Ernährung bei entzündlich – rheumatischen Erkrankungen

merkel-rot-hände

18/11/2013 von beim Honigmann zu lesen

Bei entzündlich – rheumatischen Erkrankungen kann eine geeignete Ernährung dazu beitragen vorhandene Beschwerden zu lindem. Im Vordergrund steht eine gesunde und aus gewogene Ernährung, die in ihrer Form auch zur Normalisierung das Körpergewichts beitragen kann. Nach den neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen kommen bestimmten mehrfach ungesättigten Fettsäuren ( Arachidonsäure,Linolsäure, Omega 3 Fettsäuren) und Antioxidantien eine besondere Bedeutung zu.

Arachidonsäure

Die Abbauprodukte der Arachidonsäure verstärken das Entzündungsgeschehen im Körper. Deshalb strebt man bei entzündlich- rheumatischen Erkrankungen eine Arachidonsäureverminderung mit der Kost auf 50- 80 mg/ Tag an. Dies entspricht einer vegetarisch orientierten Kost. Die Arachidonsäurezufuhr liegt normalerweise bei 200-40Omg/ Tag. Die Arachidonsäure befindet sich ausschließlich in Nahrungsmitteln tierischer Herkunft. Besonders reichhaltig ist sie vertreten in den einzelnen Fleischsorten. Reduzieren kann man den Arachidonsäuregehalt, indem man tierische Nahrungsmittel fettarm auswählt.(s. Tabelle)

Linolsäure

Die Linolsäure ist eine lebensnotwendige Fettsäure, die der Körper nicht selbst herstellen kann. Sie muss deshalb täglich mit der Nahrung aufgenommen werden. Bei einer zu geringen Aufnahme von Linolsäure (unter 1 0 g/Tag) kann der Körper diese auch in Arachidonsäure umwandeln. Bei einer Zufuhr von mehr als 10g/ Tag (s.Tabelle) wird dieser Stoffwechsel gehemmt. Linolsäure befindet sich in hochwertigen pflanzlichen Fetten, insbesondere in Diätmargarine ( 22g enthalten schon 10 gLinolsäure), Distel-, Sonnenblumen-, Soja- und Keimölen.

Omega 3 Fettsäuren

Omega 3 Fettsäuren können die Arachidonsäure ersetzen und hemmen somit den Entzündungsprozess. Sie werden auch als Fischölfettsäuren bezeichnet, da fette Seefische, wie Hering, Makrele, Lachs und Thunfisch den höchsten Anteil dieser Fettsäuren enthalten (s. Tabelle). Wissenschaftler empfehlen eine hohe Dosierung dieser Fettsäuren ( ca.30mg pro kg Körpergewicht), sodass zusätzlich zur Kost evtl. Fischölkapseln eingenommen werden müssen. Eine positive Wirkung tritt allerdingserst nach 1 -2 Monaten ein. Zu den Omega 3 Fettsäuren gehört auch die Linolensäure. Sie ist enthalten in Soia-, Walnuss, Lein- und Rapsöl.

Antioxidantien

Antioxidantien verhindern die Umwandlung von Arachidonsäure zu Entzündungsstoffen, indem sie die dazu benötigt en Sauerstoffradikale abfangen. Unter Antioxidantien versteht man die Vitamine A, C und E und die Spurenelemente Zink, Selen und Kupfer

KURZ & BÜNDIG

Das Wichtigste auf einen Blick Fleisch und Fleischprodukte reduzieren schränken Sie den Fleisch- und Wurstverzehr deutlich ein. Bei nur zwei Fleischmahlzeiten pro Woche kommt es zu keinen deutlichen Anstieg der Arachidonsäure im Körper. möglichst zwei Fischmahlzeiten pro Woche bevorzugen Sie Seefische mit einem hohen Gehalt an Omega – 3 -Fettsäuren (Hering, Lachs, Makrele, Thunfisch, Sardinen) Soja- und Tofugerichte sind ein guter Fleischersatz und können Ihren Speiseplan sinnvoll ergänzen. hochwertige pflanzl. Öle und Fette bevorzugen ( Linol- / Linolensäure)sie führen zu einer Abnahme der Arachidonsäure im Körper und enthalten außer dem das wichtige Zellschutzvitamine reichlich fettarme Milch und Milchprodukte eine ausreichende Aufnahme von Calcium ist wichtig um Osteoporose vorzubeugen. Da jedoch alle tierischen Nahrungsmittel Arachidonsäure enthalten, sollten magere MiIchprodukte ausgewählt werden. täglich Vollkornprodukte, Obst, Gemüse und Salat zur Versorgung mit wichtigen Spurenelementen und Vitaminen. Alkohol vermeiden Alkohol verstärkt Entzündungsprozesse und fördert außerdem Osteoporose. Heilfasten und/ oder vegetarische Ernährung führen durch geringe Arachidonsäurezufuhr zu einer raschen Verbesserung des Entzündungsgeschehens.

Antioxidantien –

Die Radikalfänger

Vitamin A

Bedarf Normal: 1,8 mg ;

Bei Rheuma: 1,8 mg

Aufgabe: Schutz von Haut und Schleimhäuten  & Schutz der Leber wichtig für die Sehkraft

Vorkommen: vor allem in tierischen Lebensmitteln  z.B. Käse, Milch, Butter, Lebertran als Vorstufe ( Beta – Carotin) in pflanzlichen Lebensmitteln, z.B in Aprikosen, Bohnen, zerkleinertes Gemüse Karotten, gelbe & rote Paprika, Pfirsich,

Hinweis: zerkleinertes Gemüse nicht offen stehen lassen.

Vitamin C

Bedarf Normal: 75 mg

Bei Rheuma: 200 mg

Aufgabe: Stärkung des Immunsystems & Verbesserung der Aufnahme von Eisen regt, die Knochenmarkfunktion an …

Vorkommen: z.B. Orange, Zitrone, Kiwi, Hagebutte, Broccoli, Rosenkohl, Johannisbeeren

Hinweis: sauerstoff-, hitze- lichtempfindlichn

VitaminE

Bedarf Normal: 25 mg

Bei Rheuma: 400 mg

Aufgabe: Regulation der Hirnanhangsdrüse , Zellschutz regenerierende Wirkung auf Bindegewebe  wichtig für den Muskel-, Kohlenhydrat-& Wasserstoffwechsel

Vorkommen: z.B. bedeutende Mengen in Pflanzenölen   kleine Mengen in Eigelb, Milch, Butter, Getreidekeimen

Hinweis: Vitamin E – haltige Lebensmittel nicht offen lagern  Luft und Licht verursacheneine Dunkelfärbung.

Zink

Bedarf Normal: 15 mg

Bei Rheuma: 30 mg

Aufgabe: Insulinaufbau Aktivierung des Immunsystems .

Vorkommen: z.B Erbsen, Hafer, Weizen

Selen

Bedarf Normal: 0,1 mg

Bei Rheuma: 0,2 mg

Aufgabe: Bestandteil von Enzymen Stimulierung des Immunsystems

Vorkommen: z.B Trinkwasser Vollkornprodukte.

Kupfer

Bedarf Normal: 1,5 mg

Bei Rheuma: 3,0 mg

Aufgabe: Beteiligung am Aufbau des Blutfarbstoffs-  Sauerstofftransport Enzymbestandteil

Vorkommen: z. B. Roggen, Fisch, Leber, Eigelb

gefunden bei: http://www.vaskulitis.org/dtsch/berichte/nordlichter04/Ernaehrung2.pdf

…danke an TA KI

Gruß an die Heilenden – Der Honigmann

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