Hollands Ex-Gesundheitsministerin möglicherweise ermordet

Els Borst (Foto von 2011): Gesundheitsministerin von 1994 bis 2002Els Borst (Foto von 2011): Gesundheitsministerin von 1994 bis 2002

13. Feb. 2014Bilthoven (ORF/IRIB)

Die frühere niederländische Gesundheitsministerin Els Borst, die tot in der Garage ihres Hauses gefunden worden war, ist laut ersten Erkenntnissen der Ermittler „wahrscheinlich umgebracht“ worden.

Die Leiche weise eine Verletzung auf, die 81-Jährige sei „keines natürlichen Todes“ gestorben, teilte die Staatsanwaltschaft heute unter Berufung auf die Erkenntnisse zweier Gerichtsmediziner mit.
Borst sei „vermutlich Opfer eines Verbrechens“ geworden. Die Polizei habe Ermittlungen eingeleitet.
Borst war 2004 maßgeblich daran beteiligt gewesen, dass die Niederlande als erstes Land aktive Sterbehilfe gesetzlich erlaubten.
Die Leiche wurde am Montagabend in Borsts Haus in der Kleinstadt Bilthoven im Zentrum der Niederlande gefunden. Borst war selbst Ärztin. In ihrer Zeit als Gesundheitsministerin (1994-2002) machte sie durch ungewöhnlich liberale Ideen von sich reden. Im vergangenen Jahr machten fast 4.000 Niederländer von dem 2002 eingeführten Recht auf aktive Sterbehilfe Gebrauch.
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