Generalmajor Khalifa Haftar setzt Luftangriffe auf Bengasi fort

Feuerwehrmänner nach einer Explosion in Tripolis (Archiv).Feuerwehrmänner nach einer Explosion in Tripolis (Archiv) – Tripolis 29. Mai 2014 (IRIB)

Nach Angaben lokaler Medien griffen Kampfflugzeuge am Mittwoch Stützpunkte von Milizen in der östlichen Stadt Benghazi (Bengasi) an.

Erst am Dienstag hat Washington wegen der schlechten Sicherheitslage alle US-Bürger aufgefordert, Libyen sofort zu verlassen.

Hinter der Attacken steckt laut Medienberichten der abtrünnige libysche Generalmajor Khalifa Haftar. Vor knapp zwei Wochen startete er in dem nordafrikanischen Land eine eigenmächtige Militäroffensive gegen islamische Brigaden. Schon damals griffen seine Soldaten Milizen in Benghazi an. Eine mit ihm verbündete Brigade stürmte zudem das Parlament in Tripolis. Allein an jenem Wochenende kamen bei den Gefechten mindestens 75 Menschen ums Leben.

Obwohl drei Jahre seit dem Sturz des Regimes von Muammar Al-Gaddafi vergangen sind, herrscht immer noch Unruhe in Libyen. Trotz der Bemühungen der Zentralregierung um Wiederherstellung der Sicherheit, ist es bisher nicht gelungen, die Rebellen zu entwaffnen. Tausende Libyier haben vor kurzem in verschiedenen Städten des Landes gegen die mangelnde Sicherheit protestiert.

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