erneut ein Schwarzer Opfer der Polizeigewalt in den USA – Zerschlagung der Proteste & Massen-Festnahme in New York

Demonstranten bei einem "Die-in" in Boston in der Nacht auf Donnerstag.Demonstranten bei einem „Die-in“ in Boston in der Nacht auf Donnerstag.

Los Angeles 5. Dezember 2014 – (IRNA/IRIB)

Die US-Polizei im Bundesstaat Arizona hat einen unbewaffneten Schwarzen getötet.

AFP berichtete heute aus Los Angeles, dass der 34-jährige Romin Brisbone am Freitag in Phönix von einem weißen Polizeioffizier getötet wurde. Der Offizier nahm an, Brisbone wolle eine Waffe ziehen, so erschoss er ihn mit zwei Kugeln. Es stellte sich heraus, der das Opfer keine Waffe trug. In Missouri hatte ein Polizeioffizier am 9. August den schwarzen Micheal Brown in der Stadt Ferguson getötet. Vor zehn Tagen hat eine Jury den Polizisten freigesprochen, er dürfe seine Arbeit wieder aufnehmen. Es folgten Proteste gegen Rassismus und Ungerechtigkeit in Amerika.

Vierte Nach der Anti-Rassismus-Proteste in Amerika in Folge

Vierte Nach der Anti-Rassismus-Proteste in Amerika in Folge

New York 7. Dezember 2014 – (Mehrnews/IRIB)

Auf den Straßen von New York wurde in der vierten Nacht in Folge gegen den Rassismus und aus Protest gegen den Freispruch des Mörders von Eric Garner demonstriert.

Laut Mehrnews unter Berufung auf AP wurde Garner gestern beerdigt, gleichzeitig wurde in New York gegen Rassismus und Polizeigewalt demonstriert. Die Demonstranten riefen den Satz „Ich kann nicht amten“. Das war der letzte Satz, den Garner vor seinem Tod aussprach; ein Polizist hatte seinen Arm um seinen Hals geschlungen. Die Demonstranten versammelten sich unter heftigem Regen auf dem Times- und Union-Square. Obwohl Garner von dem Polizisten erwürgt wurde, urteilte die Jury mit einem Freispruch für den Mörder, das verursachte die erneuten Proteste gegen den Rassismus seit dem vergangenen Mittwoch.

Proteste in New York: Mehr als 200 Festnahmen

Proteste in New York: Mehr als 200 Festnahmen

STIMME RUSSLANDS Die Polizei von New York hat im Verlauf der bereits den zweiten Tag fortdauernden Proteste mehr als 200 Personen festgenommen. Die Proteste hängen mit dem Tod des Afroamerikaners Eric Garner bei dessen Festnahme durch die Polizei zusammen.

Die Polizei teilt mit, dass die Festgenommenen die öffentliche Ordnung verletzt und sich geweigert hätten, die Straßen zu räumen. Auf dem Times Square ist es zu einem Zusammenstoß der Protestierenden mit Polizisten gekommen, doch gelang es den Ordnungshütern, die Situation unter ihre Kontrolle zu nehmen.

UN fordert Ermittlungen über Polizeigewalt in den USA

Mit erhobenen Händen protestieren Menschen in New York in der Nacht auf Freitag gegen Polizeigewalt.  |  © ReutersMit erhobenen Händen protestieren Menschen in New York in der Nacht auf Freitag gegen Polizeigewalt. | © Reuters

New York 6. Dezember 2014 – (FarsNews/IRIB)

Nachdem die Geschworenen-Jury am Mittwoch erklärt hatte, keine Anklage gegen den New Yorker Polizisten zu erheben, der den Afroamerikaner Eric Garner in den Würgegriff genommen hatte, und dieser daraufhin verstarb, verlangten Experten der Vereinten Nationen Ermittlungen über die Polizeigewalt in den USA.

Einem Bericht der Nachrichtenagentur FarsNews zufolge teilte dies die UN-Sonderberichterstatterin für Minderheiten-Rechte, Rita Izsak, in einer Erklärung mit. Der Nachrichtensender Voice Of America (VoA TV) meldete in einem Bericht, dass UN-Menschenrechtsexperten Ermittlungen über Polizeigewalt in den USA forderten. Grund dafür sollen die Jury-Entscheidungen sein, aufgrund derer sich zwei weiße Polizisten wegen Mordes an Afroamerikaner nicht vor Gericht verantworten müssen. Aus Protest gegen das brutale Verhalten der Polizei in diesem Land sind am Freitagabend wieder Tausende US-Bürger in mehreren Städten, darunter New York, Chicago, Boston und Washington auf die Straßen gegangen.

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