Ex-IAEO-Chefinspekteur: Westen will Irans wirtschaftliche Entwicklung verhindern

Hans Blix: Gekünstelte Besorgnisse des Westens über atomaren Iran

Hans BlixHans Blix

New York 22. November 2014 (RT/IRIB)

Der frühere Chefinspekteur der Internationalen Atomenergiebehörde, Hans Blix hob hervor, dass die Besornisse des Westens bezüglich dem iranischen Atomprogramm gekünstelt sind und möglicherweise nur die Erstarkung der iranischen Wirtschaft verhindern wollen.

Wie IRINN unter Berufung auf Russia Today meldete sagte Hans Blix, dass er manchmal denke, dass das Problem bezüglich iranischer Massenvernichtungswaffen gekünstelt sei. „Wir haben im Fall von Irak gesehen, wie die Bush-Regierung ständig ein Problem durch irakische Atomwaffen aufbauschte, dabei gab es überhaupt keine Atomwaffen im Irak. In Wahrheit haben sie also dieses Problem selber erzeugt, um einige gegen das irakische Regime hinter sich zu scharren. Von daher sind wir nun erneut Zeuge, dass über die Möglichkeit das Iran Atomwaffen herstellen will, viel geredet wird. Möglicherweise ist das eigentliche Ziel hinter dieser Geschichte nicht die Atomfrage, sondern die Verhinderung einer Wirtschaftsmacht Iran.“ Hans Blix sagte in diesem Interview auf die Frage ob ein Abkommen bis zum 24. November möglich sei, dass er große Hoffnung habe, dass die Verhandlungspartner zu einer Übereinkunft kommen, um die iranische Atomfrage zu lösen. „Meiner Meinung nach sind die Hauptprobleme gelöst“, fügte er hinzu. 

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