erste IS-Kämpfer üben Rache an Urhebern – Geheimdienstschärgen wüten indes weiter

IS entführt 80 irakische Jugendliche

Tikrit 5. Januar 2015 – (IRIB/Fars/ al-Alam)

Die Terrorgruppe „Islamischer Staat“ (IS) haben 80 Jugendliche aus einem Dorf, östlich von Tikrit, entführt.

Ein Sicherheitsverantwortlicher  der nordirakischen Provinz Salah ad-Din erklärte  am Sonntag in  einem Interview mit dem irakischen Sender Sumariya News, dass dieserJugendlichen dem Stamm al-Obid  angehörten. Diesen Aussagen zufolge stürmten die IS-Terroristen im Dorf al-Baizah (13 km östlich von Tikrit) die Häuser und entführten 80 Jugendliche. Danach sollen diese Jugendlichen an  einen unbekannten Ort gebracht  worden sein.

Vor ca. drei Monaten haben die Dorfbewohner von al-Obid die IS-Terroristen aus ihrem Dorf vertrieben.

5000 jesidische Frauen im Irak von IS verkauft

Die IS-Milizen haben im Irak Hunderte von jungen Jesidinnen entführt und verkauft.Die IS-Milizen haben im Irak Hunderte von jungen Jesidinnen entführt und verkauft.

Sinjar 6. Januar 2015 – (IRIB)

Nach Angaben des irakischen Ministers für Menschenrechte hat die extremistische Terrorgruppe IS mindestens 5000 jesidische Frauen im Nordirak entführt und verkauft.

Laut der irakischen Nachrichtenagentur al-Safir fügte Minister Mohammad Mahdi al-Bayati am Montag hinzu, dass der Irak die Entführung und der Verkauf von jesidischen Frauen, Vertreibung von tausenden irakischen Familien, Entführung der Kinder und ihrer Rekrutierung für Krieg sowie die Verletzung der Rechte der Christen als humanitäre Katastrophe einstuft. Das irakische Ministerium für Menschenrechte hat die internationale Staatengemeinschaft aufgefordert, die Verbrechen des IS als Massenmord zu verurteilen.

Die IS-Terroristen eroberten im August die von Jesiden bewohnte nordirakische Region Sinjar. Sie begingen Verbrechen an den Bewohnern und entführten jesidische Frauen.

Im Juni marschierten die IS-Terroristen in den Irak ein, besetzten einige Regionen und begangen schwere Verbrechen.

IS-Terroristen zerstören historische Moschee in Mossul

Mossul 3. Januar 2015 – (Press TV/IRIB)

Unter dem Vorwand unter der Moschee liege ein Friedhof haben IS-Terroristen die Soltan Veis-Moschee im Stadtviertel Farouq in Mosul in die Luft gesprengt. Diese 1838 errichtete Moschee war eines der ältesten historischen Bauwerke in der Provinz Nineve.

Zeugenberichten zufolge räumten die Kämpfer zehn weitere Moscheen, um sie dann in die Luft zu sprengen.

Im Süden der Provinz Basra töteten Bewaffnete mindestens drei Freitagsprediger in der Nähe der Stadt Zabir. Berichten zufolge befindet sich eine weitere Person, die bei diesem Angriff verletzt wurde, in einem kritischen Zustand.

Im November 2014 zerstörten die IS-Terroristen ebenfalls die St. Georg-Kirche sowie die angebliche Grabstätte des Propheten Yunis und im Dezember 2014 die Maria-Kirche in Mossul.

Stationierung von 1.500 US-Soldaten im Irak aus finanziellen Gründen aufgeschoben

Soldaten der US-Armee in Tikrit, Irak (Archiv)  |  © AP/dpaSoldaten der US-Armee in Tikrit, Irak (Archiv) | © AP/dpa

Washington 5. Januar 2015 – (IRIB)

Die Stationierung von 1.500 US-Soldaten im Irak wird laut dem Sprecher des US-Verteidigungsministeriums, John Kirby, aufgrund fehlender finanzieller Mittel aufgeschoben.
Einem Bericht der iranischen Nachrichtenagentur „YJC“ zufolge sagte John Kirby in von der Zeitung „Word Tribune“ veröffentlichten Rege, dass der Plan zur Stationierung von 1.500 US-Soldaten im Irak im Kongress auf Ablehnung gestoßen sei und wegen fehlender Finanzierungsgrundlagen nicht realisiert werden könne. Washington verlange von den Irakern, selbst Verantwortung für die Sicherheit des Landes zu übernehmen.

Saudi-Arabien greift Stellungen der Terrormiliz IS an

Riad 5. Januar 2015 – (IRIB)

Saudische Infanterie und Luftwaffe haben als Reaktion auf die Angriffe von IS-Terroristen an der Grenze zum Irak deren Stellungen unter Beschuss genommen.

Bei dieser Operation sei eine große Zahl der IS-Kämpfer getötet und erhebliche Teile ihrer Ausrüstung seien beschädigt und zerstört worden. Das berichtete heute teilte „Shafaq News“ unter Berufung auf Informationen aus dem saudischen Innenministerium.

Bei einem Terroranschlag in der Region Arar an der nördlichen Grenze Saudi-Arabiens zum Irak sollen der Kommandeur der in dieser Region stationierten Armeeeinheit und ein Soldat getötet sowie ein weiterer Offizier verletzt worden sein.

Iran deckt Arzneimittelbedarf im Irak

Teheran 5. Januar 2015 – (IRIB)

Der Irak und Iran wollen ihre Kooperationen in den Bereichen medzinische Behandlung, Krankenversicherung und Arzneimittel stärken.

Darüber sprachen der iranische Minister für Genossenschaft, Arbeit und sozialen Wohlstand Ali Rabiie und die irakische Gesundheitsministerin Adila Hammoud am Sonntagabend in Teheran. „Der Irak ist am Import pharmazeutischer Produkte aus dem Iran interessiert“, sagte der iranische Minister nach dem Treffen den Reportern. Er wies auf die Bedeutung des Gesundheitstourismus hin und gab bekannt: „Es wurde vereinbart, ein gemeinsames Komitee zur Realisierung von Gesundheitsreisen in den Iran zu bilden.“ Der iranische Minister für Genossenschaft, Arbeit und sozialen Wohlstand erklärte ferner die Bereitschaft des Iran, kranke Iraker zur Behandlung aufzunehmen und ergänzte, dass sich beide Länder auch über den Bau eines Pharmaunternehmens geeinigt haben. Die iranische Organisation für soziale Sicherheit habe sich zudem verpflichtet, den irakischen Behörden ihre Erfahrungen zur Errichtung von erforderlichen Strukturen im Irak zu Verfügung zu stellen.

Einigung der Hisbollah und al-Mustaqbal-Bewegung zur Unterstützung des Sicherheitsplans in Libanon

Ayn al-Tineh 6. Januar 2015 – (IRIB)

Die Hisbollah und al-Mustaqbal-Bewegung Libanons haben sich über die Vervollständigung des landesweiten Sicherheitsplans geeinigt.

Laut der Nachrichtenzentrale al-Nashrah fand die zweite Runde der Verhandlungen zwischen der Hisbollah und al-Mustaqbal-Bewegung Libanons am Montagnachmittag im Parlament dieses Landes in Ayn al-Tineh statt. Die Vertreter der Hisbollah und der al-Mustaqbal-Bewegung berichteten nach dieser Sitzung in einer gemeinsamen Bekanntmachung  von einem beachtlichen Fortschritt bei der Minderung der religiösen Spannungen in Libanon.
Der libanesische Parlamentschef, Nabil Berry, sagte bei einem Interview mit der Zeitung al-Nahar: „Die Gespräche zwischen der Hisbollah und der al-Mustaqbal-Bewegung werden nicht eingestellt werden.“

Die erste gemeinsame Sitzung der Hisbollah und der al-Mustaqbal-Bewegung Libanons fand am 23. Dezember 2014 in den Räumlichkeiten des Parlaments statt.
76.000 Menschen bei Gefechten 2014 in Syrien ums Leben gekommen

Nichtidentifizierte Leichen werden in Aleppo begraben (Archivbild).  Nichtidentifizierte Leichen werden in Aleppo begraben (Archivbild).

London 2. Januar 2015 – (ISNA/IRIB)

Im Jahr 2014 sind nach Angaben der in London ansässigen Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte 76000 Menschen bei Gefechten zwischen den Regierungseinheiten und Terrorgruppen ums Leben gekommen.

 Laut Al-Sumeriyah News gab die Beobachtungsstelle  bekannt, 33.278 Zivilisten seien im vergangenen Jahr in Syrien getötet worden, davon 3501 Kinder und 1987 Frauen und 12302 Männer. Von den Terroristen wurden 16979 Mitglieder des IS, Al-Nusrah-Front und andere Gruppen getötet.
Syrien: 19 Zivilsten bei Terroranschlag ums Leben gekommen

London/Aleppo 3. Januar 2015 – (IRNA/IRIB)

Bei einem terroristischen Angriff auf die Stadt Aleppo im Norden von Syrien sind mindestens 19 Menschen getötet worden.

Laut AFP unter Berufung auf die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte handele es sich bei den Todesopfern um mindestens fünf Minderjährige, von denen drei mit ihren Müttern in Fahrzeugen von Raketen getroffen wurden. Die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte mit Sitz in London berichtete zudem von 32 Verletzten bei einem Anschlag der Terroristen auf Gebiete westlich von Aleppo. Die Anschläge erfolgten am Freitagmorgen. Die Stadt Aleppo, die einst Wirtschaftszentrum des Landes war, ist nun zur Kriegsfront der terroristischen Gruppen gegen die syrische Regierung geworden. Die syrische Armee hat die Gebiete westlich der Stadt unter ihrer Kontrolle, aber der Osten ist weiterhin in der Hand von Terroristen. Seit Beginn des Krieges in Syrien sind laut einem Bericht der UN-Hochkommissarin für Menschenrechte, Navi Pillay, 200.000 Menschen in Syrien ums Leben gekommen.

USA und Türkei weiterhin um Stärkung der so genannten „moderaten Aufständischen“ in Syrien bemüht

Washington/Ankara 6. Januar 2015 – (Press TV/IRIB)

Die Sprecherin des US-Außenministeriums Jen Psaki hat das Bestreben der USA und der Türkei zur Stärkung der so genannten moderaten Rebellen in Syrien bekräftigt.

„Wir bedanken uns bei der türkischen Regierung dafür, dass sie vor einiger Zeit dem Trainig von gemäßigten Aufständischen auf ihrem Territorium zustimmte“, sagte Psaki am Montag auf einer über den Fernsehsender Al-Jazeera Mubasher ausgestrahlten Pressekonferenz. Sie fügte hinzu: „Wir kooperieren mit ihnen vor Ort. Nähere Einzelheiten kann ich jedoch nicht angeben. Darüber muss sich das Verteidigungsministerium äußern.“

Reuters zufole gab eine offizielle Stelle im türkischen Außenministeirum gestern bekannt, dass das Abkommen zwischen Ankara und Washington zur Ausbildung und Aufrüstung der so genannten „moderaten Rebellen“ in Syrien bis Ende Januar endgültig in Kraft tritt. Dies sei ein Teil des US-geführten Kampfes gegen die IS-Milizen, behauptete diese Stelle. Die Ausbildung der Rebellen solle im März in Jordanien und Saudi-Arabien beginnen. Das Abkommen sieht das Training von 15.000 syrischen Aufständischen innerhalb von drei Jahren vor.

Türkischer Export nach Syrien steigt

Ankara/Damaskus 4. Januar 2015 – (IRIB)

Während die diplomatischen Beziehungen zwischen Syrien und Ankara auf Eis liegen, hat der türkische Export nach Syrien 2014 um 60% zugenommen.

IRNA zufolge teilte der Verband türkischer Exporteure, TIM, mit, 2014 sei der Export nach Syrien um 60.8% auf 1.4 Mrd. Dollar gestiegen. Im Vergleich zu 2013 stieg der Gesamtexport der Türkei um 4% auf die Rekordsumme von 157.6 Mrd. Dollar. Nach Syrien erlebte der Export in den Iran den größten Aufschwung mit 57.4%. 2014 lieferte die Türkei über 4 Mrd. Dollar Waren dem Iran. Im vergangenen Jahr war Deutschland nach wie vor der größte Abnehmer türkischer Waren, demnach stieg der Export nach Deutschland auf 11.3% auf 14.8 Mrd. Dollar.

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