Hinterbliebene von MH-17 wollen Kiew verklagen – das beklagt Zerstörung von 65% des Kriegsgerätes

Kiew verletzt Waffenruhe erneut & beschießt Donezk

Waffenruhe in Ukraine verletzt

STIMME RUSSLANDS Wie der Volkswehrstab der „Volksrepublik Donezk“ mitteilt, hat das ukrainische Militär am 21. September die Waffenruhe verletzt.

Unter anderem wurden Wohnviertel von Donezk vom Stadtflughafen her angegriffen, wobei acht Zivilisten und ein Volkswehrmann verletzt wurden. Darüber hinaus wurden Anschläge auf das Dorf Oktjabr verübt. Die ukrainische Armee hat die Volkswehr außerdem mehrmals zu Schusswechseln provoziert.

Zahl der OSZE-Beobachter in Ukraine wird erhöht

Zahl der OSZE-Beobachter in Ukraine wird erhöht

STIMME RUSSLANDS Die Zahl der OSZE-Beobachter in der Ostukraine wird auf das Sechsfache erhöht. Wie der Generalsekretär der Organisation, Lamberto Zannier, mitteilte, halten sich im Donbass zurzeit 80 Fachleute auf, deren Zahl wird jedoch demnächst 500 ausmachen.

Er unterstrich, dass die OSZE einen möglichst großen Beitrag zur Stabilisierung der Feuereinstellung und zur Krisenregelung leisten will. Zuvor erklärten die Beobachter, dass sie das Einhalten des am 19. September in Minsk unterzeichneten Memorandums kontrollieren werden.

Journalistin Anna Mochowa nach ein-monatiger Geheimdienstverschleppung freigelassen

Journalistin Anna Mochowa freigelassen

STIMME RUSSLANDS Die ukrainischen Geheimdienste haben die freie Mitarbeiterin des Fernsehsenders „Perwy Krymsky“, Anna Mochowa, die fast einen Monat in Gefangenschaft verbracht hatte, in der Nacht zum Montag freigelassen.

Mochowa wurde am 24. August festgenommen. Unbekannte bewaffnete Personen hielten das Auto mit ihr und ihrem Kollegen Alexej Schapowalow auf der Landstraße an, die Donezk mit Moskau verbindet.

Später stellte sich heraus, dass sie in der Stadt Isjum des Gebiets Charkow von Geheimdiensten festgehalten wurde. Mochowa wurde „einer illegalen Grenzüberquerung im Auftrag russischer Geheimdienste“ verdächtigt.

Ukraine bezieht 500.000 Kubikmeter Gas aus der Slowakei

Ukraine bezieht 500.000 Kubikmeter Gas aus der Slowakei

STIMME RUSSLANDS Die Ukraine hat im Zeitraum vom 2. bis zum 21. September 500 Millionen Kubikmeter Gas im Umsteuerungsverfahren über die sanierte Pipeline Wojany–Uschgorod aus der Slowakei bezogen. Dies teilte man im Unternehmen Eustream mit.

Im Eustream verwies man darauf, dass die Lieferungen innerhalb des nächsten Halbjahres mit Arbeiten zur technischen Überprüfung und Modernisierung aller Komponenten des Systems bis zu den erforderlichen Parametern einhergehen würden.

Ab dem 1. März 2015 soll die Gaspipeline in einem Normalbetrieb funktionieren und täglich 27 Millionen Kubikmeter Gas in die Ukraine befördern.

Zuvor hatte der ukrainische Premierminister Arseni Jazenjuk erklärt, dass sein Land durch die Umsteuerung aus der Slowakei 40 Prozent der russischen Gaslieferungen ersetzen würde.

Ukraine-Konflikt: Volkswehr hat 65 Prozent der Militärtechnik vernichtet – Poroschenko

Ukraine-Konflikt: Volkswehr hat 65 Prozent der Militärtechnik vernichtet – Poroschenko

STIMME RUSSLANDS Die Ukraine hat bei den Kämpfen im Osten etwa 65 Prozent ihrer Militärtechnik verloren, erklärte der Präsident des Landes, Pjotr Poroschenko, in einem Interview für mehrere Kiewer Fernsehsender.

Ihm zufolge wurden während der Feuereinstellung die Kommandos abgezogen, die bisher lange Zeit vorgeschoben gewesen waren. Er hob hervor, dass in einem davon sein Sohn im Einsatz ist.

Zuvor berichtete Poroschenko, dass die Ukraine die nötige Ausrüstung von den USA bekommen hat. Ihm zufolge wird an der Grenze zum Donbass eine Verteidigungslinie errichtet.

Polen zu Waffenverkäufen an Ukraine bereit

Thomas Siemoniak Thomas Siemoniak

Warschau 22. September 2014 (IRIB)

Polens Verteidigungsminister Thomas Siemoniak hat am heutigen Montag bekannt gegeben, dass Polen sich zu Waffenverkäufen an die Ukraine bereit erklärt hat.

Siemoniak sagte in einem Radio-Interview: „Wenn das Nachbarland Rüstungsgüter kaufen wolle, ist die polnische Rüstungsindustrie nur gerne bereit, diese zu liefern.“ Die NATO-Mitglieder haben angekündigt, dass die NATO keine Waffen an die Ukraine liefern werde, weil die Ukraine kein NATO-Mitglied sei. Die NATO-Staaten sagten allerdings, dass es nicht ausgeschlossen sei, dass einige Verbündete dies tun würden. Russland ist strikt gegen eine enge Beziehung zwischen der Ukraine und NATO. Die Ukrainische Armee hat am gestrigen Sonntag die bewaffneten Separatisten und russischen Streitkräfte verurteilt, weil sie trotz der Waffenruhe auf ukrainische Regierungstruppen geschossen hätten. Die Separatisten machen hingegen Kiew für den Beginn der jüngsten Gefechte verantwortlich.

Abschuss des malaysischen Verkehrflugzeugs: Angehöriger der deutschen Opfer verklagen die Kiewer Regierung

Malaysia Airlines Flug MH17 am 17. Juli 2014 um 12.31 Uhr beim Start in Schipol, Amsterdam. Die Maschine hätte niemals über ukrainischen Luftraum fliegen dürfen. Nun klagen die Angehörigen der deutschen Opfer gegen die Regierung in Kiew, weil diese den Tod der Passagiren billigend in Kauf genommen habe. (Foto: dpa)Malaysia Airlines Flug MH17 am 17. Juli 2014 um 12.31 Uhr beim Start in Schipol, Amsterdam (Foto: dpa)

Berlin/Kiew 21. September 2014 (dwn/IRIB)

Die Angehörigen der deutschen Opfer des abgeschossenen malaysischen Verkehrsflugzeuges wollen die Ukraine vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte verklagen.

Rechtsanwalt Elmar Giemulla, der drei deutsche Opferfamilien vertritt, sagte der Bild am Sonntag, nach internationalem Recht sei jeder Staat für den Luftraum über seinem Staatsgebiet verantwortlich, wenn er ihn für Durchflüge öffnet. Könne ein Staat die Sicherheit nicht gewährleisten, müsse er seinen Luftraum sperren. Dies sei nicht geschehen, sagte der Professor für Luftfahrtrecht. Damit habe der ukrainische Staat in Kauf genommen, dass das Leben Hunderter von unschuldigen Menschen “vernichtet worden ist”. Malaysia Airlines Flug MH17 am 17. Juli 2014 um 12.31 Uhr beim Start in Schipol, Amsterdam. Die Maschine hätte niemals über ukrainischen Luftraum fliegen dürfen. Nun klagen die Angehörigen der deutschen Opfer gegen die Regierung in Kiew, weil diese den Tod der Passagiere billigend in Kauf genommen habe.

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