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3500 hauptsächlich zivile Totesopfer durch NATO-(Uran)Bomben beim Jugoslawien-Überfall

Russlands Katastrophenschutz untersucht von Nato gebombte Städte im ehemaligen Jugoslawien

STIMME RUSSLANDS Fachleute des russischen Katastrophenschutzministeriums haben etwa 14 Städte und Wohngebiete des ehemaligen Jugoslawien einschließlich des Kosovo untersucht, die vor 15 Jahren von Nato-Luftstreitkräften mit abgereichertem Uran gebombt worden waren.

Bei den Anschlägen verwendete die Nato unter anderem Schütt- und Sprengbomben, von denen viele bisher nicht explodiert sind und unter der Erde liegen. Unter den Todesopfern waren größtenteils Zivilisten. Innerhalb von 78 Tagen kamen bei den Attacken nach verschiedenen Angaben 2.500 bis 3.500 Menschen ums Leben, darunter 89 Kinder, weitere 12.500 Menschen wurden verletzt. Unter Soldaten und Polizisten starben 1.031 Menschen, über 5.000 erlitten Verletzungen.

 

Von wegen böses Jugoslawien – EU will wegen Organhandelpraxis der 90er Jahre im Kosovo ermitteln

EU will Organhandel in Kosovo ermitteln

STIMME RUSSLANDS Die internationale Gemeinschaft will ein Gericht gründen, das sich mit der Ermittlung des Organhandels in den 1990-er Jahren in Kosovo befassen wird, teilte der Vertreter der EU in der Region Samuel Žbogar mit.

„Die Ergebnisse der Ermittlung werden in den nächsten Monaten erwartet“, schrieb er in seinem Artikel, der auf der Webseite der EU-Vertretung in Kosovo veröffentlicht wurde. Er erinnerte daran, dass seit Beginn des Kosovo-Konflikts das Schicksal von 1.700 Menschen unbekannt bleibt.

Laut einigen Angaben fuhren die Kosovo-Separatisten hunderte Menschen gewaltsam nach Albanien, um ihnen verschiedene Organe zu entfernen und diese dann zu verkaufen.