Hamas ruft dritte Intifada gegen Israel aus

Hamas fordert dritte Intifada gegen Israel

Doha 16. November 2014 (Press TV/IRIB)

Die Widerstandsbewegung Hamas hat die Palästinenser zur einer dritten Intifada gegen das Besatzerregime Israels aufgerufen.

Khaled Maschaal, Chef des Hamas-Politbüros, sagte im Gespräch mit der Zeitung Al-Scharq aus Doha: Angesichts des Siedlungsbaus und der Bestrebungen zur Judaisierung von El-Kuds bleibt kein Platz für einen Frieden. Er sagte: Wir werden durch Widerstand und Aufruf zum Aufstand gegen die Besatzer diese Verschwörung vereiteln. Er sagte ferner: Die Verteidigung der Al-Aqsa-Moschee ist die Pflicht aller Muslime. Die arabischen Länder, besonders Saudi Arabien, Ägypten und Jordanien sollten diese heilige Stätte der Muslime verteidigen. Die Moschee befinde sich in ernsthafter Gefahr; er warnte Tel Aviv bezüglich jeder Schändung dieser heiligen Stätte. Das Gelände der Al-Aqsa-Moschee in der alten Stadt „al-Quds(Jerusalem)  wird von Israel kontrolliert. Die Moschee ist nach Kaaba und der Propheten-Moschee die dritt-heilige Stätte der Muslime. Sie gilt für die Juden ebenfalls als heiligste Stätte.

Israel setzt Siedlungsbau in al-Quds fort

Obwohl der Siedlungsbau äußerst umstritten ist, plant Israel den Bau weiterer Wohnungen. - Foto: dpaObwohl der Siedlungsbau äußerst umstritten ist, plant Israel den Bau weiterer Wohnungen. – Foto: dpa

Tel Aviv 15. November 2014 (IRIB)

Das israelische Regime hat am heutigen Samstag dem Bau von 500 neuen Wohneinheiten in der Siedlung Ramat Shlomo im Osten des besetzten el-Quds (Ost-Jerusalem) zugestimmt, berichtete das palästinensische Informationszentrum.

Dieses Regime hatte zuvor schon dem Bau von weiteren 200 Wohneinheiten im Osten von al-Quds zugestimmt. Nach Angaben des UN-Menschrechtsausschusses seien die gesetzwidrigen Bauaktivitäten des israelischen Regimes in den besetzten palästinensischen Gebieten einschließlich Ost-al-Quds in den vergangenen viereinhalb Jahren um das Zweifache gestiegen. Die EU übte Kritik Vorgehen Israels, entgegen den Forderungen der internationalen Gemeinschaft, den Siedlungsbau fortzusetzen. Der Osten von al-Quds, der seit 1967 vom israelischen Regime okkupiert worden ist, ist seit einigen Wochen wegen zionistischen Aggressionen gegen die al-Aqsa-Moschee und die palästinensischen Betenden Schauplatz von Zusammenstößen zwischen Israelis und Palästinensern, wobei Dutzende Palästinenser verletzt wurden.
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