Gegenoffensive – ukrainische Putsch-Regierung erfindet Erfolge und verschweigt Verluste

Ukrainische Armee steht vor schweren Verlusten

STIMME RUSSLANDS Die ukrainische Armee und die Nationalgarde haben das bis Donnerstagabend laufende Ultimatum der Volkswehr des Donezkbeckens verstreichen lassen, schreibt die „Nesawissimaja Gaseta“ am Freitag.Die ukrainische Armee und die Nationalgarde haben das bis Donnerstagabend laufende Ultimatum der Volkswehr des Donezkbeckens verstreichen lassen, schreibt die „Nesawissimaja Gaseta“ am Freitag.

Nach dem Ablauf des Ultimatums drohte der stellvertretende Kommandeur der Volkswehr, Sergej Sdriljuk, mit einem Gewalteinsatz, falls die ukrainischen Militärs ihre Stellungen im Gebiet Donezk nicht verlassen würden. Zudem drohte er, die ukrainischen Truppen aus dem Gebiet Donezk zu vertreiben, weil sie nach dem Referendum als Besatzer eingestuft werden.

Ukrainische Militäreinheiten versuchten am Donnerstagmorgen erneut vergeblich, die Stellungen der Volkswehr in der Nähe der Ortschaft Starowarowka, 30 Kilometer von Kramatorsk entfernt, anzugreifen. Auch am Stadtrand von Slawjansk war in der Nacht zum Donnerstag Artilleriefeuer zu hören. Zudem kam es zu Zusammenstößen vor den Toren der Stadt Kramatorsk.

Der Volksbürgermeister von Slawjansk, Wjatscheslaw Ponomarjow, sprach am Mittwoch von großen Verlusten beim ukrainischen Militär nach den Kämpfen bei Slawjansk und Kramatorsk. „Der Gegner trug folgende Verluste – elf Tote und 24 Verletzte. Bei uns gibt es einen Toten. Slawjansk und Kramatorsk stehen unter feindlichem Dauerbeschuss. Es gibt keinen Sturm, man versucht nur Panik unter der Bevölkerung zu verbreiten“, so Ponomarjow.

Interimspräsident Alexander Turtschinow sprach am Donnerstag in der Obersten Rada (Parlament) jedoch von Erfolgen beim Militäreinsatz in der Ostukraine. In der Nacht zum Donnerstag soll das von den „Rebellen“ besetzte Gebiet um den Fernsehrturm befreit worden sein. Turtschinow sprach zudem von der Eliminierung einer Terroristengruppe nahe Kramatorsk. Die Verluste der ukrainischen Armee erwähnte er mit keinem Wort.

Turtschinows Worte sorgten für Erstaunen bei der Donezker Volkswehr. „Wir widersprechen seinen Informationen. Alle Checkpoints und Stellungen sind nach wie vor von Aufständischen besetzt“, so der Sprecher des Volksbürgermeisters von Slawjansk. Dass das Gebiet um den Fernsehturm von den Rebellen befreit worden sei, sei ebenfalls eine falsche Aussage, weil es sie dort überhaupt nicht gebe.

Militärexperten zufolge befinden sich derzeit rund 2000 ukrainische Soldaten um Slawjansk und Kramatorsk. Sie verfügen über einige Dutzende Schützenpanzerwagen und rund 15 Hubschrauber. Ihnen gegenüber stehen 1200 Aufständische in Slawjansk und etwas mehr als 500 in Kramatorsk.

Slawjansk ist nicht wegen der vielen Anti-Panzerwaffen und mobilen Flugabwehrkanonen der Aufständischen zum Zentrum der Zusammenstöße geworden. Diese Stadt ist ein wichtiger Verkehrsknoten im Norden des Gebietes Donezk. RIA Novosti / STIMME RUSSLANDS

Ukraine-Krise: Donezker Volksgouverneur Gubarew ruft Kriegszustand aus und kündigt Gegenoffensive an

Ukraine-Krise: Donezker Volksgouverneur Gubarew ruft Kriegszustand aus

STIMME RUSSLANDS Der von Bürgern gewählte Gouverneur der Donezker Volksrepublik, Pawel Gubarew, hat Kriegszustand in der Region ausgerufen. „Wenn Kiew seine Truppen binnen einer Stunde nicht vom Territorium der Republik abzieht, wird sich die Volkswehr gezwungen sehen, sie zu vernichten“, erklärte Gubarew am Donnerstag.

„Das den ukrainischen Okkupanten gestellte Ultimatum, ihre illegalen Kontrollposten zu räumen sowie die Truppen und Kampftechnik von Städten der Donbass-Region abzuziehen, läuft in einer Stunde aus. Dann werden wir alles vernichten – Kampftechnik und die bewaffneten Kräfte der Faschisten!“, schrieb Gubarew auf seiner Facebook-Seite. Er erinnerte die Bevölkerung der Donbass-Region ein weiteres Mal daran, dass auf dem Territorium der Donezker Volksrepublik Kriegszustand verhängt wird. RIA Novosti/STIMME RUSSLANDS

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