Großbritanien verweigert sich Bevölkerungsaustausch / Merkel fordert EU-Ausschluss

London sperrt die Zuschüsse für europäische Migranten in England

London sperrt die Zuschüsse für europäische Migranten in England

London 4. November 2014 (Fars/IRIB)

Nach den Äußerungen der deutschen Bundeskanzlerin, Angela Merkel, bezüglich des eventuellen  Ausschlusses Englands aus der EU wegen  Einschränkungen für die Aufnahme der europäischen Migranten, hat London bekannt gegeben, die Dienstleistungen an diese Migranten zu kürzen.

In diesem Zusammenhang berichtete die Times am Montag über den Beschluss Londons, die Zuschüsse an die europäischen Migranten zu sperren. Weiterhin berichtete sie, dass London beschlossen habe, die Subventionen für die Finanzierungen der europäischen Migranten zu sperren.

Der britische Schatzkanzler, Georg Osborne, erklärte bei einem Interview mit BBC diesbezüglich: „Die europäische Migrantenfrage ist ein Sorgenkind der Briten.“ Er kritisierte die Vorgehensweise Merkels und sagte, anstatt ein Schema für den Anteil von  europäischen Migranten nach  England zu definieren, fordere Merkel den Ausschluss Englands aus der EU.

Der Machtkampf zwischen den politischen Parteien in England führte zu Beschlüssen, wie Einschränkungen bei der Aufnahme von europäischen Migranten, was wiederum Spannungen zwischen London und den  EU-Mitgliedsstaaten auslöste.

Fast die Hälfte der Einwohner für EU-Austritt

Großbritannien: Fast die Hälfte der Einwohner für EU-Austritt - Umfrage

STIMME RUSSLANDS Mit 47 Prozent befürwortet fast die Hälfte der Briten einen Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union, wie eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov ergibt, berichtet die Zeitung „Herald Scotland“ am Montag.

Dagegen würden nur 37 Prozent der Befragten stimmen.

Die meisten EU-Skeptiker leben in Wales und in Midlands: Rund die Hälfte von ihnen wollen aus der EU ausscheiden und nur ein Drittel will verbleiben.

Die meisten Schotten gaben dabei an, in der EU bleiben zu wollen.

Der Anteil der schottischen Befürworter eines Austritts liegt bei 28 Prozent.

Die Umfrage wurde unter 1808 Volljährigen, darunter 157 Schotten, in ganz Großbritannien durchgeführt.

Großbritannien solle bei der Beschlussfassung über einen möglichen EU-Austritt die Meinungen der Menschen in allen Ländern des Königreichs berücksichtigen – und nicht nur einer gewissen „britischen Mehrheit“, zitierte die Zeitung die schottische Politikerin Nicola Sturgeon.

Angesichts dessen halte sie eine weitere Volksabstimmung in Schottland für möglich – insbesondere wenn versucht werden würde, Schottland gegen seinen Willen von der EU zu trennen. Für die schottischen Wirtschaftsinteressen wäre dies eine Katastrophe.

„Europa hat Reformen nötig, es ist nicht ideal, aber unsere Interessen konzentrieren sich innerhalb Europas“, sagte Sturgeon. „Es wird demokratisch gesehen unverzeihlich sein, wenn wir gegen unseren Willen abgetrennt werden.“

Zugleich gab sie zu, dass ein Referendum über den Austritt Großbritanniens aus der EU „anscheinend unvermeidbar“ ist.

Kommentar der Redaktion: Vor kurzem veröffentlichten wir hier bereits eine Meldung über einen von Camerons Leibwächtern zugelassenen Angriff auf den eigentlich um jeden Preis zu schützenden Premier Großbritaniens, welcher in diesem Zusammenhang als letzte Drohgebärde zu verstehen sein dürfte.

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