internationale Unterdrückung und Jagd auf Schiiten

Protestierende in Sitra erneut von Bahrains Sicherheitskräften angegriffen

Manama 10. Januar 2015 – (Press TV/IRIB)

Die Streitkräfte Bahrains haben sich erneut mit pro-demokratischen Demonstranten Auseinandersetzungen geliefert als diese die Freilassung des Generalsekretärs der al-Wefaq-Bewegung forderten.

Tausende Protestierende sind am Freitag auf sie Straßen von Sitra, südlich von Manama, gegangen, und dabei ihren Zorn angesichts der fortdauernden Inhaftierung von Scheich Ali Salman, dem Generalsekretär der al-Wefaq-Bewegung, zum Ausdruck gebracht. Sie forderten dessen sofortige Freilassung. Daraufhin griffen Soldaten die Demonstranten mit Tränengas, Plastikgeschossen und Schrotkugeln an.

Der ranghohe schiitische Geistliche Bahrains, Ayatollah Scheich Issa Ahmad Ghassem, kündigte am Dienstag an, dass die Proteste weitergehen werden bis Scheich Salman aus dem Gefängnis entlassen wird.

Der bahrainische Staatsanwalt, Nayef Mahmud begründete die Inhaftierung von Scheich Ali Salman damit, dass dieser durch Dohungen, Aufrufe zur Gewalt und sonstige illegale Aktivitäten zum Sturz der Regierung angestiftet und öffentlich das Innenministerium verunglimpft zu habe.

Anschlag auf eine Moschee in Pakistan mit Toten

SymbolbildSymbolbild – Rawalpindi 10. Januar 2015 – (Dradio/IRIB)

Mindestens Sieben Tote und 15 Verletzte hat ein Bombenanschlag auf eine schiitische Moschee in der pakistanischen Stadt Rawalpindi hinterlassen.

Nach Behördenangaben sind die Umstände der Tat nahe der Hauptstadt Islamabad unklar. Es werde aber von einem Selbstmordanschlag ausgegangen. In Pakistan verüben Anhänger des Terrornetzwerks Al-Kaida und die radikal-islamischen Taliban immer wieder Anschläge auf die schiitische Minderheit. Die Armee hatte ihre Angriffe auf die Aufständischen verstärkt, nachdem die Taliban Mitte Dezember bei einem Überfall auf eine Schule in Peshawar fast 150 Menschen getötet hatten.

Mindestens sieben Tote und 36 Verletzte bei einem Terroranschlag im Libanon

Soldaten riegeln das Gebiet um das Café grossräumig ab.  Reuters Soldaten riegeln das Gebiet um das Café grossräumig ab. Reuters

Beirut 11. Januar 2015 – (dpa/IRIB)

Bei einem Selbstmordanschlag in einem Alawiten-Viertel in der nordlibanesischen Stadt Tripoli sind gestern mindestens sieben Menschen getötet und 36 weitere verletzt worden.

Wie das Rote Kreuz und die Armee mitteilten, zündete ein Selbstmordattentäter am Abend eine Bombe im Omran-Café im Stadtteil Dschabal Mohsen. Sicherheitskräfte bestätigten den Vorfall. Laut einem Bericht der libanesischen Tageszeitung „Daily Star“ übernahm die  mit al-Qaida verbundeneTerrorgruppe al-Nusra-Front  die Verantwortung dafür. Soldaten riegelten den Explosionsort ab. Journalisten wurde der Zugang verwehrt. Ein Augenzeuge sprach von einer ersten Explosion, der eine zweite „heftige“ gefolgt sei. In der zweitgrößten Stadt Tripoli gibt es seit dem Beginn der Unruhen in Syrien immer wieder Gefechte zwischen sunnitischen Extremisten und Alawiten, die dem syrischen Präsidenten Baschar al-Assad nahe stehen.

Al-Kaida für die tödliche Explosion in Polizeiakademie in Sanaa verantwortlich

Sanaa 8. Januar 2015 – (IRNA/IRIB)

Die höchste Sicherheitsbehörde Jemens hat die Al-Kaida für die tödliche Explosion in einer Polizeiakademie verantwortlich gemacht.

Bei dem Anschlag in Sana starben 44 Menschen, 71 weitere wurden verletzt. Laut AFP aus Sanaa teilte das hohe Sicherheitskomitee Jemens heute bekannt, dass dieses Verbrechen die Barbarei der Mitglieder dieser Terrorgruppe wiederspiegelt. Die Al-Kaida ist zum größten Sicherheitsrisiko in Jemen geworden; die Terrorgruppe ist im Süden des Landes aktiv, wiederholt hat es Gefechte mit Sicherheitskräften gegeben.

Siege der Ansarallah-Bewegung im Osten Jemens

Sana 9. Januar 2015 – (IRIB)

Terrorgruppen im Osten Jemens haben schwere Verluste von der Ansarallah-Bewegung hinnehmen müssen.

Die Bürgerwehr in Jemen unter Führung der Ansarallah marschierte am Freitag in die Stadt Mareb im Osten Jemens ein und lieferte sich dort Gefechte mit Terrorgruppen, die aus der Stadt flüchteten. Die Ansarallah-Bewegung übernahm die Kontrolle über die Stromwerke, Benzin- und Gasstationen. Die Bürgerwehr setzte dem Bericht zufolge den Vormarsch fort, die Stellungen der Terroristen in Nakhla in der Wüste Al-Robe Al-Khali an den Grenzen zu Saudi-Arabien wurden umstellt. Die Stadt Mareb ist das wichtigste Wirtschaftszentrum und Versammlungsort bewaffneter Terrorgruppe in Jemen. Der Einzug der Ansarallah-Kämpfer in die Stadt ist ein strategischer Sieg.

UNICEF: 83 jemenitische Kinder in einem Monat getötet

UNICEF: 83 jemenitische Kinder in einem Monat getötetSana 11. Januar 2015 – (IRNA/IRIB)

Laut dem UN-Kinderhilfswerk UNICEF ist der Dezember 2014 das verlustreichste Jahr für jemenitische Kinder gewesn; es starben 83 Kinder in diesem Land.

Der Webseite Nabaa zufolge sagte der UN-Gesandte in Jemen, Julien Harneis: Im Vergleich zum Vorjahr ist die Zahl der Kinderopfer um das Dreifache gestiegen. Hareis sagte: Die willkürlichen und ziellosen Angriffe gegen Zivilisten,  besonders Kinder,  gelten als Verletzung der internationalen Menschenrechtsgesetze. Die Kinder müssen aus dem Krieg rausgehalten werden. Die Konfliktparteien sollten sich dessen erinnern.

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