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Boko Haram erobert Nordosten Nigerias nach Vernichtung von Ort & internationalem Friedenscamp

Boko Haram nimmt eine Militärbasis in Nigeria ein

Dieses Bild eines Boko-Haram-Propagandavideos zeigt Sektenführer Abubakar Shekau. Im Hintergrund ist die Flagge der Terrorsekte zu sehen. Dieses Bild eines Boko-Haram-Propagandavideos zeigt Sektenführer Abubakar Shekau. Im Hintergrund ist die Flagge der Terrorsekte zu sehen.

Baga 5. Januar 2015 – (dpa/IRIB)

Die Terrorgruppe Boko Haram hat gestern eine Militärbasis in der Stadt Baga im Nordosten Nigerias erobert.

Der schon mehrmals von Boko Haram überfallene Ort sei niedergebrannt worden und die Bewohner ins Nachbarland Tschad geflohen, berichtete die Zeitung „Premium Times“ am Sonntag unter Berufung auf einen hochrangigen Sicherheitsbeamten. Es habe viele Todesopfer gegeben, hieß es.

Die Soldaten dieser Militärbasis gehörten zu einer multinationalen Truppe, die dort speziell zur Bekämpfung von Boko Haram stationiert gewesen sei. Neben Nigeria haben der Niger, Kamerun und der Tschad Soldaten in die Einheit entsandt. Baga war der letzte noch von der Zentralregierung kontrollierte Ort in der Region.

Seit 2009 sind bei Angriffen und Anschlägen von Boko-Haram-Terroristen in Nigeria Zehntausende Menschen getötet worden.

erneuter Terrorangriff in Nigeria – malische Terroristen gegen franzözische Geisel ausgetauscht

Islamisten greifen Dorf in Nigeria an

Islamisten greifen Dorf in Nigeria an

STIMME RUSSLANDS Mindestens 32 Menschen sind bei einem Islamistenangriff auf ein Dorf im Nordosten von Nigeria ums Leben gekommen. Wie RIA Novosti berichtet, wurden Dutzende Menschen als Geiseln genommen.

Der Vorfall ereignete sich am Sonntag. In Nigeria ist die radikale islamistische Gruppierung Boko Haram aktiv, deren Mitglieder gegen das westliche Bildungsmodell auftreten und die landesweite Einführung der Scharia anstreben.

Mali: al-Kaida-Häftlinge wurden gegen französische Geisel getauscht

Mali: al-Kaida-Häftlinge wurden gegen französische Geisel getauscht

Bamako 13. Dezember 2014 – (IRIB/greenpeace)

Wenige Tage nach der Freilassung eines in Mali von Terroristen entführten Franzosen hat die Regierung des westafrikanischen Landes einen Austausch mit vier al-Kaida-Anhängern zugegeben.

Sie wurden nach Angaben der Regierung in Bamako im Gegenzug für die Freilassung des Franzosen aus der Haft entlassen. Menschenrechtler forderten am Samstag, die Extremisten, die der Terrororganisation «Al Kaida im islamischen Maghreb» angehören, so schnell wie möglich wieder gefangen zu nehmen. Die Terroristen hatten Serge Lazarevic (50) gemeinsam mit einem anderen Franzosen im November 2011 entführt. Die andere Geisel war im vergangenen Jahr erschossen worden. Lazarevic, der am letzten Dienstag nach drei Jahren freikam, war die letzte französische Geisel in Mali. Malis Justizminister Mohamed Ali Bathily hatte am Freitag in einem Interview des Senders «France 24» den Austausch mit den vier Extremisten eingeräumt. «Ja, wir haben es getan und es war nicht das erste Mal», sagte er.

Nigeria: US-Militärausbildung in Nigeria wird eingestellt

Nigeria: US-Militärausbildung in Nigeria wird eingestellt

Abuja 2. Dezember 2014 (IRIB/AFP)

Die nigerianische Regierung hat beschlossen, die militärische Ausbildung ihre Soldaten durch die USA einzustellen.

Die US-Botschaft in der nigerianischen Hauptstadt Abuja teilte am gestrigen Montag mit, auf Verlangen der nigerianischen Regierung sei die Ausbildung von Soldaten dieses Landes durch US-Fachleute zur Bekämpfung der Terrorgruppe Boko Haram eingestellt worden. Die beiden ersten Phasen der Ausbildung von nigerianischen Soldaten waren im April und August abgeschlossen worden. Danach sollte eine dritte Phase folgen. Als jedoch die von den USA vorgelegten Informationen nicht zur Auffindung der im April 2014 von der Gruppe Boko Haram entführten 219 Gymnasiastinnen führten, betrübten sich die Beziehungen zwischen den USA und Nigeria.

Nigeria: Mehr als 120 Tote bei Anschlag auf Moschee

Chaos in Kona: Bei dem Anschlag auf die zentrale Moschee wurden Dutzende getötet und verletzt Chaos in Kona: Bei dem Anschlag auf die zentrale Moschee wurden Dutzende getötet und verletzt

Kona 29. November 2014 – (Irna/IRIB)

Bei einem verheerenden Sprengstoffanschlag auf die zentrale Moschee in der Stadt Kano im Norden von Nigeria sind am Freitag mehr als 120 Menschen getötet worden.

Zudem seien über 270 Menschen verletzt worden, berichtet die Nachrichtenagentur AFP unter Berufung auf die vorläufigen Zahlen der Rettungskräfte sowie lokale Medienberichte. Es werde befürchtet, dass die Zahl der Todesopfer noch steigen werde, weil sich viele der Verletzten in kritischem Zustand befänden. Das Freitagsgebet wurde von einem bekannten religiösen Führer gehalten der letzte Woche zum Kampf gegen die Extremistengruppe Boko Haram aufgerufen hatte.

Boko-Haram in Nigeria: seit 2009 mehr als 10.000 Menschen durch Anschläge getötet

Mindestens 40 Tote bei mutmaßlicher Boko-Haram-Attacke in Nigeria

Mindestens 40 Tote bei mutmaßlicher Boko-Haram-Attacke in Nigeria

STIMME RUSSLANDS In Nigeria sind bei einem mutmaßlichen Angriff der Extremistengruppe Boko Haram mehr als 40 Menschen getötet worden.

Nach übereinstimmenden Angaben von Behörden und Augenzeugen geschah die Attacke in einem Dorf im nördlichsten Bundesstaat Borno. Mindestens 50 Einwohner seien verletzt worden, zahlreiche weitere würden vermisst. – Die Islamisten wollen im Norden Nigerias mit Gewalt einen Gottesstaat durchsetzen. Bei Anschlägen auf Sicherheitskräfte, Behörden, Schulen und Kirchen wurden seit 2009 mehr als 10.000 Menschen getötet. Deutschlandfunk

Nigeria: Mindestens 47 Tote bei Bombenanschlag auf eine Schule

Menschenauflauf am Ort des Anschlags in Potiskum, Nigeria  |  © ap/dpaMenschenauflauf am Ort des Anschlags in Potiskum, Nigeria | © ap/dpa

Potiskum 10. November 2014 (AFP/IRIB)

Bei einem Anschlag auf eine Schule im Nordosten Nigerias sind am Montag 47 Schüler getötet worden. 72 weitere seien verletzt worden, teilten die örtlichen Rettungskräfte mit.
Der Vorfall ereignete sich in einer staatlichen Schule in Potiskum, der Hauptstadt des Bundesstaates Yobe. Noch hat sich niemand zu der Tat bekannt.

Die Explosion geschah, als die Schüler zu einer morgendlichen Ansprache des Schulleiters versammelt waren, berichtete ein Lehrer. Der Sprengsatz sei inmitten der Schülermenge explodiert. Ein Anwohner berichte von Blutlachen und umherliegenden Schuhen.

Die naturwissenschaftliche Schule „Potiskum Senior Science Secondary School“ ist ein Jungeninternat im Zentrum von Potiskum. Im selben Ort war vergangene Woche in einer anderen Schule eine Bombe explodiert. Dabei kamen 30 Menschen ums Leben. Die Behörden vermuten hinter den Anschlägen die Terrorgruppe Boko Haram.

Afrikaner werfen IKR raus – Indizien für künstliche „Ebola“-Verseuchung – Rassismus gefördert

dumme, von Propaganda erleuchtete, NATO-Nazis warten schon händeringend auf ihre Impfung – vielleicht ja doch keine schlechte Idee?

Mit den Worten „Geh weg, du steckst mich mit Ebola an“, attackierten Fahrgäste eine Afrikanerin in einem römischen Bus. (Foto: dpa)Mit den Worten „Geh weg, du steckst mich mit Ebola an“, attackierten Fahrgäste eine Afrikanerin in einem römischen Bus. (Foto: dpa)

Gesellschaft – Schwarzafrikaner unter Verdacht

Ebola-Hysterie schürt Rassismus: Afrikanerin aus Bus geprügelt

In Rom wurde eine junge Afrikanerin beschuldigt, Ebola zu haben. Passagiere in einem Bus gerieten in Panik und prügelten die Frau nieder, um sie zum Aussteigen zu bewegen. Die Angstmache um das Virus führt augenscheinlich zu einem Aufleben des Rassismus.

Liberia verhängt 3-tägige Ausgangssperre wegen Ebola-Seuche

Ebola-Epidemie: Liberia verhängt Ausgangssperre im Kampf gegen die Seuche

STIMME RUSSLANDS Trotz Kritik von Hilfsorganisationen verhängt Sierra Leone im Kampf gegen Ebola eine Ausgangssperre.

Von Freitag bis Sonntag müssen sechs Millionen Menschen zuhause bleiben – in dieser Zeit sollen Gesundheitsarbeiter die Bevölkerung über das Virus aufklären und mögliche Infizierte ausfindig machen. Unterdessen wird die erste infizierte Französin in Paris erwartet. Die freiwillige Mitarbeiterin der Organisation Ärzte ohne Grenzen hatte sich in Liberia angesteckt.

Die Elfenbeinküste versucht, sich mit einer groß angelegten Kampagne weiterhin Ebola-frei zu halten. Hygienemaßnahmen vor öffentlichen Gebäuden und drastische Quarantäneregelungen für Einreisende sind ein Teil der Maßnahme, spielerische Aufklärung ein anderer. In den Nachbarländern starben bisher über 2.400 Menschen an Ebola. Euronews

USA entsenden wegen Ebola 3000 Soldaten nach Afrika

Liberia entlässt Beamte auf Auslandsreise

STIMME RUSSLANDS Liberia hat im Kampf gegen die Ebola-Seuche zehn hochrangige Staatsdiener im Ausland entlassen, die einem Aufruf zur Rückkehr in ihre Heimat nicht gefolgt waren, berichtet ORF.

In einer  am späten Samstagabend veröffentlichten Erklärung hieß es, sie hätten sich „unentschuldigt außerhalb des Landes aufgehalten“ und sich „gefühllos angesichts der nationalen Tragödie“ gezeigt. Präsidentin Ellen Johnson Sirleaf habe daher ihre sofortige Entlassung angeordnet. Die zehn Betroffenen – darunter zwei Staatssekretäre – seien im August zurückbeordert worden.

Liberia ist von der Ebola-Epidemie in Westafrika bisher am schwersten getroffen. Dort starben fast die Hälfte der mehr als 2.400 bekannten Todesopfer.

USA wollen Militärs nach Afrika zum Kampf gegen Ebolavirus entsenden

STIMME RUSSLANDS US-Präsident Barack Obama will laut seiner eigenen Erklärung 3.000 Militärs nach Afrika entsenden, die gegen das Ebolafieber kämpfen sollen.

Die Truppen werden die Region mit Arzneimitteln versorgen und mit der notwendigen Technik ausstatten, darüber hinaus wird die Zahl der Krankenbetten vergrößert.

Vertreter der US-Verwaltung unterstrichen, dass die Maßnahmen Ausbildung von Mitarbeitern des Gesundheitsministeriums und die Schaffung von 17 Medizineinrichtungen in der Region miteinschließen.

2. Ebolastamm im Kongo auf dem Vormarsch

Zahl der Ebola-Fälle im Kongo steigt rasch

Zahl der Ebola-Fälle im Kongo steigt rasch

STIMME RUSSLANDS In der vergangenen Woche hat sich die Zahl der mutmaßlich mit Ebola infizierten Menschen in der Demokratischen Republik Kongo auf 62 verdoppelt, berichtet dpa unter Berufung auf die Weltgesundheitsorganisation.

35 Patienten seien bislang gestorben, wobei bisher nicht in jedem dieser Fälle Ebola eindeutig nachgewiesen wurde. Der Ausbruch im Kongo geht nach Expertenangaben auf einen anderen Ebola-Stamm zurück als jener in Westafrika.

In den westafrikanischen Staaten Guinea, Liberia, Sierra Leone und Nigeria waren bis zum 6. September rund 2.300 Ebola-Todesfälle erfasst worden.

Afrikaner gehen von künstlicher Ebola-Verbreitung aus – „Seuchenbekämpfungsteam“ angegriffen

Ebola in Afrika: Tödliches Misstrauen

STIMME RUSSLANDS „Wir können und wir werden diese Epidemie unter Kontrolle bringen“, sagt die WHO. Nur wie? In den von Ebola betroffenen Ländern ist die Beziehung zum Staat oft von Angst und Abwehr geprägt – eine fast ausweglose Situation ist die Folge.

Ellen Johnson-Sirleaf, die Präsidentin Liberias, war schon für die Vereinten Nationen und für die Weltbank tätig. Eigentlich weiß sie, wie Entwicklungsarbeit funktioniert, wie man mit Krisen umzugehen hat – und doch versagt auch eine wie sie angesichts der Ebola-Katastrophe in ihrem Land.

Liberia gehört zu den drei am schlimmsten betroffenen Ländern Afrikas. Die Bilder aus dem kleinen westafrikanischen Küstenstaat sind grauenvoll. Menschen, bei denen ein Infektionsverdacht besteht, brechen panisch aus den Isolierstationen aus, meist auf der Suche nach Essen. Gewaltsam müssen sie gefasst und zurückgebracht werden.

Weil sich viele Krankenpfleger nicht ausreichend geschützt fühlen, streiken sie – in der liberianischen Hauptstadt Monrovia ebenso wie in Ebola-Behandlungszentren im Nachbarstaat Sierra Leone. In Guinea, dem dritten schwer betroffenen Staat, griffen Demonstranten kürzlich medizinisches Personal an, das einen Marktplatz desinfizieren wollte. Die Demonstranten glaubten, dass Menschen dabei mit dem tödlichen Virus angesteckt würden. Süddeutsche Zeitung

Ebola erreicht Senegal – ZMapp heilt alle infizierten Affen

Ebola-Epidemie erreicht Senegal

Monrovia in Liberia: Chemikalien gegen das Virus Monrovia in Liberia: Chemikalien gegen das Virus

Dakar 30. August 2014 (Reuters/IRIB)

Ebola breitet sich in Westafrika immer weiter aus. Senegal bestätigte am Freitag den ersten Fall der zumeist tödlich verlaufenden Krankheit. Das Gesundheitsministerium erklärte, es handele sich um einen Patienten, der aus Guinea eingereist sei. Dort hatte die Epidemie im März ihren Anfang genommen. Sie hat seitdem Sierra Leone, Liberia und Nigeria erfasst. Um die eigene Bevölkerung gegen die Seuche zu schützen, hatte Senegal in der vergangenen Woche seine Grenze zu Guinea geschlossen. Senegal dient Hilfsorganisationen wie auch den Vereinten Nationen (UN) als Drehkreuz für ihre Einsätze im westlichen Teil der Sahelzone. Auch viele Unternehmen leiten ihre Geschäfte in Westafrika von dem nun von Ebola betroffenen Land aus. Die Behörden melden in Westafrika bislang mehr als 3000 Patienten, von denen über 1500 der Krankheit erlegen sind. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) schätzt, dass sich mehr als 20.000 Menschen mit dem Virus infizieren werden.

ZMapp – Supermittel gegen Ebola?

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Russlands Forscher entwickeln Ebola-Impfstoff

Ebola-Bekämpfung: Russische Mediziner entwickeln experimentelles Vakzin

Ebola-Bekämpfung: Russische Mediziner entwickeln experimentelles Vakzin

STIMME RUSSLANDS Zur Bekämpfung des Ebola-Virus ist ein experimentelles Vakzin entwickelt worden, dessen vorklinische Tests bereits erste positive Ergebnisse gezeigt haben, sagte die russische Gesundheitsministerin Weronika Skworzowa gegenüber RIA Novosti am Dienstag in Simferopol (Krim).

Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) sind bis jetzt 2.615 Fälle von Ebola-Fieber weltweit registriert worden. 1.427 davon seien tödlich ausgegangen, hieß es. Ebola-Herde waren zuvor in vier Ländern Westafrikas – Guinea, Sierra Leone, Liberia und Nigeria – festgestellt worden. Am Montag wurde diese Art von hämorrhagischem Fieber auch in der Demokratischen Republik Kongo gemeldet, wo 13 Ebola-Kranke starben.

Laut Skworzowa ist eine Gruppe von Mitarbeitern des Iwanowski-Forschungsinstitutes für Virologie und ein Mitarbeiter der russischen staatlichen Verbraucherschutzbehörde (Rospotrebnadsor), die in Guinea die Ebola-Krankheit erforscht hatten, nach Russland zurückgekehrt. „Wir kennen nun den Erreger und dessen Eigenschaften. Heute liegt uns ein experimenteller Impfstoff vor, dessen vorklinische Tests gute Ergebnisse gezeigt haben“, so Skworzowa.

Ihr zufolge wird das Vakzin weiter erprobt. Die Ministerin brachte die Hoffnung zum Ausdruck, dass diese Tests erfolgreich verlaufen werden.

Das russische Gesundheitsministerium habe gemeinsam mit Rospotrebnadsor Maßnahmen zur Vorbeugung gegen die Ebola-Infektion in Russland eingeleitet, so Skworzowa. Alle Transit- und Direktflüge aus West- und Zentralafrika würden überwacht sowie die Hochschulen, an denen Studenten aus Afrika studieren, kontrolliert, sagte die Ministerin. RIA Novosti/ STIMME RUSSLANDS

Ebola im Kongo angekommen – Betroffenen-Zahlen wachsen immer schneller

WHO: Zahl der Ebola-Toten deutlich auf 1427 gestiegen

WHO: Zahl der Ebola-Toten deutlich auf 1427 gestiegen

Genf 23. August 2014 (dpa/IRIB)

Die Zahl der registrierten Ebola-Todesfälle in Westafrika ist in den vergangenen Tagen nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) deutlich gestiegen.

Am 19. und 20. August seien aus den vier betroffenen Ländern Guinea, Liberia, Nigeria und Sierra Leone 77 neue Todesfälle gemeldet worden, teilte die WHO am Freitag in Genf mit. Damit sind nach offiziellen Angaben bislang 1427 Menschen durch die Epidemie ums Leben gekommen. WHO-Experten gehen allerdings seit längerem davon aus, dass es eine hohe Dunkelziffer bei Ebola-Opfern gibt. Wie viele Menschen in der Region bislang an dem Virus gestorben sind, ist offenbar kaum abzuschätzen.

Erste Fälle von Ebola im Kongo

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entweder wird Ebola doch über die Luft übertragen oder …

Neue Epidemie-Zahlen: Mehr als 2100 Ebola-Fälle gemeldet

Es ist der schlimmste Ebola-Ausbruch, der je registriert wurde - und die Zahlen zu Krankheitsfällen und Opfern steigen weiter. Es ist der schlimmste Ebola-Ausbruch, der je registriert wurde – und die Zahlen zu Krankheitsfällen und Opfern steigen weiter.

Genf 16. August 2014 (dpa/IRIB)

Die vier von Ebola betroffenen Länder haben inzwischen mehr als 2100 Fälle an die Weltgesundheitsorganisation (WHO) gemeldet.

2127 Infektionen und 1145 Tote wurden bis zum 13. August erfasst, teilte die WHO am Freitagabend mit. Binnen zwei Tagen seien damit 152 neue Fälle und 76 weitere Tote gemeldet worden. Mit einem Labortest bestätigt sind demnach bisher 1310 Infektionen und 712 Todesfälle. Die tatsächlichen Fallzahlen dürften nach WHO-Schätzungen deutlich höher liegen.

Nigeria entwickelt Mittel gegen Ebolafieber

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Ebola breitet sich immer rasanter aus

Die Zahl der Ebola-Opfer in der Welt auf 1013 gestiegen

Die Zahl der Ebola-Opfer in der Welt auf 1013 gestiegen

Genf 12. August 2014 (IRIB News/Press TV)

Die Weltgesundheitsorganisation hat den Anstieg der Ebola-Toten auf 1013 in der Welt mitgeteilt.

Diese Organisation gab am gestrigen Montag die neusten Zahlen über den Ausbruch der Ebola an. Seit dem 9.August, das heißt nur binnen drei Tagen kamen 52 weitere Menschen infolge dieser Krankheit ums Leben. Nach Angaben von Reuters aus Dakar gab es 29 Todesfälle in Liberia, 17 in Sierra Leone und sechs weitere in Guinea. Auch wurden in Sierra Leone, Liberia und Nigeria der Notstand ausgerufen. Die Weltgesundheitsorganisation hat die Gesamtzahl der an Ebola erkrankten Menschen mit 1848 Fällen angegeben. Diese Organisation tagte am gestrigen Montag zur Überprüfung des Einsatzes  von Medikamenten zur Entwurzelung von Ebola. Das Ebola-Virus löst eine infektiöse Fiebererkrankung aus, die von Blutungen begleitet wird. Es gibt zurzeit keineImpfung und kein Heilmittel und etwa 60 Prozent der Infizierten sterben.

Experte: Ebola künstlich verbreitet – weltweiter Seuchen-Alarm

Experte: Einsatz von Ebola-Virus als biologische Waffe möglich

Experte: Einsatz von Ebola-Virus als biologische Waffe möglich

STIMME RUSSLANDS Professor Wladimir Nikiforow von der Föderalen Agentur für Medizin und Biologie Russlands hält es für möglich, dass das tödliche Ebola-Virus, das in Westafrika eine Epidemie ausgelöst hat, als biologische Waffe eingesetzt werden könnte. Weiterlesen

Sierra Leone macht US-Biowaffenfirma für Ebola-Ausbruch verantwortlich

Der Ebola-Virus in der Darstellung des CDC-Mikrobiologen Frederick A. Murphy. Die WHO hat am Freitag eingeräumt, dass sie die Kontrolle über die Seuche in Afrika verloren hat. (Foto: dpa)Der Ebola-Virus in der Darstellung des CDC-Mikrobiologen Frederick A. Murphy. Die WHO hat am Freitag eingeräumt, dass sie die Kontrolle über die Seuche in Afrika verloren hat. (Foto: dpa)

Neue These: Ebola-Virus kann mit Vitamin C bekämpft werden

Besonders in den USA greift derzeit die Panik wegen Ebola um sich. Ein Arzt, der anonym bleiben möchte, hat aber jetzt behauptet, dass das tödliche Virus einfach mit Vitamin C besiegt werden kann. Unterdessen werden bereits Amerikaner als Versuchspersonen von bisher ungetesteten Medikamenten genutzt. Die US-Gesundheitsbehörden suchen unterdessen weiter nach einem Impfstoff und haben am Mittwoch zunächst ein vom Militär entwickeltes Diagnose-Verfahren genehmigt.

24 Tote durch Polizeiübergriff auf Al-Quds-Demo in Nigeria

Bewaffnete Rebellen entführen Ehefrau des Vizepremiers von Kamerun

Archivfoto. Kamerunische Polizei

STIMME RUSSLANDS Bewaffnete Rebellen der terroristischen Organisation Boko Haram haben das Haus des Vizepremiers von Kamerun, Amadou Ali, in der Stadt Kolofata an der Grenze mit Nigeria überfallen und dessen Ehefrau sowie mehrere weitere Personen als Geisel genommen. Den Leibwächtern des Beamten ist es gelungen, ihn selbst in eine andere Stadt auszuführen.

Die islamische Gruppierung Boko Haram betätigt sich aktiv in Nigeria, wendet sich gegen das westliche Bildungsmodell und setzt sich für die Einführung der Scharia ein.

Im April 2014 hatten die bewaffneten Rebellen mehr als 270 nigerianische Schülerinnen entführt. Der Häuptling der Gruppierung schlug daraufhin vor, die Mädchen gegen alle verhafteten bewaffneten Kämpfer auszutauschen, doch die Landesregierung verzichtete darauf. Im Augenblick haben sich 57 Schülerinnen ihren Familien angeschlossen, während 219 immer noch Geiseln bleiben.

Sprecherin des iranischen Außenministeriums verurteilt Angriff auf Al-Quds-Demonstranten in Nigeria

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Nigeria: Boko Haram brennt Kirchen nieder – dutzende Tote

Bewaffnete Rebellen brannten in Nigeria mehrere Kirchen nieder

30. Juni 2014 – Archiv. © Photo: AP/ Ibrahim Abdulaziz

STIMME RUSSLANDS Moslemische bewaffnete Rebellen haben mehrere Kirchen in der Nähe von Chibok im Nordosten Nigerias überfallen. Wie die AFP meldet, sind mindestens drei Kirchen niedergebrannt worden.

Nach Angaben der Agentur wurden bei Überfall mehrere Dutzend Menschen umgebracht. Die lokalen Behörden machen für den Zwischenfall Aktivisten der radikalen islamischen Gruppierung Boko Haram verantwortlich.

Im April hatten Boko-Haram-Kämpfer 276 Schülerinnen in Chibok entführt. Der Zwischenfall löste einen breiten internationalen Widerhall aus.

Boko Haram CIA-Geheimoperation (Nigeria)

Original: Boko Haram Is A CIA Covert Operation – Wikileaks – Übersetzt von Einar Schlereth – Herausgegeben von Hamid Beheschti. Erstveröffentlicht bei tlaxcala-int.org

Einleitend konstatiert der Autor, dass dank Wikileaks die US-Botschaft in Nigeria bereits als Basis für weitreichende Subversionsakte im Lande identifiziert worden ist, was natürlich das Abhören der nigerianischen Regierungsmitglieder einschließt und auch Finanz-Spionage führender Nigerianer sowie die Unterstützung und Finanzierung subversiver Gruppen und Erpressung führender Politiker, damit sie im Interesse der USA handeln.

Maria Lourdes 14. Mai 2014

Laut Wikileaks wurde von den USA die ACRI als Gegengewicht zur von Nigeria beherrschten ECOMOG gegründet. [ACRI ist ein Akronym für Africa Crisis Response Initiative ; ECOMOG bedeutet Economic Community of West African States Monitoring Group, die allerdings weniger mit Ökonomie zu tun hat als mit Krieg, d. h. Krieg für Frieden führen.

In dem Wikileaks-Dokument wird auch nicht unerwähnt gelassen, dass Nigeria den südafrikanischen Ländern in den 70-er und 80-er Jahren bei der Befreiung beistand. Daher gründeten die USA die ACRI, die sich die wachsenden sektiererischen Spannungen in Nigeria zunutze machte und mit Hilfe der CIA arbeitslose junge islamistische Jugendliche anheuerte und sie auf speziellen Basen zu Terrorgruppen ausbildete. 

Ein US-Kabel vom 29. Juni 2009 sagte den verheerenden Anschlag der Boko Haram voraus, der dann auch zwei Monate später eintraf. Saudi Arabien hatte libysche ‚Rebellen‘ ausgebildet, die wiederum malische ‚Rebellen‘ und diese wiederum Boko Haram-Rebellen ausbildeten.

Ein anderes Wiki-Dokument enthüllte, dass das Spionage -Unternehmen SS8 einen Trojaner entwickelte, der in Computer und Telefone (iPhone, Blackberry, Android etc) eindringen kann, wodurch sowohl die Terroristen als auch die nigerianische Regierung minutiös kontrolliert werden kann. Dadurch konnte man etwa persönliche Informationen, Adressen, Bankinformationen, Telefonnummern im Web von nigerianischen Politikern und sogar Geheimdienstleuten veröffentlichen, was natürlich ein wertvolles Instrument in den Händen von Boko Haram wurde.

Von ACRI zu AFRICOM Weiterlesen

Nigeria: Unbekannte töten 100 Menschen und brennen drei Dörfer nieder

Unbekannte brennen drei Dörfer in Nigeria nieder

STIMME RUSSLANDS Rund 100 Menschen sind bei Angriffen von Kämpfern auf drei Dörfer getötet worden, teilte ein Sprecher der örtlichen gesetzgebenden Versammlung im nigerianischen Bundesstaat Kaduna mit. Viele wurden dabei verletzt.

Die Überlebenden sagten, es gab mehr als 40 Angreifer, sie wurden mit kalten Waffen und Schusswaffen bewaffnet. Die Täter steckten Häuser in Brand und nahmen den Einwohnern Lebensmittel weg.

Die Polizei des Bundesstaates zieht Einheiten am Vorfallort zusammen. Bisher steht nicht fest, welche der radikalen Gruppierungen für dieses Verbrechen verantwortlich ist.

 

Eliten beeindruckt: Nigeria ersetzt Geldkarten durch Finger-Scans

IWF-Chefin Christine Lagarde ist beeindruckt vom den innovativen Reform-Plänen des nigerianischen Zentralbank-Chefs Sanusi Lamido Sanusi. (Foto: dpa)

IWF-Chefin Christine Lagarde ist beeindruckt vom den innovativen Reform-Plänen des nigerianischen Zentralbank-Chefs Sanusi Lamido Sanusi. (Foto: dpa)

Nigeria: Islamisten massakrieren Dutzende Schüler

Nigeria: Islamisten massakrieren Dutzende Schüler

STIMME RUSSLANDS Bewaffnete Rebellen haben am Dienstag einen grausamen Angriff auf eine Internatsschule im Nordosten Nigerias verübt. Vorläufigen Berichten zufolge wurden dabei Dutzende Schüler getötet.

Laut Augenzeugen seien die Kämpfer in das Gebäude eingedrungen und haben begonnen, Schüler zu töten. Einigen von ihnen wurden die Kehlen durchschnitten, andere wurden erschossen.

Das Militär bestätigte den Angriff auf die Schule, gabt jedoch vorerst keine Opferzahl an. Die Nachrichtenagentur Reuters berichtet von mindestens 30 Toten.

Der Überfall wurde vermutlich von Boko-Haram-Radikalen verübt, die die Einführung der Scharia in ganz Nigeria anstrebt.

Über 100 Tote bei Islamistenangriff in Nigeria

Über 100 Tote bei Islamistenangriff in Nigeria

STIMME RUSSLANDS Mehr als 100 Menschen sind bei einem Angriff islamistischer Kämpfer auf einen Dorf im Bundesstaat Borno im Nordosten Nigerias ums Leben gekommen.

Zuerst umzingelte eine Gruppe bewaffneter Menschen rund 30 lokale Einwohner und erschoss sie, dann begannen die Angreifer in die Häuser einzubrechen und Dorfeinwohner zu töten, teilen Augenzeugen mit.

Hinter der Attacke werden Kämpfer der radikalen Gruppierung Boko Haram vermutet. Ihr Ziel ist es, das Scharia-Gesetz in ganz Nigeria einzuführen.

Am Donnerstag hatten islamistische Kämpfer die Siedlung Konduga im Bundestaat Borno angegriffen, 39 Menschen waren ums Leben gekommen.