Archive

24 Tote durch Polizeiübergriff auf Al-Quds-Demo in Nigeria

Bewaffnete Rebellen entführen Ehefrau des Vizepremiers von Kamerun

Archivfoto. Kamerunische Polizei

STIMME RUSSLANDS Bewaffnete Rebellen der terroristischen Organisation Boko Haram haben das Haus des Vizepremiers von Kamerun, Amadou Ali, in der Stadt Kolofata an der Grenze mit Nigeria überfallen und dessen Ehefrau sowie mehrere weitere Personen als Geisel genommen. Den Leibwächtern des Beamten ist es gelungen, ihn selbst in eine andere Stadt auszuführen.

Die islamische Gruppierung Boko Haram betätigt sich aktiv in Nigeria, wendet sich gegen das westliche Bildungsmodell und setzt sich für die Einführung der Scharia ein.

Im April 2014 hatten die bewaffneten Rebellen mehr als 270 nigerianische Schülerinnen entführt. Der Häuptling der Gruppierung schlug daraufhin vor, die Mädchen gegen alle verhafteten bewaffneten Kämpfer auszutauschen, doch die Landesregierung verzichtete darauf. Im Augenblick haben sich 57 Schülerinnen ihren Familien angeschlossen, während 219 immer noch Geiseln bleiben.

Sprecherin des iranischen Außenministeriums verurteilt Angriff auf Al-Quds-Demonstranten in Nigeria

Weiterlesen

Zentralafrika: Déby zieht die rote Linie

9.1.2012. Der tschadische Präsident Idriss Déby, dessen Truppen gemeinsam mit Kontingenten aus der Demokratischen Republik Kongo, Südafrika und Kamerun die schwache Armee der Zentralafrikanischen Republik (ZAR) gegen die Rebellenkoalition Seleka unterstützen, hat den Rebellen gedroht, ein Angriff auf die rund 75 km von der Hauptstadt Bangui entfernte Stadt Damara wäre das Verletzen einer „unüberschreitbaren roten Linie“ und würde zum Eingreifen der ausländischen Truppen führen. Derweil gibt es Demonstrationen gegen die Rebellen in den bereits von ihnen eroberten Gebieten, was darauf schließen läßt, daß die Regierung zwar unpopulär, aber die Rebellen dadurch nicht automatisch gleich beliebter sind. (Kay Hanisch)

Paul Biya wiedergewählt

28.10.2011. Der seit 1982 herrschende pro-französische gemäßigt-autoritäre Präsident Paul Biya hat die diesjährigen Präsidentschaftswahlen von Kamerun mit 78% der Stimmen gewonnen, während sein größter Herausforderer, der historische und langjährige Oppositionsführer John Fru Ndi von der Sozialdemokratischen Front auf nur 10,7% kam. Die Opposition kündigte Proteste wegen Wahlbetrug an.

Kay Hanisch