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zur Spionage gezwungen: Lettischer Spion in Russland enttarnt

Lettischer Spion in Russland entlarvt

STIMME RUSSLANDS In Russland ist ein Agent der lettischen Geheimdienste entlarvt worden, teilte der russische Fernsehkanal NTV mit. Es handelt sich um Alexej Cholostow, einen einstigen Parlamentsabgeordneten von der größten oppositionellen Vereinigung „Zentrum des Einvernehmens“, welche die Rechte der russischsprachigen Einwohner Lettlands wahrnimmt.

Der Politiker teilte mit, dass er von der lettischen Sicherheitspolizei vor sieben bis acht Jahren angeworben worden sei. Dabei versichert er, dass ihn Mitarbeiter des Geheimdienstes erpresst und die Mitglieder seiner Familie bedroht hätten.

Cholostows Worten zufolge, hat er in Russland unter anderem Informationen über die Unzufriedenheit der Bevölkerung und der höher gestellten Beamten mit den Handlungen der Machthaber des Landes gesammelt.

Kiew will an Hilfskonvoi verdienen / 500 gefallene Söldner / Pressezensurgesetz beschlossen

Ostukraine: Volkswehr meldet schwere Kämpfe mit Armee

Ostukraine: Volkswehr meldet schwere Kämpfe mit Armee

STIMME RUSSLANDS In der ostukrainischen Industrie-Region Donbass liefern sich Militär und Volkswehr weiter schwere Gefechte. In Ilowajsk versuchen die Milizen, den Vormarsch der Regierungstruppen auf die rund 35 km östlich liegende Bergbaumetropole Donezk zu stoppen.

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Lettland: NATO-Soldaten benehmen sich wie „Schweine“ (Besatzer)

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„Die Crewmitglieder der NATO- Kriegsschiffe in der lettischen Hafenstadt Ventspils, benehmen sich wie Besatzer und scheinen der Ansicht zu sein, die lokalen Gesetze würden nicht für sie gelten“, so der Bürgermeister der Stadt. „Das diskreditiert die Allianz in den Augen der Letten“, fügte er hinzu.

„Die NATO Matrosen in Ventspils sind wie „Schweine“, sie ignorieren die lettischen Gesetze und kommunalen Vorschriften“, sagte Aivars Lembergs der Nachrichtenagentur LETA .  „Sie sind ständig betrunken, sie urinieren in der Öffentlichkeit, kotzen gegen Schaufenster und trinken Alkohol in der Öffentlichkeit, was nicht erlaubt ist. Sie rissen Blumen aus Blumenbeeten und verschenkten sie an Prostituierte.“

Lembergs, ein lautstarker Kritiker der lettischen Zusammenarbeit mit der NATO, fügte hinzu, dass die ausländischen Militärangehörigen sich wie „Besatzer“ verhalten würden, die nicht die lettische Souveränität anerkennen“.

Die flegelhaften NATO-Soldaten stammen aus Belgien, Estland, den Niederlanden und Norwegen.

 

Leugnen von „Sowjetbesatzung“ ist in Lettland ab sofort strafbar

Leugnen von „Sowjetbesatzung“ wird in Lettland strafbar - Moskau spricht von Geschichtsverdrehung

STIMME RUSSLANDS Als „zynische Geschichtsverdrehung“ hat Russlands Außenministerium das neue Gesetz in Lettland bezeichnet, welches das Leugnen von sowjetischer „Aggression“ zum strafbaren Delikt macht.

Das lettische Parlament hatte am Donnerstag Novellen zum Strafgesetzbuch verabschiedet, die Gefängnisstrafen wegen Verherrlichung, Leugnung, Rechtfertigung oder Bezweiflung der „Sowjet- und Nazi-Okkupation“ einführen.

Diese Entscheidung sei von politischer Konjunktur getragen und empörend, kommentierte der russische Außenamtssprecher Alexander Lukaschewitsch am Freitag. Das neue Gesetz sei ein „zynischer und amoralischer Versuch der lettischen Behörden, die Geschichte zu verdrehen und die Sowjetunion, die zum Sieg über den Faschismus den entscheidenden Beitrag beigesteuert hat, mit Hitler-Deutschland gleichzusetzen“. Laut Lukaschewitsch schändet das neue lettische Gesetz das Gedenken an diejenigen, die die Welt unter großen Opfern von der „braunen Pest“ befreit haben.

Das heutige Lettland betrachtet seine Geschichte im Bestand der Sowjetunion (1940 bis 1991) als sowjetische „Besatzung“. Nach Ansicht Russlands hat es keine Besatzung gegeben. RIA Novosti / STIMME RUSSLANDS

 

Nach Euro-Umstellung: Preise für Arzneimittel in Lettland gestiegen

Nach  Euro-Umstellung: Preise für Arzneimittel in Lettland gestiegen

STIMME RUSSLANDS Die Preise für einige Waren sind in Lettland nach der Euro-Umstellung deutlich gestiegen. Zum Beispiel sind bestimmte Arzneimittel nun um 10,7 bis 11,2 Prozent teurer. Der Preis für Buchweizen ist ebenfalls höher geworden.

Die Preiserhöhung wurde im Bereich von Dienstleistungen und Waren bemerkt, die nicht zu Bedarfsartikeln gehören. Einige Finanzdienstleistungen wurden dagegen billiger.

Seit dem 1. Januar ist Lettland das 18. Mitglied der Eurozone.

 

 

Einwohner von Lettland klagen nach Einführung des Euro über steigende Preise

Einwohner von Lettland klagen nach Einführung des Euro über steigende Preise

 STIMME RUSSLANDS Lettlands Zentrum zum Schutz der Verbraucherrechte erhält von Bürgern im Zusammenhang mit dem Übergang zum Euro viele Beschwerden, teilte am Freitag in einem Fernsehinterview seine Leiterin Baiba Vitolinya mit.

Ihr zufolge klagen die Letten am häufigsten über steigende Preise, die falsche Währungsumrechnung und mangelnde Angaben der Preise in beiden Währungen, Euro und Lat.

Kontrollen ergaben, dass diese Beschwerden meist gerechtfertigt sind, Verletzungen wurden in 78 Prozent der Fälle aufgedeckt.

 

Gegen den Willen der Bevölkerung: Lettland führt den Euro ein

Der lettische Premier Valdis Dombrovskis freut sich, dass am 1. Januar 2014 nun Euro-Banknoten aus dem Bankomaten kommen. Seine Landsleute zweifeln, dass die Aufgabe der eigenen Währung eine gute Idee war. (Foto: dpa)

Der lettische Premier Valdis Dombrovskis freut sich, dass am 1. Januar 2014 nun Euro-Banknoten aus dem Bankomaten kommen. Seine Landsleute zweifeln, dass die Aufgabe der eigenen Währung eine gute Idee war. (Foto: dpa)

Euro – Politisches Projekt

Lettland ist in der Neujahrsnacht als 18. Staat dem Euro beigetreten. Der amtierende Ministerpräsident Valdis Dombrovskis zog in der Hauptstadt Riga symbolisch den ersten Schein der Gemeinschaftswährung aus einem Geldautomaten. Die Mehrheit der Letten lehnt den Euro ab.

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25 Prozent der EU-Einwohner von Armut bedroht

25 Prozent der EU-Einwohner von Armut bedroht

8. Dez. 2013 – Foto: Flickr.com/Alex E. Proimos/cc-by

STIMME RUSSLANDS 23,4 Prozent der Bevölkerung Estlands, 32,5 Prozent der Litauer und 36,6 Prozent der Letten werden von Armut oder sozialer Zurückweisung bedroht. Davon zeugen Angaben von Eurostat für 2012.

Noch schlimmer als im Baltikum ist die Lage nur in Bulgarien und Rumänien, wo je 49,3 und 41,7 Prozent der Bürger von Armut bedroht sind.

Zwei Einkaufszentren wegen Einsturzgefahr in Riga geschlossen

Einsturz des Einkaufszentrums Maxima

7. Dez. 2013 – Einsturz des Einkaufszentrums Maxima – Foto: EPA

STIMME RUSSLANDS In Lettlands Hauptstadt sind am Freitag wegen der Einsturzgefahr zwei Einkaufszentren geschlossen worden. Kunden und Mitarbeiter wurden evakuiert.

Es wird berichtet, dass bei der Sichtprüfung der Stützen im Einkaufszentrum Sahara, wo sich der Laden Maxima befindet, ein durchgehender Riss mit einer Breite bis zu drei Zentimetern entdeckt wurde.

Bei der Inspektion des Supermarktes Rimi wurde eine deutliche Neigung der Dachkonstruktion sowie Schäden und Risse an den Mauern festgestellt.

Am 21. November waren beim Einsturz des Einkaufszentrums Maxima in Riga mehr als 50 Menschen ums Leben gekommen.

Einsturz von Einkaufszentrum in Riga – Dachbegrünung als Ursache vermutet

Einsturz von Einkaufszentrum in Riga – Dachbegrünung als Ursache vermutet

22. Nov. 2013 – Foto: EPA

STIMME RUSSLANDS Die wahrscheinlichste Ursache der Tragödie in Riga könnte die Verletzung der Sicherheitsstandards, insbesondere bei Begrünungsarbeiten auf dem Dach des Einkaufzentrums sein. Dies teilte der Bürgermeister der lettischen Hauptstadt, Nil Uschakow mit. Der Unfall ereignete sich am Donnerstagabend. Nach Angaben des  Rettungsdienstes stürzten zuerst eine Wand und das Dach ein. Später, als die Rettungskräfte die Trümmer aufräumten, stürzte die zweite Wand ein. Bei Bergungsarbeiten werden immer neue Opfer entdeckt. Nach dem letzten Informationsstand sind beim Einsturz des Gebäudes 25 Menschen, einschließlich der drei Feuerwehrleute, ums Leben gekommen. 40 Menschen wurden verletzt.

Mehrheit gegen neue Währung: Lettland muss trotzdem in den Euro

Mehr als die Hälfte der Bevölkerung Lettlands ist gegen die Einführung des Euro. Trotzdem wird das Land zum ersten Januar 2014 den Euro als neue Landeswährung einführen. Die EU-Finanzminister stimmten dem Vorhaben der lettischen Regierung zu.

EU-Währungskommissar Olli Rehn und Euro-Gruppenführer Jeroen Dijsselbloem zeigten sich sichtlich begeistert vom Euro-Beitritt Lettlands (Foto: consilium)EU-Währungskommissar Olli Rehn und Euro-Gruppenführer Jeroen Dijsselbloem zeigten sich sichtlich begeistert vom Euro-Beitritt Lettlands (Foto: consilium)

Lettland wird als 18. Staat der EU den Euro einführen. Schon zu Beginn des Jahres 2014 kann Lettland die neue Währung übernehmen. Das genehmigten die EU-Finanzminister in einem Beschluss am Dienstag.

Dass 53 Prozent der Letten gegen die neue Währung sind, ist der Regierung egal. 10.07.13, 01:48

Lettland: Einführung des Euros – auch hier erneut am Volk vorbei

euro-lettland

Wenn im Januar des nächsten Jahres Lettland als 18. Nation den Euro als Währung einführt, geschieht dies auch hier erneut am Volk vorbei. Die Europäische Union demonstriert mal wieder dramatisch eindrucksvoll ohne jedwede Scham, in wie weit ihr die Völker real wichtig erscheinen.

In Wirklichkeit beschäftigt sich die politische Klientel einzig und allein mit den Interessenvorgaben ihrer Ziehväter der Finanzeliten und deren Wirtschaftsvertreter. Kritische Stimmen bleiben völlig unbeachtet, siegessicher wird am einmal eingeschlagenen Kurs stur festgehalten, um weiterhin die politische Show diesjährig zu unterstreichen.

Nach EU-Enthusiasmus folgte Ernüchterung

Zum Weiterlesen:

http://www.buergerstimme.com/Design2/2013-06/lettland-einfuehrung-des-euros-auch-hier-erneut-am-volk-vorbei/

Österreich gegen Waffenlieferungen an syrische Terror-Rebellen

23.5.2013. Österreich hat die restlichen 26 EU-Staaten in einem Schreiben vor einem „Bruch des Volkerrechts und des EU-Rechts“ gewarnt, sollte die Union das Waffenembargo aufweichen und die islamistischen „Rebellen“ in Syrien mit Waffen versorgen. Unterstützung bekam Österreich bei seiner mutigen Haltung, die der Politik Frankreichs und Großbritanniens damit fundamental entgegensteht, durch Finnland, Schweden und die drei baltischen Staaten, während sich die Mehrheit der Mitgliedsländer wie Deutschland und Spanien noch nicht verbindlich geäußert haben. (Kay Hanisch)

Staatsoberhäupter von Lettland und Litauen gegen Weißrußland-Sanktionen

9.4.2012. Die litauische Präsidentin Dalia Grybauskaite und der lettische Präsident Andris Berzins haben sich bei einem gemeinsamen Treffen gegen die EU-Sanktionen gegenüber Weißrußland ausgesprochen, da beide Länder einen Großteil ihres Handels mit der benachbarten Republik abwickeln und so Investoren abgschreckt werden könnten. Die EU hatte die Sanktionen erlassen, um den national orientierten Wirtschaftskurs Weißrußlands zu sabotieren und ein neoliberales Regime zu installieren.

Kay Hanisch

Lettland beteiligt sich nicht an EU-Sanktionen gegen Weißrußland

24.3.2012. Lettland will sich nicht an den Sanktionen, welche die EU gegen Weißrussland verhängt hat, um eine pro-westliche Regierung zu erzwingen, beteiligen. Mehrere lettische Parlamentsabgeordnete machen Front gegen die Sanktionen, zumal der Handel mit Weißrussland 2011 ein Viertel am Gesamthandelsumsatz Lettlands betragen hat.

Kay Hanisch

Partei der russischen Minderheit gewinnt Wahlen

19.9.2011. Das sozialdemokratisch orientierte Harmoniezentrum (SC), die Partei der russischen Minderheit, ist mit 28,5% Sieger der Parlamentswahlen in Lettland. Auf Platz Zwei kam mit 20,8% die vom ehemaligen Staatspräsidenten Valdis Zatlers erst vor wenigen Wochen neugegründete liberal-zentristische Partei, die sinnigerweise Zatlers Reformpartei (ZRP) heißt, gefolgt vom rechtsliberal-konservativen Bündnis Einheit des bisherigen Premiers Valdis Dombrovskis (18,8%), dem nationalistisch-konservativen Bündnis Nationale Allianz (VL-TB / LNNK) mit 13,8% und der grün-konservativen Union der Grünen und der Bauern (ZZS) mit 12,2%.

Kay Hanisch

Lettischer Ex-Präsident gründet neue Partei

25.7.2011. Der frühere parteilose lettische Staatspräsident Valdis Zatlers (2007-11), welcher vor wenigen Wochen Schlagzeilen machte, als er ein Referendum für eine Neuwahl des Parlaments lostrat, welches erst im letzten Jahr gewählt wurde, hat eine eigene Partei gegründet, mit der er nun zu der neuen Wahl antreten möchten. Die Gruppierung heißt sinnigerweise Zatlers Reformpartei (ZRP), versteht sich als Partei der sozialliberalen Mitte und möchte vorrangig den Einfluß der Oligarchen auf die lettische Politik begrenzen.

Kay Hanisch

Rettet der „Marsmensch“ Lettland aus der Krise?

Nach Island stürzte nun auch in Lettland die Regierung über die Folgen der weltweiten Wirtschaftskrise. In der neuen Regierung übernimmt der wirtschaftsliberale Populist und Ex-Premier Einars Repse das Amt des Finanzministers. Kann er Lettland aus der Krise führen? Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde am 22. April 2012 in Lettland veröffentlicht.