.

Laut der offiziellen israelischen Version wurde Zeiter getötet, als er versuchte, einem Soldaten die Maschinenpistole wegzunehmen. Jerusalem gab keine weiteren Details des Zwischenfalls bekannt.

Jordanische Bürger fordern Ausweisung des Botschafters des israelischen Regimes Weiterlesen

Jordanisches Parlament beschließt Ausweisung des israelischen Botschafters

26. Feb. 2014 – Amman (IRIB)

Das jordanische Parlament hat die Ausweisung des israelischen Botschafters in Amman beschlossen.

Die Abgeordneten des jordanischen Parlamentes beschlossen, den israelischen Botschafter aus diesem Land auszuweisen und auch den jordanischen Botschafter aus dem besetztem Palästina zurückzurufen, berichtete Sky News am Mittwoch.
Jordanien ist das zweite arabische Land, das nach Ägypten im Jahr 1994 mit der Unterzeichnung eines Vertrages das israelische Regime anerkannte. Die jordanischen Bürger haben des Öfteren bei
Demonstrationen den Abbruch der diplomatischen Beziehungen zum israelischen Regime hervorgehoben und die Ausweisung des Botschafters dieses Regimes gefordert.

Syrienkonflikt: USA gibt Stationierung von Militärs in Jordanien zu

US-Soldaten während der Operation Eager Lion in Jordanien. (Bild: Reuters)US-Soldaten während der Operation Eager Lion in Jordanien. (Bild: Reuters)Weißes Haus: 1500 US-Militärs bleiben in Jordanien

14. Dez. 2013 – Washington (Reuters/Mehr News)

Das Weiße Haus hat am gestrigen Freitag in einem Bericht an den Kongress erklärt, dass 1500 US-Militärs in Jordanien bleiben werden, solange die Sicherheit der Region instabil ist.

Militärische Ausrüstungen der USA in Jordanien schließen Patriot-Raketenabwehrsysteme und Kampfflugzeuge ein, die unter dem Vorwand der Kontrolle der Syrienkrise in dieser Region stationiert worden sind. Die US-Regierungsvertreter hatten in den letzten 2 Jahren seit Beginn der Syrienkrise die Präsenz ihrer Militärs in Jordanien dementiert.

Ungewöhnlich kaltes Wetter lässt Nahen Osten frieren

Ungewöhnlich kaltes Wetter lässt Nahen Osten frieren

Foto: Flickr.com

STIMME RUSSLANDS Nach mehreren Tagen Regenfällen haben im Nahen Osten starke Schneefälle begonnen. In den Ländern, wo die Lufttemperatur sogar im Winter gewöhnlich nicht unter plus zehn Grad sinkt, liegt sie zurzeit bei null Grad. Mit Schnee bedeckt ist der größte Teil Jordaniens. Dort wurden die Schulen und eine Reihe von staatlichen Einrichtungen geschlossen. Im Libanon kamen bei einem Unwetter vier Menschen ums Leben. Einige Straßen am Rande der libanesischen Hauptstadt Beirut stehen unter einer ein Meter hohen Schlammschicht. In Ägypten herrscht die stärkste Kälte seit 122 Jahren. Am schlimmsten betroffen wurden die syrischen Flüchtlinge in den Zeltlagern. Zwei Kleinkinder starben bereits an Unterkühlung.

US-Außenministerium liefert Waffen direkt an Al Kaida

26. September 2013Politaia

stevens1 US Außenministerium liefert Waffen direkt an Al Kaida

J. Christopher Stevens

Eine ehemaliger CIA-Waffenschmuggler enthüllte, dass der US-Botschafter in Libyen, J. Christopher Stevens, bei der Attacke am 11. September 2012 auf das US-Konsulat in Bengasi getötete wurde, um die Tatsache zu vertuschen, dass das US-State-Department Waffen direkt an die Al-Kaida lieferte.

William Robert ToshPlumlee fing seine Karriere bei der CIA Ende der 1950er Jahre als Vertragspilot an und lieferte im Auftrag der Behörde Handfeuerwaffen und Munition an Fidel Castro.

Plumlee bestätigte, dass diese Waffendeals auch heute noch  übliche Praxis wären und das State-Department Waffen über die CIA an Al-Kaida liefert.

Während eines Interviews mit Alex Jones legte Plumlee dar, dass Pat Smith, die Mutter eines ebenfalls bei der Bengasi-Attacke getöteten EDV-Beamten, von der Obama-Administration kaum Informationen über den Mord an ihren Sohn erhielt.

“Ich fing an, mich zu wundern, warum sie ihr nichts erzählten?” fragte sich Plumlee. Dann erfuhr Plumbee durch eine seiner Kontaktpersonen im Nahen Osten, einem hochrangiger NATO-Offizier, dass dieser bestimmte Berichte erhalten habe. Diese besagen, dass sich der Botschafter [J. Christopher Stevens] über die Eilfrachten und Telegramme aus dem State-Department bezüglich der Waffen beschwert, die angeliefert wurden und  mit denen radikale Islamisten ausgerüstet wurden; unter den Waffen befanden sich auch Stinger-Raketen.

Laut Plumlee erhielt Steven die Anweisung, sich ruhig zu verhalten, als er beim State Department anfragte, was er in Sachen der amerikanischen Waffenlieferungen an Al-Kaida tun solle.

“Der Botschafter und seine Leute haben eine Reihe von Vor-Ort-Berichten und Telegrammen geschrieben, um dem State-Department zu melden, dass Rebellengruppen mit US-Waffen ausgerüstet würden,” sagte Pumlee. ” Wenn das der Fall ist, warum wird diese Tatsache aus Gründen der nationalen Sicherheit als Verschlußsache behandelt?”

Plumlee merkte an, dass die Vor-Ort-Notizen von Stevens vom State Department nicht veröffentlicht wurden.

Die Enthüllungen legen nahe, dass sich Stevens gegenüber dem US-Außenministerium kritisch äußerte und nicht wollte, dass Al-Kaida Raketen mit Infrarot-Suchkopf erhält. Die Attacke auf das US-Konsulat diente dazu, Stevens und weitere unliebsame Zeugen des Waffenhandels auszuschalten und seine Berichte zu unterdrücken.

Danach schob die Obama-Administration die Attacke auf angebliche islamische Demonstranten, die über den Film Innocence of Muslims erzürnt gewesen sein sollen; zur gleichen Zeit wurde den US-Special Forces befohlen, Stevens und den anderen Opfern während des Angriffs  nicht zur Hilfe zu kommen.

Die fraglichen Raketen und die anderen Waffen für Al-Kaida wurden mit mit C-130-Trasportmaschinen unter dem Direct Commercial Sales (DCS)-Programm nach Libyen verfrachtet. Das DCS-Programm wird innerhalb des State-Departments abgewickelt.

Wie der ehemalige Journalist und Bestseller-Autor Jim Marrs erklärte, werden über das DCS-Programm die Lieferungen von US-Waffen an Staaten auf der ganzen Welt abgewickelt.

Die Quintessenz von Plumlees Aussagen lassen sich so zusammenfassen: US-Waffen sind über das DCS-Programm des US-Außenministeriums illegal mit C-130-Transportmaschinen in Länder wie die Türkei und Jordanien geliefert worden. Von geheimen Depots der CIA wurden sie anschließend an die syrischen Terroristen verteilt.

Die syrischen Terrorgruppen werden von der Jabhat al-Nusra Front dominiert, einem Ableger der Al-Kaida des Irak. Währenddessen beginnt sich die “Freie Syrische Armee” allmählich aufzulösen, da es ihr an Waffen und Nachschub fehlt. Das Vakuum wird von den Al-Nusra-Terroristen aufgefüllt.

Nun weiß man auch, warum bei der Al-Nusra Front und der Al-Kaida weltweit nie ein Waffenmangel aufzutreten scheint: Sie bekommen ihre Waffenlieferungen direkt vom US-Außenministerium.

Quelle: http://www.infowars.com/breaking-whistleblower-reveals-u-s-state-dept-ships-arms-directly-to-al-qaeda/

Eine Million syrische Kinder auf der Flucht

syriche kinder23. August 2013, 08:10

Die Hälfte aller syrischen Flüchtlinge sind Kinder unter 18 Jahren.
foto: apa/epa/nasrallah
740.000 davon sind unter elf Jahre alt – Libanon, Jordanien, Türkei, Irak und Ägypten Hauptzielländer

Seit Ausbruch des Syrien-Konflikts sind nach Angaben der Vereinten Nationen mittlerweile eine Million Kinder vor der Gewalt ins Ausland geflüchtet. Minderjährige machten damit die Hälfte aller syrischen Flüchtlinge aus, teilten das Kinderhilfswerk Unicef und das Flüchtlingskommissariat UNHCR am Freitag mit. Mehr als 740.000 Flüchtlinge seien unter elf Jahren. Die Zahl der Kinder, die zusätzlich innerhalb Syriens als sogenannte Binnenvertriebene auf der Flucht seien, schätzten die Organisationen auf mehr als zwei Millionen. Rund 7000 Kinder seien während des seit zweieinhalb Jahren anhaltenden Aufstands gegen die Herrschaft von Präsident Baschar al-Assad getötet worden.

Die meisten Kinder flohen den Angaben nach in den Libanon, nach Jordanien, in die Türkei, in den Irak und nach Ägypten. Immer mehr kämen aber auch nach Nordafrika und Europa, teilten die Organisationen mit.
http://derstandard.at/1376534391852/Eine-Million-syrische-Kinder-auf-der-Flucht

Ist Jordanien das nächste Ziel westlicher Destabilisierungspolitik?

27.7.2012. Ein nach Venezuela geflohender hoher Beamter aus der Golfdiktatur Katar, welche als verlängerter Arm der westlichen Kolonialpolitik im arabischen Raum fungiert, hat nach seiner Flucht erklärt, das an sich pro-westliche Königreich Jordanien könnte das nächste Opfer westlicher Destabilisierungsversuche sein, da es das Regime von Katar verärgert habe, weil es ein Einsickern von Kämpfern der prowestlichen Terrorgruppe „Freie Syrische Armee“ (FSA) nach Syrien verhindert habe. Der Beamte erzählte u.a. daß Katar von Israel beauftragt worden sei, die Unruhen in Katar, Syrien und Jordanien zu schüren – als Teil einer westlichen Strategie im Nahen Osten – und weil diese Staaten die Palästinenser unterstützen. (Kay Hanisch)

US-Soldaten formieren sich an der Grenze zu Syrien

15.12.2011. Jordanien wird von einem unabhängigen pro-westlichen Staat unter König Hussein II. (1952-99) nun unter dessen Sohn Abdullah II. (seit 1999) immer mehr zu einem Fußschemel des US-Imperialismus. Nachdem dieser sich schon im Libyen-Krieg als allzu williger Erfüllungsgehilfe erwies, wurde nun bekannt, daß US-Truppen (darunter ein Teil der aus dem Irak „abgezogenen“) in Jordanien an der syrischen Grenze in Stellung gegangen sind, wobei das Dorf al-Houshah ein Hauptstützpunkt dieser Truppen ist.

Kay Hanisch

Volk verlangt Abbruch der Beziehungen zu Israel

17.9.2011. Auf den immer wieder einsetzenden Demonstrationen der Opposition in Jordanien haben die Teilnehmer den Abbruch der Beziehungen des Landes zu Israel gefordert, da es überhaupt keine Fortschritte im Friedensprozeß gäbe und die Palästinenser weiterhin brutal unterdrückt würden. Jordanien ist eines der wenigen arabischen Länder, welches Frieden mit Israel geschlossen hat und unterstützt unter seinem neuen König Abdullah II. den NATO-Krieg gegen Libyen – undenkbar noch unter dem Vater des Königs, Hussein II., der ein formvollendeter Diplomat im Nahen Osten war.

Kay Hanisch

Geert Wilders gießt wieder Öl ins Feuer

19.12.2010. Der umstrittene neoliberale niederländische Rechtspopulist Geert Wilders von der Partei für die Freiheit (PvdV) hat mit seinen Äußerungen bei einem Israel-Besuch scharf Position für die israelische Besatzung im Westjordanland bezogen. Wilders forderte weiteren Siedlungsbau der Israelis auf palästinensischem Land, begrüßte die Besatzung und forderte das benachbarte Jordanien auf, 2,5 Mio. Palästinenser aufzunehmen, während er sich im eigenen Land strikt gegen muslimische Zuwanderung ausspricht.

Kay Hanisch