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Liechtenstein: Neue Wählergruppe zieht ins Parlament ein

6.2.2013. „Revolution“ im verschlafenen Fürstentum Liechtenstein: erstmals konnte die Wählerinitiative Die Unabhängigen (DU) mit vier Sitzen (15,3%) ins Parlament, den Landtag, einziehen. Eigentlicher Wahlsieger war die monachistisch-konservative Fortschrittliche Bürgerpartei FBP, die 40% und 10 Sitze erhielt, gefolgt von der liberalen Vaterländischen Union VU (33,5% und acht Sitze) und der grün-alternativen Freien Liste FL (11,1% und drei Sitze). (Kay Hanisch)

Vierte Partei „mischt“ die Wahlen in Liechtenstein auf

1.2.2013. Das die in Kürze stattfindenden Parlamentswahlen in dem kleinen Fürstentum Liechtenstein wieder zwischen den beiden Traditionsparteien Vaterländische Union (VU, liberal, pro Schweiz orientiert) und der Fortschrittlichen Bürgerpartei (FBP, eher konservativ, fürstenfreundlich und pro Österreich orientiert) entschieden werden, steht außer Frage. Interessant ist aber auch, daß neben der monarchie-kritischen grün-alternativen Freien Liste (FL), diesmal auch eine vierte Partei, Die Unabhängigen (DU), welche von sogenannten „Wutbürgern“ gegründet worden, antritt – wobei fraglich ist, ob diese Gruppierung die 8%-Hürde überwinden kann. (Kay Hanisch)

Kampagne gegen Liechtenstein

Kanzlerin Merkel stellt Liechtenstein als „Steuerschlupfloch“ an den Pranger, um von der Unfähigkeit ihrer Regierung abzulenken.

Nach dem der ehemalige deutsche Post-Chef Klaus Zumwinkel wegen Steuerhinterziehung verhaftet wurde, weil er sein Geld in einer Stiftung in Liechtenstein angelegt hatte, erhob sich in Deutschland ein Geschrei und die Bundesregierung plus die ihr treu ergebenen Medien entfesselten geradezu eine Hetzkampagne gegen den in den Alpen gelegenen Zwergstaat. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde am 21. April 2012 in Lichtenstein veröffentlicht.