Die antirussische Front – Faschisten und Zionisten Schulter an Schulter

2014_4_COMPACT_Cover_kleinAuszug aus der aktuellen Ausgabe von COMPACT-Magazin – seit heute bundesweit am Kiosk

COMPACT 4/2014 hat das Titelthema “Krieg gegen Putin – Wer stoppt die NATO?” mit rund zehn Artikel. Hier gibt es das komplette Inhaltsverzeichnis und die Bestellmöglichkeit.

Und jetzt ein Auszug aus meinem Artikel “Der Spuk der Untoten”:

(Zitat COMPACT Anfang)_Elsässer-Blog

Es ist pikant, dass ausgerechnet die Grünen, die hierzulande schon gegen das SPD-Mitglied Thilo Sarrazin die Antifa mobilisieren, sich in der Ukraine um Entdramatisierung bemühen. „Diese Opposition auf Twitter zu diffamieren mit den Worten ,Faschos in Militärkleidung‘, (…) das geht gar nicht“, sagte die Parteivorsitzende Katrin Göring-Eckardt im Bundestag. Auch die Piratin Marina Weisband bezeichnete Berichte über Antisemitismus als „Kreml-gesteuerte Panikmache“. Immerhin können sich diese Analysen auf zwei prominente Kronzeugen stützen: „Antisemitismus hatte auf dem Maidan keinen Platz“, behauptete der bekannte französisch-jüdische Intellektuelle Bernard-Henri Levy. Und der ukrainischen Vertreter im Jüdischen Weltkongress Josef Zissels nahm sogar Swoboda in Schutz: Das Parteiprogramm sei „von antisemitischen Inhalten längst gesäubert worden“, die „letzte dokumentierte judenfeindliche Äußerung“ von Parteichef Tjahnybok stamme aus dem Jahr 2004.

 

Zions Kampfbrigade

Wer hat also recht? Vermutlich beide Seiten. Zum einen wird der Judenhass der ukrainischen Rechten von zahlreichen Beobachtern, nicht nur russischen, bezeugt. Zum anderen vertragen sich die notorischen Antisemiten ganz prächtig mit zionistischen Helfershelfern. Das klingt unglaublich, ist aber selbst in großen westlichen Tageszeitungen nachlesbar. „In Kiew führte ein Veteran der israelischen Armee eine Straßenkämpfer-Einheit an“, titelte die Jerusalem Post am 28. Februar. Das Blatt sprach mit einem Mann, der sich „Delta“ nennt und „eine Streitmacht von 40 Männern und Frauen – darunter mehrere Veteranen der israelischen Armee IDF – in gewaltsamen Zusammenstößen mit Regierungskräften geführt hat“. „Delta“ gibt zu: „Ich gehöre nicht zu Swoboda, aber ich bekomme Befehle von deren Team.“ Von anderen Juden werde er deswegen kritisiert: „Ein paar fragten mich, ob sie mich statt mit Shalom nun mit Sieg Heil grüßen sollen.“

„Der jüdische Kommandant vom Maidan“ ist ein Artikel der FAZ vom 17. Februar überschrieben. Der Mann nennt sich Ruben: „Erziehung in einer orthodox chassidischen Familie in Odessa am Schwarzen Meer, als ganz junger Mann ein paar Jahre in Israel, Rückkehr in die Ukraine, Aufstieg im Bankgewerbe,“ gibt er zu seiner Biographie preis. Der FAZ-Reporter begleitet ihn, wie er auf dem Maidan Posten inspiziert. „Ich habe keine Probleme mit den Soldaten der Rechten“, bekennt er freimütig. „Sie nennen mich ,Bruder‘, und ich sie auch.“

Die Neue Zürcher Zeitung stellte am 16. Februar einen gewissen Chaim vor, „ein Militärstratege auf dem Maidan“. Er sei „zum Anführer einer Hundertschaft von Selbstverteidigern“ gewählt worden. Darunter sind weitere Juden, die „in Israel Armeedienst geleistet“ haben. (Zitat COMPACT Ende)

Den Artikel vollständig lesen in der Printausgabe COMPACT 4/2014. Hier bestellen.

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