Archive

Regierungsbildung in Libyen unter Waffengewalt erzwungen

Dutzende Tote und Verletzte in Libyen
Tripolis 10. Januar 2015 – (IRIB)

Gewalttätige Auseinandersetzungen zwischen libyscher Armee und Milizen haben neun Tote und 15 Verletzte hinterlassen.

Laut Asharq Al-Awsat sagte ein Kommandant der bewaffneten Gruppe Mujahidin-Rat am Samstag in der Stadt Darna: „Bei den Auseinandersetzungen mit den Kämpfern der Chalifa Haftar in einem Gebiet in Darna kamen fünf Soldaten ums Leben.“ Seinen Angaben zufolge starben insgesamt 15 Menschen. Die Uno berichtete heute über die Zustimmung der Konfliktparteien in Libyen zu einer neuen Verhandlungsrunde mit dem Ziel der Krisenlösung in diesem Land. Die schweren Konflikte in Libyen in der Zeit seit dem Sturz von Diktator Muammar al-Gaddafi sind beispiellos.

Libyen fordert internationale Unterstützung im Kampf gegen den Terrorismus

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türkische IS-Schergen verschleppen syrische Fabriken und erbeuten 30 Milliarden $ / USA hilft mit 100 Spezialausbildern

Irak: Fünf Massengräber in Mossul entdeckt

Mossul 8. Januar 2015 –  (dpa/IRIB)

Laut Angaben irakischer Augenzeugen sind fünf Massengräber in der nordirakischen Stadt Mossul gefunden worden.

Einwohner aus dem Süden und Westen der Stadt berichteten  der Deutschen Presse-Agentur am Mittwoch, in den Massengräbern lägen die Überreste von mehr als 300 Menschen, darunter auch Frauen und Kinder.

Im Juni 2014 eroberten die IS-Terrorgruppe einige Regionen im Nordirak. Seitdem sind mehrfach Massengräber entdeckt worden. Vor rund einer Woche fanden kurdische Peschmerga-Kämpfer nahe dem Sindschar-Gebirge neun Massengräber mit Überresten von Jesiden.

Bericht: 50 Mio. Minen im Irak

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Libyen beschießt griechischen Ölschmuggeltanker im Kampf um staatliche Souveränität – 2 Tote

Die UNO warnt vor Eskalation zum Bürgerkrieg in Libyen

Die Lage in Libyen ist chaotisch. Foto: Stringer. (Quelle: dpa)Die Lage in Libyen ist chaotisch. Foto: Stringer. (Quelle: dpa)

New York 29. Dezember 2014 (IRIB News)

Der UN-Beauftragte für Angelegenheiten Libyens hat heute vor einer Eskalation der gewalttätigen Auseinandersetzungen in Libyen zu einem regelrechten Bürgerkrieg gewarnt.

Einige Stellungen der Aufständischen in der Stadt Misrata seien gestern zur Vergeltung von Rebellenangriffen auf die Stadt al-Sidra von Kampfflugzeugen der Armee angegriffen worden. In al-Sidra befindet sich das größte libysche Terminal für den Öl-Export. Die Angriffe hatten einen Brand verursacht, bei dem 850.000 Barrel Öl explodierten.

Die UNO hat alle Kriegsseiten aufgefordert, die Gewalttaten, die das Land ins Chaos treiben, einzustellen.

Libyen war noch 2010 mit einer täglichen Fördermenge von 1,59 Millionen Barrel der größte  Ölproduzent Afrikas. Mittlerweile ist die libysche Ölförderung auf 352.000 Barrel täglich gesunken.

Libyen: Einreiseverbot für Palästinenser, Syrer und Sudanesen

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Türkei legt im Grenzgebiet zu Syrien Minen gegen Flüchtlinge aus

USA: IS betreibt Ausbildungslager im Osten Libyens

Die Terror-Organisation Islamischer Staat ist offenbar auch in Nordafrika aktiv. (Quelle: AP/dpa)Die Terror-Organisation Islamischer Staat ist offenbar auch in Nordafrika aktiv. (Quelle: AP/dpa)

Washington 4. Dezember 2014 (Press TV/IRIB)

Ein hohes Militär in den USA hat  von Ausbildungscamps der Terrorgruppe IS im Osten Libyens berichtet.

Afrika-Kommandant der US-Armee, General David Rodriguez, teilte dies am Mittwoch im Pentagon mit. Dort werden zurzeit Hunderte Terroristen ausgebildet. Bislang seien keine Luftschläge gegen den IS in diesen Regionen geplant. Dennoch beobachten die USA die Lage und werden abwarten, ob diese Aktivitäten unvermindert weitergehen. IS-Terroristen wurden zunächst 2012 in Jordanien von der CIA ausgebildet, um die syrische Regierung zu destabilisieren, heute hat die Terrorgruppe weite Teile von Syrien und Irak unter Kontrolle. Rodriguez sagte: Der IS will seine Aktivitäten in Libyen ausweiten.

Libyen: 400 Tote in Bengasi innerhalb eines Monats

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Geheimdienst-Gang-Bang IS oxidiert weiter rum

IS-Terroristen in Libyen einmarschiert

Vormarsch des "Islamischen Staats" IS-Terror greift auf Libyen überVormarsch des „Islamischen Staats“ IS-Terror greift auf Libyen über

Darna 24. November 2014 (Press TV/IRIB)

IS-Terroristen haben im Osten Libyens eine Stadt besetzt und ihre Flagge über die Dächer dieser Stadt gehisst.

Laut Montagsbericht des Nachrichtensenders  „Press TV“  unter Berufung auf einen CNN-Bericht besetzten  die Kämpfer der Terrorgruppe „Islamischer Staat“ (IS) die Stadt Darna  und die Sporthalle der Stadt, die sie  für  Hinrichtungen nutzen wollen.

Die 100.000 Einwohner große Stadt liegt in der Nähe der Grenze zu Ägypten und ist nur 300 km von den Südküsten Europas entfernt.

Der IS-Zweig in Darna soll 800 Mann stark sein, die mehrere Lager in der Umgebung der Stadt errichtet hat. Weiterhin sollen die Kämpfer größere Zentren in der Nähe der Region al-Dschabal al-Achdar zur Ausbildung  ihrer Männer  nutzen.

Der IS kontrolliert die Stadt   sowie  den lokalen  Radiosender.

Libyschen Quellen zufolge nutzen die IS-Terroristen die politisch instabile Lage im Land aus, und wollen ihre Präsenz in der Küstenregion und in Richtung Westen erweitern. Seit dem Sturz des gestürzten Diktators, Muammar al-Gaddafi, im Jahre 2011, ist Libyen mit Krisen und politischer Instabilität konfrontiert.

Irak: Zwei Städte in der Provinz Diala gesäubert/ über 150 Mitglieder des IS getötet

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Syrien & IRAN erheben schwere Vorwürfe gegen Türkei & IS-Rael wegen Terrorförderung

1.000.000 Menschen im Irak bereit, gegen die IS-Terroristen zu kämpfen

1.000.000 Menschen im Irak bereit, gegen die IS-Terroristen zu kämpfen

Bagdad 4. November 2014 (IRIB)

Die Zahl der Freiwilligen , die am Kampf gegen die IS-Terroristen teilnehmen wollen, ist nach gestrigen Angaben des   irakischen Ministerpräsidenten Haidar al-Abadi auf eine Millionen gestiegen.

Abadi wies darauf hin, dass sich immer mehr  junge Menschen der Armee anschließen möchten, um gegen die IS  zu kämpfen,  fügte jedoch hinzu: „Wir können nur eine kleine Anzahl dieser Freiwilligen in die Armee aufnehmen.“

Er betonte, dass die jüngsten Erfolge gegenüber den Terroristen der Koordination zwischen den Sicherheitskräften, der irakischen Luftwaffe und den freiwilligen Kämpfern zu verdanken ist.

Irak: 200 Geiseln von IS freigekauft

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Katar versorgt libysche Milizen mit Waffen im Kampf gegen Armee

36 Tote bei Gefechten in Bengasi

Tote bei Gefechten in LibyenTote bei Gefechten in Libyen

Bengasi 2. November 2014 (IRIB)

Bei Gefechten zwischen Armee, die von Einheiten von General Haftar unterstützt werden, und extremistischen Milizen in Bengasi sind in den letzten zwei Tagen 36 Menschen ums Leben gekommen. Weiterlesen

Vereinigte Arabische Emirate & Ägypten verabreden Militäreinsatz in Lybien

Bodenangriff Ägyptens gegen Libyen wird wahrscheinlicher

Ägyptens Armee vor einem GefängnisÄgyptens Armee vor einem Gefängnis

Kairo/Tripolis 19. September 2014 (ettelaat/IRIB)

Ägyptische Streitkräfte planen Medienberichten zufolge eine Großoffensive gegen bewaffnete Gegner von Khalifa Haftar.

Middle East Monitor schrieb, der ägyptische Militäreinsatz umfasst eine Bodenoffensive im Osten Libyens, die von den Vereinigten Arabischen Emiraten finanziert wird. Dieser Plan entstand nach der Reise des libyschen Ministerpräsidenten Abdullah al-Thani in die VA. Der Kronprinz von Abu Dhabi, Scheich Mohammad bin Zayed hat die Finanzierung des Einsatzes und gleichzeitige Luftangriffe übernommen. Unterdessen haben heftige Kämpfe zwischen extremistischen Gruppen und Armee in der Nähe des Flughafens von Bengasi neun  Soldaten das Leben gekostet, 30 weitere wurden verletzt. ES wird gesagt, dass bewaffnete Terrorgruppen versucht haben, den Militär- und Zivilflughafen von Bengasi unter ihre Kontrolle zu bringen.

250.000 Lyber auf der Flucht vor blutigem Machtkampf ausländischer Interessen

Libyens Generalstabschef reist nach Ägypten

Libyens Generalstabschef reist nach Ägypten

Kairo 6. September 2014 (IRIB)

Libyens Generalstabschef, der Zweisternegeneral, Abdul Razzaq Nazuri, ist zum zweiten Mal innerhalb  einer Woche nach Kairo gereist.

Geplant sind Gespräche über die sicherheitstechnischen Entwicklungen in  Libyen.

Asharq al-Awsat berichtet  unter Berufung auf informierte Quellen , dass sich der libysche General   mit dem Verteidigungsminister und den ägyptischen Armeebefehlshaber treffen, und den Wiederaufbau der libyschen Armee zur Bekämpfung der Extremisten erörtern werde.

Der Sohn des entmacheten und ermordeten Machthabers  Muamar al-Gaddafis gab in einer Videobotschaft an, dass die Vereinigten Arabischen Emirate ihm den Vorschlag unterbreiteten, Saif-alislam Gaddafi wieder an die Macht zu setzen, doch danach planten sie, Khalifah Haftar an die Macht zu bringen. Eine UN-Delegation und das HRW-Büro in Libyen teilten in einem Bericht mit, dass seit Wiederaufflammen  der schweren Kämpfe in Tripolis  und Bengazi, ca. 250.000 Personen aus diesen Städten geflüchtet seien.

Protest gegen militärische Intervention: libysche Demonstranten verbrennen ägyptische Flagge

Libysche Demonstranten verbrennen ägyptische Flagge

Tripolis 30. August 2014 (Tasnim/IRIB)

Tausende Libyer sind am Freitag in der Hauptstadt auf die Straße gegangen, um gegen die militärische Intervention der Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) und Ägyptens in Libyen zu protestieren.

Einem Bericht der französischen Nachrichtenagentur AFP zufolge haben heute Tausende Bürger bei ihrer Kundgebung in den Straßen von Tripolis ihre Unterstützung der Koalition „Fajr Libya“ zum Ausdruck gebracht, sie verurteilten den militärischen Eingriff der VAE und Ägyptens in dieses Landes. Die Protestierenden riefen bei dieser Demonstration, die im al-Thawra Platz (dem ehemaligen al-Khdra Platz) im Zentrum von Tripolis stattfand, Parolen gegen den ägyptischen Präsidenten Abd al-Fattah as-Sisi und Regierungsvertreter der VAE. Die Demonstranten verbrannten die Flaggen dieser beiden Staaten. Ein Redner sagte, dass die VAE und Ägypten gegen die libyschen Revolutionäre vorgehen. Die Koalition „Fajr Libya“, die aus Misrata-Millizen besteht und von der katarischen Regierung unterstütz wird, wirft den Vereinigten Arabischen Emiraten und Ägypten vor, Luftangriffe auf Tripolis geflogen zu haben. Vor rund einer Woche eroberte die „Fajr Libya“ den Flughafen von Tripolis.

Anschlag auf Ghadaffi

Wichtige Spuren des Anschlags verwischt: Erst sieben Jahre nach

Im Juni 1980 schossen NATO-Jäger eine Maschine der italienischen Itavia ab

Wichtige Spuren des Anschlags verwischt: Erst sieben Jahre nach dem Abschuß wurde das Wrack der DC 9 gehoben – Foto: dpa

16.08.2014 – Gerhard Feldbauer – Junge Welt

Am 17. Juli dieses Jahres gegen 16:20 Uhr Ortszeit stürzte die Maschine des Malaysia-Airlines-Flugs 17 in der Nähe der Stadt Tores in der Ostukraine ab. Alle 298 Insassen, darunter 80 Kinder und die 15köpfige Crew, kamen ums Leben. Bis zum heutigen Tag ist die Absturzursache nicht geklärt, ein Abschuß darf aber angenommen werden. Ohne Beweise vorlegen zu können, machte eine in Gang gesetzte westliche Propagandamaschinerie die Aufständischen im Donbass und indirekt die russische Regierung für die Katastrophe verantwortlich.

Der Absturz läßt an den Itavia-Flug 870 denken. Es gilt als relativ sicher, daß die italienische Maschine damals von einem NATO-Jet abgeschossen worden ist. – zum Weiterlesen

Libyen: nur 630.000 Bürger beteiligen sich an Parlamentswahl

26. Juni 2014 Tripolis (IRIB/APA)

Bei der Parlamentswahl in Libyen hat es nach offiziellen Angaben eine äußerst niedrige Beteiligung gegeben.

Wie die Wahlkommission mitteilte, gaben Schätzungen zufolge 630.000 Menschen die Stimme ab. Wahlberechtigt waren mehr als fünf Mal so viele. Es hatten sich aber ohnehin nur 1,5 Millionen Personen registriert.

Die Wahl des neuen Parlaments wurde von der Furcht vor Attentaten vor allem im Osten des Landes überschattet. In Benghazi wurden nach Angaben von Ärzten drei Soldaten bei Gefechten mit bewaffneten Anti-Regierungsgruppen getötet. Sieben weitere Militärs seien verletzt worden. Nach Angaben aus Sicherheitskreisen hatten die Milizen im Süden der Stadt einen Armeekonvoi attackiert.

In Libyen hat sich die Lage seit dem Sturz von Machthaber Gaddafi vor knapp drei Jahren nicht wieder beruhigt.

Generalmajor Khalifa Haftar setzt Luftangriffe auf Bengasi fort

Feuerwehrmänner nach einer Explosion in Tripolis (Archiv).Feuerwehrmänner nach einer Explosion in Tripolis (Archiv) – Tripolis 29. Mai 2014 (IRIB)

Nach Angaben lokaler Medien griffen Kampfflugzeuge am Mittwoch Stützpunkte von Milizen in der östlichen Stadt Benghazi (Bengasi) an.

Erst am Dienstag hat Washington wegen der schlechten Sicherheitslage alle US-Bürger aufgefordert, Libyen sofort zu verlassen.

Hinter der Attacken steckt laut Medienberichten der abtrünnige libysche Generalmajor Khalifa Haftar. Vor knapp zwei Wochen startete er in dem nordafrikanischen Land eine eigenmächtige Militäroffensive gegen islamische Brigaden. Schon damals griffen seine Soldaten Milizen in Benghazi an. Eine mit ihm verbündete Brigade stürmte zudem das Parlament in Tripolis. Allein an jenem Wochenende kamen bei den Gefechten mindestens 75 Menschen ums Leben.

Obwohl drei Jahre seit dem Sturz des Regimes von Muammar Al-Gaddafi vergangen sind, herrscht immer noch Unruhe in Libyen. Trotz der Bemühungen der Zentralregierung um Wiederherstellung der Sicherheit, ist es bisher nicht gelungen, die Rebellen zu entwaffnen. Tausende Libyier haben vor kurzem in verschiedenen Städten des Landes gegen die mangelnde Sicherheit protestiert.

Militärputsch in Libyen – tausende Befürworter demonstrieren in Tripolis

24. Mai 2014 Tripolis (IRIB)

Tausende Anhänger von General Khalifa Haftar, einem ehemaligen General der libyschen Armee, haben sich auf dem zentralen Platz von Tripolis versammelt, um seine Aktivitäten gegen den Terrorismus zu unterstützen. Ungeachtet des bekanntgegebenen Datums für Neuwahlen, richteten die Demonstanten ihre Parolen gegen den Nationalkongress.

General Haftar begann letzte Woche in Bengasi im Osten Libyens mit seinen antiterroristischen Einsätzen. Er bezeichnet sich selbst als den Befehlshaber der libyschen Armee und gab vergangenen Freitag an, dass er das Land von Terroristen und Gewalt befreien werde. Zugleich setzt er den Nationalkongress unter Druck, um seine Forderung zur Gründung eines Präsidentenrates für einen Machtwechsel durchzusetzen. Dazu müßte zunächst der Nationalkongress aufgelöst werden.

Militärputsch in Libyen! 75 Tote NATO-Getreue in Bengasi! Parlament in Tripolis gestürmt!

Foto © APFoto © AP – 19. Mai 2014 Tripolis (derStandard/IRIB)

Die blutigen Unruhen in Bengasi mit mindestens 75 Toten haben am späten Sonntagabend auch Libyens Hauptstadt Tripolis erfasst.

Dort stürmten Bewaffnete das Parlament, später entbrannten in der Stadt heftige Schießereien, in deren Verlauf nach Angaben der Behörden mindestens zwei Menschen starben und 66 weitere verletzt wurden, berichtete der Sender CNN.  Weiterlesen

Libyscher Geheimdienstchef bei Attentat getötet

(Symbolfoto) 8. Mai 2014Tripolis (orf/IRIB) – (Symbolfoto)

Unbekannte haben in Bengasi den Geheimdienstchef von Ostlibyen ermordet.

Das libysche Nachrichtenportal „al-Wasat“ berichtete, Oberst Ibrahim al-Senussi sei heute am Steuer seines Autos erschossen worden. In den vergangenen drei Jahren sind in der östlichen Hafenstadt Bengasi Dutzende Angehörige der Sicherheitskräfte Attentaten zum Opfer gefallen.

Libyen im Widerstand gegen die terroristische NATO-Besatzung!

(Die Meldungen ohne Autoren- oder Quellenangabe verfasste Kay Hanisch)

Mehrere Botschaften in Libyen geschlossen

Mehrere  Botschaften in Libyen geschlossen

19. April 2014 – Tripolis (Pars News/Irib)

Mehrere  Botschaften unter anderem die der arabischen Länder haben  diplomatischen Kreisen zufolge ihre Dienste in Tripolis  wegen der mangelnden Sicherheit eingestellt.
 Ausländische Diplomaten in Libyen verließen  wegen des Anstiegs der Gewalt und der mangelnden  Sicherheit die Hauptstadt  Tripolis, hieß es dazu weiter.  Angriff  Bewaffneten auf die portugiesische Botschaft  am  Freitag und Verletzung eines Sicherheitspolizisten sowie Entführung des jordanischen Botschafters waren offenbar Grund für diese Entscheidung. Bewaffnete entführten einen Mitarbeiter der tunesischen Botschaft in Libyen. Bislang liegt kein Bericht über sein Schicksal vor.

Rebellen besetzen Großbritanniens und Kanadas Konsulate in Libyen

Tripolis29. Nov. 2013 – Tripolis – Foto: Flickr.com/Bryn Pinzgauer/cc-by

STIMME RUSSLANDS Die Botschaften von Großbritannien und Kanada in Tripolis haben ihre Arbeit aus Sicherheitsgründen eingestellt.

Das Gebäude in der libyschen Hauptstadt, in dem sich die Konsulatsabteilungen zweier Länder befinden, wird Medien zufolge zurzeit von illegitimen bewaffneten Gruppierungen kontrolliert.

Am Donnerstag forderte die einflussreiche Bewegung „Einsatzzentrale libyscher Revolutionäre“ den Rücktritt der Regierung mit Ali Seidan an der Spitze und die Bildung eines Krisenübergangskabinetts.

Neun Tote bei Gefecht zwischen Armee und Miliz in Bengasi

Ein Armee-Anhänger am Montag in Benghazi. 25. Nov. 2013 – Ein Armee-Anhänger am Montag in Benghazi – Bengasi (dpa/IRIB)

Bei einem mehrstündigen Gefecht zwischen Soldaten und Milizen sind in Libyen neun Menschen getötet worden.

Das berichteten lokale Medien unter Berufung auf das Innenministerium. Die Zahl der Verletzten wurde mit 49 angegeben. Die Sicherheitskräfte forderten die Bewohner der östlichen Hafenstadt Bengasi am Montagmorgen auf, ihre Häuser nicht zu verlassen. Die staatliche Nachrichtenagentur Lana meldete, mehrere «Revolutionäre» aus Bengasi hätten zu den Waffen gegriffen, um die Armee zu unterstützen. Bis zum Mittag hatte sich die Lage wieder beruhigt. In Tripolis hieß es, die Kämpfe zwischen Angehörigen einer Spezialeinheit der Armee und Kämpfern der Miliz Ansar al-Scharia hätten in der Nacht begonnen, nachdem sich die Miliz geweigert habe, ihre Stützpunkte den regulären Truppen zu übergeben. Die Miliz war während des Aufstandes gegen Ex-Diktator Muammar al-Gaddafi als Revolutionsbrigade 2011 gegründet worden. Die Entwaffnung der Milizen ist bislang die größte Hürde für die Übergangsregierung von Ministerpräsident Ali Seidan.

Vier Verletzte bei Explosion in Tripoli Weiterlesen

Libyen: jordanischer Botschafter entführt

15. April 2014Tripolis (dradio/zentralplus.ch/Irib)

Der jordanische Botschafter in Libyen ist am Dienstag von Unbekannten entführt worden.

Ein Sprecher des libyschen Außenministeriums sagte der Nachrichtenagentur AFP, vermummte Täter in zwei Autos hätten den Konvoi von Fawas al-Itan heute früh in der Hauptstadt Tripolis angegriffen und den Diplomaten verschleppt.

Das jordanische Aussenministerium bestätigte die Entführung. Die Unbekannten hätten das Auto des Diplomaten beschossen und ihn gezwungen auszusteigen, der Fahrer sei verletzt worden.

Libyen laut UN-Bericht zum Hauptumschlagplatz des illegalen Waffenhandel mutiert

Ein desertierter libyscher Soldat erklärt Aufständischen den Gebrauch einer SAM-7-Rakete. Ein desertierter libyscher Soldat erklärt Aufständischen den Gebrauch einer SAM-7-Rakete.

13. März 2014New York (dradio.de/Irib)

Seit dem Sturz von Machthaber Gaddafi ist Libyen zu einer der Hauptquellen für illegale Waffenlieferungen geworden.
Das geht aus einem Experten-Bericht an den UNO-Sicherheitsrat hervor. Darin heißt es, Waffen aus Libyen seien in zahlreichen Konfliktgebieten zu finden und trügen maßgeblich zur Destabilisierung bei. Dokumentiert wurde etwa die Lieferung von schultergestützten Luftabwehrraketen an terroristische Organisationen in Mali und Tunesien sowie an Gruppen im Tschad und im Libanon. Versuche Libyens und anderer Länder, die Waffen sicherzustellen, hätten bislang nicht zum Erfolg geführt.

Libysche Aufständische verkaufen Öl an Nordkorea

Libysche Aufständische verkaufen Öl an Nordkorea

STIMME RUSSLANDS Libysche Aufständische haben angefangen, Nordkorea Erdöl zu liefern. Wie die Separatisten mitteilten, befindet sich im von ihnen kontrollierten Hafen Es-Sider im Süden des Landes das nordkoreanische Tankschiff Morning Glory, der die Ladung der Ölprodukte erwartet.

Die offiziellen libyschen Behörden bestätigten, dass Morning Glory im Hafen angekommen ist. Pjöngjang hat das Geschäft mit den libyschen Separatisten vorerst nicht kommentiert.

Tripolis hält den Ölhandel seitens der Rebellen für illegitim.

 

Können Menschen fliegen? NATOürlich alles eine Frage der Sprengkraft.

Aus Flugverbot wird, NATerrOr!

Die Nato beim Völkermord in Libyen!

(Die Meldungen ohne Quellen- und Autorenangabe verfasste Kay Hanisch)

Niger liefert Gaddafi-Sohn Saadi an Libyen aus

Niger liefert Gaddafi-Sohn Saadi an Libyen aus

STIMME RUSSLANDS Niger hat den dritten Sohn des ehemaligen Diktators Muammar al-Gaddafi, Saadi, an Libyen ausgeliefert. Dies teilte am Donnerstag die libysche Regierung mit.

„Die libysche Regierung hat heute Saadi Gaddafi bekommen. Er ist in Tripolis eingetroffen“, heiß es in einer Regierungsmitteilung.

Saadi Gaddafi war Spieler bei den italienischen Fußball-Klubs Perugia und Udinese und Oberst der libyschen Armee; 2011 war er nach der Entmachtung und Ermordung seines Vaters nach Niger geflüchtet.

Warfalla-Anführer endlich frei

Muhammad Al-Bargouty10. Dez. 2013 – erschienen bei Mathaba – gefunden auf Julius-Hensel-Blog – Übersetzung John Schacher

Scheich Muhammad Al-Bargouty, der charismatische Führer des Stammes der Warfalla, wurde von seinen Entführern freigegeben, nachdem er seit 2011 in einem Geheimgefängnis in der Stadt Zawia gefangen gehalten worden war.

Der Scheich wurde nach 2 Jahren Gefangenschaft freigelassen, weil kein Prozess gegen ihn zustande kam und er kein Verbrechen begangen hatte. Sein einziges “Verbrechen” war loyal zu seinem Land und der legitimen Jamahiriya, dem demokratischen libyschen Regierungssystem geblieben zu sein, die vom massiven NATO-Luftkrieg gestürzt wurde, welcher fast das gesamte Jahr 2011 hindurch gedauert hatte.

Al-Bargouti bewies zusammen mit seinem Stamm die ehrenhaften Werte von Adel und Mut, hat nie Verrat an der Jamahiriya begangen und immer erklärt, dass die “17. Februar”-Verschwörung eine Fake-Revolution und in Wirklichkeit ein Staatsstreich durch die ehemaligen Kolonialmächte in Libyen war: Frankreich und Großbritannien, unterstützt von Italien und den USA.

bani walid flaggenfeuerDiese ehemaligen Kolonialmächte zerstörten die libysche Dschamahirija zusammen mit ihren phänomenalen Erfolgen im wirtschaftlichen, sozialen, spirituellen und materiellen Bereich sowie bei Demokratie und Menschenrechten. Dabei wurden nicht nur arabische Sklaven – vor allem aus Katar – verwendet, sondern auch Verräter aus anderen arabischen Ländern, viele rekrutiert in Frankreich.

Seine Freilassung wurde in Bani Walid, der Hauptstadt des Warfalla-Stammes, die loyal zu den Prinzipien, der Ethik sowie den moralischen Werten und Idealen der libyschen Jamahiriya bleibt, gebührend gefeiert.

Libyen führt die Scharia ein: Damit werden die Spannung im Land vermutlich weiter eskalieren. Erst vor einigen Tagen gab es einen Anschlag gegen die Moschee des Ottomanen-Führers Murad Agha in Tajura. (Foto: dpa)Libyen führt die Scharia ein: Damit werden die Spannung im Land vermutlich weiter eskalieren. Erst vor einigen Tagen gab es einen Anschlag gegen die Moschee des Ottomanen-Führers Murad Agha in Tajura. (Foto: dpa)

Kolonialpolitik – Islamisten profitieren von Nato-Bomben

Islamismus nach Nato-Bomben: Libyen führt die Scharia ein

Nachdem der Westen den Diktator Gaddafi vertrieben hat, wird Libyen zur islamistischen Republik. Die EU bildet die Soldaten aus. Die Politik der globalen Einmischung bringt giftige Früchte hervor.

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Zahl der Toten bei Explosion in Munitionsdepot in Libyen auf über 40 gestiegen Weiterlesen

Aua: 640 Verletzte während Feier zum Geburtstag des Propheten Mohammed in Libyen

Libyen: 640 Verletzte während Feier zum Geburtstag des Propheten Mohammed

STIMME RUSSLANDS Hunderte Menschen haben sich während einer Feier zum Geburtstag des Propheten Mohammed in der libyschen Hauptstadt Tripolis Verbrennungen und Verletzungen unterschiedlichen Schweregrades zugezogen.

In Tripolis Krankenhäuser wurden mehr als 640 Personen eingeliefert, die sich durch unvorsichtige Verwendung von Feuerwerkskörpern verletzt hatten. Einigen der Verwundeten mussten Finger amputiert werden.

Laut der libyschen Tradition wird Mohammeds Geburtstag im großen Stil gefeiert, die Feiern dauern mehr als einen Tag, während der Festlichkeiten werden aktiv Feuerwerkskörper und andere Pyrotechnik  verwendet.

Während der Herrschaft von Muammar Gaddafi war die Einfuhr von besonders leistungsfähigen Raketen und Feuerwerkskörpern ins Land verboten, deshalb hatte es weniger Verletzungen bei den Feiern gegeben.

 

 

Sicherung des Öls – EU bildet Militärs in Libyen aus

Die Staaten der EU geben Milliarden in Libyen aus, um das Land nach dem Bürgerkrieg von 2010 stabil zu halten. Davon profitieren die Rüstungskonzerne. Die Sicherheitslage bleibt angespannt. (Foto: dpa)Die Staaten der EU geben Milliarden in Libyen aus, um das Land nach dem Bürgerkrieg von 2010 stabil zu halten. Davon profitieren die Rüstungskonzerne. Die Sicherheitslage bleibt angespannt. (Foto: dpa)

Aufrüstung – Mit Steuergeldern

Offiziell hilft die EU bei der Ausbildung der zivilen libyschen Sicherheitskräfte. Tatsächlich baut sie in Libyen mit europäischen Steuergeldern eine Armee auf. Das Land muss unter Kontrolle gehalten werden, damit das libysche Öl fließen kann. Mit den Öl-Einnahmen werden internationale Konzerne bezahlt.

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Balkanisierung Libyens erfolgreich abgeschlossen

libyen drei Balkanisierung Libyens erfolgreich abgeschlossenDer Zerfall von Libyen

15. November 2013Politaia – von Polina Lavrentieva

Im Sommer 2011 hat Thierry Meyssan behauptet, dass es keinen arabischen Frühling in Libyen gegeben habe, dass die Bevölkerung sich nicht gegen Muammar al-Gaddafi erhoben, sondern dass der Westen mit der separatistischen Bewegung von Kyrenaika gespielt habe. Zwei Jahre später ist es nun soweit: Tripolis hat die Kontrolle über Kyrenaika und Fezzãn verloren, wie die Sondergesandten der Vereinten Nationen festgestellt haben. Die Reichtümer des Landes sind jetzt ausschließlich in Händen von Verbrecherbanden und  von US-Multis.

Der Prozess des Zerfalls von Libyen seit der Ermordung von Muammar al-Gaddafi kann nicht beendet werden. Ein neuer Bericht der UNO belegt es: auf Grund der Trennung in Provinzen innerhalb des „vom Diktator befreiten“ Libyen ereignen sich zügige Hinrichtungen, massive politische Unterdrückung und Folter.

 Nach den gemeinsamen Berichten der Unterstützungs-Mission der Vereinten Nationen in Libyen (MANUL) [1] und des Hohen Kommissars für Menschenrechte der UNO, starben etwa 27 Menschen im Gefängnis des Landes allein am Ende des Jahres 2011 [2]. 8.000 Menschen werden festgehalten. Sie wurden im Jahr 2011 als „Anhänger von Gaddafi“ ins Gefängnis gesteckt. Die meisten von ihnen waren nicht einmal offiziell Gegenstand einer Ermittlung und niemand weiß, wie lange sie hinter Schloss und Riegel bleiben werden, da das Rechtssystem fast nicht mehr funktioniert.

Die New York Times weist darauf hin, dass die Leute jetzt aus religiösen oder ethnischen Gründen eingesperrt würden, oder wenn sie verdächtigt würden, gegenüber der “Demokratie” nicht loyal zu sein. Gefangene, mit denen die UN-Inspektoren sprechen konnten, haben berichtet, dass sie geschlagen und durch Feuer und Hunger in den Gefängnissen gefoltert würden.

Im April dieses Jahres wurde in Libyen ein Gesetz verabschiedet, das Folter verbietet und Entführung verurteilt. Aber es hat keine effektive Tragweite. Dies ist jedoch nur ein Teil des Bildes vom Zerfall des libyschen Staates. Regionen ziehen sich allmählich zurück, wie wir es in diesen Spalten vor zwei Jahren vorausgesagt haben. Und es geschieht auch nicht ohne Blutvergießen.

So hat der Fezzãn am 27. September seine Unabhängigkeit erklärt, oder zumindest seine volle Autonomie [3]; die Stammesführer haben es „wegen der schlechten Arbeit des Kongresses“ so beschlossen. Im Juni war es die [ölreiche] Region Kyrenaika [4], die sich ihre Freiheit wiedernahm. Von den drei historischen Regionen, gehört nur Tripolitanien immer noch zu Libyen. Vorerst gibt es aber keine Kraft, um diese drei historischen Staaten wieder zu vereinen, die das Libyen seit 1951 bildeten.

[1] Site Internet de la Manul auf Englisch und Arabisch.

[2] “Torture and Deaths in Detention in Libya”, Unismil Report, Oktober 2013.

[3] « Libye “nouvelle” : la région de Fezzan proclame son indépendance », Irib, 27. September 2013.

[4] « Ливии официально больше нет. Восток объявил “нефтяное государство” » (Libyen besteht offiziell nicht mehr, der Osten erklärt sich zum Petro-Staat), Odnako, 7. März 2012.

 Übersetzung
Horst Frohlich

Quelle
Odnako (Russland)
Wochenzeitschrift für allgemeine Nachrichten. Chefredakteur: Mikhail Leontief.

http://www.voltairenet.org/article180645.html

Libysche Ex-Rebellen: Regierungschef „festgenommen“

AFPSeidan laut Kabinett an unbekannten Ort verschleppt

Libyens Ministerpräsident Ali Seidan ist nach Regierungsangaben an einen unbekannten Ort verschleppt worden. Der langjährige Gegner von Ex-Machthaber al-Gaddafi war vor einem Jahr zum Regierungschef gewählt worden

AFP – Libyens Ministerpräsident Ali Seidan ist nach Regierungsangaben an einen unbekannten Ort verschleppt worden. Der langjährige Gegner von Ex-Machthaber al-Gaddafi war vor einem Jahr zum Regierungschef gewählt worden

Eine Gruppe ehemaliger libyscher Rebellen hat erklärt, Regierungschef Ali Seidan „auf Anordnung der Staatsanwaltschaft festgenommen“ zu haben. Die Festnahme des Ministerpräsidenten in der Hauptstadt Tripolis sei gemäß dem libyschen Strafgesetz erfolgt, erklärte die Gruppe namens Operationszelle von Revolutionären auf ihrer Facebook-Seite. Demnach muss sich Seidan wegen „Verbrechen und Delikten zum Schaden des Staates und zum Schaden der Sicherheit des Staates“ verantworten. Die Zelle untersteht theoretisch den libyschen Ministerien für Verteidigung und Inneres.

Das libysche Kabinett erklärte dagegen auf seiner Facebook-Seite, über eine Aufhebung der Immunität oder einen Haftbefehl sei ihm nichts bekannt. Zuvor hatte die Regierung mitgeteilt, Seidan sei „an einen unbekannten Ort verschleppt“ worden.

Seit dem Sturz und Tod des langjährigen Machthabers Muammar al-Gaddafi im Oktober 2011 kommt Libyen nicht zur Ruhe. Zahlreiche frühere Rebellenmilizen weigern sich, ihre Waffen abzugeben und versuchen mit Gewalt, ihren Forderungen Gehör zu verschaffen.

Am Samstag hatten US-Spezialkräfte in Tripolis den mutmaßlichen Al-Kaida-Planer Abu Anas al-Libi festgenommen und außer Landes gebracht. Die libysche Regierung hatte gegen die Kommandoaktion protestiert und erklärt, sie habe nichts davon gewusst. Die Operationszelle von Revolutionären hatte danach die „Beschädigung der Souveränität des Landes durch ausländische Geheimdienstorganisationen“ kritisiert.

Libyscher Regierungschef nach Entführung wieder frei Weiterlesen