In Israel wird Hass auf Araber gefördert

16. Jan. 2014 – (Irib)

Israelische  Schulbücher sind voll von Hetze gegen Araber und Aufrufe zum Hass, so ein Bericht des palästinensischen Informationsministeriums vom Mittwoch.

Darin heißt es weiter, dass in den Büchern nichts über einen Frieden mit den Palästinensern erwähnt wird, obwohl man in der ganzen Welt über diesen Frieden spricht.

Die Schulverwaltungen bringen Soldaten in den Unterricht, die dann Geschichten über die ‚ständig drohende Gefahr’, die von den Arabern ausgehen soll, erzählen.

Im Bericht werden viele Beispiele aus Schulbüchern zitiert und sogar in einem Geographie-Buch der Autoren B. Ahia und M. Hervas wird behauptet, dass ‚Juden jeder Zentimeter Boden in Galiläa, der Westbank, in der Wüste und an der Küste gehört.’

In einem Buch mit dem Titel ‚Nationale Erziehung’ für Oberstufen des Autors Shalom Abker steht geschrieben, dass ‚Israel in der Mitte der arabischen Länder liegt, die nichts anderes als die Auslöschung Israels planen und wenn sie das auch aktuell nicht realisieren können, ist es nicht deswegen weil sie es gar nicht wollen oder können, sondern weil Israel sich ständig bemüht, dass sie es auch niemals können’

In einer Geschichte für Kinder wird unter dem Titel ‚Staub in den Augen’ gelehrt, dass ein Jude den anderen unterweist und sagt:  ‚Araber sind wie Hunde, falls Du Angst zeigst und Du nichts unternimmst, dann werden sie Dich angreifen. Aber wenn Du sie schlägst bekommen sie Angst vor Dir und sie werden flüchten.’

In einer anderen Kurzgeschichten vom ‚Alten Soldaten’ – geschrieben von Yore Evans wird mit dem Satz begonnen: „Ein kleines Mädchen fragte mich, wer den Mond gestohlen habe. Ich sagte: Die Araber! Sie fragte weiter: Was machen sie denn damit?  Ich antwortete: Sie hängen ihn in ihren Buden an die Wand. Die Kleine wundert sich und fragt: Was ist mit uns?  Ich sagte ihr:  Wir packen den Mond in kleine Lampen, die dann unser Land Israel erhellen. Seit dieser Zeit träumt das kleine Mädchen vom Mond und hasst die Araber zutiefst, weil sie ihre Träume und ihren Vater gestohlen haben.“

Ein Gedicht an Israels Schulen – ‚Märchen’ – ist voller Hass auf die Palästinenser, so im Bericht.

Darin heißt es: „Zeev ist ein kleines Kind und lebt auf seinem Land. Da umzingeln die Invasoren (Araber) die Stadt … Zeev stirbt. Wie starb er: Keiner weiß es … starb er vor Hunger … oder durch Folter … war es ein streunender Lump … oder starb er unter eines Pferdes Hufen … Keiner weiß es. Aber wirst DU Zeev lieben? Ja? Dann richte deine Waffe auf Araber!”

Im Bericht wird dann eine komplette Übersicht der Inhalte voller Hass auf Araber und Palästinenser in den Schulbüchern vorgestellt, der jede Gesellschaftsschicht Israels durchzieht! (Quelle: Freunde Palästinas)

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