Holocaust: Poroschenkos „Fluchtkorridore“ eine Erfindung

Ukraine-Krise: Slawjansk weiß nichts von Poroschenkos „Fluchtkorridoren“

STIMME RUSSLANDS Einwohner der von der Kiewer Armee belagerten ostukrainischen Stadt Slawjansk haben nichts von den von Präsident Pjotr Poroschenko angekündigten „Fluchtkorridoren“ gehört. Das teilte die Pressesprecherin des „Volksbürgermeisters“, Stela Choroschewa, am Mittwoch gegenüber Journalisten mit.

Zuvor hatte Poroschenko die Streitkräfte angewiesen, Fluchtkorridore für friedliche Einwohner einzurichten, die die Stadt verlassen wollen. Medienberichten zufolge bleiben in Slawjansk derzeit nur noch sechs Prozent der Bevölkerung, größtenteils ältere Leute. Die Hälfte der Häuser sei zerstört.

Russlands Außenminister Sergej Lawrow hatte am Dienstag gesagt, Moskau rechne damit, dass Poroschenkos Pläne, Fluchtkorridore für Zivilisten einzurichten, mit konkreten Taten untermauert würden. 

„Ich weiß, dass ein Bus aus Artjomowsk (Gebiet Donezk) zu uns unterwegs war, um Kinder abzuholen“, fuhr Choroschewa fort. „Er wurde an einem Checkpoint der Nationalgarde gestoppt und beschossen. Wenn Poroschenko humanitäre Korridore ankündigt, bedeutet das, dass wir auf weitere Kämpfe gefasst sein müssen“, sagte die Sprecherin. RIA Novosti / STIMME RUSSLANDS

Share and Enjoy: Diese Icons verlinken auf Bookmark Dienste bei denen Nutzer neue Inhalte finden und mit anderen teilen können.
  • MisterWong
  • Y!GG
  • Webnews
  • Digg
  • del.icio.us
  • StumbleUpon
  • Reddit