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BRICS-Länder gründen Entwicklungs-Bank und Währungsfonds

Brasília 08. Juni 2014 – amerika21.de

Die Mitgliedsländer der BRICS-Gruppe – Brasilien, Russland, Indien, China und Südafrika – haben die Gründung einer eigenen Entwicklungsbank und eines Fonds für Devisenreserven beschlossen. Die entsprechenden Dokumente sollen beim 6. Gipfeltreffen am 15. und 16. Juli in Brasilien unterzeichnet werden. Dies berichtet die russische Nachrichtenagentur Itar Tass unter Berufung auf die Pressestelle der Regierung Russlands. Die Bank soll unter anderem große Infrastrukturprojekte finanzieren und eine Alternative zum Internationalen Währungsfonds (IWF) darstellen, der von den USA dominiert wird. Weiterlesen

Kein Benzin für das Flugzeug mit Laridschani

12. März 2014 – Teheran/Kapstadt (Reuters, fars news/Irib)

Am Dienstag teilte die Nachrichtenagentur Reuters mit, dass das Flugzeug mit dem iranischen Parlamentsvorsitzenden Ali Laridschani in Kapstadt nicht auftanken durfte und erklärte, dass diese Maßnahme der Dutch Shell zur Folge hatte dass einige Treffen, die  Laridschani für seine Reise nach Südafrika eingeplant hatte, nicht zustande kamen. Weiterlesen

Großbritannien enthüllt Geheimdokumente über französische Bombe in London

3. Jan. 2014London (IRIB)

Großbritannien hat nach drei Jahrzehnten Schweigen der Spitzenpolitiker dieses Landes Dokumente über die Bombenlegung in der französischen Botschaft in London durch die französischen Sicherheitskräfte im Jahr 1984 enthüllt.

Das britische Nationalarchiv gab am heutigen Freitag an, dass der Grund für diese Bombenlegung die Infragestellung der Fähigkeit der britischen Polizei und Sicherheitskräfte gewesen sei.

Diesen Dokumenten zufolge geschah diese Bombenlegung einen Tag vor der Reise des damaligen französischen Präsidenten, Francoise Mitterand, nach England.

Damals sollen die Kabinettsmitglieder der Thatcher-Regierung über diese Aktion der Franzosen sehr erbost gewesen sein, doch Frankreich weigerte sich, sich zu entschuldigen.

Weiterhin zeigen die Unterlagen, dass Thatcher bei ihrem ersten offiziellen Treffen mit dem südafrikanischen Ministerpräsidenten im Juni 1984, nichts Großes für die Freilassung von Nelson Mandela unternommen habe. Mandela war zu der Zeit wegen des Versuchs zum Umsturz der Regierung zu lebenslanger Haft verurteilt worden.

Thatcher wies bei diesem vierstündigen Treffen mir P.W. Botha nur einmal auf den Führer der Anti-Apartheid-Bewegung, und seine Lage, und nannte seine Partei eine terroristische Organisation.

Die Enthüllung solcher Dokumente nur einen Monat nach dem Tod von Mandela wird eine neue Welle von Kritik an Thatcher freisetzen.

Lateinamerika trauert um Mandela – Kampf gegen Unterdrückung betont

Pretoria. Lateinamerikanische Staats- und Regierungschefs haben betroffen auf den Tod des südafrikanischen Befreiungskämpfers und Ex-Präsidenten (1994-1999) Nelson Mandela reagiert. Mehrere Regierungsvertreter hoben vor allem Mandelas Kampf gegen die Unterdrückung in Südafrika hervor und verwiesen auf seine Haltung gegenüber der kubanischen Revolution. Unter anderem in Venezuela und Kuba wurde eine dreitägige Staatstrauer verordnet.

Venezuelas Präsident Nicolás Maduro sagte nach dem Erlass zur Staatstrauer. „Im Gedenken an den Giganten Nelson Mandela habe ich im Namen des venezolanischen Volkes diese dreitägige Trauerzeit im Vaterland von (Simón) Bolívar und (Hugo) Chávez angeordnet“, schrieb Maduro bei dem Kurznachrichtendienst Twitter. „Neun Monate nach dem Ableben unseres Kommandanten (Hugo Chávez) hat uns heute ein weiterer Gigant dieser Welt verlassen. Madiba, Du wirst ewig leben“, fügte Maduro an. Madiba war der traditionelle Clan-Name Mandelas und wurde zu einem Kosenamen des Politikers.

Boliviens Präsident Evo Morales würdigte Mandela als einen „unbezähmbaren Mann“, der sein Volk aus der Dunkelheit gerettet habe. „Für uns, die wir für Gerechtigkeit und für die Befreiung unserer Völker kämpfen, verursacht dieser Verlust tiefen Schmerz“, so Morales.

Brasiliens Präsidentin Dilma Rousseff bezeichnete Mandelas Lebenswerk als „einen der wichtigsten Emanzipationsprozesse in der modernen Geschichte – das Ende der Apartheid“. Sein Kampf sei nicht nur für Afrika ein Vorbild, „sondern für all jene, die für Gerechtigkeit, Freiheit und Gleichheit kämpfen“.

Weitere Reaktionen kamen aus Nicaragua, Argentinien, Ecuador, aber auch als rechtsgerichteten Staaten der Region. Wie Politiker in Europa und den USA äußerten sich diese politischen Vertreter – etwa in Chile, Mexiko und Kolumbien – aber weitgehend unverbindlich zu seinem „Einsatz für den Frieden“ oder „die Versöhnung“.

Besondere Aufmerksamkeit kam den Reaktionen aus Kuba zu, dessen Revolution Mandela immer bewundert hatte und zu dessen Ex-Präsidenten Fidel Castro ihn eine enge Freundschaft verband. „In tiefer Trauer senden wir angesichts des Todes unseres lieben Genossen Nelson Mandela unser aufrichtiges Beileid im Namen des kubanischen Volkes und seiner Regierung“, heißt es in einer Nachricht des Staats- und Regierungschef Raúl Castro an Südafrikas Präsidenten Jacob Zuma. Die Nachricht richtete sich an die Familie Mandelas, den Afrikanischen Nationalkongress „und die ganze Nation“. (cubainformacion/afp)

Internet unter Umgehung der USA

Internet unter Umgehung der USA

30.Okt., 16:48 – © Foto: SXC.hu

STIMME RUSSLANDS Die BRICS-Länder wollen ein eigenes Cyberspace einrichten, das von den USA unabhängig wäre. Russischen Medienberichten zufolge entsteht in Brasilien bereits ein Kabelsystem, das dieses Land mit Russland, Indien, China und Südafrika vernetzen soll.

Das gegenwärtige Internet ist kein Monopolbereich und erst recht kein Eigentum der USA. Deren Rolle bei der Weiterentwicklung des World Wide Web ist aber sehr groß. Entsprechend groß sind auch Amerikas Möglichkeiten für Kontrollen im Netz. Ilja Peressedow, Exekutivdirektor der russischen Smart Internet Foundation, kommentiert:

„Das System der Domainadressen wird von der Internet Corporation for Assigned Names and Numbers (ICANN) verwaltet, die indirekt mit dem US-Handelsministerium affiliert ist. Deswegen wird die ICANN oft kritisiert. Die meisten Unternehmen, die im Internet arbeiten, sind in den USA eingetragen. Wie wir aus der Geschichte mit Edward Snowden kennen, versuchen US-Geheimdienste, sich in die Arbeit der größten Internetdienste und IT-Unternehmen einzumischen.“

Die meisten DNS-Server, die für Internetverbindungen maßgeblich sind, befinden sich in den USA. Deshalb sind die Amerikaner bei Bedarf in der Lage, ganze Länder um den Internet-Zugang zu bringen. Viele Staaten und Privatunternehmen möchten die US-Bevormundung abschütteln. Andrej Massalowitsch, Präsident des russischen Unternehmen-Konsortiums InfoRus, sagt, das angekündigte BRICS-Projekt sei kein Versuch, ein alternatives Internet zu schaffen, sondern eher eine Maßnahme, um sich vor dem allsehenden Auge der USA zu schützen:

„Wahrscheinlich geht es darum, zentrale Server außerhalb der USA zu platzieren. Außerdem geht es um ein alternatives zusätzliches Netz. Dessen Teilnehmer können einander sehen, wobei sie für andere Nutzer weder sichtbar noch kontrollierbar sind. Auf Ebene kleiner Communities wird das als Virtual Private Network bezeichnet. Dadurch sind ziemlich weitreichende geschützte Verbindungen möglich.“

Die Begründer eines alternativen Netzes müssen allerdings einige komplizierte Probleme lösen. Denn sie brauchen nicht nur Hardware wie Server und Kabel, sondern auch originelle Software. Sonst ist das Projekt für potentielle Nutzer kaum interessant. Das World Wide Web konnte die ganze Welt gewinnen, weil es für Unternehmen weltweit kommerziell attraktiv war. Der Internet-Plan der BRICS-Gruppe ist laut Experten zwar politisch verständlich, geschäftlich aber eher fraglich. Der Erfolg des Projekts wird davon abhängen, ob Geschäftsleute und Durchschnittsnutzer bereit sein werden, dafür zu zahlen.

Kongo, Südafrika und Angola schließen Militärpakt – einziger Kampfpanzer der kongolesischen Rebellen zerstört

(Staatschef Südafrikas Jacob Zouma / Bildquelle: Wikipädia)

30.8.2013. Die drei bedeutenden afrikanischen Staaten Demokratische Republik Kongo (DRK), Angola und Südafrika haben ein gemeinsames Verteidigungsabkommen unterzeichnet. Derzeit geht die für Übergriffe auf die Zivilbevölkerung berüchtigte kongolesische Regierungsarmee FARDC u.a. mit südafrikanischer Hilfe gegen die rund 2.000 Mann starke Guerilla-Armee M23 vor, die etliche Gebiete der Provinz Nord-Kivu kontrolliert.

Voll fies: Internationale Eingreiftruppe zerstört einzigen Kampfpanzer der kongolesischen Rebellen

30.8.2008. Die internationale, aus südafrikanischen und tansanischen Elitekämpfern bestehende Eingreiftruppe und die UN-Mission MOUNUSCO haben vor einigen Tagen gemeinsam mit der kongolesischen Regierungsarmee Angriffe auf die Stellungen der eigentlich verhandlungsbereiten Guerilla der Bewegung des 23. März (M23) gestartet, was zu großen Verlusten auf beiden Seiten geführt hat. Dabei zerstörten die Angreifer auch den einzigen funktionstüchtigen Kampfpanzer der M23, die aber dennoch über Raketen mit 15 km Reichweite verfügt, mit denen sie zurück in die ostkongolesische Metropole Goma feuerte. (Kay Hanisch)

Südafrika: Geschasster ANC-Jugendführer stellt neue Partei vor

12.8.2013. „Economic Freedem Fighters“ (EFF) soll sie heißen, Kämpfer für wirtschaftliche Freiheit, die neue Partei, die Julius Malema, der ehemalige Chef der Jugendliga des regierenden Afrikanischen Nationalkongreß (ANC) der Öffentlichkeit vorstellte. Malema gilt einerseits als schwerreich, andererseits als Populist, der die Nöte und Ängste der Armen geschickt in Worte fassen kann und es ist anzunehmen, daß der ANC mit Malemas neuer Partei jetzt Konkurrenz von links bekommt. (Kay Hanisch)

Südafrika: US-Machthaber Obama droht Verhaftung bei seinem Besuch

27.6.2013. Dem US-amerikanischen Diktator Barack Obama droht bei seinem geplanten Besuch in Südafrika möglicherweise eine Verhaftung. Der Zusammenschluß Muslimischer Rechtsanwälte (MLA) hat einen Haftbefehl gegen Obama beantragt, daß dieser fünfmal mehr Drohnenanschläge als sein Vorgänger durchgeführt hat und dabei über 880 Menschen tötete, während übrigens an der Universität Johannesburg die Studentenvereinigung gegen die geplante Verleihung einer Ehrendoktorwürde an Obama protestierte. (Kay Hanisch)

Kaunda: Sambia spielte bedeutende Rolle im afrikanischen Unabhängigkeitskampf

17.6.2013. Der frühere Präsident (1964-91) und Staatsgründer der Republik Sambia, der 89-jährige Dr. Kenneth Kaunda, erklärte in einem Interview, daß er stolz sei auf die bedeutende Rolle, die sein Land bei der Befreiung mehrerer afrikanischen Staaten von Kolonialherrschaft und Apartheid leistete – darunter Südafrika, Namibia, Mocambique, Simbabwe und Angola (zeitweise hielten sich damals in Sambia mehr bewaffnete Widerstandskämpfer auf, als das Land über eigene Soldaten verfügte). Kaunda bekräftige den von der Afrikanischen Union (AU) eingeschlagenen Weg zu einem einheitlichen und friedlichen Afrika und rief die afrikanischen Führer dazu auf, diesen Weg weiter zu verfolgen. (Kay Hanisch)

Zentralafrikanische Republik: Rebellion war eine Warnung Frankreichs an Präsident Bozize

22.3.2013. Nachdem Francois Bozize, der Präsident der Zentralafrikanischen Republik (ZAR), der vor wenigen Wochen knapp seinem Sturz durch die Rebellenkoalition Seleka entkam, öffentlich geäußert hatte, daß unter den Rebellen auch zahlreiche Ausländer waren und Frankreich sich geweigert hatte, zugunsten der Regierung zu intervenieren, obwohl beide Staaten mit einem Beistandspakt verbunden sind, kommt nun der Eindruck auf, als wäre die Tatenlosigkeit Frankreichs und womöglich sogar die ganze Rebellion eine Warnung an Bozize gewesen, sich nicht zu sehr Südafrika und China zuzuwenden, was den Einfluß von Paris in seiner ehemaligen Kolonie schmälert. Der ZAR-Präsident berichtet selbst, daß er dem französischen Erdölkonzern Total in Paris das zentralafrikanische Erdöl anbot, aber nichts passierte – als er dann mit den Chinesen Verträge abschloß, war Frankreich verstimmt. (Kay Hanisch)

Zentralafrika: Déby zieht die rote Linie

9.1.2012. Der tschadische Präsident Idriss Déby, dessen Truppen gemeinsam mit Kontingenten aus der Demokratischen Republik Kongo, Südafrika und Kamerun die schwache Armee der Zentralafrikanischen Republik (ZAR) gegen die Rebellenkoalition Seleka unterstützen, hat den Rebellen gedroht, ein Angriff auf die rund 75 km von der Hauptstadt Bangui entfernte Stadt Damara wäre das Verletzen einer „unüberschreitbaren roten Linie“ und würde zum Eingreifen der ausländischen Truppen führen. Derweil gibt es Demonstrationen gegen die Rebellen in den bereits von ihnen eroberten Gebieten, was darauf schließen läßt, daß die Regierung zwar unpopulär, aber die Rebellen dadurch nicht automatisch gleich beliebter sind. (Kay Hanisch)

Friedensnobelpreisträger fordert Kriegsverbrecherprozeß gegen Bush und Blair

7.9.2012. Der südafrikanische Erzbischof und Friedensnobelpreisträger Desmond Tutu hat einen internationalen Strafprozeß gegen den früheren britischen Machthaber Tony Blair und seinen Komplizen, den ehemaligen US-Diktator George W. Bush gefordert – wegen deren Überfall auf den Irak und der Ermordung von bis zu einer Mio. Menschen. Erst kürzlich hatte Tutu in Johannesburg eine Konferenz wegen der Anwesenheit Blairs aus Protest verlassen. (Kay Hanisch)

Proteste bei Besuch von Clinton

13.8.2012. Bei einem Staatsbesuch in Südafrika wehte einer hochrangigen Schergin des Obama-Regimes ein eisiger Wind entgegen: zahlreiche Demonstranten hatten sich versammelt, um gegen die Anwesenheit der US-Außenministerin Hillary Clinton, die für US-Propagandaorgane mit dem senilen und hilflosen Nationalhelden Nelson Mandela vor der Kamera posierte, zu protestieren. Parolen wie »Hände weg von Afrika« und »Die Welt wird ohne USA ein besserer Ort sein« standen auf den Plakaten der wütenden Bürger, welche genau informiert sind, über die US-Verbrechen in Libyen und anderen afrikanischen Staaten. (Kay Hanisch)

Robert Mugabe will ausländische Banken verstaatlichen

10.7.2012. Der langjährige Präsident von Simbabwe, Robert Mugabe, hat angekündigt, alle ausländischen Banken zu verstaatlichen, die dazu 51% ihrer Aktien innerhalb eines Jahres an den Staat abtreten müßten. Davon betroffen wären vier Großbanken, darunter die beiden südafrikanischen Institute Nedbank und Standard Bank.

Kay Hanisch

UNO soll mehr auf Afrika eingehen – Libyen-Krieg wäre vermeidbar gewesen

16.3.2012. In seiner Rede vor der UNO vom 12. März hat der südafrikanische Vize-Außenminister Ebrahim Ebrahim gefordert, daß die UNO und die Afrikanische Union (AU) ihre Zusammenarbeit besser aufeinander abstimmen. Wäre dies bereits im letzten Jahr geschehen, so hätte man den Krieg in Libyen vermeiden können, welcher nur zu Stande kam, weil „nichtafrikanische Mächte versuchten, eine afrikanische Lösung der Krise zu untergraben“ sagte Ebrahim und verwies damit auf die Bombardierung Libyens durch die NATO.

Kay Hanisch

Kenneth Kaunda mahnt Südafrikas Präsidenten, die Landreform in Angriff zu nehmen

8.2.2012. Der Staatsgründer und frühere Staatspräsident Sambias (1964-91), Dr. Kenneth Kaunda, hat den südfrikanischen Präsidenten Jacob Zuma gemahnt, die Landfrage wieder stärker ins Blickfeld zu rücken. Obwohl Zumas Afrikanischer Nationalkongreß (ANC) seit 1994 regiert, wurde nur ein geringer Teil des geplanten Gebietes an arme Familien verteilt.

Kay Hanisch

BRIC-Staaten fordern Untersuchung des Angriffs auf Libyen

5.12.2011. Die sogennanten BRIC-Staaten (Brasilien, Rußland, Indien, China) und Südafrika fordern eine internationale Untersuchung des NATO-Angriffs auf Libyen. Dabei müsse geklärt werden, ob die UN-Resolution 1973 mißachtet wurde, so die Staaten und forderten die Aufhebung der Sanktionen gegen Syrien und Iran.

Kay Hanisch

Südafrika will Regierung der NATO-Rebellen im Falle einer Machtübernahme nicht anerkennen!

23.8.2011. Die südafrikanische Außenministerin Maite Nkoana-Mashabane hat erklärt, im Falle einer gewalttätigen Regierungsübernahme durch die libyschen Rebellen deren Regierung nicht anzuerkennen. Auch weitere Staaten der Afrikanischen Union dürften nicht akzeptieren, daß die NATO einfach vor ihrer Nase ein Marionettenregime installiert.

Kay Hanisch

Hugo Chavez ruft zur weltweiten Gegenrevolution auf

8.9.2011. Der venezuelanische Präsident Hugo Chavez hat den von der NATO gestürzten libyschen Revolutionsführer Muammar al-Ghaddafi in einer Rede ermuntert, weiter Widerstand gegen die NATO-Aggression zu leisten. Auch forderte er u.a. die BRICS-Staaten (Brasilien, Rußland, Indien, China und Südafrika) auf, weltweit Gegenbewegungen gegen die aggressiven expansionistischen NATO-Kriege zu unterstützen.

Kay Hanisch

Noch einmal Ghaddafi-Mord: Große Empörung in Südafrika

28.10.2011. Große Empörung hat die Ermordung Muammar al-Ghaddafis in Südafrika quer durch alle Parteien ausgelöst. Sowohl Präsident Jacob Zuma, als die mit ihm komkurrierende Jugendorgansation des ANC und der regierungskritische Friedensnobelpreisträger Desmond Tutu haben den Mord und den Umgang mit dem Toten kritisiert. »Wie Gaddafi werden wir als wirtschaftliche Freiheitskämpfer bis zum bitteren Ende kämpfen und bereit sein, den höchsten Preis zu zahlen, um Südafrikas und Afrikas Naturressourcen für ihre rechtmässigen Eigentümer zu bewahren“, fügte ANC-Jugendliga-Sprecher Floyd Shivambu hinzu.

Kay Hanisch