Heiße Luft.

klimakonf...In diesem Text geht es um die Weltklimaschutzkonferenz in Warschau.

Beginnen wir der Verständlichkeit halber mit einer Parabel:

Zwei Berliner Autofahrer rasen, da sie ein privates Rennen veranstalten, mit 150 Km/h durch das Berliner Regierungsviertel und touchieren dabei einen Tanklastzug. Dieser kippt um, läuft aus und explodiert.

Das alles in direkter Nähe zu einem Schulbus.

Mehr als 65 Menschen sind unmittelbar betroffen und müssen mit zum Teil erheblichen Verletzungen auf die Krankenhäuser der Stadt verteilt werden. Zahlreiche Rettungshubschrauber pendeln den Tag über zwischen Einsatzort und Charité. Die Feuerwehr fordert von allen benachbarten Revieren zusätzliche Einsatzfahrzeuge an. Der gesamte Einsatz dauert 15 Stunden, 400 Feuerleute sind beteiligt. 14 Menschen erliegen später ihren Verletzungen. Allein der angerichtete Sachschaden geht in die Millionen.

Während unsere beiden Raser mit ihren Fahrzeugen die Katastrophe verursachen, geht eine Gruppe von 26 Rentnern, die als Touristen die Hauptstadt besuchen, über eine Fußgängerampel in Berlin Kreuzberg.

Diese springt nach 2 Minuten auf rot, was die Rentner- Karawane nicht weiter kümmert. Sie trotten einfach immer weiter über die Kreuzung. So kommt es im hinteren Teil der Senioren-Schlange zu einer Kollision mit einem heranrauschenden Fahrradkurier, als einer der Rentner seinen Gehstock versehentlich in dessen Speichen bringt. Der Kurier stürzt und verstaucht sich dabei die Hand. Sein Fahrrad wird stark beschädigt. Vorderrad und Lenker werden wohl ersetzt werden müssen. Der Schaden beläuft sich auf rund 150 €. Die Polizei nimmt an diesem Unfallort wenig später die Personalien von zwei Menschen auf. Zusammen sind sie 107 Jahre alt.

Ziehen wir Bilanz.

An diesem fiktiven Tag in Berlin gab es zwei Verkehrsunfälle. Sie wurden von drei Personen verursacht. Zwei Autofahrern und einem Rentner. Beide haben Verkehrsopfer „produziert“.
Zusammen sind 66 Menschen betroffen. Ein Fahrradkurier, der kurz nach dem Crash wieder auf dem Damm ist und mit einer Tube Mobilat (http://www.mobilat.de/start.html) den Tag beendet.

Sowie 55 Menschen, von denen 41 Kinder sind oder besser waren. Ihre Kindheit ist zu Ende.

Alle Personen an Unfallort eins müssen ins Krankenhaus. 49 Personen werden stationär aufgenommen. 17 benötigen eine Not-OP und kommen im Anschluss auf die Intensivstation. 13 Menschen werden in der folgenden Woche an ihren Verletzungen sterben.

Der Reine Sachschaden beider Unfallorte beläuft sich nach ersten Schätzungen auf 2,7 Millionen € plus der 100 €, die die Instandsetzung des Kurierfahrrades kosten wird.

Und jetzt? Jetzt sind die Versicherungen der Beschuldigten gefragt. Die eine hatte „Glück“. Erstattet wohl die 150 €uro Schadenssumme, die der Rentner verursacht hat.

Die Versicherungen der beiden Kamikaze-Fahrer müssen dagegen deutlich tiefer in die Tasche greifen. Auf sie kommen unmittelbar 2,7 Millionen Sachschaden zu. Aber sie werden später auch die Behandlungskosten für 55 Patienten übernehmen müssen. Zudem für dauerhafte Behinderungen zahlreicher Opfer bezahlen, das Geld bei Frühinvalidität diverser Personen aufbringen, Beerdigungen bezahlen und und und…
Richtig?

Falsch. Beide Schadenssummen werden an diesem Tag zusammengelegt und auf die beiden Hobbyracer UND den Rentner verteilt.

Da dieser Teil einer Gruppe war werden auch die restlichen Rentner, sowie der Reiseführer zur Kasse gebeten. Jetzt soll die Summe von mindestens 2,7 Millionen plus 150 € von insgesamt 29 Menschen bezahlt werden.

27 Rentner, einem Reiseführer und 2 Autofahrern. Es kommt zum Streit. Erst zwischen den X Versicherungen,
dann zwischen den direkten Unfallverursachern und final zwischen allen übrigen. Alle Beteiligten suchen sich einen Anwalt, schließen sich teilweise zu Sammelklagen zusammen oder aber versuchen es solo.

So weit so chaotisch. Wäre da nicht ein auftretender Nebeneffekt. Der irreparable Folgen hat. Für die Opfer.

Da sich abzeichnet, dass die Krankenversicherungen der Opfer sehr sehr lange auf das Geld gegnerischer Versicherungen warten werden, also in Vorkasse gehen müssen, fangen sie an die medizinischen Leistungen, die nötig wären, auf ein Minimum zu beschränken. Kosmetische Operationen werden erstmal überhaupt nicht übernommen. Nötige Reha oder Prothesen gibt es nur bei Zuzahlung der Betroffenen. Wer sich das nicht leisten kann muss damit leben, dass er zu den schon erlittenen Schäden weitere erfährt.

Folgeschäden. Die vermeidbar wären. Müssten die Opfer nicht selber für Behandlungen aufkommen, vorübergehend, was die meisten nicht können. Bis sich die verfeindeten Versicherungen der Täter geeinigt haben vergehen Jahre.

Monate später sickert durch, dass die beiden Kamikazefahrer, die wie durch ein Wunder nur mit leichten Kratzern dem Inferno entkommen waren, sich bereits neue Autos zugelegt haben. Wieder Sportwagen. Sie nehmen jetzt als Privatiers an
der Rally Paris-Dakar teil. Das Geld dafür entnehmen sie einem Erbe, das sicher vor Besteuerung in der Schweiz angelegt ist.

Gut, dass unsere Parabel Beispiel fiktiv ist!

Ist es aber nicht. Das, was wir hier skizziert haben, ist die Realität wenn es um den Status quo des Klimaschutzes und seine Täter/Opfer-Bilanz geht.

„Die Welt“ sitzt dieser Tage in Warschau zusammen, um über die Folgen der von Menschenhand erzeugten Klimaerwärmung zu sprechen. Reden ja, handeln… nur bedingt.

Grob zusammengefasst ändert sich das Welt-Wetter nach Warschau nur dahingehend, dass es extremer wird. Es wird an Ort X viel heißer und an Ort Y viel kälter, Wasser wird an Ort A viel knapper während es an Ort B viel zu viel davon geben wird. Die Meeresspiegel erreichen ein Niveau, das der Gipfel wäre, würde es sich auf die Erfolge der Klimakonferenz beziehen.
Dem ist nicht so.

Auch in Zukunft werden Millionen Menschen ihre Heimat verlieren da ihnen das Wasser buchstäblich bis zum Hals und höher stehen wird, während unzählige andere versuchen werden neues Land zu entdecken, das nicht wie ihr bisheriges verwüstet sein wird. Unfruchtbar.Tot.

Mutterboden und Vaterland haben für immer mehr Menschen auf diesem Planeten immer weniger miteinander zu tun.
Und was hat das alles mit unserem fiktiven Verkehrschaos in Berlin zu tun? Unsere Parabel.

Eine Menge. Seit Tagen wird auch auf der Klimaschutz-Konferenz 2013 in Warschau nichts als heiße Luft produziert. Wir kennen das von allen anderen Konferenzen im Vorfeld. Das einzige, auf was sich alle Beteiligten, die sich nicht als Partner sondern als Gegner sehen, einigen können ist, dass sie sich nicht einigen können.

Die, die sich wie alle Jahre zuvor auch weiter beharrlich quer stellen wenn es darum geht den Ausstoß klimafeindlicher Gase massiv zurückzufahren um die große Katastrophe wenigstens in ihrer Wucht abzufedern, sind eine verschwindend kleine Gruppe auf diesem Globus, während die Leittragenden als Großteil der Menschheit erkannt werden muss und kann.

Wenn man sich die aktuellen Zahlen Täter/Opfer vor Augen führt, ist unser zu Anfang gebrachtes Beispiel von der Unfallserie in Berlin noch ein Ergebnis, bei dem die Rentner einen guten Deal gemacht hätten würden sie für das Businferno mitzahlen müssen.

Ganze 90 Firmen haben es während der industriellen Revolution geschafft rund 2/3 sämtlicher Klima-Killer in die Luft zu blasen, die dort heute für das sorgen, was wir verharmlosend „von Menschen gemachten Klimawandel“ nennen.
http://www.theguardian.com/environment/2013/nov/20/90- companies-man-made-global-warming-emissions-climate- change

Diese 90 Firmen stehen bis zum Jahre 2015 rund 9 Milliarden potentiellen Opfern gegenüber. Beide, die 90 Firmen und die 9 Milliarden, teilen sich denselben Planeten.

Oder, um es mit den Worten des amerikanischen Klimaforschers und Autor einer aktuellen Klimastudie, Richard Heede, zu sagen:

„Es gibt tausend Öl-Gas- und Kohleproduzenten auf der Welt, aber die Entscheider, die Firmenchefs oder die Öl-Minister .. hätten Platz in nur ein oder zwei Greyhound-Bussen“

Die Heede-Studie beginnt im Jahre 1751 und endet 2010. 63% der Gesamtgase stammen nach Heede von eben nur 90 Global Playern. Wobei die deutsche Industrie ähnlich präsent ist wie Bayern München in der Champions League.
Deutschland ist als viertgrößte Industrienation auf diesem Globus (http://www.welt.de/finanzen/geldanlage/article13920099/Ran gliste-der-Wirtschaftsnationen-sortiert-sich-neu.html ) massiv mitverantwortlich für die Klimakatastrophe, die sich schon sehr sehr lange anbahnt, von Wissenschaftler seit Jahrzehnten vorausgesagt wird und in immer kürzeren Zyklen Opfer fordert.
http://www.salzburg.com/nachrichten/wissen/sn/artikel/taifun-
hurrikan-tornado-nehmen-wirbelstuerme-zu-83457/

„Haiyan“, der Wirbelsturm, der am 8. November über die Philippinen raste, hatte einen Durchmesser von 600 Kilometern und erreichte Windgeschwindigkeiten, die man sonst nur in der Formel 1 kennt. 380 Km/h! Das ist Vettel auf Speed.

Damit ist „Haiyan“ der stärkste Wirbelsturm, der je auf eine Erde traf, auf der der Homo sapiens schon vorkam.

Was sagt uns das? UNS sagt das eine Menge. Nur den üblichen Verdächtigen, den Industriebossen und ihren Pressesprechern, im Volksmund auch Spitzenpolitiker genannt, sagt das wenig. Bis nichts. Für diesen Personenkreis ist Klimaschutz nur ein Kostenfaktor, der den Firmenaktien schadet und die Dividenden drückt. Sie raffen. Als hätte das letzte Hemd T aschen.
„Es bleibt einem im Leben nur das, was man verschenkt hat“.

Wären unsere Volksvertreter, die aktuell in Polen über die Zukunft dieses Planeten entscheiden, doch nur halb so einsichtig wie der österreichische Komponist Robert Stolz, von dem dieses Zitat stammt. Offensichtlich ist der einzige Stolz, den man kennt und achtet wenn man mit MACHT kontaminiert wurde, der eigene. Und damit der falsche Stolz.

Das erklärt warum keiner, wirklich keiner der großen Klimakiller, sich auch in Warschau 2013 wirklich bewegt.
http://www.theguardian.com/environment/interactive/2013/nov/ 20/which-fossil-fuel-companies-responsible-climate-change- interactive

Die USA sowieso nicht. China will erst seinen Boom zu Ende bringen, Russland sich neu aufstellen, aber auch die EU, allen voran Deutschland, spielt auf der Skala der verbohrtesten Co2-Produzenten eine Hauptrolle.

Der Meeresspiegel wird laut Weltklimarat IPPC bis 2100 um bis zu 82 cm ansteigen. Wenn wir Glück haben nur um 26 cm.
http://www.sueddeutsche.de/wissen/klimawandel- meeresspiegel-steigt-schneller-als-befuerchtet-1.1781924
All diese Daten, diese Horror-Szenarien, sind bekannt. Aber die Folgen werden billigend in Kauf genommen. Auch von Industriestandort Bundesrepublik.

Auch Bundesumweltminister Peter „CDU“ Altmaier, ein Mensch, der immer aussieht als Hätte er persönlich schon mehrere Wirbelstürme hinter sich gebracht, enttäuschte in Warschau.
Alles, was Altmaier bisher von sich gab, waren Versprechungen. Oder waren es Versprecher?

Sätze wie „Wir haben im Sommer einen Energie- und Klimagipfel gegründet“, oder „Wir stehen zu unseren
Klimazielen“ (http://www.klimaretter.info/dossiers/klimagipfel- warschau/hintergruende/15103-der-weltmeister-ohne- torschuss) erinnern von der Hohlheit stark an Angela Merkels Sätze zur Sicherheit deutscher Atomkraftwerke (http://www.youtube.com/watch?v=Q20Z9Jr6KYI) oder zu Neuland, (http://www.youtube.com/watch?v=-VkLbiDAouM) diesem großen Ding, wo jetzt alle drin sein sollen.

Fakt ist, Deutschland investiert jährlich 1,8 Milliarden in den Klimaschutz und Altmaier verkauft das der Welt als echten Erfolg. Als Zeichen von gelebter Verantwortung für kommende Generationen.

Zum Vergleich, allein 18 Milliarden pumpte die Bundesregierung unter Merkel nur an direktem Cash in die Rettung des Commerzbänckchens.
http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/bericht-des- waehrungsfonds-deutschland-zahlt-ueberdurschnittlich-viel- fuer-bankenrettung-1.1796045

Die Abwicklung der WestLB unterstütze die Regierung Merkel ebenfalls großzügig. Mit Steuergeldern. Sie reichte weiter 18 Milliarden durch.

12 Milliarden bekam die Hypo Real Estate.
http://boerse.ard.de/anlagestrategie/branchen/bankenrettung- kostet-steuerzahler-milliarden100.html

Während Umweltminister Altmaier glaubt mit 1,8 Milliarden den Mäzen mimen zu können, hält die deutlich teurere
Bankenrettung an.

Sie beläuft sich momentan auf bis zu 250 Milliarden €uro. Wenn den Griechen der Schuldenschnitt angeboten werden muss, da sie sonst abschmieren wie die Titanic, werden weiter Milliarden in den Bankensektor fließen.
http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/eurokrise/griechenland/vor -schaeuble-besuch-oekonomen-erwarten-schuldenschnitt- fuer-griechenland-12284090-l1.html

Auffällig ist, dass wenn es um das Weltklima geht, Deutschland mit Zahlen arbeitet, die ein Komma kennen.

1- Komma-8!

Banken werden immer ohne Punkt und Komma gerettet. Damit wenigstens in den ChefetageN das Klima stimmt.

Und hier die Lottozahlen für die Hochfinanz…
18,18,12, 250 und als Zusatzzahl 17.

17 Milliarden lässt sich die Bundesregierung den von Bravo (http://www.youtube.com/watch?v=O16zilBNBsE) beworbenen Abenteuerspielplatz Afghanistan kosten.
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/bundeswehr- afghanistan-einsatz-kostet-17-milliarden-euro-a-789640.html

Aber es kommt noch besser: „Ciao Warschau“, sagte der Gastgeber der Konferenz, sprich Präsident des Weltklimagipfels, Marcin Korolec, der in Polen den Altmaier spielt.
Er ist jenseits der Oder Umweltminister. Oder besser, er war es…

Was haben DIE Pole und DER Pole gemeinsam? Beide erwischt es. Mehr oder weniger eiskalt.
Konkret: Ministerpräsident Donald Tusk baute während der Weltklimakonferenz sein Kabinett um. Da wurde der Posten von Klimapräsident Korolec spontan neu besetzt. Das Wetter in der Politik war eben schon immer rauer und wenn DIE Pole schon global was auf die Kappe bekommen, soll es DER Pole nicht besser haben.

Später werden diverse Lobbyvertreter über Warschau 2013 sagen können, „…das hat uns aber der polnische Umweltminister aber an Zugeständnissen zugesagt…“. Gefolgt von der Gegenfrage: Welcher?
http://www.faz.net/aktuell/politik/un-klimakonferenz-gastgeber- entlassen-12673480.html

Lachen soll ja bekanntermaßen ansteckend sein. Sich totlachen auch? Nachdem der polnische Umweltminister als Gastgeber also keine Zeit mehr für das Weltklima hatte, nutzte Peter Altmaier die entstandene Irritationslücke, um auf SEINE zentrale Botschaft aufmerksam zu machen:

„2015 wird die Zukunft der Menschheit entschieden“

Ist das so? Peter. Na das ist eine Message, die Hoffnung macht, da wir ja noch gar nicht 2015 haben. Viel wichtiger aber ist, dass dieser Altmaier-Satz sich vom Minister perfekt twittern lässt. Altmaier hat über 50.000 Follower. (https://twitter.com/peteraltmaier) Was sind das für Leute, die Altmaier als Führer akzeptieren und ihm bei jedem Wetter followen? Oder, um in Kachelmann-Deutsch zu fragen:

Wenn das Hoch Altmaier einen Lichtblick darstellt, wie Tief muss man dann selber gesunken sein?

Was ist an seinem Tweet vom 17. November so faszinierend, dass eine mittlere Großstadt diese Botschaft in Realtime folgen will:

„Kann mir mal jemand sagen, warum ich 4 Wochen nicht getwittert hab? Muss am Charme von @sigmargabriel und @HanneloreKraft gelegen haben!“
Altmaier hat Twitter als das erkannt, was es auch sein kann. Ein persönliches Propaganda-Ministerium im Taschenformat.
Manchmal wünscht man sich an den Ort, an dem jetzt DAS Kabarett wohnt. (http://www.rp-online.de/politik/er-war-das-kabarett-aid- 1.3832454)

Das sahen fast alle in Warschau anwesenden Umweltverbände ähnlich und entschlossen sich, dieser Großproduktion von heißer Luft, powert by Steuergeld, nicht länger beizuwohnen.
http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/ngos-verlassen- uno-klimakonferenz-warschau-cop19-a-934883.html

Sie packten ihre Koffer und reisten ab. Nicht aus Lageweile, aus Protest. Jetzt ist die Zukunft der Menschheit nur noch von der Einsicht einer Handvoll Lobby-Vertretern abhängig.

Und wir, die Restmilliarden, um die es geht? Wir lassen uns zwischen zwei Werbeblöcken bei RTL später erklären, dass man sich zwar in Warschau zwar nicht einig geworden sei, aber dass die nächste Konferenz in Sachen Klima schon in Planung wäre.
Wer dann spontan aufs ZDF umschaltet wird möglicherweise aufgefordert für die Klima-Opfer auf den Philippinen zu spenden.
Auch sie halten es mit dem Verspechen des deutschen Umweltministers.

„Wir stehen zu unseren Klimazielen“

Richtig, schließlich ist alles worauf man sich setzen könnte längst weggespült oder riecht nach moderndem Menschenfleisch.

Und zu guter Letzt ein Argument, das hilft so zu tun als sei irgendwie alles in Butter. Ein Schönwetter-Argument.
Klimawandel gibt es gar nicht. Hat die Industrie erfunden. Um Kohle zu machen. Mit der Produktion von klimaverändernden Gasen, schädlich sind sie ja nur für Wesen, die Wert auf ein Überleben legen, begann der Mensch massiv im 19 Jahrhundert. Zuvor hatte er ganze Landstriche abgeholzt, um Platz für die Bevölkerungsexplosion zu machen. Diese Kurve der doppelten Manipulation, Klimagase produzieren, Umwelt eliminieren, kann man mit einem ziemlich langen Autobahntunnel vergleichen, der in einen Berg führt.

Zuerst fahren nur ein paar Wagen. Schnell. Dann werden es immer mehr und zum Schluss staut sich der Verkehr auf allen Spuren. Dafür gibt es einen Grund. Der Tunnel war von Anfang an eine Sackgasse. Die, die zuerst losgebrettert sind, stehen bereits. Seit Tagen. Am Ende des Tunnels. Mit laufendem Motor. Während die große Masse immer weiter mit immer größeren Fahrzeugen im Stop-and-Go-Rhythmus in den Tunnel einfährt.
Die, die zuletzt in den Tunnel abbiegen und gar nicht daran denken den Motor abzustellen, wegen der laufenden Klimaanlage, lassen sich von den Halbvergifteten, die ihnen entgegenwanken, nicht weismachen, dass es ganz hinten noch viel schlimmer aussieht. Sogar jede Menge Tote geben soll.

Alles Quatsch! Das müssten sie als erfahrene SUV-Fahrer doch gemerkt haben. Sie sind doch immerhin auch schon ein paar Minuten in die recht diesig wirkende Röhre hineingerollt.
Dann schließen sie wieder die Autofenster und spielen weiter mit dem Gaspedal. Warten bis der Vordermann erneut anrollt. So wie früher.
Michael „Bully“ Herbig hat neulich im SZ Magazin gesagt
„Es gibt in Deutschland eine Erleichterung, wenn jemand scheitert, der vorher erfolgreich war“.
http://sz-magazin.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/41055/1/1

Stimmt das?

„Es gibt auf diesem Planeten ein Aufatmen, wenn sich eine Spezies für immer verabschiedet, die sich für die Krone der Schöpfung hielt“.
„Was wir vermeiden müssen, ist ein Klimawandel, der gefährlich wird und nicht mehr umkehrbar ist. Dafür müsste die Erderwärmung auf maximal zwei Grad Celsius beschränkt bleiben, verglichen mit vorindustrieller Zeit. Aber ich glaube, dieses Ziel ist nach dem, was uns die neusten Klimaszenarien sagen, praktisch nicht mehr erreichbar.“

Das sagte Sir David King, wissenschaftlicher Chefberater von Tony Blair, auf dem Klimagipfel. 2006!
http://www.deutschlandfunk.de/der-kurze-weg-in-den-klima- gau.676.de.html?dram:article_id=23916

Heiße Luft.

Wenn wir die Klimaerwärmung tatsächlich reduzieren oder stoppen wollten müssten wir global, und das 20 Jahre in Folge, den Ausstoß von Klimaschädlichen Gasen um 9%
reduzieren. Jahr für Jahr.

Ganz ehrlich, wie soll uns das gelingen? Jetzt, wo z.B. Porsche eben den Q5 von Audi gerockt hat. Der Porsche Macan. Das geile Teil kommt schon 2014! Krass! (http://www.autobild.de/marken-modelle/porsche/macan/1/)

Also exakt ein Jahr bevor die Zukunft der Menschheit entschieden wird.

Quelle: https://www.facebook.com/KenFM.de/

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