Geheimdienstarmee IS: tötet Verweigerer & eigene Verwundete

Drei Massengräber mit 710 Leichen in Syrien entdeckt

Damaskus/London 21. Dezember 2014 (ISNA/IRIB)

Laut Angaben der  in London ansässigen Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte sind  710 Leichen in drei Massengräbern in der ostsyrischen Provinz Dair as-Saur  entdeckt worden.

Laut der Webseite „Mohit“ teilten die Augenzeugen mit, dass die meisten Opfer  dem Al-Schaitat-Stamm  angehörten, die seit August als vermisst gelten. Die Terrorgruppe Islamischer Staat (IS) tötete  in den vergangenen Wochen die Jungendlichen des Al-Schaitat-Stammes in den Dörfern Ghranij ,Abu Hamam und Kashkiyeh in der Provinz Dair as-Saur. Der Schaitat-Stamm ist in der ölreichen und strategisch wichtigen Provinz Dair as-Saur im Osten Syriens beheimatet.

Den Berichten zufolge wurde das erste Massengrab am 16. Dezember mit 450 Leichen entdeckt. Einen Tag später wurden 235 weitere Leichen in einem anderen Massengrab sowie 25 Leichen im dritten Massengrab gefunden.

Bislang konnten die Aktivisten der Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte ledglich  Dutzende Leichen identifiziert.

Massengrab in Ost-Syrien mit 230 Leichen entdeckt

Der Schaitat-Stamm gilt als erbitterter Gegner der IS-Miliz. Foto: Sana/ArchivDer Schaitat-Stamm gilt als erbitterter Gegner der IS-Miliz. Foto: Sana/Archiv

Damaskus/London 18. Dezember 2014 – (IRNA/IRIB)

Im Osten Syriens sind in einem Massengrab die Leichen von 230 IS-Opfern gefunden worden.

Es handelt sich um Angehörige des Schaitat-Stammes, die sich gegen die Terrorgruppe „Islamischer Staat“ (IS) erhoben hatten. Das teilte heute die in London ansässige Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte mit. Damit steige die Zahl der im Sommer getöteten Angehörigen des Schaitat-Stamms in der Provinz Deir al-Sor auf mehr als 900. Bei den meisten Opfern handele es sich um Zivilisten. Viele von ihnen seien hingerichtet worden. Hunderte weitere Menschen würden noch vermisst. Die örtlichen Stammesvertreter und die Terroristen stritten sich unter anderem um zwei Ölfelder, die in der Provinz Deir al-Sor liegen.

230 Leichen in einem Massengrab in Syrien gefunden

18. Dezember 2014 – (IRIB)

Wie Human Rights Watch am Mittwoch berichtete, hatten sich der Stamm dem Herrschaftsanspruch des „Islamischen Staats“ widersetzt und wurde so zu Opfern eines Massakers. Durch diesen Massenmord hat sich die Zahl dieses Stammes auf 900 Personen reduziert.

Laut Human Rights Watch haben die Mitglieder dieses Stammes diese Leichen gefunden als sie nach einigen Monaten in ihre Wohnorte zurückkehrten. Diesem Bericht zufolge gibt es noch keine Informationen über die restlichen 100 Stammesleute.

IS-Terroristen halten weiterhin Teile Syriens und Iraks unter ihrer Kontrolle. UN-Berichten zufolge sind bis jetzt 200.000 Menschen bei den Auseinandersetzungen in Syrien getötet worden, und die Zahl der Flüchtlinge und Obdachlosen ist auf 7,2 Millionen gestiegen.

Weltgesundheitsbehörde: Krieg in Syrien mit über einer Mio. Verletzte

Der Krieg in Syrien findet kein Ende. Mehr als 200.000 Menscher kamen in dem Bürgerkrieg ums Leben. Der Krieg in Syrien findet kein Ende. Mehr als 200.000 Menscher kamen in dem Bürgerkrieg ums Leben.

Damaskus 19. Dezember 2014 (Farsnews/IRIB)

Die Weltgesundheitsbehörde hat mit Blick auf die katastrophale Lage in Syrien von über eine Mio.Verletzte bei den Kämpfen in diesem Land berichtet.

Wie Reuters unter Berufung auf die WHO-Vertreter in Syrien, Elisabeth Hauff, berichtete,  sind in Syrien eine Mio. Menschen unmittelbar durch die Kampfhandlungen verletzt worden, viele weitere wurden zu Invaliden. Hauff sagte, Behandlungszentren in Syrien seien weitgehend zerstört, fast die Hälfte von Krankenhäusern sei nicht mehr einsatzbereit, darunter leiden die Kranken und Verletzten. Über 6500 Fälle von Typhus und 4200 Fälle von Masern wurden in diesem Jahr aus Syrien berichtet. Laut Hauff wachsen die Probleme in Syrien rapid, Wasser ist nicht allen zugänglich und die Gesundheitslage sei alarmierend. Die UNO forderte am Donnerstag Hilfen in Mrd.-Höhe für etwa 18 Mio. Syrer im Jahr 2015.
Sinjar im Irak wurde von IS- Besetzung befreit

Stellung kurdischer Peschmerga-Kämpfer nordwestlich von Erbil, Hauptstadt der Kurden im Nordirak. Stellung kurdischer Peschmerga-Kämpfer nordwestlich von Erbil, Hauptstadt der Kurden im Nordirak.

Erbil 20. Dezember 2014 (Fars News/IRIB)

Die kurdischen Peschmerga-Kämpfer haben mit einer Operation die Stadt Sinjar in der Provinz Mossul aus der Besetzung der Terroristen des Islamischen Staates, IS, befreit.

Ein führender Positionsträger der kurdischen Peschmerga-Kämpfer, der anonym bleiben wollte, sagte im Gespräch mit der Webseite Wardina, diese groß angelegte Operation sei am heutigen Samstagmorgen unter Aufsicht des Präsidenten der Autonomen Region Kurdistan, Masud Barzani, durchgeführt worden. In den vergangenen Tagen haben die Peschmerga Angriffe gegen die IS-Stellungen in Zamar und Sinjar durchgeführt, wodurch sich die IS-Terroristen zurückziehen mussten. Diese Peschmerga entdeckten zudem heute ein Sammelgrab mit den Leichnamen von 70 Izadi-Kurden im Sinjargebirge. In den vergangenen Monaten mussten sich Tausende Izadi-Kurden wegen der Angriffe von IS-Terroristen ins Sinjar-Gebirge flüchten, wo viele Kinder verdursteten.

Peschmerga erobern die Kontrolle über Tal Afar zurück

Kurdische Peschmerga-KämpferKurdische Peschmerga-Kämpfer

Erbil 20. Dezember 2014 (Press TV/IRIB)

Berichten zufolge haben die irakisch-kurdischen Peschmerga-Streitkräfte die Bergregion Tal Afar im Nordwesten Iraks von den IS-Terroristen zurückerobert.

Weiterhin berichteten kurdische Quellen am Freitag über eine Massenflucht der IS-Kämpfer. Etwa zwanzig Terroristen sollen sich der Peschmerga ergeben haben.

Diese Erfolge wurden möglich, nachdem es den kurdischen Streitkräften gelungen war, die Belagerung des Sanjar-Gebirges durch die IS-Terroristen zu durchbrechen. Bei dieser Belagerung waren tausende Menschen wochenlang von der Außenwelt abgeschnitten gewesen. Nach einem zweitägigen Einsatz gegen die IS-Terroristen, wurde die Belagerung dieser Region, die auch als Shangal-Gebirge bekannt ist, durchbrochen.

Anfang August besetzten IS-Terroristen die Stadt Sanjar in der Provinz Ninawa. Dabei töteten sie tausende Bewohner dieser Stadt, entführten und versklavten hunderte Jesiden-Frauen und Kinder. Zehntausende Bewohner flücheten vor den IS-Terroristen ins Sanjar-Gebirge.
Terrorgruppe IS richtet 100 eigene Mitglieder hin

Screenshot aus einem ISIS-Propaganda-Video: Hinrichtungen sind bei den ISIS-Terroristen an der TagesordnungScreenshot aus einem ISIS-Propaganda-Video: Hinrichtungen sind bei den ISIS-Terroristen an der Tagesordnung

Rakka 21. Dezember 2014 (Press TV/IRIB)

Die Terrorgruppe „Islamischer Staat“ (IS) hat 100 ausländische Mitglieder, die ihren Posten in Syrien verlassen hatten, in der Stadt Rakka hingerichtet.

Die Financial Times schrieb am Samstag unter Berufung auf eine den Rebellen nahe stehende Quelle, es handle sich um eine bestätigte Meldung. IS-Terroristen haben in Rakka eine Art Militärgericht eingerichtet, das bei „Sabotage-Fällen“  gegen ausländische Mitglieder vorgehen soll. Englische Medien berichteten im Oktober, dass fünf Engländer, zwei Deutsche und zwei Belgier, die in ihre Heimatländer zurückwollen, von der Terrororganisation ins Gefängnis gesteckt wurden. Laut Informationen des internationalen Zentrums für Extremismus-Forschung im Londoner Kings College wollen sich 30 bis 50 englische Mitglieder von der Gruppe trennen, doch aus Furcht vor dem Gefängnis trauen sie sich nicht.

IS tötet seine Desateure & Verwundeten

Al-Hawija 22. Dezember 2014 (IRIB/Kurdpress)

Die Terrorgruppe „Islamischer Staat“ (IS)  haben ihre eigenen  Verwundeten im Irak getötet.

Laut Sonntagsbericht der nachrichtenagentur  „Kurdpress“  töteten  die IS-Terroristen in al-Hawija 27 ihrer Mitglieder, die bei Auseinandersetzungen mit den Peschmerga und durch die Luftangriffe der US-geführten Militärallianz verwundert wurden. Die meisten dieser Verwundeten, die aus  Angst vor einer eventuellen Gefangenschaft getötet wurden,  waren Ausländer. Zuvor hatten sie fünf ihrer Anführer  in der Nähe der nordirakischen Stadt  Mossul  wegen „Verrats“ hingerichtet, und ihre Leichen vom Gebäude hinunter geworfen. Auch nach ihrer Niederlage gegenüber der syrischen Armee um den Flughafen Deirezzor, im Osten dieses Landes   töteten die IS-Terroristen 200 ihrer Kämpfer wegen Desertieren. Die jüngsten Aktionen der IS-Terroristen zeigen die Zerrißenheit   Ratlosigkeit innerhalb ihrer Führung infolge der Niederlagen in Syrien und im Irak.

Kreml: IS hat in Syrien giftige Chemikalien verwendet

Bewohner von Aleppo schützen sich gegen giftige Gase (Archiv). Bewohner von Aleppo schützen sich gegen giftige Gase (Archiv).

Moskau 20. Dezember 2014 (IRNA/IRIB)

Das russische Außenministerium hat heute (Samstag) in einer Erklärung bekannt gegeben, dass die terroristischen IS-Milizen in Syrien giftige Chemikalien verwendet hätten.

Wie IRNA meldete, hieß es in dieser Erklärung, dass es glaubwürdige Dokumente gebe, die zeigen, dass der IS in Syrien giftige Chemikalien verwendet habe. Weiter heißt es in der Erklärung, dass Damaskus sich um die Aufdeckung der Wahrheit über die Verwendung von Chlorgas in Syrien als chemische Waffen bemüht, und der Organisation für das Verbot von Chemiewaffen Informationen zur Verfügung gestellt habe, die zeigen, dass eine Nicht-Regierungorganisation die Kontrolle über die Industrieanlagen habe, in denen es Chemikalien mit Chlor gebe. Weiter heißt es in der Erklärung, dass die Dokumente die Nutzung giftiger Chemikalien gegen Syrien durch Terroristen zeige, insbesondere durch die IS-Terroristen.

Terroristische Gruppen haben in den letzten drei Jahren in mehreren Fällen Chemiewaffen eingesetzt, durch die Dutzende Menschen getötet und vergiftet wurden und die Hauptopfer dieser unmenschlichen Verbrechen sind Zivilisten.

Syrien: Israelische Drohne abgestürzt
Damaskus 22. Dezember 2014 (IRIB/IRNA)

Nach Angaben einer syrischen Militärquelle ist eine israelische Drohne am Sonntagnachmittag über der Provinz Kuneitra im Südwesten Syriens abgestürzt.

Wie die syrische Nachrichtenagentur SANA unter Berufung auf diese Quelle berichtete, war das Fluggerät vom Typ „Skylark 1“ über dem Dorf Hadar in Kuneitra unterwegs. Die unbemannte Aufklärungsdrohne des israelischen Herstellers Elbit ist 2 Meter lang und 3,12 Meter breit. Sie wird von einer Kontrollstation an Land gesteuert und ihre Reichweite beträgt 20 Kilometer .

Israel hat noch nicht auf die Meldungen über den Absturz dieser Drohne reagiert.

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