Großbritanien schickt Panzerwagen in Ukraine / Australien stoppt Uranlieferungen nach Russland

Konflikt in Ostukraine: zwei Militärs tot

Konflikt in Ostukraine: zwei Militärs tot

STIMME RUSSLANDS Die ukrainische Armee berichtet vom Tod zweier Militärs im Donbass in den letzten 24 Stunden. Ihre Stellungen wurden im Gebiet der Städte Schtschastje, Kamenki, Uglegorsk, Maloorlowki, Nikischino und Granitni beschossen.

Kiew: Noch 700 Gefangene bei ostukrainischen Milizen

Kiew: Noch 700 Gefangene bei ostukrainischen Milizen

STIMME RUSSLANDS 700 Ukrainer sind dem Vizechef der ukrainischen Präsidentenadministration, Valeri Tschaly, zufolge immer noch in der Gefangenschaft der ostukrainischen Milizen, teilte das Portal theinsider.ua am Dienstag mit.

Kiew fordere weiterhin die Befreiung der Gefangenen und die Umsetzung der anderen Vereinbarungen, die zwischen den ukrainischen Behörden und den ostukrainischen Bürgermilizen am 5. September in Minsk geschlossen wurden.

Am Tag zuvor hatte der ukrainische Präsident Pjotr Poroschenko bekanntgegeben, dass die Milizen weitere 17 gefangene Soldaten freigelassen hätten.

Kiew hatte Mitte April eine Militäroperation in den südöstlichen Gebieten Donezk und Lugansk zur Niederschlagung der Protestbewegung gestartet, die als Reaktion auf den gewaltsamen Machtwechsel in Kiew entstand. Nach UN-Angaben von Mitte November kamen über 4.000 Zivilisten beim Konflikt ums Leben, über 9.700 wurden verletzt.

In der Ostukraine gilt derzeit die am 5. September vereinbarte Waffenruhe. Die beiden Konfliktparteien werfen einander ständig Verstöße gegen die Waffenruhe vor.

Großbritannien entsendet zehn Panzerwagen zur OSZE-Mission in Ukraine

Großbritannien entsendet zehn Panzerwagen zur OSZE-Mission in Ukraine

STIMME RUSSLANDS Zehn Panzerwagen, die mit Technik für ca. 1,2 Millionen Pfund Sterling ausgestattet sind, werden Mitarbeitern der OSZE-Mission in der Ukraine bereitgestellt, meldet der britische Außenminister Philip Hammond. Darüber hinaus werden weitere vier Briten ins Land entsandt, hieß es.

Diese Entscheidung wurde auf die Bitte des OSZE-Vorsitzenden Didier Burkhalter getroffen, der alle OSZE-Mitgliedsländer aufrief, Geldmittel und Technik für die Mission in der Ukraine zur Verfügung zu stellen.

Am Dienstag soll das britische Parlament die Entsendung der Panzerwagen in die Ukraine bewilligen.

Ukrainischer Militärsprecher: Armee muss auf bewaffnete Aggression Russlands gefasst sein

Ukrainischer Militärsprecher: Armee muss auf bewaffnete Aggression Russlands gefasst sein

STIMME RUSSLANDS Ukrainische Militärs müssen auf eine beliebige Entwicklung der Ereignisse in den Beziehungen zu Russland, bis auf einen Krieg, gefasst sein, wie der Sprecher des ukrainischen Sicherheits- und Verteidigungsrates (SNBO), Andrej Lyssenko, am Montag bei einem Pressegespräch in Kiew sagte.

Auf die Frage, inwieweit die ukrainische Armee auf eventuelle Kriegshandlungen gegen Russland vorbereitet sei, sagte Lyssenko: „In jedem Fall, – egal ob ein Plan zum Kriegsanfang vorliegt oder nicht, müssen ukrainische Militärs auf eine beliebige Entwicklung, darunter auch auf eine Aggression, gefasst sein.“

Dem Militärsprecher zufolge sind für diesen Zweck die vordere Verteidigungslinie gebildet, die Armeeeinheiten verstärkt, zusätzliche technische Verteidigungsmittel und Wirkungswaffen entkonserviert sowie zusätzliche Armee-Einheiten ausgebildet worden, die sich jetzt in der „aktiven Reserve“ befänden und bereit seien, in jeder Richtung vorzurücken, wo es eine Aggression geben würde.

Moskau hat mehrmals erklärt, Russland habe mit den Vorgängen im Südosten der Ukraine nichts zu tun und sei keine Konfliktseite und wolle nur, dass die Ukraine ihre politische und ökonomische Krise friedlich beilegt. Das russische Verteidigungsministerium hat die Behauptung der Nato von einem Eindringen russischer Militärs in die Ukraine als leere, nicht mit Fakten belegte Anschuldigung zurückgewiesen.

Russland fordert von USA Satellitenaufnahmen der Boeing-Katastrophe – OSZE-Botschafter

Russland fordert von USA Satellitenaufnahmen der Boeing-Katastrophe – OSZE-Botschafter

STIMME RUSSLANDS Russland besteht weiterhin darauf, dass die USA die ihre Satellitenaufnahmen zum Zeitpunkt der Katastrophe der malaysischen Boeing bei Donezk zur Verfügung stellen, wie der russische OSZE-Botschafter Andrej Kelin mitteilte.

„Wir brauchen die amerikanischen Satellitenangaben sehr und bestehen darauf, dass uns diese übergeben, da sie sehen mussten, was an jenem Tag an diesem Ort geschehen war. Wir brauchen auch Angaben über die Gespräche von Fluglotsen, die die ukrainische Seite zur Verfügung stellen kann“, sagte er dem TV-Sender Rossija 24.

Nach Worten Kelins haben die USA und Kiew bisher keine diesbezüglichen Informationen bereitgestellt.

Moskau: Mit Uran-Lieferstopp an Russland schießt Australien sich selbst ins Bein

Moskau: Mit Uran-Lieferstopp an Russland schießt Australien sich selbst ins Bein

STIMME RUSSLANDS Mit seinem Verzicht auf Uran-Lieferungen an Russland hat Australien laut dem russischen Außenamt „sich selbst ins Bein geschossen“.

„Bemerkenswert für uns waren die Äußerungen des Botschafters von Australien in Moskau, Paul Myler, die Uran-Lieferungen Australiens an Russland seien „angesichts des Vertrauensverlustes uns gegenüber eingestellt worden“, heißt es in einem Kommentar des russischen Außenministeriums. „Faktisch hat Paul Myler Russland eine wahrscheinliche Verletzung von Non-Proliferation-Verpflichtungen zur Last gelegt. Offen gesagt, bestätigen solche Äußerungen erneut, wie realitätsfremd die Erklärungen sind, die man von Vertretern des australischen Establishments zu hören bekommt.“

„Russland war und bleibt ein harter Verfechter der Einhaltung der internationalen Beschlüsse über die Nichtweiterverbreitung von Massenvernichtungswaffen, einschließlich der nuklearen“, wird in dem Dokument betont.

Mit seinem Verzicht auf diese Zusammenarbeit hat sich Australien „selbst ins Bein geschossen“, indem es gezeigt hat, dass dieses Land nicht als zuverlässiger Geschäftspartner in der sensiblen Branche der zivilen Atomenergie betrachtet werden kann. Russland sei dabei für viele Jahrzehnte im Voraus mit Uran versorgt.

Share and Enjoy: Diese Icons verlinken auf Bookmark Dienste bei denen Nutzer neue Inhalte finden und mit anderen teilen können.
  • MisterWong
  • Y!GG
  • Webnews
  • Digg
  • del.icio.us
  • StumbleUpon
  • Reddit