Archive

moldawische Provokation zum Russland-Beitritt Transnistriens

Transnistriens Gesuch um Russland-Beitritt nach Moskau geliefert

STIMME RUSSLANDS Der Großteil der Unterschriften für die Eingliederung Transnistriens in Russland ist nach Moskau geliefert worden, sagte der russische Vizepremier Dmitri Rogosin.

Er unterstrich, dass die Provokation von Kischinau ernste Folgen für die russisch-moldauischen Beziehungen haben werde.

Am Vortag entzogen die moldauischen Geheimdienste von Bord des Regierungsflugzeugs, mit dem Rogosin aus Transnistrien nach Moskau zurückkommen sollte, mehrere Kartons mit mehreren hundert Unterschriftenlisten von Transnistriens Einwohnern, die für einen Beitritt der Republik zu Russland sind.

 

Wahlen & Machtwechsel in Transnistrien (Dezember 2011)

Langzeit-Präsident akzeptiert Machtverlust

29.12.2011. Der seit 20 Jahren in der von Moldawien abgespaltenen Mini-Repulik Transnistiren herrschende Igor Smirnow, hat nach den Präsidentschaftswahlen, bei denen er mit nur 25% den dritten Platz belegte und erklärte, das Wahlergnis anfechten zu wollen, nun doch eingelenkt und das Wahlergebnis anerkannt. Seine Partei, die linke Volksunion hatte auf ihrem Kongreß Mitte Dezember Smirnow noch dazu aufgefordert, die Institutionen zu „säubern“ und gegen den „drohenden Staatsstreich“ vorzugehen. – was Smirnow ablehnte.

Wahlen in Transnistrien: Langzeitherrscher Smirnow nur noch auf Platz drei

14.12.2011. In der von Moldawien abtrünnigen Region Transnistrien (2.500 Quadratkilometer, 530.000 Einwohner) hat der seit 1991 herrschende kommunistische Präsident Igor Smirnow eine schwere Wahlniederlage erlitten. Bei den Präsidentschaftswahlen kam er mit 25,5% nur noch auf Platz drei, während Ex-Parlamentschef Jewgeni Schewtschuk über 39% der Stimmen erhielt und Moskaus neuer „Liebling“, der derzeitige Parlamentsvorsitzende Anatoli Kaminski mit 27,7% den zweiten Platz belegte.

Kay Hanisch

Separatistenrepublik mischt sich in die globale Sicherheitspolitik ein

16.1.2010. Nachdem die USA verkündet haben, sowohl in Rumänien, als auch in Bulgarien Teile des gegen Russland gerichteten Anti-Raketenschildes zu stationieren, meldet sich Igor Smirnow, seit 1991 Staatschef der von Moldawien abgespaltenen und von keinem Land der Welt anerkannten, Separatistenrepublik Transnistrien zu Wort. Er werde sein langgestrecktes, schmales Land zur Stationierung so vieler russischer Waffen zur Verfügung stellen, wie nötig sind, um das in Rumänien stationierte Raketensystem zu neutralisieren, so Smirnow.

Kay Hanisch